Ed Flanders

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Edward Paul Flanders (* 29. Dezember 1934 in Minneapolis, Minnesota; † 22. Februar 1995 in Denny, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Nach einer Schauspielausbildung fand Flanders zunächst als Bühnenschauspieler Arbeit. In den Sechziger und Siebziger Jahren spielte er lange Zeit am New Yorker Broadway. Schließlich wurde auch Hollywood auf ihn aufmerksam. Flanders spielte neben Robert DeNiro in dem Krimi Gefährliche Beichte, in der Stephen-King-Verfilmung Brennen muss Salem/Schrecken im Marstenhaus, in der Komödie Bye Bye, Love und im dritten Teil der Horrorfilmserie Der Exorzist.

Mehrfach wurde Flanders in Rollen als US-amerikanischer Präsident besetzt, so in der Fernsehserie Weißes Haus, Hintereingang, in der er Calvin Coolidge darstellte, und insgesamt dreimal verkörperte er Harry S. Truman: Neben Gregory Peck in dem Kriegsdrama MacArthur – Held des Pazifik sowie in den Fernsehfilmen Truman at Potsdam und Harry S. Truman: Plain Speaking.

Seine größten Erfolge konnte er im US-amerikanischen Fernsehen feiern. Insgesamt dreimal wurde der Schauspieler für seine darstellerischen Leistung mit dem renommierten Emmy ausgezeichnet: Für Ein Mond für die Beladenen (A Moon for the Misbegotton) nach Eugene O’Neill, für Harry S. Truman: Plain Speaking sowie für seine gleichnamige Hauptrolle in der NBC-Fernsehserie Chefarzt Dr. Westphall (St. Elsewhere).

1987 schied Flanders nach Meinungsverschiedenheiten mit den Produzenten aus der Serie aus. In der Folgezeit gelang es dem zuvor vielbeschäftigten Mimen nicht mehr, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Als Rollenangebote ausblieben und seine Ehe scheiterte, entschloss sich der Schauspieler in seiner Wohnung im nordkalifornischen Willow Creek zum Freitod.

Von 1963 bis 1968 war Flanders mit der Schauspielerin Ellen Geer verheiratet.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]