Harry S. Truman

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Dieser Artikel behandelt den US-Präsidenten. Zu dem nach ihm benannten Flugzeugträger siehe USS Harry S. Truman (CVN-75).
Harry S. Truman (1945)
Trumans Unterschrift

Harry S. Truman (eigentlich Harry S Truman; * 8. Mai 1884 in Lamar, Missouri; † 26. Dezember 1972 in Kansas City, Missouri) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Truman vertrat zuvor den Bundesstaat Missouri im US-Senat und wurde 1944 zum Vizepräsidenten der USA gewählt. Als solcher amtierte er allerdings nur von Januar bis April 1945, als Präsident Franklin D. Roosevelt im Amt starb. Daraufhin rückte Truman zum Präsidenten auf, womit er zunächst Roosevelts Amtsperiode beendete, bevor er 1948 als Präsident wiedergewählt wurde.

Leben bis zur Präsidentschaft[Bearbeiten]

Namensgebung[Bearbeiten]

Das „S“ in Harry S. Truman ist keine Abkürzung für einen zweiten Vornamen, sondern ein Initial, das von den Namen seiner beiden Großväter (Anderson Shipp Truman und Solomon Young) herrührt; eine im Süden der USA seinerzeit übliche Weise, seiner Vorfahren zu gedenken.[1] Da sich Trumans Eltern nicht entscheiden konnten, ob sie den Mittelnamen Shippe oder Solomon wählen sollten, verwendeten sie bloß das Initial. Obwohl das „S“ somit keine Abkürzung ist, setzte Truman selbst einen Punkt dahinter.

Frühere Jahre[Bearbeiten]

Harry Truman als Soldat im Ersten Weltkrieg, um 1918

Truman stammte aus sehr einfachen Verhältnissen. Nach der High School besuchte er 1901 für kurze Zeit eine kaufmännische Schule; er kehrte zu seinen Eltern zurück, als sein Vater bei einer Weizen-Spekulation sein gesamtes Vermögen verlor. Von 1903 bis 1906 arbeitete er als Bankangestellter in Kansas City, um dann seinem Vater beim Aufbau einer neuen Farm zu helfen. Nach dem Tod seines Vaters 1914 versuchte er, mit risikoreichen Investitionen in eine Zinkmine und Ölbohrungen das große Geschäft zu machen; beide Projekte schlugen fehl.

Truman meldete sich 1917 freiwillig zum Dienst in der US Army und wurde im Laufe des Krieges Artillerie-Offizier. Er befehligte im November 1918 eine Batterie des 129. Feldartillerieregiments, die noch wenige Stunden vor dem Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand am 11. November um 11 Uhr) Granaten verschoss. 1919 nahm er als Hauptmann seinen Abschied von der US Army.

Unterstützt von Tom Pendergast, dem zu dieser Zeit einflussreichsten Mitglied der Demokraten aus Kansas City, wurde Truman 1922 zum Judge of the County Court of Jackson County[2] gewählt, was in etwa der Stellung eines Richters an einem deutschen Amtsgericht entspricht.

Politischer Werdegang im Senat[Bearbeiten]

1934 kandidierte Truman auf Betreiben von Pendergast als demokratischer US-Senator. Er gewann die Wahl und trat sein neues Mandat Anfang 1935 an. Truman galt als Unterstützer des New Deal Reformprogramms von Präsident Roosevelt. Im November 1940 bewarb er sich nach dem Ablauf der sechsjährigen Amtsperiode um die Wiederwahl für seinen Senatsposten und wurde mit knapper Mehrheit im Amt bestätigt. Während des Zweiten Weltkrieges war Truman Leiter des Kongressausschusses für die Überwachung der Kriegsproduktion. Als solcher erlangte er in den US-Medien auch überregionale Bekanntheit.

Vizepräsidentschaft[Bearbeiten]

Wahlplakat der Demokraten von 1944 mit Roosevelt und Truman

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 1944 bewarb sich Präsident Roosevelt um eine nie dagewesene vierte Amtsperiode; zu jener Zeit gab es noch keine gesetzliche Beschränkung auf zwei Amtsperioden. Innerhalb der demokratischen Parteiführung wurde jedoch Unmut über den bisherigen Vizepräsidenten Henry A. Wallace laut, der als zu linkslastig galt und dem Sympathien für den sowjetischen Diktator Josef Stalin nachgesagt wurden. Im Sommer 1944 stimmte Roosevelt einer Neubesetzung des Amtes zu. Die Parteiführung favorisierte Truman und James F. Byrnes für dieses Amt. Byrnes, der unter Truman später auch als Außenminister amtierte, verzichtete jedoch auf die Vizepräsidentschaft, so dass Truman auf dem demokratischen Parteitag im Juli 1944 als Running Mate Roosevelts nominiert wurde. In der entscheidenden Abstimmung sprachen sich 1.031 der Delegierten für ihn aus, während nur 105 Amtsinhaber Wallace favorisierten.[3] Während des Wahlkampfes gegen den Republikaner Thomas E. Dewey absolvierte Truman, noch Senator, mehrere Auftritte in den ganzen USA, um für das demokratische Ticket zu werben. Die Wahl am 7. November endete mit einem komfortablen Sieg für Roosevelt und Truman: Sie erhielten 53,4 Prozent der Stimmen. Im Wahlmännergremium verbuchte das demokratische Team 432 Stimmen, das republikanische Duo nur 99. Insgesamt hatten Roosevelt und Truman in 36 US-Bundesstaaten eine Mehrheit erreicht.[4]

Roosevelt begann seine vierte Amtszeit turnusgemäß am 20. Januar 1945. An diesem Tag legte Truman vor dem Weißen Haus den Amtseid als US-Vizepräsident ab. Während Roosevelt vor allem mit der Kriegsführung und den politischen Fragen des nahenden Kriegsendes in Europa befasst war, gehörte Truman nicht zum engeren Machtzirkel um den Präsidenten. Da er als Vizepräsident auch Präsident des Senats war, leitete Truman dort mehrere Sitzungen. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt nahm der Vizepräsident am Begräbnis von Tom Pendergast teil, der Truman den Weg in die Politik geebnet hatte. Dies wurde jedoch auch kritisch gesehen, da Pendergast aufgrund einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung umstritten war, auch wenn es gegen Truman selbst keinerlei solche Vorwürfe gab. Ansonsten blieb Trumans Vizepräsidentschaft auch aufgrund ihrer kurzen Dauer relativ ereignislos.[5]

Präsidentschaft (1945–1953)[Bearbeiten]

Amtsübernahme[Bearbeiten]

Truman beim Amtseid zum Präsidenten am 12. April 1945

Am 12. April 1945, nach 82 Tagen als Vizepräsident, wurde Truman vom Kapitol ins Weiße Haus gerufen, wo er vom Tod Präsident Roosevelts unterrichtet wurde. Der seit geraumer Zeit gesundheitlich angeschlagene Roosevelt war an diesem Tag in seinem Haus in Georgia an einer Hirnblutung gestorben. Gemäß der Verfassung wurde Truman umgehend im Beisein einiger Minister als neuer Präsident vereidigt. Das Amt des Vizepräsidenten blieb für die verbleibende Amtszeit (also bis Januar 1949) vakant, da die gesetzliche Grundlage für die Ernennung eines neuen Vizepräsidenten damals noch fehlte.

Ende des Zweiten Weltkrieges und Atombombenabwürfe[Bearbeiten]

Josef Stalin (2.v.l.), Harry S. Truman (2.v.r.) und Winston Churchill (rechts) während einer Konferenzpause, Juli 1945
Truman gibt am 14. August 1945 die Kapitulation Japans bekannt
Truman bei einer Rundfunk-Ansprache 1946
Truman unterzeichnet im August 1946 den Atomic Energy Act

In der Außenpolitik schlug Truman einen von beiden Parteien gebilligten Kurs ein. Er unterzeichnete 1945 die Gründungsurkunde der Vereinten Nationen.

Am 8. Mai 1945, seinem 61. Geburtstag, verkündete Truman über das landesweite Fernsehen und Radio das Ende des Krieges in Europa. Am selben Tag zog er auch offiziell ins Weiße Haus ein. Truman reiste im Juli nach Potsdam zur dortigen Konferenz mit dem sowjetischen Parteichef Josef Stalin und dem britischen Premierminister Winston Churchill, welchen Clement Attlee nach Churchills Abwahl während der Konferenz ersetzte. Am Ende der Konferenz stand das Potsdamer Abkommen, das unter anderem die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen vorsah.[6]

Auch nach dem Ende des Kriegs in Europa dauerten auf dem pazifischen Schauplatz die Kämpfe mit dem Kaiserreich Japan (Pazifikkrieg) unvermindert an. Die USA arbeiteten seit geraumer Zeit am sogenannten Manhattan-Projekt zur Entwicklung von Atombomben. Dieses Projekt war so geheim, dass Truman erst nach seinem Amtsantritt als Präsident umfassend darüber informiert wurde. Während seines Aufenthaltes in Potsdam wurde er am 16. Juli 1945 unterrichtet, dass mit dem Trinity-Test in der Wüste New Mexicos die erste nukleare Explosion ausgelöst worden war. Dieser erfolgreiche Atombombentest warf rasch die Frage auf, ob diese neue Waffe gegen Japan eingesetzt werden solle. Präsident Truman ordnete Anfang August die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki an. Es war bis heute der einzige Einsatz von Atomwaffen. Insgesamt starben durch die beiden Atombomben etwa 155.000 Menschen sofort und 90.000 bis 140.000 Menschen an den unmittelbaren Folgen.[7] Nach einigen Schätzungen starben bis 1950 etwa 200.000 Menschen aufgrund von Krebs und anderen Langzeitschäden.[8] Nach dem Abwurf der zweiten Bombe am 9. August kapitulierte Japan bedingungslos. Die offizielle Kapitulation Japans erfolgte am 2. September 1945. Damit war der Zweite Weltkrieg endgültig beendet.

Als Alternative für den Einsatz der Atombomben wurde in jener Zeit eine militärische Intervention auf die japanischen Hauptinseln gesehen. Truman lehnte diese jedoch ab, nachdem er zur Überzeugung gelangt war, dass ein Einsatz der Atombomben den Krieg schneller beenden und das Leben amerikanischer Soldaten schonen würde. Dieser Sachverhalt bleibt bis heute Gegenstand kontroverser Diskussionen. Kritiker sind der Überzeugung, Japan habe kurz vor der Kapitulation gestanden und der Einsatz der Atombomben sei überflüssig gewesen. Nach ihrer Auffassung habe Truman lediglich die neue entwickelte Waffe unter realen Bedingungen testen und die neue militärische Stärke der USA, vor allem gegenüber der Sowjetunion, demonstrieren wollen. Andere Historiker argumentieren, Japan sei noch lange nicht zur Kapitulation bereit gewesen, was eine US-Intervention unausweichlich gemacht hätte. Damalige Schätzungen gingen, basierend auf den Erfahrungen mit Kämpfen um kleinere japanische Inseln, davon aus, dass eine solche Intervention auf den Hauptinseln auf beiden Seiten mehr Todesopfer gefordert und den Krieg um Monate oder Jahre verlängert hätte.[9]

Beginn des Kalten Krieges und Marshallplan[Bearbeiten]

Siehe auch: Kalter Krieg

Bereits während der Potsdamer Konferenz traten mehr und mehr politische Spannungen zwischen der Sowjetunion und den Westmächten (insbesondere die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich) auf. Diese fußten insbesondere auf sehr verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Systemen. Die US-Regierung sah in der nachfolgenden Zeit zunehmend Indizien, die UdSSR unter Stalin wolle ihren Einfluss über Europa ausdehnen. In den Ostblockstaaten installierte die UdSSR sogenannte Satellitenstaaten. In diesen Ländern wurden sozialistische Gesellschaftssysteme eingerichtet. Gegenüber politisch Andersdenkenden, insbesondere kritische Politiker gegenüber der Sowjetunion, reagierte man mit Verfolgung und auch Mord. Das Bekanntwerden massiver Spionageaktionen der Sowjetunion in Großbritannien, den USA und Kanada durch Dokumente des übergelaufenen Kryptographen Igor Gouzenko bewirkte im Jahr 1945 zusätzlich eine deutlich konfliktfreudigere Haltung des Westens sowie der US-Regierung unter Truman. Die politischen Spannungen zwischen den beiden neuen Supermächten USA und UdSSR nahmen in den folgenden Jahren massiv zu. Das gegenseitige Misstrauen wuchs, als mit der Irankrise 1946 und im Hinblick auf die politische Entwicklung der Türkei weitere Konfliktherde hinzukamen. In den Jahren 1945 und 1946 hatte Stalin den Versuch unternommen, die von Kurden und Aseris bewohnten Provinzen Irans abzuspalten, um dort prosowjetische Staaten zu etablieren. Stalin plante beispielsweise in Teheran eine kommunistische Regierung zu installieren, die der dauerhaften Besetzung Irans durch sowjetische Truppen zustimmen und aus dem Iran einen prosowjetischen Satellitenstaat machen würde.[10] Erst die Drohung Präsident Trumans mit ernsthaften Konsequenzen, bis hin zum Einsatz von Atomwaffen, ließ Stalin einlenken.[11][12][13]

Angesichts der gespannten weltpolitischen Lage verkündete Truman am 12. März 1947 vor dem Kongress seine als Truman-Doktrin bekannt gewordene Außenpolitik, die den Kalten Krieg von westlicher Seite her begründete. Truman setzte sich auch dafür ein, dass die Mittel für den Marshallplan mit breiter Mehrheit im Kongress bewilligt wurden. Am 3. April 1948 wurde schließlich das Marshallplan-Gesetz von Truman unterzeichnet. Dieses Programm sah umfassende Wiederaufbauhilfe der USA in zahlreichen europäischen Ländern in Form von Krediten und Warenlieferungen vor. Ziel war einerseits die wirtschaftliche und soziale Regeneration dieser Staaten sowie andererseits die Vorbeugung gegenüber einem weiteren Ausbreiten des Kommunismus in Europa. In der amerikanischen Regierung war man zu der Auffassung gelangt, der Kommunismus könne sich im europäischen Raum ausbreiten, falls die aus den Zerstörungen des Krieges resultierenden Hungersnöte und wirtschaftlichen Probleme nicht beseitigt würden. Gleichzeitig würde durch den wirtschaftlichen Aufbau in Europa den USA ein neuer Handelspartner entstehen und somit auch die US-Wirtschaft fördern. Das Wiederaufbauprogramm wird in historischem Kontext heute als Erfolg gewertet, da zahlreiche europäische Länder, insbesondere Deutschland, davon profitierten. Staaten im Ostblock sowie die UdSSR selbst lehnten angebotene Hilfen aus dem Marshallplan ab.[14][13]

Innenpolitik[Bearbeiten]

Blockaden gegen den Präsidenten[Bearbeiten]

Truman bemühte sich innenpolitisch unter dem Schlagwort Fair Deal um eine Fortsetzung des New Deals seines Vorgängers. Viele seiner Reformvorschläge wurden jedoch im Kongress blockiert, dessen Mehrheit während seiner Amtszeit im politischen Spektrum eher rechts von Trumans Positionen stand. Als im November 1946 erneut Kongresswahlen anstanden, erlitten Trumans Demokraten eine herbe Niederlage, sie verloren in beiden Kongresskammern ihre Mehrheiten an die Republikaner. 1948 errangen die Demokraten wieder eine Mehrheit, aber häufig bildeten konservative Demokraten mit den Republikanern in innenpolitischen Angelegenheiten eine Koalition zur Blockade von Trumans Initiativen. So schlug der Präsident die Einführung einer Krankenversicherung in Form des heutigen Medicare und Medicaid vor, was jedoch der Kongress ablehnte. Diese Vorhaben wurden erst in den 1960er-Jahren unter Lyndon B. Johnson realisiert. Während Präsidentschaft machte Truman daher auch reichlich von seinem Vetorecht Gebrauch. Während der knapp acht Jahre im Weißen Haus verweigerte er 180 mal mit einem regulären Veto seine Unterschrift unter einem Gesetzesentwurf. Nur wenige seiner Vetos konnten mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Kongresses zurückgewiesen werden. Darunter war allerdings das im Jahr 1947 verabschiedete Taft-Hartley-Gesetz. Dieses beschränkte gegen den Willen Trumans den Einfluss der Gewerkschaften.[15][16]

Bemühungen in Bürgerrechts- und Rassenfragen[Bearbeiten]

Die von Truman im Juli 1948 erlassene Executive Order 9981, der die Rassentrennung in den Streitkräften beendete

Im Dezember 1946 berief Truman Charles Edward Wilson, den Präsidenten von General Electric, zum Vorsitzenden einer temporären Kommission über Bürgerrechte. Das President's Committee on Civil Rights sollte Maßnahmen und neue Gesetze zum Schutz und zur Verbesserung der Bürgerrechte aller US-amerikanischen Staatsbürger vorschlagen.[17] Die Kommission bestand aus insgesamt 15 Mitgliedern, unter ihnen der Sohn des verstorbenen Präsidenten, Franklin D. Roosevelt jr. Sie legte fristgerecht im Dezember 1947 einen 178-seitigen Bericht mit dem Titel "To Secure These Rights" vor.[18]

Zu einer der wegweisendsten innenpolitischen Entscheidungen Trumans zählt seine Executive Order vom 26. Juli 1948 zur Aufhebung der Rassentrennung in den Streitkräften der Vereinigten Staaten. Truman sprach sich als Präsident wiederholt gegen Rassendiskriminierung aus. Gesetzliche Vorstöße in diesem Bereich erwiesen sich jedoch angesichts der ablehnenden Haltung südstaatlicher Politiker als schwierig. Dennoch wird Trumans Politik als Beginn für die Schaffung von gleichen Lebensbedingungen der Farbigen in den USA gesehen. Viele seiner politischen Bestrebungen in diesem Bereich wurden in den 1960er-Jahren unter Präsident Lyndon B. Johnson umgesetzt; darunter auch die zivile Abschaffung der Rassentrennung.[19][16]

McCarthy-Ära und „unamerikanische Umtriebe“[Bearbeiten]

Noch in Trumans Ära hatte mit den Aktivitäten des House Un-American Activities Committee (HUAC) des Repräsentantenhauses und mit dem Untersuchungsausschuss des Senators Joseph McCarthy die sog. McCarthy-Ära begonnen, die Jagd auf tatsächliche und vermeintliche Kommunisten in den USA. Die damit verbundenen Auswüchse, die sich zu einer wahren Hysterie ausgewachsen hatten, veranlassten den Präsidenten später zu der scharfen Grundsatzkritik:

“I've said many a time that I think the Un-American Activities Committee in the House of Representatives was the most un-American thing in America!”

„Ich habe wiederholt gesagt, dass ich der Meinung bin, das Komitee für unamerikanische Umtriebe im Repräsentantenhaus war die un-amerikanischste Angelegenheit in Amerika![20]

Präsidentschaftswahl 1948[Bearbeiten]

Truman bei einem Wahlkampfauftritt im Oktober 1948
Truman bei seiner Rede zur Amtseinführung am 20. Januar 1949

Für die nächste Präsidentschaftswahl, die turnusgemäß am 2. November 1948 stattfand, kandidierte Truman für eine Bestätigung im Amt. Auf der Democratic National Convention, dem Nominierungsparteitag der Demokraten, setzte er sich mit 947 zu 266 Delegiertenstimmen gegen den Südstaaten-Senator Richard B. Russell durch. Auf dem Parteitag wählte er den Senator Alben W. Barkley zu seinem Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten. Im Vorfeld des Konvents gab es jedoch aufgrund Trumans geringer Popularität auch kritische Stimmen innerhalb der Partei, die forderten, Truman durch einen anderen Kandidaten zu ersetzen. In allen Meinungsumfragen lag er deutlich hinter seinem republikanischen Herausforderer Thomas E. Dewey, der bereits bei der vorangegangenen Wahl 1944 kandidiert und gegen Franklin D. Roosevelt verloren hatte. Im September und Oktober 1948 bereiste Truman mit dem Zug das ganze Land und hielt mehr als 200 Reden. Bei seinen Ansprachen warb er für sein liberales Programm und griff die Republikaner scharf an. Den seit Januar 1947 republikanisch dominierten Kongress bezeichnete er als „Do-nothing-congress“ (Nichtstuer-Kongress). Trotz der positiven Resonanz auf Trumans Auftritte wurden in der Öffentlichkeit und den Medien seine Chancen auf einen Wahlsieg als gering angesehen. Die Zuversicht des Präsidenten wurde als Zweckoptimismus abgetan. Hinzu kam, dass man für Truman mit weiteren Stimmenverlusten durch eine Splittergruppe der Demokratischen Partei, die Dixiecrats, rechnete. Diese südstaatliche Gruppierung, die vor allem Trumans liberale Positionen sowie seine Haltung zu den Bürgerrechten der Farbigen kritisierte, hatte Mitte 1948 mit Strom Thurmond einen eigenen Präsidentschaftskandidaten aufgestellt. Auch Trumans Vorgänger im Amt des Vizepräsidenten, Henry A. Wallace, kandidierte für die Progressive Partei für das Präsidentenamt. Es wurde erwartet, dass Wallace, der im Wahlkampf ein linkes Programm vertrat, Truman weitere Stimmen kosten würde.[21]

Selbst am Wahltag rechnete trotz Trumans energischer Wahlkampagne keiner mit einem Wahlsieg des Präsidenten. Die Tageszeitung Chicago Tribune erschien am Tag nach der Wahl sogar mit einer Titelzeile, die den Gewinn der Präsidentschaftswahl für Dewey verkündete, obwohl Truman gewonnen hatte. Eins der wohl bekanntesten Pressefotos jener Zeit zeigt einen lächelnden Truman, der am Tag nach der Wahl ein Exemplar der Zeitung mit der Falschmeldung von seiner Niederlage (Schlagzeile: „Dewey Defeats Truman“) ins Bild hält.

Nach Auszählung der Stimmen stand jedoch Trumans Wahlsieg fest: Er hatte 49,6 Prozent der Stimmen errungen sowie eine Stimmenmehrheit in 28 Bundesstaaten. Damit entfielen 303 der 531 Elektoren im Wahlmännergremium auf Truman (266 waren zum Sieg erforderlich). Für Dewey sprachen sich 45,1 Prozent der Wähler aus, er hatte in 16 Bundesstaaten die Stimmenmehrheit und damit 189 Wahlmänner erhalten. Die Dixiecrats hatten landesweit lediglich 2,4 Prozent der Stimmen und 39 Wahlmänner gewonnen, alle aus den Südstaaten; im Rest des Landes waren die Dixicrats chancenlos. Zudem hatten die Demokraten auch die gleichzeitig stattfindenden Kongresswahlen für sich entschieden, nachdem sie die Zwischenwahlen 1946 noch verloren hatten.[21]

Den Amtseid für eine volle Amtsperiode legte Truman im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 20. Januar 1949 vor dem Kapitol ab. Bei diesen Feierlichkeiten wurde auch Alben W. Barkley als Vizepräsident vereidigt.

Koreakrieg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Koreakrieg
Truman unterzeichnet den Befehl zum Eingriff der USA in den Koreakrieg, 1950
Präsident Truman an seinem Schreibtisch im Oval Office, 1951

Korea war nach dem Zweiten Weltkrieg auf Höhe des 38. Breitengrades in Nord und Süd geteilt worden. Während im Norden ein von der Sowjetunion gestütztes kommunistisches Regime etabliert wurde, entstand im Süden eine antikommunistische Regierung mit Unterstützung der USA. Im Juni 1950 kam es auf Betreiben des nordkoreanischen Machthabers Kim Il-sung zu einer Invasion des Südens durch den Norden mit dem Ziel der Wiedervereinigung Koreas unter kommunistischer Führung. Die UdSSR unter Stalin billigte dieses Vorgehen und lieferte Kriegsausrüstung an Nordkorea (russische Soldaten wurden aber nicht entsandt). Mit einem UN-Mandat schickten die USA sowie einige weitere westliche Staaten Truppen unter dem Kommando von General Douglas MacArthur auf die koreanische Halbinsel zur Abwehr der Invasion. Die US-Kriegsführung erwies sich zunächst als erfolgreich, indem die nordkoreanischen Einheiten immer weiter zurückgedrängt wurden. Truman autorisierte auf General MacArthurs Bestreben den weiteren Vormarsch der US-Truppen sowie deren Verbündeter bis an die Grenze zur Volksrepublik China. MacArthur hatte eine Kriegsbeteiligung Chinas, das im Jahr zuvor unter kommunistische Führung geriet, als sehr unwahrscheinlich bezeichnet. Als sich dies jedoch Ende des Jahres als unwahr erwies und chinesische Streitkräfte in den Konflikt eingriffen, wurde MacArthur von Truman entlassen. Da MacArthur in der US-Bevölkerung und unter vielen amerikanischen Politikern ein hohes Ansehen genoss, führte die Entscheidung des Präsidenten zu kontroversen Diskussionen.[13]

Bedingt durch die chinesische Beteiligung an dem Konflikt dauerte dieser immer länger an und entwickelte sich angesichts der schwierigen militärischen Lage zu einer Farce. Der Frontverlauf stabilisierte sich entlang der vormaligen Grenze am 38. Breitengrad. Vorschläge der Militärs, wie sie bereits Douglas MacArthur gemacht hatte, zum Einsatz von Atomwaffen lehnte Truman angesichts der unkalkulierbaren Folgen strikt ab. Da auch seit 1949 die UdSSR über Atomwaffen verfügte, erschien Truman das Risiko eines sich global ausweitenden Konflikts in Form eines Atomkrieges zu groß. Diplomatische Anläufe zur Beendigung des Krieges blieben lange Zeit erfolglos, sodass sich die Kämpfe bis über Trumans Amtszeit hinaus hinzogen. Erst nach dem Ende seiner Präsidentschaft wurde 1953 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, jedoch kein Friedensvertrag, womit der Konflikt formal bis zum heutigen Tage andauert.[22][13]

Wahl 1952 und Ende der Amtszeit[Bearbeiten]

Truman hätte ebenso wie sein Vorgänger Franklin D. Roosevelt eine zwölfjährige Präsidentschaft ausüben können. 1951 wurde zwar durch den 22. Verfassungszusatz die maximal mögliche Präsidentschaft auf zehn Jahre limitiert (zwei Jahre Übernahme als Vizepräsident und acht Jahre als gewählter Präsident), jedoch galt diese Regelung noch nicht für den amtierenden Präsidenten. Truman stand bei der ersten Primary zur Präsidentschaftswahl 1952 in New Hampshire noch auf dem Wahlzettel, verlor aber gegen Estes Kefauver. Am 29. März 1952 gab er eine Erklärung ab, in der er verkündete, keine weitere Amtszeit anzustreben. Im Wahlkampf unterstützte er danach den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Adlai Ewing Stevenson, der jedoch bei der Wahl im November 1952 Dwight D. Eisenhower unterlag. Eisenhower löste Truman am 20. Januar 1953 als Präsident ab.

Versuchtes Attentat[Bearbeiten]

Er überlebte am 1. November 1950 ein Attentat, bei dem einer der puerto-ricanischen Attentäter (Griselio Torresola) und einer der Männer aus seiner Leibwache (Leslie Coffelt) erschossen wurden, das den Präsidenten selbst jedoch nicht ernsthaft gefährdete. Der zweite Attentäter (Oscar Collazo) erhielt die Todesstrafe, welche Truman auf lebenslangen Freiheitsentzug abmilderte. Sein Nachfolger Jimmy Carter, von 1977 bis 1981 US-Präsident, begnadigte Collazo im September 1979.

Ruhestand und Tod[Bearbeiten]

Harry S. Truman (rechts) mit Präsident Lyndon B. Johnson im Juli 1965

Nachdem Truman aus dem Amt geschieden war, zog er sich nach Missouri in sein Privatleben zurück und seine öffentlichen Auftritte wurden seltener. Nachdem Mitte der 1950er-Jahre Trumans begrenzte finanzielle Spielräume bekannt wurden, verabschiedete der US-Kongress den Former Presidents Act, der allen Expräsidenten den Anspruch auf Pensionsvergütungen sowie weitere Leistungen wie Personenschutz und ein eigenes Büro einräumte. Bis dato hatte weder Truman noch einer seiner Vorgänger Pensionsgelder für seine Tätigkeit als Staatsoberhaupt erhalten. Nach seinem Ausscheiden verfasste er seine doppelbändigen Memoiren, die im Jahr 1956 erschienen. Ein Jahr darauf eröffnete in Indepedence das Harry S. Truman Presidential Library and Museum, die Präsidentenbibliothek Trumans.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 1960 äußerte sich Truman kritisch gegenüber John F. Kennedy, den er für das Weiße Haus als zu jung und unerfahren ansah. Nach Kennedys Wahlsieg unterstützte der Expräsident jedoch dessen Politik ebenso wie jene seines Nachfolgers Lyndon B. Johnson. Im Juli 1965 wurde er in seiner Heimatstadt Indepedence von Präsident Johnson besucht, der in Trumans Gegenwart den Social Security Act of 1965, ein Gesetz zur Schaffung von Medicare und Medicaid, unterzeichnete. Johnson wollte damit an Trumans Bemühen erinnern, der zu seiner Amtszeit ein ähnliches Gesetz zu verabschieden versucht hatte, jedoch damit im Kongress gescheitert war.[23]

Harry S. Truman starb am 26. Dezember 1972 im Alter von 88 Jahren und wurde kurz darauf in seiner Heimatstadt beerdigt. Zu seinem Begräbnis erschienen neben zahlreichen weiteren Gästen die US-Präsidenten Richard Nixon und Lyndon B. Johnson.

Privates und Freimaurerei[Bearbeiten]

Im Jahr 1919 heiratete er Bess Wallace. Aus der Ehe ging die im Jahr 1924 geborene Margaret hervor, die im Jahr 2008 verstarb. Truman war Mitglied der Baptistenkirche.

Harry S. Truman war ein sehr aktiver Freimaurer. Aufgenommen wurde er in der Belton Lodge No. 450 in Grandview (Missouri). Als er 1909 den Antrag auf Aufnahme stellte, gab er als Beruf „Farmer“ an. 1911 gründeten er und einige andere Freimaurer die Grandview Lodge No. 618. Er diente dort als erster Meister vom Stuhl. 1940 wurde er zum Großmeister der Großloge von Missouri gewählt und diente ihr bis zum Oktober 1941.

Nachwirkung[Bearbeiten]

Offizielles Porträt von Harry S. Truman im Weißen Haus

Am Ende seiner Amtszeit im Januar 1953 galt Truman als einer der unpopulärsten Präsidenten in der amerikanischen Geschichte. Nach Umfragen zu jener Zeit waren nur rund 24 Prozent der US-Bürger zufrieden mit der Arbeit des Präsidenten. Dies entsprach dem Niveau an Zustimmung von Richard Nixon auf dem Höhepunkt der Watergate-Affäre 1974. Der andauernde und verlustreiche Krieg in Korea, die Korruptionsvorwürfe gegen einige Mitglieder seiner Regierung (nicht jedoch gegen Truman selbst) sowie das politische Klima, das von Hysterie und Furcht gegenüber dem Kommunismus (McCarthy-Ära) geprägt war, waren Gründe hierfür. Trumans öffentliches Ansehen begann jedoch nach dem Ende seiner politischen Laufbahn wieder zuzunehmen. Insbesondere nach seinem Tod im Jahr 1972 stieg er posthum zu einem der beliebtesten US-Präsidenten auf. Historiker führen als Grund für diese Entwicklung die Truman zugeschriebene Willensstärke im Bezug auf die Außenpolitik im beginnenden Kalten Krieg an. Besondere Wertschätzung bei Historikern sowie vielen US-Amerikanern findet der von Truman maßgeblich mitintiierte Wiederaufbau in Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Programme wie der Marshallplan hätten nicht nur dies- und jenseits des Atlantiks beträchtliches Wirtschaftswachstum generiert, sondern auch die Demokratie in Europa gestärkt. Innenpolitisch finden heute insbesondere seine Bemühungen um die Bürgerrechte Wertschätzung. Trumans Entscheidung zum Abwurf der Atombomben über Japan bleibt jedoch vor allem außerhalb der Vereinigten Staaten nicht nur kontrovers diskutiert, sondern auch kritisiert. Besondere historische Bedeutung wird dem 33. US-Präsidenten auch aufgrund seines Wahlsiegs von 1948 zuteil, da in der Öffentlichkeit zuvor fest von seiner Niederlage ausgegangen wurde.[24][25]

Ehrungen[Bearbeiten]

Im Film[Bearbeiten]

1995 wurde der Fernsehfilm Truman von HBO produziert. Vorlage war die Biographie Truman von David McCullough, die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden war. Gary Sinise stellte Truman dar.

Werke[Bearbeiten]

  • William R. Denlsow, Harry S. Truman: 10,000 Famous Freemasons. Kessinger Publishing.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alonzo Hamby: Man of the People: A Life of Harry S. Truman. Oxfort University Press, New York, NY 1995, ISBN 0-19-504546-7.
  • Christof Mauch (Hrsg.): Die amerikanischen Präsidenten: 44 historische Portraits von George Washington bis Barack Obama. 6., fortgeführte und aktualisierte Auflage, Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-58742-9.
  • David McCullough: Truman. Simon and Schuster, New York, NY 1992, ISBN 0-671-86920-5.
  • Merle Miller: Plain Speaking. – New York: Putnam, 1973 (eine „oral biography“, basierend auf Interviews mit Truman von 1961); deutsch Offen gesagt. Harry S. Truman erzählt sein Leben (Übersetzt von Hans Joachim Lange und Elfi Lange), DVA, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1982, ISBN 3-421-01709-3.
  • Margaret Truman: Harry S. Truman. William Morrow, New York, NY 1972 (Margaret Truman ist Harry Trumans Tochter).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Harry S. Truman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Harry S. Truman – Zitate (Englisch)
 Wikisource: Harry S. Truman – Quellen und Volltexte (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFun Facts. In: whitehouse.gov, Internetpräsenz des Weißen Hauses. Abgerufen am 21. Januar 2009.
  2. Biographie von Harry S. Truman auf der Webseite der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
  3. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 325/26
  4. AmericanPresident: The campaign and election of 1944 in der Rubrik Franklin D. Roosevelt
  5. Robert Dallek: Harry S. Truman. New York: Times Books. ISBN 978-0-8050-6938-9. S. 15-17
  6. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 324ff
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatChapter II: The Effects of the Atomic Bombings. In: United States Strategic Bombing Survey. Ursprünglich durch das United States Government Printing Office; zu finden bei ibiblio.org, 1946, abgerufen am 25. November 2007.
  8. The Atomic Bombing of Hiroshima, August 6, 1945 (Version vom 12. Februar 2009 im Internet Archive). Office of History & Heritage Resources des US Department of Energy (englisch).
  9. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 325ff.
  10. Hassan Arfa, Under five Shahs, London 1964, S. 352.
  11.  Gerhard Schweizer: Iran. Stuttgart 1991, ISBN 3-7632-4034-9, S. 383.
  12.  Jamil Haslani: At the Dawn of the Cold War. Rowman & Littlefield Publishers, Inc., Lanham/New York/Toronto/Oxford 2006, ISBN 0-7425-4055-3, S. 408.
  13. a b c d AmericanPresident: Harry S. Truman: Foreign Affairs
  14. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 327ff
  15. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 333
  16. a b AmericanPresident: Harry S. Truman: Domestic Affairs
  17. General Electric Web Site: Past Leaders: Charles Edward Wilson
  18. http://www.trumanlibrary.org/civilrights/srights1.htm Truman Library: To Secure These Rights: The Report of the President’s Committee on Civil Rights; vollständiger Bericht
  19. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 332
  20. Third Radner Lecture, Columbia University, New York City (29. April 1959), veröffentlicht in Truman Speaks : Lectures And Discussions Held At Columbia University On April 27, 28, And 29, 1959 (1960), S. 111.
  21. a b American President: Harry S. Truman – The campaign and election of 1948
  22. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten. C. H. Beck, München, ISBN 9783406587429, S. 327 ff.
  23. American President: Harry S. Truman: Life after the presidency
  24. Christof Mauch: Die amerikanischen Präsidenten C.H. Beck München ISBN 9783406587429 S. 332
  25. American President: Harry S. Truman: Impact and legacy