Edmund Kirby Smith

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Edmund Kirby Smith
Signatur

Edmund Kirby Smith (* 16. Mai 1824 in St. Augustine, Florida; † 28. März 1893 in Sewanee, Tennessee) war ein General des konföderierten Heeres im Sezessionskrieg.

Er schloss 1845 die Militärakademie in West Point, New York ab und diente vor dem Krieg im US-Heer an der Frontier und im Krieg gegen Mexiko (er kämpfte bei Palo Alto, Monterrey, Vera Cruz, Cerro Gordo und Chapultepec). Ferner lehrte er als Mathematikdozent in West Point. 1858 ließ er sich für längere Zeit freistellen und bereiste Europa.

Aus Florida stammend schlug er sich auf die Seite des Südens, half bei der Organisation der Shenandoah-Armee im Frühling 1861 und befehligte in der ersten Schlacht am Bull Run eine ihrer Brigaden, wobei er verwundet wurde. Smith wurde nach Osttennessee versetzt, wo er das Kommando über die "Kentucky-Armee", bekam, mit der er bei Richmond, Kentucky einen Sieg erzielte. Anfang 1863 wurde er, inzwischen einer der ranghöchsten Offiziere des konföderierten Heeres, zum Befehlshaber des Kriegsschauplatzes Trans-Mississippi ernannt, der sämtliche Gebiete westlich des Mississippis umfasste. Als solcher gelang es ihm 1864 die Invasionen der Unionstruppen in Arkansas und Louisiana (Red-River-Feldzug) abzuwehren und den Unionstruppen schwere Niederlagen zu bereiten. Die Niederlage der Konföderation konnte Smith aber dennoch nicht verhindern: Als letzter Befehlshaber des Südens kapitulierte er am 2. Juni 1865 in Galveston, Texas. Nach dem Krieg leitete er die Atlantic and Pacific Telegraph Company und hatte von 1870 bis 1875 die Präsidentschaft der Universität von Nashville inne. Smith wurde auf dem University of the South Cemetery in Sewanee beerdigt.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joseph H. Parks, General Edmund Kirby Smith, C. S. A. Baton Rouge, LA 1954. (Standardwerk)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grabstätte von Edmund Kirby Smith in der Datenbank von Find a Grave