Eleonora Fugger von Babenhausen

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Eleonora Aloysia Maria Fürstin Fugger von Babenhausen, geb. Prinzessin zu Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg (* 4. Oktober 1864 in Bartenstein; † 1. März 1945 in Wien), auch bekannt als Fürstin Nora Fugger, war eine österreichische Aristokratin und Salonnière und wurde durch ihre Autobiografie und ihre Beobachtungsgabe der damaligen Gesellschaft bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Prinzessin Nora, wie sie zeitlebens genannt wurde, war die Tochter von Fürst Karl Ludwig Constantin Heinrich zu Hohenlohe-Bartenstein und Jagstberg und Fürstin Rosa Karoline, geb. Gräfin von Sternberg.

Am 8. Jänner 1887 heiratete sie Carl Georg Ferdinand Jakob Maria Fürst Fugger von Babenhausen (* 15. März 1861 in Klagenfurt; † 5. Juli 1925 ebenda) in Wien, der ein Kammerherr des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. bei Hofe war.

Gemeinsam hatten sie sechs Kinder:

  • Friederike Maria Carolina Henriette Rosa Sabina Franziska Pauline Gräfin Fugger von Babenhausen (27. Oktober 1887 – 1949): Heirat 1908 mit Adrian Carton de Wiart.
  • Georg Constantin Heinrich Carl Friedrich Maria Fugger Fürst zu Babenhausen (24. Juli 1889 – 1. August 1934)
  • Sylvia Rosa Eleonore Leopoldine Karolina Maria Gräfin Fugger von Babenhausen (8. Mai 1892 – 13. April 1949)
  • Leopold Heinrich Karl Friedrich Maria Graf Fugger von Babenhausen (18. Juli 1893 – 8. Juli 1966)
  • Maria Theresia Karoline Gigina Gräfin Fugger von Babenhausen (1. Juni 1899 – 18. Juni 1994): Heiratete den Fürsten Hanau, Graf von Schaumburg einen Nachfahren der Gertraud Lehmann.
  • Helene Aloysia Eleonore Maria Gräfin Fugger von Babenhausen (21. Juni 1908 – 1915)

Nach dem Tode der Kaiserin Elisabeth übernahm Nora Fugger, gemeinsam mit Fürstin Pauline von Metternich, die Rolle der Grande Dame der Wiener Gesellschaft und schrieb ihre Eindrücke und Memoiren nieder.

Schriften[Bearbeiten]

  • Im Glanz der Kaiserzeit. Amalthea, Wien 1989, ISBN 3-85002-132-7 (Erstveröffentlichung 1932).