Céline Dion

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Céline Dion (2012)
Logo von Dion

Céline Marie Claudette Dion, CC, OQ [seˈlin maˈʀi kloˈdɛt djɔ̃] (* 30. März 1968 in Charlemagne, Québec) ist eine kanadische Sängerin. Mit über 230 Millionen verkauften Tonträgern ist sie eine der erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge und erste Erfolge[Bearbeiten]

Céline wurde als jüngstes der 14 Kinder von Adhémar Dion und Thérèse Tanguay geboren und wuchs in ärmlichen Umständen auf. Ihr Vater war zunächst Waldarbeiter, ehe er sich später mit einem kleinen Hotel selbständig machte.

1980 komponierten ihre Mutter und ihr Bruder Jacques das Lied Ce n’était qu’un rêve, das sie dem Manager René Angélil schickten. Er setzte auf ihr Talent und nahm eine Hypothek auf sein Haus auf, damit er ihr erstes Album finanzieren konnte. 1981 veröffentlichte Dion ihre erste Langspielplatte in ihrer Muttersprache Französisch, La voix du bon dieu (Die Stimme Gottes), die sie in Québec zu einem Star machte.

Im Oktober 1982 nahm sie für Frankreich am World Popular Song Festival in Tokio teil, für ihr Heimatland Kanada war der später ebenfalls sehr erfolgreiche Sänger Bryan Adams am Start. Mit dem Titel Tellement j’ai d’amour pour toi gewann sie in der Kategorie Best Song Award und wurde so auch außerhalb Kanadas bekannt. 1983 bekam sie in Frankreich für den Titel D’amour ou d’amitié als erste kanadische Künstlerin eine Goldene Schallplatte. 1987 produzierte sie das Album Incognito, das in Kanada Doppelplatin erhielt und weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft wurde.

Unterstützt von den Schweizer Komponisten und Liedertextern Atilla Şereftuğ und Nella Martinetti nahm sie für die Schweiz am Eurovision Song Contest 1988 in Dublin teil. Mit dem Titel Ne partez pas sans moi, dessen Musik von Şereftuğ stammte und dessen Text von Martinetti, gewann sie mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Briten Scott Fitzgerald.

Internationaler Durchbruch[Bearbeiten]

Ende der 1980er Jahre war Dion in Kanada und Frankreich bereits eine bekannte und erfolgreiche Sängerin. Mit 20 Jahren hatte sie schon 14 Alben (elf in Kanada und drei in Frankreich) veröffentlicht und insgesamt 15 Félix Awards sowie drei Platin- und vier Goldene Schallplatten erhalten. In den USA kannte sie hingegen kaum jemand. Dies lag vor allem daran, dass die Kanadierin bis dahin nur französischsprachige Alben veröffentlicht hatte und diese in den USA kaum Beachtung fanden.

Aus diesem Grund nahm sie ihr erstes englischsprachiges Album mit dem Titel Unison auf, das 1990 in Kanada und den USA sowie 1991 weltweit veröffentlicht wurde. Die erste Singleauskopplung Where Does My Heart Beat Now war ihr erster englischsprachiger Hit, der bis auf Platz 4 der US-Charts kam. Für Unison erhielt sie Platin in den USA sowie sieben Mal Platin in Kanada.

Dass sie sich trotzdem nicht als englischsprachige Sängerin fühlte, machte sie 1990 bei der Verleihung der Félix Awards, als sie dort den Preis für die beste englischsprachige Künstlerin erhalten sollte, deutlich: sie lehnte ab mit der Begründung, sie sei eine französischsprachige Sängerin und werde dies auch immer bleiben.

1991 veröffentlichte sie unter dem Titel Dion chante Plamondon in Kanada bzw. Des mots qui sonnent in Frankreich ein Album, bei dem alle Titel von dem kanadischen Komponisten Luc Plamondon geschrieben wurden. Auf beiden frankophonen Märkten, Frankreich und Québec, erreichte das Album Doppelplatin.

Der eigentliche weltweite Durchbruch gelang Dion 1992. Im Duett mit Peabo Bryson sang sie den Titelsong Beauty and the Beast zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm Die Schöne und das Biest. Die Single wurde nicht nur in den USA ein Bestseller, sondern auch Dions erste Top-10-Single in Großbritannien. Die Produzenten Alan Menken und Howard Ashman erhielten für den Titel neben einigen Grammys und dem Golden Globe 1992 auch den Oscar für den „Besten Song“; Dion gewann 1993 gemeinsam mit Peabo Bryson ihren ersten Grammy in der Kategorie „Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop“.

1992 veröffentlichte sie ihr zweites englischsprachiges Album Céline Dion, auf dem auch Beauty and the Beast zu hören ist. Mit If You Asked Me To enthielt das Album eine weitere US-Top-Five-Single. Fünf der insgesamt 14 Titel stammen von Diane Warren; With this Tear wurde von Prince eigens für Dion geschrieben. Das Album wurde weltweit rund sechs Millionen Mal verkauft; davon fast drei Millionen Mal in den USA (Doppelplatin) und über eine Million Mal in Kanada (Diamant).

Aufstieg zum Weltstar[Bearbeiten]

Ihren ersten Nummer-eins-Hit in den USA hatte Dion 1994 mit der Ballade The Power of Love, einer Coverversion des in den 80er-Jahren erfolgreichen gleichnamigen Titels von Jennifer Rush. Die Single wurde auch in Australien Nummer 1 und landete in den britischen Top Five. Sie verkaufte sich weltweit über zwei Millionen Mal, Dion war für einen Grammy und die American Music Awards nominiert. The Power of Love war eine Singleauskopplung aus dem ebenfalls 1994 erschienenen Album The Colour of My Love, das mit über 18 Millionen verkaufter Tonträger ein Welterfolg wurde. Die kurz darauf veröffentlichte Single Think Twice war in den USA und weltweit ein großer Erfolg; ein Nummer-eins-Hit unter anderem in Großbritannien, Platz 2 in Australien und ihre erste Top-20-Single in Deutschland. Sie wurde zur meistverkauften Single einer Solokünstlerin in der Geschichte der britischen Musikindustrie. Zeitgleich belegte auch ihr Album The Colour of My Love den Spitzenplatz der britischen Albumcharts. In der romantischen Komödie Schlaflos in Seattle aus dem Jahr 1993 ist Dion im Duett mit Clive Griffin und dem Titel When I Fall in Love, eine Coverversion des Klassikers von Nat King Cole, zu hören. Diese Single wurde nur in den USA veröffentlicht, während Dion in Großbritannien mit der Auskopplung Only One Road einen weiteren Top-10-Hit feiern konnte. 1994 heiratete sie ihren 26 Jahre älteren Manager René Angélil.

Trotz des Erfolgs mit einem englischsprachigen Album nahm Dion ein Jahr später ihr nächstes Album D’eux wieder auf Französisch auf. Produziert und geschrieben wurden die Titel von dem französischen Komponisten Jean-Jacques Goldman. D’eux wurde zum meistverkauften französischsprachigen Album aller Zeiten. In Frankreich stand es 44 Wochen an der Spitze der Album-Charts; es wurde über vier Millionen Mal verkauft und in Großbritannien erhielt es als erstes französischsprachiges Album eine Goldene Schallplatte. Die Singleauskopplungen Pour que tu m’aimes encore und Je sais pas belegten ebenfalls Platz 1 in Frankreich und konnten auch in diversen nicht-französischsprachigen Ländern sehr respektable Platzierungen verbuchen.

Der Erfolg beider Alben wurde mit dem 1996 veröffentlichen Album Falling into You mit mehr als 30 Millionen verkauften Exemplaren nochmals übertroffen. Dion war mit Falling into You 59 Wochen in den Top 10 der US-Albumcharts, dies war zuvor nur Michael Jackson mit Thriller und Alanis Morissette mit Jagged Little Pill gelungen. In Großbritannien war das Album mit 184 Wochen fast vier Jahre lang in den Charts. Falling into You erreichte nicht nur Platz 1 in den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien und vielen anderen Ländern, sondern auch Doppel-Platin in Deutschland.

Nicht zuletzt die Singleauskopplungen machten das Album zum großen Erfolg: zum einen Because you loved me aus dem Film Aus nächster Nähe, eine weitere US-Nummer-1-Single und ein Dauerbrenner in Deutschland (9 Monate in den Charts und Goldstatus), dann die aus der Feder von Meat Loaf-/Bonnie Tyler-Produzent Jim Steinman stammende Bombastrockballade It’s All Coming Back to Me Now, Platz 2 in den USA und Platz 3 in Großbritannien und schließlich das sparsam arrangierte, fast nur vom Klavier begleitete All By Myself, ein weiterer US-Top-Five- und UK-Top-10-Hit. In Großbritannien war sie darüber hinaus auch mit den Auskopplungen Call the Man und dem Titelsong des Albums erfolgreich in den Singlecharts. Das Musikvideo zu It’s All Coming Back to Me Now belegt mit Produktionskosten von 2,3 Mio. US$ den sechsten Platz der teuersten Videos aller Zeiten.[1]

Den erfolgreichen Veröffentlichungen folgten große Auftritte. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta (USA) sang Céline Dion den extra dafür komponierten Titel The Power of the Dream.

An den Erfolg von Falling into You konnte sie mit dem 1997 veröffentlichten Album Let’s Talk About Love nahtlos anknüpfen. Das Album wurde in London, New York und Los Angeles aufgenommen; an der Produktion war eine Reihe berühmter Sänger und Komponisten beteiligt. Dion sang Duette mit Barbra Streisand (Tell Him), den Bee Gees (Immortality) und dem Opernsänger Luciano Pavarotti (I Hate You Then I Love You). Der Beatles-Produzent George Martin produzierte den von Carole King geschriebenen Titel The Reason, Bryan Adams schrieb den Titelsong Let’s Talk About Love. Das Album wurde in nahezu allen Ländern ein Nummer-eins-Hit und verkaufte sich mehr als 30 Millionen Mal. Die Vorabsingle Tell Him im Duett mit Barbra Streisand war ein weiterer Top-10-Erfolg in Großbritannien, Frankreich und Australien.

Dions größter Single-Erfolg sollte ausgerechnet ein Titel werden, den sie ursprünglich gar nicht singen wollte. My Heart Will Go On wurde von James Horner und Will Jennings für James Camerons Film Titanic (1997) komponiert und getextet. Dion war von dem Titel, den Horner ihr und ihrem Manager René Angélil vorspielte, zunächst wenig begeistert. Ihr Manager befand jedoch, dass sie ihn singen sollte. Bemerkenswert ist, dass für die Radioversion von My Heart Will Go On und das Album Let’s Talk About Love, auf dem der Titel ebenfalls enthalten ist, nur die Demoaufnahme verwendet wurde. Der Titel wurde unter anderem in Kanada, den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und der Schweiz ein Nummer-eins-Hit. Die größten Rekorde brach die Single in Frankreich und Deutschland, wo sie jeweils 13 Wochen auf Platz 1 stand. In Deutschland war My Heart Will Go On 21 Wochen in den Top 10, mit Unterbrechungen war der Titel insgesamt 39 Wochen platziert und erhielt Vierfachplatin für über 2 Millionen verkaufte Exemplare.[2] Dion erhielt dafür einen weiteren Bambi für eine der erfolgreichsten Singles in der Geschichte der deutschen Plattenindustrie. Des Weiteren bescherte ihr der Titel den zweiten Oscar (1997, bei den 70th Academy Awards). Die dritte Singleauskopplung Immortality mit den Bee Gees geriet zu einem weiteren Bestseller, erreichte Platz 2 und Platinstatus in Deutschland.

1998 veröffentlichte Dion unter dem Titel S’il suffisait d’aimer ein weiteres französisches Album, das wie schon D’eux von Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. Obwohl es weltweit etwa vier Millionen Mal verkauft wurde, beschränkte sich der Erfolg weitgehend auf französischsprachige Länder.

Viele der Hit-Singles von Dion aus den 90er Jahren wurden von der vor allem für ihre Balladen bekannten Diane Warren geschrieben. Dion betätigte sich auch als Song- und Co-Writer, beispielsweise bei ihrem Lied Don’t Save It All for Christmas Day aus dem 1998 erschienenen Weihnachtsalbum These Are Special Times. In dem Zeichentrickfilm Quest for Camelot ist der für den Oscar nominierte Titel The Prayer, ein Duett mit Andrea Bocelli, zu hören. Erfolgreichste Single des Albums wurde der Titel I’m Your Angel, ein Duett mit R. Kelly, das sechs Wochen lang an der Spitze der amerikanischen Charts stand.

1999 veröffentlichte Dion ihr erstes englischsprachiges Best-of-Album All the Way… A Decade of Song, das neun ihrer größten Hits sowie sieben neue Titel präsentierte. Der Titel If Walls Could Talk wurde von Robert John Lange geschrieben, die Background-Vocals dazu sang Shania Twain. All the Way… A Decade of Song war in nahezu allen Ländern auf Platz 1 der Albumcharts und wurde weltweit etwa 20 Millionen Mal verkauft. Erfolgreichste Single des Albums war der von Max Martin geschriebene Titel That’s the Way It Is, ein weiterer Top-10-Hit auf beiden Seiten des Atlantiks.

Mit der Veröffentlichung des Albums kündigte Dion an, sich eine längere Auszeit nehmen zu wollen, um mehr Zeit für ihre Freunde und ihren Ehemann zu haben.

Erfolgreiches Comeback[Bearbeiten]

Dion singt Taking Chances (2008)

Nach ihrer Auszeit meldete sie sich 2002 mit dem Album A New Day Has Come zurück, das mit Platz 1 in 17 Ländern genau dort anknüpfen konnte, wo sie aufgehört hatte. Die gleichnamige Singleauskopplung war zu einem weiteren Top-10-Hit in Großbritannien und Deutschland geworden. Eine weitere Auskopplung, I’m Alive, wurde der Titelsong zum Kinofilm Stuart Little 2 und vor allem in Deutschland und Skandinavien zu einem monatelangen Top-Five-Chartrenner.

2003 war Dion auf dem Soundtrack zu Mona Lisas Lächeln zu hören. Außerdem veröffentlichte sie ein weiteres Studioalbum: One Heart belegte zwar Platz 2 der US-Charts und erreichte die Top 10 in Großbritannien, Deutschland und Australien, jedoch konnte es sich nicht mehr so lange in den internationalen Charts halten wie seine Vorgänger. Die Verkaufszahlen waren immer noch grandios, für Céline Dion aber ein Rückschlag. Eine der Ursachen war die schlechte Vermarktung; denn von März 2003 bis Dezember 2007 hatte sie einen Vertrag mit dem Hotel Caesars Palace in Las Vegas und trat dort fünfmal pro Woche auf. Die Show war derart erfolgreich, dass der Vertrag vorzeitig verlängert und für sie vor Ort, am Lake Las Vegas, eine Villa gebaut wurde. Am 15. Dezember 2007 wurde ihre vorerst letzte Show im Caesars Colosseum aufgeführt. Ab Februar 2008 war Cher dort ihre Nachfolgerin.

Während der Zeit ihrer Auftritt in Las Vegas veröffentlichte Dion in Zusammenarbeit mit Anne Geddes 2004 die CD Miracle. Diese CD enthält hauptsächlich sanfte, teils mehrsprachige Musik für Kinder. Auf dem Cover ist Céline Dion mit einem Baby im Arm zu sehen.

Am 25. April 2007 sang sie in einer Benefiz-Sonderfolge von American Idol Gives Back ein Duett mit Elvis Presley. Hierzu hatte Dion das Duett mit einem Double geübt, während der Sendung wurde Elvis virtuell als Dions Duett-Partner erzeugt.[3][4]

Im Mai 2007 erschien ihr französischsprachiges Album D’elles, dessen erste Single-Auskopplung Et s’il n’en restait qu’une (je serais celle-là) schon im Februar erschien und in Frankreich auf Nummer 1 einstieg. Vor allem im frankophonen Raum konnte D’elles viele Musikliebhaber begeistern.

Nach fünf Jahren erschien am 9. November 2007 unter dem Titel Taking Chances erneut ein englischsprachiges Album von ihr, das international für reichlich Furore sorgte. Es erreichte die Top 10 in zahlreichen Ländern, darunter den USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Die Comeback-Single, der gleichnamige Titelsong, schaffte es zwar nicht in die Top 10, gilt aber als richtungsweisend für Dions frischeren, rockigeren Musikstil. Am 7. Dezember 2007 erschien ihre Live-DVD A New Day … Live in Las Vegas, die sich weltweit rasend verkaufte.

Nach fast zehnjähriger Pause ging Dion 2008 wieder auf große Welttournee, die sie am 14. Februar auf Bitten von Nelson Mandela in Johannesburg eröffnete.[5] Sie trat in Paris im Palais Omnisports Paris Bercy für mehrere Shows auf. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gab sie im Juni und Juli 2008 Konzerte. Die Songauswahl unterschied sich je nach Land, es gab zwei Set Lists auf dieser Tournee. So hatte sie in Paris hauptsächlich französische Songs im Programm, in Deutschland bis auf einen französischen Song ausschließlich englische.[6] Ihre Taking Chances Tour war mit knapp 280 Mio. US$ nach der Sticky & Sweet Tour von Madonna die kommerziell zweiterfolgreichste Tour eines Solokünstlers. Allein in den USA waren 98 % ihrer Konzerte ausverkauft.

Am 21. August 2008 wurde Dion an der Universität Laval der Ehrendoktor der Musik verliehen. Die Auszeichnung im Zuge der 400-Jahr-Feier von Québec ehrte ihre Verdienste als international erfolgreiche und bekannte Künstlerin und ihr soziales Engagement. Nach dem französischen Ritterschlag im selben Jahr war dies die zweite hohe Auszeichnung für sie im Jahr 2008.[7]

Ab dem 15. März 2011 trat Dion wiederum für drei Jahre im „Caesars Palace“ in Las Vegas auf.

2012-2013: Sans attendre und Loved Me Back to Life[Bearbeiten]

Am 5. November 2012 wurde ihr französischsprachiges Album Sans attendre veröffentlicht; die erste Single Parler à mon père erschien am 2. Juli 2012.[8] Die zweite Singleauskopplung, Le miracle, wurde am 2. November 2012 veröffentlicht, Qui peut vivre sans amour? folgte am 8. März 2013. Am 1. November 2013 wurde das englischsprachige Album Loved Me Back to Life veröffentlicht. Produzenten waren unter anderem Ne-Yo und Babyface. Das Album enthält ein Duett mit Stevie Wonder.[9] Die erste Singleauskopplung mit dem Titelsong erschien am 3. September 2013. Ab dem 21. November gab Dion eine Reihe von Konzerten in Belgien und in Frankreich.

Am 16. Mai 2014 wurde das Box-Set "Céline une seule fois / Live 2013" als Kombination 2CD+DVD und als 2CD+Blue-Ray veröffentlicht. Das Album enthält eine Videoaufnahme des einzigartigen Konzerts "Céline... une seule fois" vom 27. Juli 2013 in Québec. Auf den CDs findet man das komplette Live-Konzert als Audio mit vier weiteren Songs, die im Rahmen der Sans-Attendre-Tour in Paris-Bercy von ihr dargeboten wurden.

Eine für den Herbst 2014 geplante Tour in Asien wurde von der Sängerin am 14. August 2014 aus persönlichen Gründen abgesagt.

Privatleben[Bearbeiten]

1994 heiratete Céline Dion den 26 Jahre älteren René Angélil, mit dem sie drei Söhne hat: der erste wurde 2001 geboren, 2010 folgten Zwillinge,[10] die sie nach dem früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und Eddy Marnay, einem ihrer Lieblingssongwriter, Nelson und Eddy benannte.[11]

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten]

  • seit 1982 Unterstützung der Canadian Cystic Fibrosis Foundation (CCFF), ausgelöst durch die Erkrankung ihrer Nichte Karine
  • Unterstützung der T.J. Martell Foundation, des Diana Princess of Wales Memorial Fund und anderer Gesundheits- und Bildungsorganisationen
  • 2005 Spende von 1 Mio. US$ für die Opfer von Hurrikan Katrina
  • Spende der Tageseinnahmen am Muttertag für die Opfer des Tsunami im Indischen Ozean 2004[12]
  • 2008 Spende über 100.000 US$ für die Opfer des Erdbebens in Sichuan
  • 2010 zur Botschafterin von FAO Goodwill Ambassador ernannt, zusammen mit Susan Sarandon

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Céline Dion/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[13] Anmerkung
DE AT CH UK US CA FR
1981 La voix du bon Dieu Erstveröffentlichung: 9. November 1981
Céline Dion chante Noël Erstveröffentlichung: 30. November 1981
1982 Tellement j’ai d’amour… Erstveröffentlichung: 7. September 1982
1983 Les chemins de ma maison Erstveröffentlichung: 7. September 1983
Chants et contes de Noël Erstveröffentlichung: 5. Dezember 1983
1984 Mélanie Erstveröffentlichung: 22. August 1984
1985 C’est pour toi Erstveröffentlichung: 27. August 1985
1987 Incognito Erstveröffentlichung: 2. April 1987
1990 Unison 55 Gold
(3 Wo.)
74
(26 Wo.)
18
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. April 1990
1991 Dion chante Plamondon
Des mots qui sonnent
76
(… Wo.)
4
(52 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 1991
1992 Céline Dion 70 Gold
(2 Wo.)
34
(76 Wo.)
4
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. März 1992
1993 The Colour of My Love 16 Gold
(68 Wo.)
18 Gold
(7 Wo.)
9 Platin
(39 Wo.)
1 5-fach Platin
(109 Wo.)
4
(149 Wo.)
1
(… Wo.)
7
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 1993
1995 D’eux 69
(9 Wo.)
35
(8 Wo.)
1 4-fach Platin
(89 Wo.)
7 Gold
(9 Wo.)
29
(… Wo.)
1
(156 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. April 1995
1996 Falling into You 5 5-fach Gold
(89 Wo.)
1 2-fach Platin
(62 Wo.)
1 3-fach Platin
(56 Wo.)
1 7-fach Platin
(113 Wo.)
1
(113 Wo.)
1
(28 Wo.)
1
(61 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. März 1996
1997 Let’s Talk About Love 1 3-fach Platin
(72 Wo.)
1 2-fach Platin
(45 Wo.)
1 6-fach Platin
(62 Wo.)
1 6-fach Platin
(62 Wo.)
1
(84 Wo.)
1
(26 Wo.)
1
(55 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 1997
1998 S’il suffisait d’aimer 11
(14 Wo.)
3 Gold
(11 Wo.)
1 2-fach Platin
(26 Wo.)
17 Gold
(4 Wo.)
1
(3 Wo.)
1
(67 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. September 1998
These Are Special Times 3 Gold
(11 Wo.)
2 Platin
(12 Wo.)
1 2-fach Platin
(17 Wo.)
20 Gold
(8 Wo.)
2
(25 Wo.)
1 Diamant
(11 Wo.)
23
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 1998
2002 A New Day Has Come 2 3-fach Gold
(51 Wo.)
1 Platin
(45 Wo.)
1 3-fach Platin
(49 Wo.)
1 Gold
(23 Wo.)
1
(60 Wo.)
1 6-fach Platin
(20 Wo.)
1
(63 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 2002
2003 One Heart 6 Gold
(29 Wo.)
5 Gold
(26 Wo.)
1 Platin
(27 Wo.)
4 Gold
(10 Wo.)
2
(32 Wo.)
1 3-fach Platin
(8 Wo.)
1
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. März 2003
1 fille & 4 types 26
(4 Wo.)
27
(5 Wo.)
2 Platin
(17 Wo.)
1
(3 Wo.)
1
(60 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2003
2004 Miracle 34
(4 Wo.)
34
(5 Wo.)
6 Gold
(14 Wo.)
5 Silber
(5 Wo.)
4
(22 Wo.)
1
(4 Wo.)
4
(21 Wo.)
(mit Anne Geddes)
Erstveröffentlichung: 23. September 2004
2007 D’elles 52
(1 Wo.)
3 Gold
(16 Wo.)
1 2-fach Platin
(4 Wo.)
1
(67 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2007
Taking Chances 5
(12 Wo.)
3 Gold
(10 Wo.)
1 Platin
(22 Wo.)
5 Platin
(18 Wo.)
3
(26 Wo.)
1 4-fach Platin
(13 Wo.)
2
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 2007
2012 Sans attendre 44
(1 Wo.)
47
(1 Wo.)
2 Gold
(21 Wo.)
1 3-fach Platin
(10 Wo.)
1
(73 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. November 2012
2013 Loved Me Back to Life 9
(6 Wo.)
4
(7 Wo.)
3 Gold
(17 Wo.)
3 Platin
(19 Wo.)
2
(15 Wo.)
1 4-fach Platin
(11 Wo.)
3
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. November 2013

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Céline Dions Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Grammy Awards[Bearbeiten]

  • 1993: Best Pop Performance by Duo or Group with Vocal – Beauty and the Beast
  • 1997: Album of the Year – Falling into You
  • 1997: Best Pop Album – Falling into You
  • 1999: Song of the Year – My Heart Will Go On
  • 1999: Record of the Year – My Heart Will Go On
  • 1999: Best Female Pop Vocal Performance – My Heart Will Go On

Weitere Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Céline Dion erhielt sieben Billboard Music Awards, sieben American Music Awards und zehn World Music Awards
  • 1996: Bambi (Deutschland) in der Kategorie „Pop International“ für das Album Falling into you
  • 1998: Bambi (Deutschland) für My Heart Will Go On als eine der erfolgreichsten Singles der deutschen Musikgeschichte
  • 1998: Echo (Deutschland) als erfolgreichste internationale Künstlerin
  • 1999: Stern auf Canada's Walk of Fame
  • 2004: Diamond Award (World Music Awards)
  • 2004: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
  • 2007: Legend Award (World Music Awards) für ihr Lebenswerk
  • 2008: Ritterin der Ehrenlegion für ihre Verdienste für die französische Sprache
  • 2008: Doctor Honoris Causa der Universität Laval
  • 2012: Bambi (Deutschland) für Entertainment

Erfolge[Bearbeiten]

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  • Mit über 230 Millionen verkauften Alben ist Céline Dion eine der bislang erfolgreichsten Sängerinnen. In der Liste der meistverkauften Alben von Sängerinnen belegt Céline Dion mit den Alben Falling into You und Let’s Talk About Love die Plätze 3 und 4.
  • Dions Album D’eux ist das erfolgreichste nicht-englischsprachige Album der Musikgeschichte. (Auf Rang zwei folgt ebenfalls ein Dion-Album: S’il suffisait d’aimer)
  • Dion gewann den Eurovision Song Contest 1988 für die Schweiz.
  • Sie wurde sowohl mit dem Legend als auch mit dem Diamond Award der World Music Awards ausgezeichnet.
  • These Are Special Times ist das zweitmeist verkaufte Weihnachtsalbum der Musikgeschichte.
  • Als einzige Künstlerin sang sie insgesamt siebenmal bei einer Oscarverleihung, zuletzt 2011 zum Gedenken der verstorbenen Künstler und Filmschaffenden des vergangenen Jahres.[14]
  • Wie die LA Times errechnete, war Céline Dion in der vergangenen Dekade mit fast $ 750 Mio. (747,9 Millionen Dollar) die bestverdienende Künstlerin der Welt; noch vor den Beatles oder U2.[15]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Céline Dion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die teuersten Musikvideos in: Weltonline, 27. April 2007
  2. 35 Jahre Gold/Platin – Herbert Grönemeyer auf Platz 1 der offiziellen Rangliste, Musikindustrie.de, 2. Juli 2010
  3. „Celine Dion singt mit Elvis Presley“
  4. „YouTube – Elvis & Celine – If I Can Dream“
  5. Céline Dion auf Tour
  6. „Céline Dion kommt 2008 nach Deutschland“
  7. Die Universität Laval übergibt Céline Dion den Ehrendoktor
  8. Die neue Single Parler à mon père
  9. Journal de Montréal
  10. Céline Dion bringt Zwillinge zur Welt in: Focus Online vom 24. Oktober 2010
  11. Céline Dion nennt ihre Zwillinge Nelson und Eddy
  12. Céline Dion spendet eine Million Dollar für Tsunami-Opfer
  13. Chartquellen: DE AT CH UK US / CA FR
  14. Céline Dions Comeback bei der Oscar-Gala
  15. Die Top Ten der bestverdienenden Künstler der Welt in: Los Angeles Times vom 19. Januar 2010