Tenacious D
| Tenacious D bei einem Live-Auftritt, links Kyle Gass, rechts Jack Black | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Hard Rock | |
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| Gründung | 1994 | |
| Website | http://www.tenaciousd.com | |
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| Jack Black | ||
| Kyle Gass | ||
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Gitarre, Gesang
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Jack Black | |
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Gitarre, Gesang
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Kyle Gass | |
Tenacious D ist eine komödiantische Rock-Band, bestehend aus Kyle Gass und Jack Black. Beide sind sowohl Musiker als auch Schauspieler.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Kyle Gass und Jack Black trafen sich zum ersten Mal in Edinburgh, Schottland, bei einem Theaterfestival „Edinburgh Fringe“. Gass war damals rund 24 und Black 16 Jahre alt, beide waren zu dieser Zeit Mitglieder der Theatergruppe The Actors Gang aus Los Angeles. Gass brachte Black das Gitarrespielen bei und schlug, beeindruckt durch Blacks gute Gesangsfähigkeit, vor, eine Band zu gründen.
Der Bandname wurde von einem Ausdruck abgeleitet, mit dem der Sportreporter Eaven Harters die hartnäckige Abwehr („tenacious defense“) der Basketballmannschaft New York Knicks beschrieb. Der Name wurde bei ihrem ersten Liveauftritt im Jahr 1994 endgültig vom Publikum gewählt. (Zur Auswahl standen außerdem noch: Pets or Meat, Balboa’s Biblical Theatre und The Axe Lords Featuring Gorgazon’s Mischief.) Bei diesem Auftritt wurden sie von David Cross entdeckt, der sie für seine Sketch-Comedy-Fernsehserie Mr. Show engagierte.
[Bearbeiten] Fernsehserien und Auftritte (1997–2012)
Tenacious D hatten ihr Debüt in einer Folge von Mr. Show im Jahr 1997. Danach wurden sechs Episoden mit ihnen gedreht, von denen aber nur zwei im Jahr 1997 ausgestrahlt wurden. Die letzten vier Folgen wurden erst im Sommer 2000 gesendet. Die Band wurde in den Folgen sehr stark in den Mittelpunkt gerückt. Der Inhalt war die Geschichte einer Band, die versucht, Erfolg im Musikgeschäft zu haben. Viele der Lieder, die sich auf dem ersten Album Tenacious D befinden, wurden in den Fernsehsendungen uraufgeführt. Auch gab es Songs, die bis heute nicht veröffentlicht wurden.
Bei einem Konzert im Viper Room in Los Angeles trafen Tenacious D Dave Grohl von den Foo Fighters, welcher von der Musik und dem Können der beiden beeindruckt war. Dies führte zu einem Cameo-Auftritt im Foo-Fighters-Video Learn To Fly. Auch gewann die Band dadurch an Popularität und wurde als Vorband – z. B. für Beck, Pearl Jam und die Foo Fighters – engagiert.
2002 hatten Tenacious D einen Auftritt in dem Videoclip zu Push der Band DIO. Seitdem bestand ein lockerer Kontakt zu deren Gründer und Namensgeber Ronnie James Dio, bis zu dessen Tod im Jahr 2010. So spielt sich Ronnie James Dio im Film Kings of Rock – Tenacious D selbst. Zudem wurden einige Verweise auf die Songs von DIO in den Film eingebaut.
Am 23. Oktober 2010 spielte Tenacious D im Abschlußevent der Blizzcon, der alljährlich in Anaheim stattfindende Hausmesse von Blizzard Entertainment.[1]
In dem Zeitraum vom 1. Juni 2012 bis zum 3. Juni 2012 werden zwei Auftritte der Band auf den Zwillingsfestivals Rock am Ring sowie Rock im Park stattfinden.
[Bearbeiten] Das erste Album
Das erste Album Tenacious D wurde im Jahr 2001 veröffentlicht und von den Dust Brothers produziert. Da Tenacious D eigentlich nur als Duo auftrat, wurde für die Produktion des Albums eine Band zusammengestellt, die u. a. aus folgenden Personen bestand:
- Dave Grohl (von den Foo Fighters und Them Crooked Vultures) an Schlagzeug und Gitarre
- Page McConnell (von Phish) an den Keyboards
- Warren Fitzgerald (von den Vandals) an der (Lead-)Gitarre
- Steve McDonald (von der US-Punk-Band Red Kross) am Bass
- Josh Homme (von Queens of the Stone Age, Them Crooked Vultures und Eagles of Death Metal) an der Gitarre
Viele der Musiker begleiteten Tenacious D bei einigen Liveauftritten im Fernsehen.
Ihr Song Tribute war 2002 das meistgewünschte Musikvideo bei Kerrang TV, auch wenn er nicht überall als Single veröffentlicht wurde. Der Song ist eine Widmung (Tribute) an den besten Song der Welt, den sie aber leider vergessen haben. Dabei scheint die Originalversion (im Laufe der Jahre wurde das Lied mehrfach verändert) stark auf das Lied Stairway to Heaven von Led Zeppelin als „besten Song der Welt“ hinzuweisen, da viele Melodien bzw. Gitarrenparts ähnlich sind.
In ihrem Film Kings of Rock – Tenacious D besiegen sie den Teufel in einem so genannten Rock-Off. Dieser Jam wird am Ende des Films als der „beste Song der Welt“ gewürdigt und referiert somit auf Tribute, welches rückwirkend dem Jam gewidmet ist. Der Film beantwortet somit die Frage nach der Begebenheit, die Tribute zu Grunde liegt.
2010 versuchten Anhänger der Band den Song Tribute – acht Jahre nach der Erstveröffentlichung – durch Absprachen im Internet erneut in die Charts zu bringen.[2] Auslöser dafür war, dass der kommende Sieger von Deutschland sucht den Superstar nicht an die Spitze der Hitliste gelangen sollte. Damit das alte Lied jedoch überhaupt für die Charts zugelassen worden wäre, hätte das Label Sony es neu anmelden müssen. Da Sony allerdings auch für die Veröffentlichung der DSDS-Sieger zuständig ist, verzichtete die Firma darauf. Stattdessen wurde für diese Aktion Stairway to Heaven von Led Zeppelin ausgesucht, auf welches sich Tribute bezieht.
Der rote Teufel in Kings of Rock und Tribute wird jeweils von Dave Grohl gespielt. Am Ende des Videos zu Tribute laufen Ben Stiller (ebenfalls in Pick of Destiny) und Liam Lynch, der Regisseur des Videos, vor dem Aufnahmestudio durch das Bild.
Zwei weitere der bekanntesten Songs dieser Band sind Wonderboy (mit einem Video unter der Regie von Spike Jonze) und Fuck Her Gently.
[Bearbeiten] Weitere Veröffentlichungen
Tenacious D veröffentlichte 2003 eine Doppel-DVD mit dem Namen Tenacious D – The Complete Masterworks. Auf einer der beiden DVDs sind ein Live-Konzert in der Brixton Academy (London) und mehrere HBO-Folgen enthalten. Auf der zweiten DVD sind verschiedene Fernsehauftritte, Kurzfilme und Musikvideos enthalten.
Am 8. Februar 2007 kam der Film Kings of Rock – Tenacious D (OT: Tenacious D in „The Pick of Destiny“) in die deutschen Kinos. Regie führte, wie auch bei einigen Videos und Kurzfilmen von Tenacious D, Liam Lynch. Produziert wurde der Film von Ben Stiller. Der Soundtrack erschien als Album am 17. November in Amerika. In Deutschland kam er am 9. Februar 2007 in die Plattenläden. Neben KG und JB sind auch Dave Grohl (Drums, Gesang bei Beelzeboss), Ronnie James Dio und Meat Loaf (beide Gesang bei Kickapoo) zu hören.
Die weiteren Musiker für das 2. Album bzw. den Live-Auftritten sind:
- John Konesky (von Trainwreck) an der Gitarre
- John Spiker (von Trainwreck und Filter) am Bass
- Brooks Wackerman (von Bad Religion) am Schlagzeug
Am 7. November 2008 erschien in Deutschland die Doppel-DVD "Tenacious D – The Complete Masterworks 2", die ein komplettes Livekonzert, welches in Seattle aufgenommen wurde, sowie einige Dokumentationen und Musikvideos enthält.
[Bearbeiten] Gastauftritte
Kyle Gass spielt bei der Band Trainwreck Gitarre bzw. singt unter dem Pseudonym Klip Calhoun.
Weiterhin traten Tenacious D in vielen Musikvideos auf, hier eine kleine Auswahl:
- Foo Fighters – Learn To Fly
- Foo Fighters – Low (Black)
- Ronnie James Dio – Push
- Good Charlotte – Lifestyle Of The Rich And The Famous (Gass als Ankläger)
- Eagles of Death Metal – I Want you so Hard (Black)
- Beck – Sexx Laws (Black)
- Foo Fighters – The One
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Alben
- 2001: Tenacious D (D #96, US #33, UK #38)
- 2006: The Pick of Destiny [D #47, US #8, UK #10]
[Bearbeiten] Singles
- 2002: Tribute
- 2002: Wonderboy (UK #34)
- 2006: P.O.D.
[Bearbeiten] DVDs, Videos und Filme
- 2001: Tribute (Musikvideo)
- 2002: Wonderboy (Musikvideo)
- 2002: Fuck Her Gently (Musikvideo)
- 2003: The Complete Masterworks (Doppel DVD inkl. HBO-Folgen & Live Konzert)
- 2006: P.O.D. (Musikvideo)
- 2007: Kings of Rock – Tenacious D (Kinofilm)
- 2008: The Complete Masterworks 2
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website (englisch)
- Offizielle Website zum Film Kings of Rock Tenacious D (englisch)
- Tenacious D bei MusicBrainz (englisch)
- Tenacious D bei laut.de
- Tenacious D bei Discogs (englisch)
- Weitere Links zum Thema Tenacious D im Open Music Project – MusicMoz (englisch)