Ernst Schulin

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Ernst Schulin (* 12. Oktober 1929 in Kassel) ist ein deutscher Historiker.

Ernst Schulin studierte von 1949 bis 1955 in Göttingen, Tübingen und Paris Geschichte, Germanistik, Religionsgeschichte und Philosophie. Im Jahr 1956 wurde er bei Percy Ernst Schramm in Göttingen promoviert mit der Arbeit Die weltgeschichtliche Erfassung des Orients bei Hegel und Ranke. Von 1958 bis 1965 war er wissenschaftlicher Assistent u.a. am Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Die Habilitation erfolgte 1965 an der Universität Gießen. Schulin lehrte als Professor für Neuere Geschichte zunächst an der Technischen Universität Berlin (1967–1974) und im Anschluss an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (1974–1995). Gemeinsam mit Wolfgang Reinhard war er seit 1992 Herausgeber der Reihe Rombach Wissenschaft Reihe Historiae.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • als Herausgeber mit Bernd Martin: Die Juden als Minderheit in der Geschichte, dtv Geschichte, München 1981, ISBN 3-423-01745-7.
  • Die Französische Revolution. 4. Auflage, C. H. Beck, München 2004.