Inglewood
| Inglewood | |
|---|---|
| Spitzname: The City of Champions | |
Siegel |
Flagge |
| Inglewood im Los Angeles County | |
| Basisdaten | |
| Staat: | Vereinigte Staaten |
| Bundesstaat: | Kalifornien |
| County: | |
| Koordinaten: | 33° 57′ N, 118° 21′ W33.9575-118.3461111111140Koordinaten: 33° 57′ N, 118° 21′ W |
| Zeitzone: | Pacific Standard Time (UTC−8) |
| Einwohner: | 112.580 (Stand: 2000) |
| Bevölkerungsdichte: | 4.750,2 Einwohner je km² |
| Fläche: | 23,7 km² (ca. 9 mi²) davon 23,7 km² (ca. 9 mi²) Land |
| Höhe: | 40 m |
| Postleitzahlen: | 90301-90313, 90397, 90398 |
| Vorwahl: | +1 323 |
| FIPS: | |
| GNIS-ID: | 1660799 |
| Webpräsenz: | cityofinglewood.org |
Inglewood ist eine Stadt im Los Angeles County im US-Bundesstaat Kalifornien mit 115.313 vorwiegend afroamerikanischen oder hispanischen Einwohnern (Stand: 2004). Das Stadtgebiet hat eine Größe von 23,7 km². Überregional bekannt ist auch der Inglewood Park Cemetery, auf dem zahlreiche bekannte Persönlichkeiten beerdigt sind.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Inglewood befindet sich zwischen San-Gabriel-Gebirge und der Pazifikküste gelegenen und dicht besiedelten Großraumregion von Los Angeles. Inglewood liegt in einer Höhe von 33 Metern und grenzt an Lennox, View Park-Windsor Hills, Hawthorne, Ladera Heights, Del Aire, West Athens, Alondra Park, Gardena und Los Angeles.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Gründung der Stadt geht zurück bis ins Jahr 1834 mit dem Bau einiger Gebäude durch Ygnacio Machado. Im Februar 1908 wurde der sich sehr schnell vergrößernde Ort mit jetzt 1200 Einwohnern zur Stadt erklärt. Erstmals bekannt wurde Inglewood durch ein Erdbeben im Jahr 1920. Die Verwüstungen und die dadurch verusachten Pressemeldungen führten zu einem Katastrophentourismus, aber auch zu einer noch sprunghafteren Zunahme der Bevölkerung. In den Jahren 1920 bis 1925 hatte die Inglewood den größten Bevölkerungszuwachs aller amerikanischen Städte.[1]
Der Bergbauingenieur Mathias F. Chapman gründete 1923 in Inglewood die weltweit erste Chinchillafarm mit aus Chile importierten Tieren und begann hier später außerdem mit der Produktion von Chinchillakonfektion.[2]
Bevölkerung [Bearbeiten]
Demografie [Bearbeiten]
Das Durchschnittsalter der Bürger von Inglewood liegt bei 30 Jahren, der Anteil der unter 18-Jährigen lag bei der Volkszählung im Jahr 2000 bei 32,4 %. Die Zensusbehörde ermittelte ferner, dass bei den über 18-Jährigen auf 100 Frauen – statistisch gesehen – 90,3 Männer kommen.
Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 34.269 US-Dollar, das mittlere Einkommen einer Familie liegt bei 36.541 Dollar. Männer verdienen im Schnitt 28.515 Dollar, Frauen bringen es dagegen auf durchschnittlich 30.096 Dollar. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 14.776 Dollar. 19,4 % der Einwohner sowie 22,5 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.
Die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung gliedert sich wie folgt[3]:
- 47,1 % Afroamerikaner
- 46 % Hispanier
- 4,1 % Weiße (ohne Hispanier)
- 1,14 % Asiaten
- 0,69 % Amerikaner
- 0,36 % pazifische Inselbewohner
Kriminalität [Bearbeiten]
Die Kriminalitätsrate hat einen Index von 451,5 Punkten. Im Jahr 2005 gab es 26 Morde, 42 Vergewaltigungen, 555 Raubüberfälle, 434 tätliche Angriffe auf Personen, 822 Einbrüche, 1.347 Diebstähle, 922 Autodiebstähle und 16 Brandstiftungen.
Verkehr [Bearbeiten]
Inglewood wird mit den Interstates 105 und 405 sowie dem U.S. Highway 42 von drei Fernstraßen erschlossen. Nahe Inglewood liegt der Los Angeles International Airport und der Hawthorne Municipal Airport. Außerdem besitzt Inglewood mit dem Hollywood Park Race Track eine eigene Pferderennbahn.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In der Stadt liegt die Mehrzweckhalle The Forum. Früher war die Halle die Heimstätte der Los Angeles Lakers und der Los Angeles Kings. Beachtenswert ist der bekannte Donutladen Randy’s Donuts.
Eine weitere Attraktion ist das California Space Center, in dem neben diversen Objekten aus der Luft- und Raumfahrt die Raumfähre Endeavour ausgestellt wird.
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
Inglewood liegt im Inglewood Unified School District. Mit der Inglewood-, der Morningside- sowie der City Honors High School verfügt Inglewood über drei Sekundarschulen. Außerdem befindet sich in Inglewood noch die Inglewood Community Adult School und die Hillcrest Continuation High School.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Lee William Aaker, Schauspieler
- Joseph Michael Acaba, Astronaut
- Bridgette Andersen, Filmschauspielerin und Fotomodell
- Tyra Banks, Schauspielerin und Fotomodell
- Defari, Rapper
- Joy Fawcett, Fußballspielerin
- Maureen Flannigan, Schauspielerin
- Carmen Hayes, afroamerikanische Pornodarstellerin
- Damu Ridas, afroamerikanische Rap-Gruppe
- Flo Hyman, Volleyballspieler
- Bishop Lamont, afroamerikanischer Rapper
- Vicki Lawrence, Komikerin, Sängerin und Schauspielerin
- Mack 10, afroamerikanischer Rapper
- Scott McGregor, Baseballspieler
- Omarion, Popsänger und Schauspieler
- Paul Pierce, Basketballspieler
- Byron Scott, Basketballspieler und Trainer
- Zoot Sims, Jazz-Saxophonist
- Jaime Soto, Bischof von Sacramento
- Misty Stone, Pornodarstellerin
- Esther Williams, Schwimmerin und Schauspielerin
- Brian Wilson, Musiker
- Michael Zaslow, Schauspieler und Drehbuchautor
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Webseite von Inglewood: City History (engl.)
- ↑ Ulf D. Wenzel: Das Pelztierbuch. Verlag Eugen Ulmer, Köln 1990, S. 26
- ↑ Statistische Daten der Zensusbehörde (engl.)