Euroregion Pomerania

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Die Euroregion Pomerania ist eine Euroregion im nordwestlichen Polen und im nordöstlichen Deutschland.

Der Gründungsvertrag wurde am 15. Dezember 1995 zwischen polnischen und deutschen Partnern in Stettin (Szczecin) unterzeichnet. Von 1998 bis 2013 war der schwedische Gemeindeverband Schonen Mitglied der Euroregion.[1] Eine Zusammenarbeit mit der dänischen Insel Bornholm und dem östlichen Dänemark wird angestrebt. Der paritätisch besetzte Rat der Euroregion hat seinen Sitz in Stettin.

In der Euroregion Pomerania leben ungefähr 2,4 Millionen Menschen. Ihre Fläche umfasst rund 35.500 km².[1]

Ziel der Euroregion ist die Annäherung der beteiligten europäischen Grenzregionen durch die Koordination und Unterstützung gemeinsamer Programme und Investitionen in Wirtschaft, Bildung, Kultur, Infrastruktur und Umweltschutz. Neben der Einrichtung eines komplexen Informationssystems zum Datenaustausch in der Euroregion soll auch bei der Bekämpfung von Katastrophen und Havariesituationen zusammengearbeitet werden.

Mitglieder[Bearbeiten]

Verein der Polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania

Diesem Verein gehören 96 Gemeinden der Woiwodschaft Westpommern einschließlich der Stadt Stettin/Szczecin sowie die Gmina Miastko (deutsch Rummelsburg) in der Woiwodschaft Pommern und die Gmina Zbąszyń (deutsch Bentschen) in der Woiwodschaft Großpolen an.

Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA e.V.

Die Kommunalgemeinschaft wurde 1992 gegründet und trat 1995 der Euroregion Pomerania bei. Mitglieder sind die Städte Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg sowie die Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte aus Mecklenburg-Vorpommern. Aus dem Land Brandenburg sind die Landkreise Uckermark und Barnim dem Verein beigetreten. Sitz des Vereins ist Löcknitz. In Anklam, Pasewalk und Schwedt unterhält der Verein Service- und Beratungscenter. Langjähriger und erster Vorsitzender der Kommunalgemeinschaft Europaregion POMERANIA e.V. war seit 1992 Peter Heise, diesem folgte 2014 Andrea Gronwald nach.[2][3]

Galerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Was ist die Euroregion POMERANIA? In: Pomerania.net. 4. März 2014, abgerufen am 13. Juni 2014.
  2. Rainer Marten: Was soll die Pomerania nur ohne ihren Chef machen? in: Pasewalker Zeitung vom 30. Juni 2014, S. 16.
  3. Eine Frau steht jetzt an der Spitze der Pomerania in: Nordkurier vom 1. Juli 2014, S. 4.

Weblinks[Bearbeiten]