Félix Faure

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Félix Faure

Félix Faure (* 30. Januar 1841 in Paris; † 16. Februar 1899 ebenda) war ein gemäßigter republikanischer französischer Politiker. Von 1895 bis zu seinem Tode im Jahre 1899 war er der 7. Präsident Frankreichs.

Faure stammte aus einfachen Verhältnissen, brachte es als Inhaber der Handelsfirma Felix Faure & Co. in Le Havre jedoch zu beachtlichem Wohlstand. Am 21. August 1881 wurde er in die Nationalversammlung gewählt. Später war er im Außenministerium zuständig für die Kolonien und die Marine, bevor er dann 1894 für ein Jahr Marineminister wurde.

Am 17. Januar 1895 wurde er, nach dem Rücktritt Jean Casimir-Périers, zum Präsidenten gewählt. In seine Amtszeit fiel die Dreyfus-Affäre; an ihn war der Brief „J'accuse“ (Ich klage an!) gerichtet, der von Émile Zola verfasst und in der Zeitung „L'Aurore“ veröffentlicht wurde. Faure sträubte sich gegen eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Dreyfus, als entlastende Indizien bekannt wurden.

Faure starb in den Armen seiner Mätresse Marguerite Steinheil an einem Schlaganfall, der angeblich durch ein zu stark dosiertes Aphrodisiakum verursacht war.[1]

Ein Lycée in Beauvais trägt heute seinen Namen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Félix Faure – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michaela Wiegel, Strukturwandel der Privatsphäre. Seit "DSK" spricht Frankreich anders über seine Politiker. in: FAZ, 19. Mai 2011, S. 3
  2. Seite der deutschen Partnerschule, abgerufen am 5. September 2012