Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

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Kreuz
Jerusalemkreuz des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Wappen
Wappen des Equestris Ordo Sancti Sepulcri Hierosolymitani OESSH

Wahlspruch: DEUS LO VULT „Gott will es“

Basisdaten
Amtssprache Italienisch
Status Souveränitätsverhältnis
zum Heiligen Stuhl
Sitz des Ordens (admin) Palazzo Della Rovere
Via della Conciliazione 33, Rom
Sitz des Ordens (jur) Gran Magistero dell’O.E.S.S.H.
00120 Vatikanstadt
Sitz des Großmeisteramt Borgo S.Spirito, 73
00193 Rom
Kardinal-Großmeister Edwin Frederick O'Brien
Kardinal Pro-Großmeister (seit 2011)
Großprior Fouad Twal
Lat. Patriarch von Jerusalem (seit 2008)
General-Statthalter Giuseppe Dalla Torre
General-Gouverneur Agostino Borromeo
Mitglieder 25 000

Der Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem (lateinisch Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani, Ordenskürzel OESSH) ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die im 11. Jahrhundert in Palästina als Ritterorden der Ritter vom Heiligen Grab gegründet wurde.[1] Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem steht aufgrund historischer, rechtlicher und geistiger Bande unter dem Schutz des Heiligen Stuhls und ist

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem genießt die gleiche unmittelbare Anerkennung wie die übrigen päpstlichen Ritterorden (Christusorden, Orden vom Goldenen Sporn, Piusorden, Gregoriusorden und Silvesterorden), unterscheidet sich von diesen jedoch dadurch, dass er mit dem Malteserorden einer von zwei Ritterorden ist, die in einem besonderen Souveränitätsverhältnis zum Heiligen Stuhl stehen. Beide Orden haben ihren Ursprung nicht einer päpstlichen Stiftung zu verdanken.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Gottfried von Bouillon
Wappen (Deus lo vult)
Ordenssitz Palazzo della Rovere, Rom

Seine Wurzeln hat der Orden einerseits im Chorherrenorden vom Heiligen Grab, der aus dem 1099 gegründeten Domkapitel des Patriarchates von Jerusalem unter Gottfried von Bouillon hervorging. In dem alten Statut des Ritterordens vom Heiligen Grab (1099), das im Jahre 1573 zu Lyon von Antoine Régnault veröffentlicht wurde, wurde unter Artikel 4 folgender Text festgehalten[2]:

»Zu Ehren des Leidens unseres Herrn Jesus Christus und aus Verehrung, die wir gegenüber dem Heiligen Vater und dem Apostolischen Stuhl empfinden, wie auch in Unterordnung unter die Stellvertreter Gottes auf Erden und die Bischöfe der großen Stadt Rom haben wir in Demut die ›verehrungswürdigen Kreuze‹ übernommen, mit denen wir uns selber und unsere Soldaten zu Ehren der fünf Wunden unseres Herrn Jesus Christus gekennzeichnet haben, um in größerer Einheit gegen Ungläubige aufzutreten und um uns in den Ländern der Ungläubigen im Leben und im Tode als christliches Volk erkennbar zu machen. Mehr noch, wir haben Einsicht genommen und beschlossen, den Orden vom Heiligen Grab in unserer Stadt Jerusalem zu gründen zu Ehren und aus Ehrfurcht vor der heiligsten Auferstehung. Unserem christlichen Namen haben wir die Würde des Primates des genannten Ordens hinzugefügt und festgesetzt, dass die genannten fünf Kreuze zu Ehren der Wunden, die unserem Herrn Jesus Christus angetan wurden, von den Rittern des genannten Ordens getragen werden. Viele haben wir damit ausgezeichnet und sie mit diesen Kreuzen gekennzeichnet, damit sie von uns und von den Ungläubigen erkannt werden können für den Fall, dass sie zersprengt würden oder es ihnen unmöglich gemacht würde, im Heeresdienst zu verbleiben.«[2]

Des Weiteren beruht der Ritterorden vom Heiligen Grab auf dem seit 1335 belegten Brauch, sich bei einer Pilgerfahrt ins Heilige Land vom Franziskaner-Guardian zum Ritter am Heiligen Grab schlagen zu lassen. 1496 erhielt der Franziskaner-Guardian in Jerusalem von Papst Alexander VI. die Erlaubnis, Pilger zu Rittern vom Heiligen Grabe schlagen zu dürfen. Papst Clemens VII. bestätigte die Erlaubnis. Eine von Papst Paul V. beabsichtigte Verschmelzung mit dem Malteserorden kam nicht zustande.[3]

Viele prominente Adelige nahmen, insbesondere im 14. und 15. Jahrhundert, die strapaziöse und gefährliche Pilgerreise ins Heilige Land auf sich, um am Grab des Herrn zu seinem Ritter geschlagen zu werden: Herzog Ernst der Eiserne, Oswald von Wolkenstein, Kaiser Friedrich III., Landgraf Wilhelm I. von Hessen, Kurfürst Friedrich III. von Sachsen, Herzog Christoph der Starke und andere. Mehrere Bestätigungen von päpstlicher Seite wurden diesem Brauch und den Rittern vom Hl. Grab zu Teil. 1847 wurde das Lateinische Patriarchat Jerusalem wiedererrichtet; Papst Pius IX. reorganisierte daraufhin mit dem Breve cum multa vom 24. Januar 1868 das alte Rittertum vom Heiligen Grabe und gestaltete es zu einem förmlichen päpstlichen geistlichen Ritterorden; das Jerusalemkreuz wurde offiziell Symbol des Ordens.[4] Der Orden war zunächst direkt dem Patriarchen von Jerusalem unterstellt. Die Päpste haben sodann persönlich den Orden geführt, bis Pius XII. mit dem Statut von 1949 einen Kurienkardinal als Großmeister des Ordens etablierte.

Das Apostolische Schreiben vom 6. Januar 1928 legte fest, dass – ungeachtet der Traditionen und historischen Wurzeln bei der Frage der Privilegien für die Ritter und des Ordens insgesamt – sich der Orden auf keinerlei Urkunden vor dem 24. Januar 1868 berufen könne. Damit wurden insbesondere die Privilegien, die der Kustode des Franziskanerordens Bonifaz von Ragusa 1553 erließ, außer Kraft gesetzt.

Am 27. Juli 1931 erhielt der Orden Ritterorden vom Heiligen Grab den Zusatz zu Jerusalem. Ebenfalls wurde festgelegt, dass die Ernennung neuer Ritter dem Päpstlichen Brevensekretariat zur Genehmigung vorgelegt werden muss; damit erhält die Auszeichnung der neu ernannten Ritter zugleich die offizielle Anerkennung aller Regierungen, die mit dem Heiligen Stuhl in diplomatischer Beziehung stehen.

[Bearbeiten] Uniform, Insignien, Ordenszeichen und Leitmotiv

Das Tragen der Uniform des Ordens ist in Deutschland zur Zeit nicht verbindlich. Hingegen wird die Verwendung des Mantels und des Baretts bekräftigt. Der Mantel besteht aus elfenbeinweißem Tuch und ist in Form eines Vollrads geschnitten; unter der linken Schulter ist ein 25 cm großes Jerusalemkreuz in Rot angebracht. Das Barett ist aus schwarzem Samt; an ihm sind die Rangabzeichen angebracht. Geistliche tragen eine Mozetta. Der Mantel der Damen ist schwarz, auch hier ist unter linken Schulter das rote Jerusalemkreuz angebracht. Dazu tragen die Damen einen schwarzen Schleier.

Kennzeichen ist das rote fünffache Jerusalemkreuz; dieses wurde von Gottfried von Bouillon (französisch Godefroy de Bouillon (* um 1060; † 18. Juli 1100 in Jerusalem), der ein Anführer beim Ersten Kreuzzug war, und der nach der Eroberung Jerusalems der erste Regent des neu gegründeten Königreichs Jerusalem wurde, erstmals als Wappen geführt. Adelige Ritter und Bischöfe des Ordens vom Heiligen Grab können das Ordenskreuz zu ihrem Adelswappen bzw. Bischofswappen hinzunehmen.

Das Leitmotiv des Ritterordens lautet DEUS LO VULT (de: Gott will es).

[Bearbeiten] Aufbau und Mitgliederstruktur

Hauptsitz des Ordens ist der Palazzo Della Rovere an der Via della Conciliazione in Rom. Der Palazzo wurde von Domenico della Rovere, Kardinal von San Clemente und Neffe des Papstes Sixtus IV., in Auftrag gegeben und zwischen 1480 und 1490 von dem Architekten Baccio Pontelli erstellt. Über 300 Jahre lang war der Palast als Palazzo dei Penitenzieri bekannt; seit 1945 als administrativer Ordenssitz und seit 1950 zudem als Sitz des ordenseigenen Hotel Columbus. Rechtlicher Sitz des Ordens ist im Vatikanstaat. Offizieller Verwaltungssitz des Ordens seit 1945 ist die Kirchenanlage Sant' Onofrio al Gianicolo in Rione, Trastevere, in Rom.[5]

An der Spitze des Ritterordens, der seinen Sitz in Rom hat, steht ein Großmeister. Das Amt des Großmeisters hat zunächst der Lateinische Patriarch von Jerusalem (ab 1847/48, anfangs selbstständig, ab 1868 unter päpstlicher Oberhoheit), dann der Papst persönlich wahrgenommen (ab 1907, zuletzt Pius XI., der das damit auch erloschene Amt am 6. Januar 1928 niederlegte). Bevor Pius XII. das wieder ins Leben gerufene Amt eines Großmeisters 1949 einem Kurienkardinal als „Kardinal-Großmeister“ übertrug, fungierte der Lateinische Patriarch von Jerusalem als „Rektor und ständiger Administrator“. Am 29. August 2011 hat Papst Benedikt XVI. S.Ex. Edwin Frederick O’Brien, Apostolischer Administrator von Baltimore, zum Pro-Großmeister bestellt.

Der Orden wird in drei Klassen verliehen:

  • Klasse der Kollarritter und Kollardamen
  • Klasse der Ritter (Großkreuz-Ritter, Großoffiziere oder Komture mit Stern, Komture, Ritter)
  • Klasse der Damen (Großkreuz-Damen, Komtur-Damen mit dem Stern, Komtur-Damen, Damen)

Die Zahl der Grabesritter beträgt weltweit etwa 25.000 (Stand 2011). Der Orden ist in 51 Statthaltereien in Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Deutschland, England/Wales, Spanien, Frankreich, Gibraltar, Irland, Italien, Luxemburg, Ungarn, Malta, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Österreich, Philippinen, Polen, Portugal, Monaco, Puerto Rico, Russland, Sardinien, Schweiz, Schottland, Slowenien, Finnland, Schweden, Taiwan, Venezuela und USA vertreten.

Die Deutsche Statthalterei umfasst etwas über 1300 Mitglieder, davon etwa 1000 weltliche Ritter, 200 Damen sowie 130 Geistliche (Stand 2008). Die Deutsche Statthalterei ist in sechs Ordensprovinzen aufgeteilt (Ostdeutsche, Rhein-Main, Norddeutsche, Rheinisch-Westfälische, Bayerische, Südwest-Deutsche Ordensprovinz). Großprior der Deutschen Statthalterei ist seit 7. Oktober 2006 der damalige Bischof von Trier und jetzige Erzbischof von München und Freising Reinhard Marx. Seit dem 5. Mai 2007 ist Heinrich Dickmann Statthalter des Ritterordens; er war vorher der Präsident der Norddeutschen Ordensprovinz. Diese Ordensprovinzen sind in insgesamt 36 örtliche Komtureien gegliedert (genaue Aufzählung siehe unten). Den Provinzen steht jeweils ein Präsident, den Komtureien jeweils ein „Leitender Komtur“ vor.

Die Österreichische Statthalterei umfasst elf Komtureien mit ca. 400 Mitgliedern. Großprior des Ritterordens in Österreich ist seit 2008 der Erzbischof von Salzburg und Primas Germaniae, Alois Kothgasser SDB; Statthalter ist Karl Lengheimer.

Die Schweizerische Statthalterei umfasst sieben Komtureien mit ca. 300 Mitgliedern in der deutschschweizerischen Sektion, drei Komtureien in der Romandie und einer Komturei in der italienischsprachigen Schweiz. Großprior ist der Bischof von Lugano, Pier Giacomo Grampa; Statthalter ist Jean-Pierre Marie de Glutz-Ruchti

[Bearbeiten] Aufgaben und Ziele

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ausschließlich religiös und karitativ tätig. Er hat seine Hauptaufgabe in der Unterstützung der Christen im Heiligen Land sowohl in Hinsicht auf Förderung des katholischen Glaubens im Heiligen Land als auch in finanzieller Hinsicht.[1] So unterstützt der Orden in Israel/Palästina durch materielle Hilfe eine Vielzahl von Kirchen, Schulen und sozialen Einrichtungen. Weiterhin sollen die Treue zu Kirche und Papst, Spiritualität, eine christliche Lebensführung und vor allem Nächstenliebe gefördert werden.[1]

[Bearbeiten] Aufnahme

Grundsätzlich steht der Orden allen Frauen (Damen) und Männern (Rittern) offen, die sich als katholische Christen besonders ausgezeichnet haben. Generell gilt: »Die Ritter und Damen werden unter Persönlichkeiten katholischen Glaubens sowie einwandfreier sittlicher Lebensführung ausgewählt, die sich in besonderer Weise um die katholischen Einrichtungen im Heiligen Land und um den Orden verdient gemacht haben und sich verpflichten, dies auch in der Zukunft zu tun.«[1]

Um die Mitgliedschaft kann man sich nicht bewerben; Aufnahmekandidaten werden auf Vorschlag von Mitgliedern des Ordens ausgewählt. Nach einem Nihil obstat des jeweiligen Ortsbischofs, des Statthalters und des Großpriors der jeweiligen Statthalterei werden die Kandidaten vom Kardinal-Großmeister ernannt und vom vatikanischen Staatssekretariat bestätigt. Die formale Aufnahme in den Orden erfolgt während der Investitur, wobei Männer (nur Laien) den Ritterschlag erhalten. Die Ernennung jedes einzelnen Ritters und jeder einzelnen Dame erfolgt jedoch seit 1931 mittelbar durch den Papst.

[Bearbeiten] Privilegien

Kennzeichnend für diesen Päpstlichen Orden als Geistlichen Ritterorden ist, dass die Heilige Apostolische Poenitentiarie zuletzt mit Schreiben vom 23. September 1967 gewährt hat, dass die Mitglieder des Orden einen vollkommenen Ablass gewinnen können, wenn sie die üblichen Bedingungen erfüllen. Dies kann erfolgen am Tag ihrer Aufnahme oder an den Festtagen Allerseelen (2. November), Kreuzerhöhung (14. September), Heiliger Pius X. (21. August) und Heilige Helena (18. August).

[Bearbeiten] Provinzen und Komtureien in Deutschland, Österreich und der Schweiz

[Bearbeiten] Provinzen und Komtureien in Deutschland

Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem auf der Kranenburger Kreuztracht 2007
Ritter und Damen des Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Charlotte, NC.
  • Bayerische Ordensprovinz mit den Komtureien in Augsburg, Bamberg, Eichstätt, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Würzburg
  • Norddeutsche Ordensprovinz mit den Komtureien in Braunschweig, Bremen, Hamburg, Hildesheim, Osnabrück-Vechta
  • Ostdeutschland mit den Komtureien in Berlin, Dresden/Görlitz, Magdeburg, Erfurt
  • Provinz Rhein-Main mit den Komtureien in Frankfurt, Fulda, Mainz-Wiesbaden, Speyer-Kaiserslautern
  • Provinz Rheinland-Westfalen mit den Komtureien in Aachen, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln, Meschede, Münster, Paderborn, Trier, Rheda-Wiedenbrück
  • Südwestdeutsche Provinz mit den Komtureien in Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Ravensburg, Stuttgart, Walldürn

[Bearbeiten] Komtureien in Österreich

Baden–Wiener Neustadt, Bregenz, Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Salzkammergut, St. Pölten, Wien

[Bearbeiten] Komtureien in der Schweiz

Basel-Tierstein, Bern, Churrätien, Solothurn, St. Gallen, Waldstätte, Zürich, Genf, Fribourg-Neuchâtel-Jura, Wallis und Svizzera Italiana

[Bearbeiten] Ordensmitglieder

[Bearbeiten] Großmeister des Ordens

  • 1847–1872: Giuseppe Valerga, Lateinischer Patriarch von Jerusalem
  • 1872–1889: Vincenzo Bracco, Lateinischer Patriarch von Jerusalem
  • 1889–1907: Luigi Piavi, Lateinischer Patriarch von Jerusalem
  • 1907–1914: Papst Pius X.
  • 1914–1922: Papst Benedikt XV.
  • 1922–1928: Papst Pius XI.
  • 1928–1947: Aloysius Barlassina, Lateinischer Patriarch von Jerusalem (allerdings nicht Großmeister, sondern „Rektor und ständiger Administrator des Ordens“)

[Bearbeiten] Kardinal-Großmeister des Ordens

Pius XII. setzte Nicola Kardinal Canali im Jahre 1940 zum Protektor des Ordens ein. Das Amt des Kardinal-Großmeisters ist dann mit dem Statut von 1949 geschaffen worden, das durch das päpstliche Breve „Quam Romani Pontifices“ vom 14. September 1949 approbiert wurde. Bisherige Kardinal-Großmeister waren:

[Bearbeiten] Deutsche Statthalterei

[Bearbeiten] Großpriore der Deutschen Statthalterei

[Bearbeiten] Statthalter der Deutschen Statthalterei

Die deutsche Statthalterei konstituierte sich am 7./8. Dezember 1933 in Köln, nachdem schon im Sommer 1932 ein Statthalter berufen wurde. Statthalter waren bisher:

[Bearbeiten] Bekannte Mitglieder

[Bearbeiten] Bekannte Mitglieder im deutschen Sprachraum

Großprior der Deutschen Statthalterei des Ritterordens, Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (München-Freising) 2009

[Bearbeiten] Bekannte Mitglieder außerhalb des deutschen Sprachraums

[Bearbeiten] Literatur

  • F. Pasini Frassoni: Histoire de l'Ordre Militaire du Saint Sepulchre de Jérusalem. Collegio Araldica, Roma 1910.
  • Johann Gildfriedrich, Walter Fränzel: Ritter Grünembergs Pilgerfahrt ins Heilige Land 1486. Voigtländers Quellenbücher 18, Leipzig 1912.
  • Frederic Marquis Guigue de Champvans de Faremont: Geschichte und Gesetzgebung der Ritterorden des Heiligen Stuhls. Paris 1932.
  • Valmar Cramer: Der Ritterorden vom Hl. Grabe von den Kreuzzügen bis zur Gegenwart.. 2. Auflage. J. P. Bachem, Köln 1952.
  • Pierre Medebielle SCJ: Gaza und seine christliche Geschichte. 1982, S. 129 (Statthalter für Österreich Ritterorden Vom Heiligen Grab zu Jerusalem (Hrsg.)).
  • Louis Carlen: Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Universitätsverlag, 1990, S. 33.
  • Jean-Pierre de Gennes: Les Chevaliers du Saint-Sepulcre de Jérusalem.. 2. Auflage. Herault, Paris 1995.
  • Kaspar Elm (Hrsg.): Militia Sancti Sepulcri: Idea e instituzioni. Atti del Colloquio Internazionale tenuto presso la Pontifica Università del Laterano, 10–12 avrile 1996.. Città del Vaticano 1998.
  • Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem: Gebetbuch Grabesritter. Miles Christi.. Schnell und Steiner, Regensburg 1999, ISBN 3-7954-1199-8.
  • Peter Paul Pergler, Johann Stolzer: Deus Lo Vult. Der Ritterorden vom Heiligen Grabe zu Jerusalem.. Austria-Medien-Service, Graz 2000, ISBN 3-85333-064-9.
  • Heinrich Dickmann, Paul Theodor Oldenkott (Hrsg.): Erbe und Aufgabe: Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem.. Bonifatius, Paderborn 2009, ISBN 978-3-89710-461-7, S. 386.
  • Hans Jürgen Brandt: Jerusalem hat Freunde - München und der Ritterorden vom Heiligen Grab: Festgabe zum goldenen Jubiläum der Komturei Patrona Bavariae. Eos Verlag, 2010, ISBN 3830674074, S. 224.
  • Heinrich Schneider: Die Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem: Tradition und Gegenwart einer geistlichen Gemeinschaft. Tyrolia, 2010, ISBN 3702230998, S. 178.
  • Andrea Denke: Konrad Grünembergs Pilgerreise ins Heilige Land 1486. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2011, ISBN 978-3-412-20608-6 (Rezension von Jan Ulrich Büttner [1]).

[Bearbeiten] Film

  • "Das Geheimniss der Grabesritter. Hinter den Kulissen eines katholischen Ordens", Film von Egmont Koch und Oliver Schröm, WDR 1994, gesendet 24.März 1994 in der ARD[6]

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d e f Satzung des Ritterordens vom Heilgen Grab zu Jerusalem (Satzung – in der am 19. Juli 1977 von Papst Paul VI. genehmigten Fassung)
  2. a b Satzung des Ritterordens vom Heilgen Grab zu Jerusalem (Satzung – in der am 19. Juli 1977 von Papst Paul VI. genehmigten Fassung), hier: Anhang I
  3. Allgemeine encyclopädie der wissenschaften und künste in alphabetischer folge von genannten schrifts bearbeitet und herausgegeben von J. S. Ersch und J. G. Gruber, J. f. Gleditsch, 1828, Seite 158 f.
  4. Theodor Wyder: Le Cardinal Henri Schwery: pretre, eveque, cardinal ; un quart de siecle d'episcopat, Editions Saint-Augustin 2002, Seite 273 f.
  5. „EQUESTRIAN ORDER OF THE HOLY SEPULCHRE OF JERUSALEM. THE ORDER’S HEADQUARTERS“, vatican.va, abgerufen am 26. November 2011
  6. Björn Wirth: In Gottes Namen?, Berliner Zeitung, 26. März 1994
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