Frédéric Beigbeder

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Frédéric Beigbeder bei den 60. Filmfestspielen von Cannes (2007)

Frédéric Beigbeder [fʀedeˈʀik bɛgbeˈde] (* 21. September 1965 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Schriftsteller.

Frédéric Beigbeder wurde 1965 als Sohn eines Personalberaters und einer Übersetzerin, Nachfahrin des Adelshauses de Chasteigner, im Pariser Nobelvorort Neuilly-sur-Seine geboren. Durch die frühe Scheidung seiner Eltern entwickelte er eine starke Bindung zu seinem Bruder, Charles Beigbeder, einem französischen Unternehmer der Energiewirtschaft und Ritter der Ehrenlegion.

Beigbeder studierte an der Sciences Po Paris Politikwissenschaft und wurde nach der Veröffentlichung seines ersten Romans Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause von der international tätigen Werbeagentur Young & Rubicam engagiert. Dort arbeitete er zehn Jahre als Texter und Conceptioner.

Mit der Veröffentlichung seines Romans Neununddreißigneunzig (99 francs) wurde er über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und zugleich zu einem der Stichwortgeber der Konsumkritik. Weitere Romane folgten. 1994 rief er den Prix de Flore für junge Autoren (benannt nach dem berühmten Café Flore in St.-Germain-des-Prés) ins Leben, zu dessen Preisträgern Michel Houellebecq und Virginie Despentes zählen.

2009 erhielt er für sein Werk Un roman français den Prix Renaudot.

Privat war Beigbeder eine Zeit lang mit der Schauspielerin Laura Smet liiert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Werke

Die Übersetzungen ins Deutsche stammen größtenteils von Brigitte Große. Abweichungen sind aufgeführt.

[Bearbeiten] Sekundärliteratur

  • Angie David, Frédéric Beigbeder, Léo Scheer, Paris, 2007

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Frédéric Beigbeder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweis

  1. Geisterfahrer des Schicksals, in: Der Spiegel 43/2010, Seite 168
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