Michel Houellebecq

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Houellebecq im Juni 2008

Michel Houellebecq [wɛlˈbɛk] (eigentlich Michel Thomas; * 26. Februar 1956[1] oder 1958[2] auf Réunion) ist ein französischer Schriftsteller. Houellebecq gilt in Frankreich als der aktuell meistgelesene, aber auch umstrittenste Autor seiner Generation.

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater, ein Hochgebirgsführer, und seine Mutter, eine Anästhesistin, beschlossen früh, Michel zu den Großeltern mütterlicherseits im seinerzeit noch französischen Algerien zu geben. Die Eltern ließen sich scheiden, als die Mutter von einem anderen Mann schwanger war. Mit sechs Jahren kam Michel zu seiner Großmutter väterlicherseits, einer Kommunistin, deren Geburtsnamen er später als Künstlernamen wählte. Der Umzug ins Pariser Umland bedeutete für ihn den Wechsel auf ein Internat in Meaux. Seine Mitschüler dort nannten ihn Einstein.

Nach dem baccalauréat besuchte er am Pariser Lycée Chaptal die Vorbereitungsklassen für technische Hochschulen (Grandes Ecoles). 1975 wurde er am Institut national agronomique Paris-Grignon (INA P-G) zum Studium zugelassen. Hier gründete er nebenher die kurzlebige Literaturzeitschrift Karamazov, für die er einige Gedichte schrieb, und versuchte sich an einem Film mit dem Titel Cristal de souffrance (Leidenskristall). 1978 beendete er das Studium als diplomierter Landwirtschaftsingenieur. Statt jedoch berufstätig zu werden, bewarb er sich mit Erfolg um einen Studienplatz in der Sektion Film (Cinématographie) der École nationale supérieure Louis Lumière, die er 1981 ohne Abschluss verließ.

1980 heiratete er die Cousine seines besten Freundes, ein Jahr später wurde sein Sohn Étienne geboren. Dieses Ereignis konnte Houellebecq nicht verkraften. Er war ohne Anstellung, hatte Eheprobleme und litt an Depressionen. Er trennte sich von seiner Frau und begab sich in psychiatrische Behandlung.

1983 bekam er eine Stelle als Informatiker in einer Firma und wechselte später ins Landwirtschaftsministerium. Diese Zeit, rund drei Jahre, verarbeitete er später in Ausweitung der Kampfzone. Neben der Berufstätigkeit schrieb er Gedichte, Kritiken und Rezensionen. Er kam mit verschiedenen Leuten im Pariser Literaturbetrieb in Kontakt und widmete sich schließlich ganz der Schriftstellerei. 1991 erschienen der Essay H.P. Lovecraft sowie der Gedichtband Rester vivant, dem 1992 der Band La Poursuite du bonheur folgte. Im selben Jahr lernte er seine heutige Ehefrau Marie-Pierre Gauthier kennen.

Vor allem aufgrund der Anfeindungen der französischen Kritik nach seinem zweiten Roman, Elementarteilchen von 1998, zog sich Houellebecq mit seiner Frau nach Irland zurück. Seit 2003 haben sie ein Haus in Südspanien, in der Nähe von Almería. Seit 2013 lebt er wieder in Paris.

In Guillaume Nicloux’ Film Die Entführung des Michel Houellebecq spielt Houellebecq sich selbst. Der Film wurde 2014 auf der Berlinale zum ersten Mal gezeigt.[3]

Werk[Bearbeiten]

Michel Houellebecq begann in den 1980er Jahren mit Gedichten, die 1991 und 1992 gesammelt in den Bänden Rester vivant und La Poursuite du bonheur erschienen (Suche nach Glück, 2000). In seinem frühen Essay H. P. Lovecraft, contre le monde, contre la vie, 1991 (Gegen die Welt, gegen das Leben, 2002), setzte er sich mit Leben und Werk des amerikanischen Kultautors der fantastischen Literatur, H.P. Lovecraft, auseinander.

Aber erst mit seinen Romanen Extension du domaine de la lutte 1994 (Ausweitung der Kampfzone, 1999) und vor allem Les Particules élémentaires, 1998 (Elementarteilchen, 2001), die beide verfilmt wurden, erreichte er nationale und internationale Bekanntheit. Der dritte Roman, Plateforme, 2001 (Plattform) und der vierte, La Possibilité d'une île, 2005 (Die Möglichkeit einer Insel) waren gleich bei ihrem Erscheinen Erfolge. Sie wurden mit den Literaturpreisen Prix Novembre bzw. Prix interallié ausgezeichnet und noch im Erscheinungsjahr in mehrere Sprachen, auch ins Deutsche, übersetzt.

In seinen meist in der Ich-Form erzählten Romanen zeichnet Houellebecq, ähnlich wie sein Freund Frédéric Beigbeder, das provokante Bild einer narzisstischen westlichen Konsumgesellschaft. Seine Protagonisten leiden unter ihrer Egozentrik, ihrem Unerfülltsein und ihren Schwierigkeiten, in einer kontakt- und gefühlsgehemmten Gesellschaft menschliche Nähe und gegenseitige Hingabe zu erleben. Insbesondere die sexuelle Frustration erscheint als ein Leitmotiv. Eine von Houellebecqs Spezialitäten, die besonders in Plattform zum Tragen kommt, besteht darin, regelmäßig halb- bis anderthalbseitige Sexszenen in die Handlung einzufügen. Hierbei werden die Vorgänge (die sich i. d. R. im Rahmen des „Normalen“ halten) teils sachlich, teils einfühlsam dargestellt. Ein anderes Merkmal sind die ebenfalls oft en passant eingefügten essayistischen, zeitkritischen oder populär-wissenschaftlichen Betrachtungen. Insgesamt ist Houellebecqs Sprache schnörkellos und präzise; sein Erzählstil wirkt nüchtern und beiläufig.

Houellebecqs Lyrikbände Suche nach Glück (1996), Der Sinn des Kampfes (1996) und Wiedergeburt (1999) sind im deutschen Sprachraum weitgehend unbekannt geblieben, ebenso seine Essays (einige 2001 wiederveröffentlicht in Die Welt als Supermarkt), die in der internationalen Presse (u. a. Die Zeit) und in namhaften Literaturzeitschriften (u. a. L’Atelier du roman, Paris) erschienen sind.

2014 erschien Houellebecqs neuester Gedichtband Gestalt des letzten Ufers in Deutschland.

Standpunkte[Bearbeiten]

Houellebecqs Romane sind kritisiert worden wegen bestimmter Passagen, derentwegen dem Autor vorgeworfen wurde, als Rassist, Frauenhasser, Reaktionär oder Religions- (meist Islam-) Feind zu erscheinen. Auch hat der als „nouveau réactionnaire“ diffamierte Houellebecq selbst wenig getan, um negative Vorstellungen über sich zu relativieren, vielmehr hat er die genannten Aussagen in Interviews bestätigt und bekräftigt. Indes positioniert er sich – nicht ohne Koketterie – als weder „links“ noch „rechts“. Wie für seinen literarischen Weggefährten Frédéric Beigbeder ist für ihn der Skandal zunächst Teil einer Strategie, sich auf dem literarischen Markt zu behaupten. Indem er jedoch die Befindlichkeit innerhalb einer vom globalisierten Kapitalismus regierten Lebenswirklichkeit zugespitzt artikuliert, gelangt er in die Position eines Mahners, der auf das Menschlich-Allzumenschliche als die tiefere Ursache für das Gefühl der Ohnmacht verweist. Es ist kein Zufall, dass die immerzu auf den literarischen Kanon verweisenden Texte dieses „nachexistentialistischen“ (vgl. Ausweitung der Kampfzone) Autors nicht nur an einen Provokateur wie Céline denken lassen, sondern auch an große Moralisten wie La Rochefoucauld und Chamfort (vgl. Die Möglichkeit einer Insel).[4]

Äußerungen zu Figuren der europäischen Geschichte[Bearbeiten]

Auch im historisch-politischen Bereich hat Houellebecq mit provokanten Äußerungen Anstoß erregt. So sagte er in einem Interview, Hitler sei nicht schlimmer gewesen als Napoleon.[5] Seine vorgeblichen Sympathien für Stalin begründete er damit, dass dieser viele Anarchisten umgebracht habe.[6] Den in der offiziellen Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs als oberster Kollaborateur verfemten Staatschef Pétain nahm er mit der Aussage in Schutz, dass er anders als De Gaulle 1940 nicht geflüchtet sei, sondern sich den Problemen im Land gestellt habe.[7]

Äußerungen zum Islam[Bearbeiten]

In einem Interview, das er nach dem Erscheinen von Plateforme (2001) dem französischen Literaturmagazin Lire gab, sagte Houellebecq unter anderem: „Die dümmste Religion ist doch der Islam.“[8] Mehrere französische Islamverbände, unter anderem die der Moscheen in Paris und Lyon, sowie die Antirassismusvereinigung MRAP und die Französische Liga für Menschenrechte warfen ihm daraufhin Islamophobie und anti-islamischen Rassismus vor und verklagten ihn wegen „Anstiftung zum Rassenhass und zur religiösen Gewalt“. Die Klage wurde jedoch im Oktober 2002 abgewiesen unter Hinweis auf das Grundrecht, Religionen zu kritisieren.

Sympathie für den Raëlismus[Bearbeiten]

In letzter Zeit hat sich Houellebecq offen als Sympathisant des Raelismus gezeigt. Er ist mit dem Begründer der Bewegung, Raël, befreundet und besuchte 2003 eine Raelianer-Konferenz in der Schweiz. Sein Roman Die Möglichkeit einer Insel wie auch die Erzählung Lanzarote sind zum Teil durch raelianische Lehren inspiriert, zeigen aber zugleich eine kritische Distanz. Die von den Raelianern Ende 2002 verbreitete Nachricht, man habe das erste Klon-Baby geschaffen, wurde von ihm mit Interesse kommentiert.[9] Die Möglichkeit des Klonens von Menschen spielt eine zentrale Rolle für die Struktur der Möglichkeit, indem dort die Haupthandlung um den Protagonisten Daniel Nr. 1 durch seine späteren Klone Daniel Nr. 24 und Daniel Nr. 25 eingeführt, kommentierend begleitet und mit einem Epilog abgeschlossen wird.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Romane:

weitere:

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2001: La rivière (Kurzfilm), Regie und Drehbuch: Michel Houellebecq
  • 2008: La possibilité d’une île (dt.: Die Möglichkeit einer Insel), Regie und Drehbuch: Michel Houellebecq, männlicher Hauptdarsteller: Benoît Magimel

Literatur[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

  • Fernando Arrabal: ¡Houellebecq! Le Cherche-Midi 2005, ISBN 84-933033-0-5 (frz.)
  • Olivier Bardolle: La Littérature à vif: Le cas Houellebecq. L’Esprit des péninsules 2004, ISBN 2-84636-055-3 (frz.)
  • Aurélien Bellanger: Houellebecq, écrivain romantique. Léo Scheer, Clamecy 2010, ISBN 978-2-7561-0256-6 (frz.)
  • Murielle Lucie Clément: Houellebecq, sperme et sang. L’Harmattan, Paris 2003, ISBN 2-7475-3999-7 (frz.)
  • Denis Demonpion: Houellebecq, non autorisé: Enquête sur un phénomène. Maren Sell, Paris 2005, ISBN 2-35004-022-4 (frz.); dt. Ausgabe: Michel Houellebecq: Die unautorisierte Biographie. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2006, ISBN 3-89602-688-7
  • Thomas Hübener: Maladien für Millionen. Eine Studie zu Michel Houellebecqs „Ausweitung der Kampfzone“. Wehrhahn, Hannover 2007, ISBN 978-3-86525-064-3
  • Éric Naulleau: Au secours, Houellebecq revient! Chiflet, Paris 2005, ISBN 2-7556-0039-X (frz.)
  • Dominique Noguez: Houellebecq, en fait. Fayard 2003, ISBN 2-213-61561-6 (frz.)
  • Jean-François Patricola: Michel Houellebecq ou la provocation permanente. Écriture, Paris 2005, ISBN 2-909240-66-5 (frz.)
  • Rita Schober: Auf dem Prüfstand: Zola – Houellebecq – Klemperer. Frey, Berlin 2003, ISBN 3-925867-72-4
  • Jörn Steigerwald/Agnieszka Komorowska: Michel Houellebecq: Questions du réalisme d’aujourd’hui. Lendemains 142/143 (2011)
  • Thomas Steinfeld (Hrsg.): Das Phänomen Houellebecq. DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-5623-4
  • Sabine van Wesemael (Hrsg.): Michel Houellebecq. Rodopi, Amsterdam 2004, ISBN 90-420-1743-0 (frz.)
  • Sabine van Wesemael: Houellebecq: le plaisir du texte. L’Harmattan, Paris 2005, ISBN 2-7475-8079-2 (frz.)

Aufsätze und Rezensionen[Bearbeiten]

  • Jack I. Abecassis: The Eclipse of Desire: L'Affaire Houellebecq, in: MLN 115(4), 2000, S. 801–826 (en.)
  • Thomas Assheuer: Sex und Kapitalismus. Michel Houellebecq träumt in der obszönen Gesellschaft vom tragischen Leben, Rezension von Elementarteilchen, in: DIE ZEIT 16, 1999
  • Thomas Borgstedt: Pop-Männer. Provokation und Pose bei Christian Kracht und Michel Houellebecq. In: Männlichkeit als Maskerade. Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg. von Claudia Benthien und Inge Stephan. Böhlau, Köln 2003, S. 221–247
  • Jean-François Chassay: Apocalypse scientiste et fin de l’humanité: Les particules élémentaires de Michel Houellebecq (MS Word; 62 kB), in: Pascal Brissette et al. (ed.): Écritures hors-foyer: comment penser la littérature actuelle? Montréal 2002 (171–188) (en.)
  • Betül Dilmac: Die Vermischung von literarischem und naturwissenschaftlichem Diskurs bei Michel Houellebecq. In: Thomas Klinkert, Monika Neuhofer (Hg.): Theorie – Epistemologie – komparatistische Fallstudien. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2008, S. 301–320
  • Manuel Chemineau: « Michel Houellebecq. Vive le trash!» in Wiener Zeitung/Extra, 2. April 1999 (dt.)
  • Kian-Harald Karimi: «Nous n'étions que des machines conscientes» – Von der Unausweichlichkeit des Utopischen in Romanen Michel Houellebecqs. In: Kurt Hahn, Matthias Hausmann (Hg.): Visionen des Urbanen: (Anti-)Utopische Stadtentwürfe in der französischen Wort- und Bildkunst. Winter, Heidelberg 2012, S. 205–229
  • Kian-Harald Karimi: «L’histoire, le chaos humain et le chaos métaphysique» – Eine Geschichte jenseits der Geschichte in Texten von Maurice Dantec, Michel Houellebecq und Frédéric Beigbeder. In: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte / Cahiers d’Histoire des Littératures Romanes. Heft 3/4, 2009, S. 415–434
  • Kian-Harald Karimi: Von der äußeren in die innere Mongolei – Medialität und Domestizierung des Körperlichen bei Mario Sá Carneiro, Bioy Casares und Michel Houellebecq. In: C. Bauer-Funke, G. Febel (Hrsg.): Der automatisierte Körper. Literarische Visionen des künstlichen Menschen vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Weidler, Berlin 2005, S. 259–283
  • Laurence Dahan-Gaida: La fin de l’histoire (naturelle): «Les particules élémentaires» de Michel Houellebecq (PDF; 592 kB). In: Tangence 73, automne 2003 (93–114) (frz.)
  • Kim Doré: Doléances d’un surhomme ou La question de l’évolution dans Les particules élémentaires de Michel Houellebecq (PDF; 578 kB). In: Tangence 70, automne 2002 (67–83) (frz.)
  • Sabine Heimgärtner: Der Schriftsteller Michel Houellebecq provoziert die Moslems und düpiert die Medien. In: Der Tagesspiegel, 12. September 2001
  • Stephan Leopold: «Michel Houellebecq et la question de l’autre: Plateforme» – eine Eroberungsreise in Zeiten des Neokolonialismus. In: Teresa Pinheiro, Natascha Ueckmann (Hgg.): Globalismus avant la lettre. Reiseliteratur vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. LIT-Verlag, Münster 2005, S. 255–268
  • Stephan Leopold: «Michel Houellebecq et la question de l’autre: Plateforme» – eine Eroberungsreise in Zeiten des Neokolonialismus. In: PhiN 31 (2005), S. 14–28
  • Roman Luckscheiter: Sich gehen lassen zwischen zwei Büchern. Er hat es schon wieder getan: Michel Houellebecq nennt den Islam die „beknackteste Religion überhaupt“. In: Frankfurter Rundschau, 5. September 2001
  • Patrick Mayoux: À propos de «Jacques Prévert est un con» (frz.)
  • Christian Monnin: Extinction du domaine de la lutte – L’œuvre romanesque de Michel Houellebecq (frz.; PDF; 95 kB)
  • Christian Monnin: Le roman comme accélérateur de particules: Autour de Houellebecq (frz.; MS Word; 41 kB)
  • Martin Robitaille: Houellebecq, ou l’extension d’un monde étrange (PDF; 186 kB), in: Tangence 76/2004, S. 87–103 (frz.)
  • Jörn Steigerwald: (Post-)Moralistisches Erzählen. Michel Houellebecqs „Particules élémentaires“. In: Lendemains 138/139, 2010, S. 191–208
  • Jonas Vesterberg: The Sexual Political Economy of Postmodernity: An Introduction to Critical Theory in the Works of Michel Houellebecq (PDF; 225 kB). Chapel Hill (NC) 2003 (en.)

Interviews mit Michel Houellebecq[Bearbeiten]

  • „Gute Aussichten“ im Genlabor. Über Swingerclubs und die Freuden der künstlichen Fortpflanzung. Ein Gespräch mit D. Fuhrig. In: Frankfurter Rundschau, 20. Oktober 1999. Auch veröffentlicht in literaturkritik.de
  • Man muss den Tod abschaffen. Ein Gespräch mit S. Steines. In: Die Zeit, 21. September 2000
  • Jean-Daniel Beauvallet: Extension du domaine de la flûte. In: Les Inrockuptibles, 10 avril 2000 (frz.)
  • „Die Quantenmechanik, das Komplementaritätsprinzip; der Todestrieb, die Liebe und die Poesie“. Sigrid Weigel und Michel Houllebecq im Gespräch. In: Sprache im technischen Zeitalter, Ausgabe 157/2001
  • „Liebe ist kein Kitsch“. In seinem neuen Roman Plattform findet Michel Houellebecq die Liebe. Der Skandalautor über geklonte Menschen, Fundamentalismus und gefährliche Gefühle. Ein Gespräch mit Axel Brüggemann. In: Die Welt, 10. Februar 2002
  • Juremir Machado da Silva: Michel Houellebecq: Le roman comme art de la provocation. In: L’acte d’écrire 81/2003(3) (frz.)
  • „Es war vorauszusehen, dass mein Film verrissen wird.“ Michel Houellebecq über seinen Film Die Möglichkeiten einer Insel, den Reiz der Leinwand, menschliche Photosynthese und die Verfilmung von Elementarteilchen. Interview von Ralf Krämer in Planet Interview, 24. Juni 2009
  • Susannah Hunnewell: Michel Houellebecq, The Art of Fiction No. 206. In: The Paris Review 194, Herbst 2010
  • Interview von André Müller (2002) in: „Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe.“ Letzte Gespräche und Begegnungen, Langen/Müller, 2011, S. 319–338

Artikel von Houellebecq online[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

  • 2014: Die Entführung des Michel Houellebecq, Regie: Guillaume Nicloux (gesendet am 27. August 2014 bei arte)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michel Houellebecq – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geburtsurkunde
  2. Denis Demonpion, Houellebecq non autorisé, enquête sur un phénomène, Maren Sell, 2005. Siehe auch [1]
  3. http://www.zeit.de/kultur/film/2014-02/michel-houellebecq-berlinale-film
  4. Vgl. Till R. Kuhnle: Moralistik – ein ethischer Stachel im Zeitalter der Globalisierung? Der französische Gegenwartsroman zwischen Defätismus und Skandal. In: Susanne Krepold, Christian Krepold (Hrsg.): Schön und gut? Studien zu Ethik und Ästhetik in der Literatur. Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, S. 97–130
  5. „Le fabuleux destin de Michel H.“, Artikel von François Busnel in L’Express Livres, 30. August 2001
  6. Interview in Les Inrockuptibles, August 1998
  7. Didier Sénécal: Michel Houellebecq, Interview in Lire, September 2001
  8. Im Original: «Et la religion la plus con, c’est quand même l’islam.», http://www.lire.fr/entretien.asp/idC=37437/idTC=4/idR=201/idG=
  9. Houellebecq, le nouvel alibi de Raël, Artikel in L’illustré, Dezember 2003