Frickendorf (Dietenhofen)

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49.41666666666710.609166666667392Koordinaten: 49° 25′ 0″ N, 10° 36′ 33″ O

Frickendorf
Höhe: 392 m ü. NN
Einwohner: 43 (31. Dez. 2005)
Postleitzahl: 90599
Vorwahl: 09828

Frickendorf (umgangssprachlich: Frigədorf [1]) ist ein Ortsteil der Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt an der Bibert.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals namentlich erwähnt wurde der Weiler 1342 als Frickendorf. In dem Ortsnamen ist der Personenname Fricko enthalten, der wohl auch der Gründer der Siedlung war. In der Nähe des Ortes gibt es eine Grabanlage, bei der es sich möglicherweise um ein slawisches Grab aus dem 9. Jahrhundert handelt.

Ursprünglich unterstand der Weiler den Nürnberger Burggrafen Johann II. und Albrecht der Schöne. 1342 verkauften diese an das Kloster Heilsbronn einige Güter in Frickendorf,[2] von denen es heißt, dass drei Anwesen während des Dreißigjährigen Krieges bewohnt waren.

Bis zur Gebietsreform, die am 1. Januar 1977 in Kraft trat, gehörte Frickendorf zur ehemaligen Gemeinde Unternbibert, die nach Rügland eingemeindet wurde.[3]

Baudenkmal[Bearbeiten]

  • Pestkreuz westlich der Ortschaft.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Frickendorf liegt an der Staatsstraße 2255, die zu den benachbarten Orten Andorf und Rügland führt. Die Kreisstraße AN 24 führt nach Unternbibert.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 218, DNB 790364298.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 78, DNB 480570132.
  •  Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 328, DNB 940177943.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. E. Fechter, S. 78.
  2. genaue Zahl unbekannt
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.
  4. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=FRIORF_W8501
  5. http://www.dietenhofen.de/php/ortsteile.php