Glauzig
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Anhalt-Bitterfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Südliches Anhalt | |
| Höhe: | 75 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,21 km² | |
| Einwohner: | 488 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06369 | |
| Vorwahl: | 034975 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ABI | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 82 100 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 31 06369 Weißandt-Gölzau |
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| Bürgermeister: | Volkmar Schöbe (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Glauzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld | ||
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Glauzig ist eine Gemeinde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Weißandt-Gölzau hat.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde Glauzig liegt zwischen Köthen (Anhalt) und Halle (Saale). Zu Glauzig gehört der Ortsteil Rohndorf. Südlich von Glauzig fließt der Teil der Fuhne, der in Richtung Saale und später in die Elbe entwässert.
Nachbargemeinden von Glauzig sind: Görzig, Plötz und Wieskau.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gemeinde wurde erstmals im Jahr 1253 als Gluseck (Glutzeck) urkundlich erwähnt. Der Name geht wohl auf den Namen des ehemaligen Gaus oder Untergaus Coledizi zurück.
[Bearbeiten] Industriegeschichte
Im Jahr 1847 wurde in Glauzig eine Rohzuckerfabrik mit Raffinerie gegründet. Im April des Jahres 1872 erfolgte eine Umwandlung der Zuckerfabrik in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 4.500.000 Mark. Die Zuckerfabrik übernahm ebenfalls 2367 Morgen Ackerland, bestehend aus den Rittergütern Glauzig, Piethen und Klein-Weißandt, dem Fabrikgut Arensdorf und den Äckern in Görzig. Des Weiteren wurden Pachtverträge mit den Domänen Gnetsch, Fernsdorf und Riesdorf, den Rittergütern Groß-Weißandt und Edderitz und einigen bäuerlichen und kirchlichen Äckern getätigt, so dass zusammen 7200 Morgen (1838 ha) zur Bewirtschaftung zur Verfügung standen.
Im Jahr 1914 erhielt die Zuckerfabrik Glauzig Anschluss an das Eisenbahnverkehrsnetz. Im Jahr 1923 erfolgte ein weiterer Ausbau der Zuckerfabrik, so dass die Produktionssteigerung auf ca. 40.000 Zentner pro Tag anstieg.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 1946 wurde die Zuckerfabrik demontiert und als Reparation an die Sowjetunion abgetreten. Auf dem Grundstück der ehemaligen Zuckerraffinerie entstand eine Tabakfermentationsanlage. Im Jahre 1950 fand die Übernahme der Tabakfermentation durch den VEB Rohtabak statt.
1990 kam das Ende der Tabakverarbeitung. Heute steht die Tabakfabrik verlassen in Glauzig. Vor einigen Jahren wurde der größte Turm an der Spitze wegen Einsturzgefahr gesprengt.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat aus Glauzig setzt sich aus 10 Einzelbewerbern zusammen. (Stand: Kommunalwahl am 5. September 2004). Der ehrenamtliche Bürgermeister Volkmar Schöbe wurde erstmals am 10. Juni 2001 gewählt.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im Dorfzentrum gibt es einen Park.
In den Jahren 1963-65 wurde von den Bürgern des Dorfes ein Freibad mit Volleyballplatz, Biergarten, Jugendclub und Tennisplatz in Eigenleistung errichtet. Heute besitzt das Freibad Glauzig zusätzlich noch 2 Beachvolleyballplätze.
Im Jahr 1985 wurde der Sportverein 85 Glauzig e.V. gegründet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 183, von Bitterfeld-Wolfen nach Köthen (Anhalt).
[Bearbeiten] Weblinks
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