Glimke

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Glimke
(Glimbach)
Gewässerkennzahl DE: 46282
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Salze → Bega → Werre → Weser → Nordsee
Quelle Bei Wüsten
52° 5′ 50″ N, 8° 49′ 30″ O52.0972222222228.825195
Quellhöhe ca. 195 m ü. NN[1]
Mündung Bei Exter in die Salze52.1241666666678.779166666666795Koordinaten: 52° 7′ 27″ N, 8° 46′ 45″ O
52° 7′ 27″ N, 8° 46′ 45″ O52.1241666666678.779166666666795
Mündungshöhe ca. 95 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 100 m
Länge 6,2 km[1]
Einzugsgebiet 13,1 km²[1]
Rechte Nebenflüsse Glimke
Linke Nebenflüsse Wüstener Bieke
Mittelstädte Bad Salzuflen
Kleinstädte VlothoVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Glimke (oder Glimbach) ist ein linker Nebenfluss der Salze im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Das Gewässer hat eine Gesamtlänge von 6,2 km. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über einen Teil des Lipper Berglands nordöstlich von Bad Salzuflen und nördlich der Bega.

Das Gewässer entspringt nordöstlich von Wüsten im Ortsteil Pillenbruch, sammelt sich unterhalb des Bobergs, fließt dann vorbei an der Kixmühle, Siebeneichen, unterhalb Pehlens am Hof Schwabedissen bis zum Ortsteil Glimke. Ab hier bildet die Glimke die Stadt- und Kreisgrenze (Bad Salzuflen-Herford / Kreis Lippe-Kreis Herford) und mündet im Vlothoer Stadtteil Exter, Höhe Hagenmühle, in die Salze.

Das Gewässer durchfließt auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung folgende Gemeinden:

Auf seinem Weg nimmt das Gewässer flussabwärts betrachtet folgende Gewässer auf:

  • Glimke (gleichnamiger Zufluss) (R 5,4)
  • Wüstener Bieke (L, 2,2)
    • Die Wüstener Bieke entspringt zwischen Boberg, Erd- und Wiensiek. Sie fließt anfangs parallel zur Kirchheider Straße Richtung Kätchenort/Altes Dorf, unterirdisch an der ehemaligen Mülldeponie vorbei und parallel zur Glimkestraße bis zur Mündung in die Glimke.

(L/R; KM): Linker rechter Zufluss, bei Flusskilometer, Mündung bei KM 0)

Brücke über den Glimkebach

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ursprung des Namens ist unsicher und geht vielleicht auf den Glimberg (nd. Glimmerg) zurück. Dieser wiederum könnte seinen Ursprung in Glintberg (nd. Felsen, Klippe, Stein) haben. Über den Glimkebach führte über eine (noch existierende) Brücke ein Kirchweg zur Wüstener Kirche. Die Brücke wurde auch als Stauwehr benutzt (zum Wiesen fluten), angenommen wird weiterhin der zeitweise deshalb mögliche Betrieb einer bezeugten, aber nicht mehr vorhandenen Hofmühle. [2]

[Bearbeiten] Umwelt

Weite Teile des Glimketals stehen unter Naturschutz, siehe Salze-/Glimketal.


[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d GeoServer NRW, Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW
  2. Geschichtswerkstatt Exter, F06 Spurensuche III, Beiträge zur Ortsgeschichte, 1995/2004, ISSN 1619-7828

[Bearbeiten] siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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