Glimmerschiefer
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Begründung: Trivialbegriff (trotzdem berechtigt) eigentl. Metapelite, schwach erläutert, schlecht bebildert, Quelle trivial. --Lysippos, 29. Nov. 2008
Glimmerschiefer ist ein Sammelbegriff für schiefrige Metamorphite, die vom Gneis durch das Zurücktreten von Feldspat unterschieden werden können.
Glimmerschiefer sind mittel- bis grobkörnige Gesteine mit ausgezeichnetem planarem und linearem Gefüge. Der Anteil an Schichtsilikaten (vor allem Muskovit) beträgt mehr als 50 %. Der Feldspatanteil liegt unter 20 %. Weitere Gemengteile sind neben Quarz u. a. Granat, Staurolith und Disthen. Die Mineralkörner sind makroskopisch erkennbar. Die Farbe der Glimmerschiefer ist hell- bis dunkelgrau.
Deutsche Vorkommen finden sich im Erzgebirge, im Bayerischen Wald am Osser, im Vorspessart (bei Aschaffenburg) und im Taunus; deutsche Sorten bei Fischbach (Taunus). Ausländische Sorten kommen z. B. bei Favang in Norwegen vor.
Glimmerschiefer können als Bodenbeläge verwendet werden.
[Bearbeiten] Literatur
- Schuhmann, Walter: Der große BLV Steine- und Mineralienführer. S. 312, Blv Buchverlag, ISBN 978-3835402126

