Hövel (Sundern)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

51.3687277777787.9267805555556355Koordinaten: 51° 22′ 7″ N, 7° 55′ 36″ O

Hövel
Wappen von Hövel
Höhe: 343–377 m
Fläche: 8,02 km²
Einwohner: 617
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 59846
Vorwahl: 02935

Hövel ist mit Gut Melschede ein Ortsteil der Stadt Sundern (Sauerland) im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt westlich von Sundern. Durch den Ort verlaufen die Landstraßen 544, die Kreisstraße 1 und die Bundesstraße 229.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde von 1281 erwähnt. Die Kirche steht unter dem Schutzpatronat des hl. Sebastian. Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Melschede eingegliedert.[1] Am 1. Januar 1975 wurde Hövel nach Sundern (Sauerland) eingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der ehemaligen Gemeinde Hövel

Blasonierung:

In Rot auf silbernem Dreiberg eine silberne von zwei silbernen Flügeln beseitete Linde.

Beschreibung:

Die Linde steht für den älteren Ortsnamen "Altenlinde" (Lindinon) und der Dreiberg beziehungsweise der Hügel für den jetzigen Ortsnamen. Die Farben Rot und Silber sind dem Wappen der früher im Gemeindegebiet ansässigen Adelsfamilie von Melschede entnommen. Die amtliche Genehmigung des Wappens erfolgte am 30. November 1962.[3]

Schloss Melschede[Bearbeiten]

Das Schloss wurde zwischen 1659 und 1669 durch Ferdinand Freiherr von Wrede zu Melschede, Landdrost des Herzogtums Westfalen und kurfürstlicher Oberstallmeister, errichtet. Es wurde als Vierflügelanlage durch den Baumeister Bonitius aus Trier erbaut. Durch Abriss des Nordflügels um 1821 wurde das Schloss zu einer offenen Dreiflügelanlage. Nach weiteren Umbauten zwischen 1920 und 1922 wird die Anlage heute als Hotel und Restaurant genutzt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Buslinie R 22 der Busverkehr Ruhr-Sieg GmbH (BRS) stellt den öffentlichen Personennahverkehr sicher.

Literatur[Bearbeiten]

  • Das Alte Testament im Sauerland. Arnsberg, o.J. [ca. 2005]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 247.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 331.
  3. Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 154 ISBN 3-87793-017-4

Weblinks[Bearbeiten]