Heřmanovice

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Heřmanovice
Wappen von ????
Heřmanovice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Bruntál
Fläche: 4282 ha
Geographische Lage: 50° 11′ N, 17° 23′ O50.18527777777817.375277777778615Koordinaten: 50° 11′ 7″ N, 17° 22′ 31″ O
Höhe: 615 m n.m.
Einwohner: 362 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 793 74
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jan Tomalský (Stand: 2007)
Adresse: Heřmanovice 131
793 74 Heřmanovice
Gemeindenummer: 597325
Website: www.mchead.net/hermanovice
Heřmanovice (Hermannstadt)

Heřmanovice (deutsch Hermannstadt) ist eine dörfliche Siedlung mit gut 400 Einwohnern im Okres Bruntál im Tal des Flusses Goldoppa im Zuckmanteler Bergland in Tschechien.

Geschichte[Bearbeiten]

Laut Neisser Chronik wurde Heřmanovice im Jahr 1274 gegründet. Das Gebiet unterstand damals den Bischöfen von Breslau und wurde zunächst von der Stadt Neisse und darauf von Zuckmantel aus verwaltet.

Der Ort wird in dieser Chronik als urbs = Städtlein genannt, nicht mit dem Namen Hermannstadt, sondern als Hermstadtu. Die Grundbücher beginnen mit dem Jahre 1699. Folgende Bezeichnungen sind für den Ort belegt: 1339 Hermanstat oppidum, um 1455 Herrmstadt, 1533 Hernstadt, 1552 zur Hermstadt, 1579 Hermstat, 1653 Hermbstadt, um 1700 Herrmannstat, 1746 Hermsstadt, 1768 Hermanstadtl, 1805 Herrmannstadt, 1882 Hermannstadt und 1945 Hermanovice.(Quelle: Heimatbuch Zuckmantel) Hermannstadt war bis zum Dreißigjährigen Krieg eines der Zentren des schlesischen Goldbergbaus. Nördlich des Ortes am Querberg (Příčný vrch) bestand eine Vielzahl von Gruben.

Die Gemeinde Hermannstadt hatte am 1. Dezember 1930 2187 Einwohner, am 17. Mai 1939 2148 und am 22. Mai 1947 nur noch 466 Bewohner. Die deutschen Bewohner wurden 1945 enteignet und vertrieben.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Irene Burda: Die verlorene Heimat – Hermannstadt. 2002.
  • Josef Chybík: Heřmanovice od oppida ke vsi = Hermannstadt von Oppidum zum Dorf. 2008

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)