Heaven 17
| Glenn Gregory (2008) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Synthie Pop, New Wave | |
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| Gründung | 1981 | |
| Auflösung | 1988 | |
| Neugründung | 1996 | |
| Website | http://www.heaven17.com | |
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| Glenn Gregory | ||
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Gesang, Keyboard
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Ian Craig Marsh (bis 2008) | |
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Gesang, Keyboard
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Martyn Ware | |
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| Glenn Gregory | ||
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Gesang, Keyboard
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Martyn Ware | |
| Billie Godfrey (seit 2008) | ||
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| Asa Bennett | ||
| Joel Farland | ||
| Randy Hope-Taylor | ||
Heaven 17 ist eine britische Synthie-Pop-Band.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Heaven 17 entstand Anfang der 1980er-Jahre in Sheffield (Großbritannien) aus dem Musikproduktionsprojekt British Electric Foundation (B.E.F.), welches Ian Craig Marsh und Martyn Ware nach ihrer Trennung von The Human League gegründet hatten. Sänger Glenn Gregory, der vorher bereits bei B.E.F. in Erscheinung trat, vervollständigte die Formation.
Wie auch The Human League setzte Heaven 17 als Instrumente vornehmlich Synthesizer und Drumcomputer ein. Die Band hatte ihren ersten Erfolg 1981 mit der Debütsingle (We Don't Need This) Fascist Groove Thang. Das Stück erregte Aufmerksamkeit, da es schnell zur Hymne linker Gruppierungen und wegen des sehr politischen Textes in England von der BBC boykottiert wurde. Im selben Jahr erschien ihr erstes Album Penthouse and Pavement, aus dem weitere Singles mit mäßigem Erfolg ausgekoppelt wurden.
Ihre größten Erfolge hatte die Band 1983 mit dem Lied Temptation und der Ballade Come Live With Me von der LP The Luxury Gap. Mit den Songs Let Me Go, This is Mine und Sunset Now, die beiden letzteren vom Album How Men Are (1984), konnten sie noch weitere Cluberfolge verbuchen. Die späteren Produktionen waren von einer stärkeren Orientierung zu herkömmlichen Instrumenten und Anlehnungen an den Phillysound geprägt. Die Kritiker waren dem Trio stets positiv gesinnt, aber schon das folgende Album Pleasure One (1986) verkaufte sich nur noch schleppend.
Nach dem kommerziellen Misserfolg des 1988er-Albums Teddy Bear, Duke & Psycho haben sich Heaven 17 offiziell getrennt. Die Musiker wandten sich anderen Projekten zu. Ian Craig Marsh und Martyn Ware waren unter anderem an den Erfolgen von Tina Turner, Terence Trent D'Arby und The Hot Gossip beteiligt, wo sie als Produzenten (B.E.F.) und Songtexter auftraten. Stimmlich waren sie auch bei der Band-Aid-Aufnahme Do They Know It's Christmas? vertreten. Glenn Gregory hat zusammen mit Martin Fry (ABC) dessen CD Skyscraping produziert und eingespielt. Ebenso verlieh er vielen Projekten seine Stimme, wie z.B. dem Song Don't Stop the Music von Goldpeople oder einem Duett mit Claudia Brücken (Ex-Propaganda).
1996 fanden sich die drei wieder als Heaven 17 zusammen und nahmen ihr sechstes Studioalbum Bigger Than America auf.
Nach der Veröffentlichung eines weiteren Remix-Albums (1998) und zweier Live-Alben (1999 und 2000) erschien erst wieder im Jahr 2005 ihr nächstes und bisher letztes Studioalbum.
2008 verließ Marsh mit der Begründung, "den Spaß an der Sache verloren zu haben", die Band. Für ihn wurde Hintergrundsängerin Billie Godfrey, die bereits seit Mitte der 1990er-Jahre bei Heaven 17 mitgearbeitet hatte und bei diversen Auftritten dabei gewesen war, offiziell als Mitglied aufgenommen.
Im Herbst 2009 gingen Heaven 17 im Rahmen der "Nokia Night of the Proms" Konzerte wieder auf Tour. Im März 2010 gibt das Trio anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens spezielle Konzerte, in denen erstmals das gesamte Debütalbum Penthouse and Pavement aufgeführt wird.
[Bearbeiten] Trivia
- Der Bandname stammt aus Anthony Burgess’ Buch A Clockwork Orange, in dem eine fiktive Popgruppe gleichen Namens vorkommt.
- Die deutsche Band Deine Lakaien veröffentlichte mit einer Version von (We Don’t Need This) Fascist Groove Thang ihr erstes und bisher einziges Cover.
- Der Song Temptation wurde von der britischen Dark-Metal-Band Cradle of Filth interpretiert und auf dem Album Thornography und als Single veröffentlicht.
- Die Frauenstimme im Song Temptation wurde von der britischen Sängerin Carol Kenyon gesungen.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Studioalben
- 1981: Penthouse and Pavement UK #14
- 1983: The Luxury Gap UK #4, D #7, US #72
- 1984: How Men Are UK #12, D #31
- 1986: Pleasure One UK #78, US #177
- 1988: Teddy Bear, Duke and Psycho D #46
- 1996: Bigger Than America
- 2005: Before After
[Bearbeiten] Compilations, Live-Aufnahmen, Remixe
- 1982: Heaven 17 (nur in den USA und Deutschland erschienen)
- 1986: Endless UK #70
- 1993: Higher and Higher - Best of Heaven 17 UK #31
- 1995: The Remix Collection
- 1998: Retox/Detox (Doppel-Remix-CD)
- 1999: Live at Last
- 2000: How Live Is (Live-Aufnahme)
- 2003: Best of Heaven 17
- 2006: Greatest Hits
- 2006: Live at Scala London
- 2008: Naked as Advertised - Versions 08" (Remixe)
[Bearbeiten] Singles (in den Charts)
- 1981: (We Don't Need This) Fascist Groove Thang UK #45
- 1981: Play To Win UK #46
- 1981: Penthouse and Pavement UK #57
- 1981: The Height of the Fighting (He-La-Hu)
- 1982: Let Me Go UK #41, US #74
- 1983: Temptation UK #2, D #11
- 1983: Come Live With Me UK #5
- 1983: Crushed By The Wheels Of Industry UK #17
- 1984: Sunset Now UK #24
- 1984: This Is Mine UK #23
- 1985: And That's No Lie UK #52
- 1986: The Foolish Thing To Do (featuring Jimmy Ruffin) UK #80
- 1986: Contenders UK #80
- 1987: Trouble UK #51, D #17
- 1988: Ballad of Go Go Brown UK #91
- 1992: Temptation (Remix) UK #4
- 1993: (We Don't Need This) Fascist Groove Thang (re-recording) UK #40
- 1993: Penthouse and Pavement (Remix) UK #54
[Bearbeiten] Video / DVD
- 1983: Industrial Revolution (VHS)
- 2007: Live at the Scala London (DVD)