Hochschule für Technik Rapperswil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Hochschule/Logo fehlt

Hochschule für Technik Rapperswil
Gründung 1972
Trägerschaft Kantone St. Gallen, Schwyz und Glarus
Ort Rapperswil SG
Rektor Hermann Mettler
Studenten 1508[1]
Mitarbeiter 364 VZÄ[1]
davon Professoren 72[1]
Jahresetat CHF 85.368 Millionen[1]
Netzwerke IBH
Website www.hsr.ch
HSR mit seenahem Gebäude und Bachtel im Hintergrund
Die HSR links oben, Ansicht vom Schlosshügel in Rapperswil

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ist eine Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz (FHO).

Die HSR ist tätig in den beiden Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen. Sie unterrichtet rund 1400 Studierende in den Bachelor-Studiengängen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Erneuerbare Energien und Umwelttechnik, Informatik, Landschaftsarchitektur, Maschinentechnik|Innovation, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Raumplanung. Auf Stufe Master bietet die HSR den Studiengang «Master of Science in Engineering MSE» an. An den 18 Instituten im Bereich der anwendungsorientierten Forschung- und Entwicklung (aF+E) sowie im Dienstleistungsbereich sind zurzeit gut 200 Mitarbeitende sowie 70 Professorinnen und Professoren beschäftigt.

Die HSR bietet Weiterbildungsveranstaltungen in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Architektur, Bau- und Planungswesen an. Im Zentrum des Angebotes stehen die eidgenössisch anerkannten Weiterbildungsmaster (Master of Advanced Studies MAS), die zu einem Diplom und geschützten Titeln führen. Daneben werden Weiterbildungskurse, Zertifikatslehrgänge, Diplomlehrgänge und branchenspezifische Weiterbildungskurse für Firmen, Verbände und Organisationen angeboten.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde die Schule 1972 als Interkantonales Technikum Rapperswil (ITR) von den Kantonen Zürich, St. Gallen, Schwyz und Glarus. 1998 erhielt das ITR rückwirkend auf 1997 den Status einer Fachhochschule, was die neue Bezeichnung HSR Hochschule für Technik Rapperswil zur Folge hatte. Aufgrund einer Neustrukturierung der kantonalen Hochschullandschaft ist der Kanton Zürich 2008 aus dem Träger-Konkordat ausgetreten. Die Schule wird nun von den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Glarus getragen. Im Jahr 2013 erfolgten Spatenstiche für zwei Neubauten: ein Studentenwohnheim und ein Forschungszentrum. Das Wohnheim bietet Wohnraum für 100 Studenten und ist ab September 2014 bezugsbereit[2]. Das Forschungszentrum soll im ersten Halbjahr 2016 bezugsbereit sein und wird rund 40 Millionen Franken kosten[3].

Institute[Bearbeiten]

Technik und Informationstechnologie:

  • Institut für Kommunikationssysteme (ICOM)
  • Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems (IMES)
  • Institut für Energietechnik (IET)
  • Institut für Labortechnologie (ILT)
  • Institut für Mechatronik und Automatisierungstechnik (IMA)
  • Institut für Produktdesign, Entwicklung und Konstruktion (IPEK)
  • Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK)
  • Institut für Anlagen- und Sicherheitstechnik (SITEC)
  • Institut für Solartechnik (SPF)
  • Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik (UMTEC)
  • Institut für Software (IFS)
  • Institute for Networked Solutions (INS)
  • Institut für Internet-Technologien und Anwendungen (ITA)
  • Institut für Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz (IKIK)

Bau- und Planungswesen:

  • Institut für Bau und Umwelt (IBU)
  • Institut für Landschaft und Freiraum (ILF)
  • Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur (GTLA)
  • Institut für Raumentwicklung (IRAP)

Institut für Landschaft und Freiraum (ILF)[Bearbeiten]

Das ILF erarbeitet innovative Werkzeuge sowie anwendungsorientierte Lösungen. Diese reichen über die gesamte Spannbreite der Landschaftsarchitektur von kleinen bis zu grossen Massstäben. Das ILF will damit Akteurinnen und Akteure in Verwaltung, Wirtschaft und Politik effizient und praxisnah unterstützen. Das Institut ist eng verknüpft mit dem Studiengang Landschaftsarchitektur an der HSR.

Institut für Mikroelektronik und Embedded Systems (IMES)[Bearbeiten]

Das IMES entwickelt Embedded Software, diskrete Analog- und Digitalelektronik, sowie Kundenspezifische integrierte Schaltungen (ASIC).

Institut für Software (IFS)[Bearbeiten]

Das IFS bearbeitet alle Fragestellungen rund um die Softwareentwicklung. Schwerpunkte sind moderne Agile Entwicklungsmethodik, Human Computer Interaction Design sowie Datenbanken und Geoinformatik/GIS. Das Angebot umfasst Beratung, Studien, Coaching und Softwareentwicklung.

Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik (UMTEC)[Bearbeiten]

Das UMTEC entwickelt Verfahren in der klassischen anwendungsorientierten Umwelttechnik und forscht an innovativen Anwendungen in fachverwandten Bereichen zusammen mit sowie im Auftrag von Behörden und Industriepartnern. Die Tätigkeiten in der angewandten Forschung und Entwicklung zielen auf die Minimierung der Umweltauswirkungen von Schadstoffen in Abfall, Sicker- und Abwasser sowie von Abgasen. Daneben werden Technologien entwickelt, Ressourcen ökonomisch und ökologisch nachhaltiger zu bewirtschaften.

Kooperationen[Bearbeiten]

Die Hochschule gehört zum Verbund Internationale Bodensee-Hochschule. Der HSR sind diverse Vereine angegliedert, so beispielsweise der Verein der Studierenden an der HSR (VSHSR), der Verein der Dozierenden an der HSR (VD-HSR) sowie der Verein Ehemalige Studierende der Hochschule Rapperswil (ETR).

In den Bereichen anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung pflegt die HSR Kontakte zu Privatunternehmen, zu Partner-Hochschulen im In- und Ausland sowie zu Kompetenznetzwerken.

Ein Beispiel für eine Kooperation im Bereich Informatik ist die Gründung des ersten Microsoft Innovation Centers (MIC) in der Schweiz. Das an der HSR angesiedelte MIC ist eine gemeinsame Initiative von Microsoft Schweiz und der HSR. Das Zentrum unterstützt Softwarehersteller mit Schulungs- und Beratungsangeboten. An der HSR wird auch Open Source Software gefördert (z.B. das mit dem CH Open Source Swissness Award 2009 ausgezeichnete strongSwan Projekt).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hochschule für Technik Rapperswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Referenzen[Bearbeiten]

  1. a b c d Jahresbericht 2013. HSR. Abgerufen am 8. September 2014.
  2. Informationen Wohnheim. HSR. Abgerufen am 8. September 2014.
  3. Informationen Forschungszentrum. HSR. Abgerufen am 8. September 2014.

47.2236111111118.8180555555556Koordinaten: 47° 13′ 25″ N, 8° 49′ 5″ O; CH1903: 704472 / 231216