Kanton Zug

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Kanton Zug
Wappen
Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kürzel/Kontrollschild: ZG
Amtssprache: Deutsch
Hauptort: Zug
Beitritt zum Bund: 1352
Fläche: 239 km²
Website: www.zg.ch
Bevölkerung
Einwohner: 118'089[1] (31. Dezember 2013)
Dichte: 494 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 25,6 %[2] (August 2013)
Arbeitslosenquote: 2,2 %[3] (November 2013)
Lage des Kantons in der Schweiz
Lage des Kantons in der Schweiz
Karte des Kantons
Karte des Kantons
Gemeinden des Kantons
Gemeinden des Kantons

47.16488.548Koordinaten: 47° N, 9° O; CH1903: 684113 / 224354 Zug (schweizerdeutsch Zoog, französisch Zoug, italienisch Zugo, rätoromanisch Zug, lateinisch Tugium) ist ein deutschsprachiger Kanton der Schweiz. Der Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zug.

Der Kanton Zug liegt in der Zentralschweiz und ist mit einer Fläche von 239 Quadratkilometern der kleinste Kanton, der – im Gegensatz zu den früher als Halbkantone bezeichneten Kantonen – zwei Sitze im Ständerat hat. Er ist in elf Gemeinden unterteilt und hat eine relativ hohe Bevölkerungsdichte.

Der Kanton Zug gilt als wohlhabendster Kanton der Schweiz.[4]

Geographie[Bearbeiten]

Zug liegt zwischen den Kantonen Zürich, Schwyz, Luzern und Aargau im Übergangsgebiet zwischen den Voralpen und dem Mittelland. Die an der Schwyzer Grenze gelegenen höheren Berge, wie Rossberg (1'582 m ü. M.), Chaiserstock (1'426 m ü. M.), Morgartenberg (1'244 m ü. M.) und Höhrohnen (1'229 m ü. M.), werden in Richtung Nordwesten durch Vorberge abgelöst. Zu den Vorbergen gehören unter anderem der Zugerberg (991 m ü. M.) und Gubel (909 m ü. M.).

Landnutzung[Bearbeiten]

Der Kanton Zug hat eine Fläche von circa 239 Quadratkilometern. Davon sind circa 110 Quadratkilometer Wies- und Ackerland, circa 61 Quadratkilometer Wald, circa 33 Quadratkilometer Gewässer, circa 27 Quadratkilometer überbautes Gebiet und circa neun Quadratkilometer Weiden und Ödland.

Flüsse und Seen[Bearbeiten]

Der Hauptfluss des Kantons ist die Lorze, die dem voralpinen Ägerisee entspringt und zwischen Zug und Cham in den Zugersee mündet. Von dort fliesst sie weiter in die Reuss, die, wie an der Nordostgrenze die Sihl, den Kanton bloss streift.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Flora[Bearbeiten]

Noch im Jahre 1845 gab es nur 2400 Hektar Wald. Der Wald wurde durch intensive Aufforstung bis ins Jahr 1950 auf eine Fläche von 6'000 Hektar vergrössert. Dies entspricht rund 30 Prozent der Fläche des Kantons Zug (ohne Seeanteil). Seit 56 Jahren nimmt der Waldbestand jährlich leicht zu. Es wird weniger Holz genutzt als nachwächst. Dadurch werden die Bäume älter und das Alter der Wälder nimmt zu.

Der grösste Teil des Waldes liegt im Voralpengebiet (circa 80 Prozent). Das Mittelland hingegen besitzt eher viele kleinere Wälder wie die Baarburg oder der Steinhauser Wald. Der Wald gehört zu 6 Prozent dem Kanton, zu 30 Prozent privaten Eigentümern und zu 64 Prozent verschiedenen Kooperationen.

Die Waldschäden im Kanton Zug nehmen jährlich (seit circa 40 Jahren) zu. Ursachen sind Pilzerkrankungen, Weisstannensterben, Sturmschäden und Insektenschäden vor allem durch den Borkenkäfer.

Fauna[Bearbeiten]

Der verbreitete Rothirsch

Im Kanton Zug leben viele verschiedene Arten. Besonders zahlreich sind die Rehe. Auf dem Kantonsgebiet verbreitet sind auch Rothirsche und Feldhasen. Auch Gämsen sind in den hügeligeren Regionen vereinzelt anzutreffen.

Daneben gibt es viele Nager wie Eichhörnchen, Mäuse, Ratten und teilweise Biber. Wegen der Vielzahl an Nagern ist auch der Mäusebussard im ganzen Kanton weit verbreitet. Im Zugersee und Ägerisee gibt es zudem Schwäne, Enten, Tauben und Möwen. Gefährdet ist der Auerhahn, weshalb ein Schutzprojekt im Gange ist.

Der Fuchs ist weiterhin stark verbreitet, wobei es in den letzten Jahren durch Impfungen praktisch keine Tollwuterkrankungen mehr gegeben hat. Der Fuchs taucht auch immer mehr in den Städten auf, um dort auf Nahrungssuche zu gehen.

Der Mäusebussard

Der Dachs ist seit den letzten Jahren immer häufiger geworden. Auch er wird immer weniger menschenscheu und besucht immer öfter die Städte.

Aktuell gibt es in den Seen des Kantons Zug 32 Fischarten. Neben der Bach-, der Regenbogen- und der Seeforelle, dem Hecht, dem Egli und dem Aal gibt es folgende Fischarten: Alet, Äsche, Barbe, Bitterling, Blicke, Brachsmen, Elritze, Felchen, Groppe, Gründling, Hasel, Karpfen, Kaulbarsch, Laube, Nase, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Schmerle, Schneider, Seesaibling, Sonnenbarsch, Steinbeißer, Stichling, Trüsche und Zander. Ausserdem gibt es eine Rundmaulart, das Bachneunauge, und drei Krebsarten: den Steinkrebs, den Edelkrebs und den Gallizierkrebs.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Per 31. Dezember 2013 lebten 118'089 Menschen im Kanton Zug.[1]

Nationalität[5][6][7] 2009 2010 2012
SchweizSchweiz Schweiz 77,84 % 76,93 % 73,73 %
DeutschlandDeutschland Deutschland 4,85 % 5,15 % 5,34 %
ItalienItalien Italien 2,31 % 2,28 % 2,35 %
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1,04 % 1,25 % 1,52 %
PortugalPortugal Portugal 1,31 % 1,36 % 1,55 %
SerbienSerbien Serbien (bis 2010 mit Kosovo gez.) 2,51 % 2,34 % 1,48 %
TurkeiTürkei Türkei 1,05 % 1,00 % 0,99 %
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 0,97 % 0,90 % 0,82 %
NiederlandeNiederlande Niederlande 0,66 % 0,72 % 0,74 %
KroatienKroatien Kroatien 0,83 % 0,77 % 0,72 %
OsterreichÖsterreich Österreich 0,60 % 0,64 % 0,71 %
SpanienSpanien Spanien 0,49 % 0,52 % 0,64 %
MazedonienMazedonien Mazedonien 0,67 % 0,64 % 0,64 %
Sri LankaSri Lanka Sri Lanka 0,69 % 0,61 % 0,62 %
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0,44 % 0,50 % 0,57 %
FrankreichFrankreich Frankreich 0,41 % 0,42 % 0,53 %

Angaben per Ende Jahr. 2008 und 2010: wirtschaftliche Bevölkerung genannt. 2012: ständige Wohnbevölkerung genannt.

Sprachen[Bearbeiten]

Amtssprache des Kantons ist Deutsch. Umgangssprache im Kanton Zug ist Schweizerdeutsch.

Ein eigentliches «Zugerdeutsch» gibt es nicht, da der Kanton von mehreren grundlegenden Dialektgrenzen durchschnitten wird:[8]

  • Ägeri und Walchwil gehen in Richtung Schwyz: schnye, Süü (schneien, Säue), üüs (uns), appe (hinab, herab), Haar (Haar), grouss (gross), täüf (tief);
  • Steinhausen, Baar, Neuheim und Menzingen gehen mit schneie, Söi, öis, grooss in Richtung Mittelland; mit täif, Haar (tief, Haar) in Neuheim und Menzingen einerseits und mit töif, Hoor in Steinhausen und Baar anderseits schliessen sich diese Orte jedoch zugleich je anderen Dialekträumen an;
  • Cham, Hünenberg und Risch gehen deutlicher in Richtung Aargau und Luzern, man sagt dort nicht nur (wie in Steinhausen und Baar) schneie, Söi, öis, grooss, töif, Hoor, sondern auch chromm (krumm), Loft (Luft), Löffu (Löffel);
  • die Stadt Zug liegt im Zentrum dieser vorigen drei Mundartgebiete und hat von allen etwas, typisch hierfür ist der Satz es schnyt uf d Hoor, also mit schnye wie im Südostzugerischen und Hoor wie im Westzugerischen.

Religion[Bearbeiten]

Der Kanton Zug ist traditionell katholisch geprägt. 62 % der Einwohner gehören der römisch-katholischen Kirche an und sind damit dem Bistum Basel zugeteilt. Daneben gehören 18 % der reformierten Kirche und damit der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug an (Stand: 2000).[9] In Zug sind auch viele andere Religionen und Konfessionen vertreten.

Politik[Bearbeiten]

Zug war in seiner eidgenössischen Geschichte immer Teil der sogenannten Fünf Innern Orte, also der Zentralschweiz – in den Reformationswirren, im kurzen Widerstand gegen Napoleons Truppen 1798, im Sonderbundskrieg von 1847. Die mentale Verbundenheit mit der Zentralschweiz zeigt sich in seiner Politik. Die beiden Zuger Bundesräte Philipp Etter (im Bundesrat 1934–1959) und Hans Hürlimann (1973–1982) gehörten der Katholisch-Konservativen Partei bzw. der CVP an. Noch heute ist die CVP im Kantonsrat die grösste Partei – wie fast überall in der Zentralschweiz. Allerdings bröckelt ihr Wählerpotential auch im Kanton Zug. Unter Druck steht auch die zentralschweizerische Kooperation; sie ist in Teilen gefährdet.

Legislative[Bearbeiten]

Die Legislative bildet der in den Gemeinden nach dem Proporzverfahren gewählte Kantonsrat mit 80 Mitgliedern. Diese werden alle vier Jahre, gleichzeitig mit dem Regierungsrat, von der Zuger Bevölkerung gewählt.

Bei den Wahlen zum Kantonsrat erhielten die Parteien folgende Sitzzahlen:

Partei 1998 2002 2006 2010 Sitzverteilung 2010
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 26 26 23 23
Sitzverteilung des Kantonsrats 2010
Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) 27 20 20 20
Schweizerische Volkspartei (SVP) 9 18 17 19
Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) 8 9 8 8
Alternative – die Grünen Zug (ALG) 10 7 12 8
Grünliberale Partei (glp) 2

Exekutive[Bearbeiten]

Die Exekutive bildet ein im Majorzverfahren (bis 2013 im Proporzverfahren) gewählter siebenköpfiger Regierungsrat, der gleichzeitig mit dem Kantonsrat alle vier Jahre gewählt wird. Er besteht nach der letzten Wahl am 3. Oktober 2010 aus folgenden Vertretern der einzelnen Parteien:

Amtszeit 2011–2014
Regierungsrat Partei Direktion
Manuela Weichelt-Picard ALG Direktion des Innern
Stephan Schleiss SVP Direktion für Bildung und Kultur
Matthias Michel, Landammann FDP Volkswirtschaftsdirektion
Heinz Tännler SVP Baudirektion
Beat Villiger, Statthalter CVP Sicherheitsdirektion
Urs Hürlimann FDP Gesundheitsdirektion
Peter Hegglin CVP Finanzdirektion

Vertreter in der Bundesversammlung[Bearbeiten]

Der Kanton Zug hat drei Nationalräte:

und zwei Ständeräte:

E-Government[Bearbeiten]

Auf dem E-Government-Portal iZug stellt der Kanton Zug Online-Formulare zur Verfügung, die den Bürgern den Gang zur Behörde ersparen. Zu den Gemeindeformularen zählen u. a. die Erstellung von Kaufverträgen, Neuantritte in den Kindergarten bzw. in die Schule und Bewilligungsanträge für längere Öffnungszeiten. Die Bestellung eines Fischereipatents oder die Abrechnung der Quellensteuer fallen in den Bereich der Kantonalen Formulare.[10]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der kleine Kanton Zug ist heute gesuchter Wohnraum, attraktiver Lebensraum und erfolgreicher Wirtschaftsraum. Den Grundstein dazu legte eine kluge Gesetzgebung in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Zug senkte – wie der Pionierkanton Glarus – die Abgaben für Holding- und Domizilgesellschaften. Die Steuergesetzrevision nach dem Zweiten Weltkrieg kam vor allem Firmen zugute.

Im westlichen Teil des Kantons Zug befindet sich die Wirtschaftsregion Zug-West.

Vom Armenhaus zum reichsten Kanton[Bearbeiten]

Die wirtschaftsfreundliche Steuerpolitik des Kantons zeigte Wirkung. Von einem Armenhaus schwang sich Zug bis 1990 zum reichsten Kanton der Schweiz auf. Noch in den sechziger Jahren hatte er die höchste Pro-Kopf-Verschuldung, und das Durchschnittseinkommen lag unter dem schweizerischen Durchschnitt. Heute zahlt Zug mit annähernd 300 Millionen Schweizer Franken im Jahr und 2'042 Franken pro Kopf am meisten in den interkantonalen Finanzausgleich NFA. Die Steuerbelastung beträgt aber nur rund die Hälfte des Schweizer Durchschnitts, und das Volkseinkommen pro Kopf zählt zu den höchsten in der Schweiz. 2010 lag das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Kanton Zug bei schätzungsweise 100'000 Schweizer Franken.

Ende 2010 zählte der Kanton Zug fast 30'000 Unternehmen, davon an die 17'000 Aktiengesellschaften. Von den rund 83'000 Arbeitsplätzen fielen nicht ganz drei Viertel auf den dritten Sektor (Landwirtschaft: 2,2 %; Industrie: 24,8 %; Handels- und Dienstleistung: 73 %). Täglich kommen etwa 37'000 Personen nach Zug zur Arbeit, davon allein 12'000 aus dem Kanton Luzern.

Grösste private Arbeitgeber[Bearbeiten]

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat einen seiner Unternehmenssitze im Kanton Zug. Die Gemeinde Zug ist der Hauptsitz der V-Zug AG. Diese entwickelt, produziert und vertreibt Geräte für Küche und Waschraum. Ein wichtiger Arbeitgeber ist Siemens in der Stadt Zug mit circa 2250 Mitarbeitern. Roche Diagnostics hat hier ein Entwicklungszentrum für Laborgeräte.

Rotkreuz (Gemeinde Risch) ist ein wichtiger Pharmastandort durch die Hauptsitze von Unternehmen wie Roche Diagnostics (Hoffmann-La Roche), Novartis Pharma, Sandoz Pharmaceuticals, Alcon und Novartis Consumer Health.[11]

Der Kanton Zug ist seit den 1950er Jahren eine Drehscheibe des internationalen Rohstoffhandels; zu den ca. 100 Zuger Rohstoffunternehmen gehören Konzerne wie Glencore Xstrata, Shell oder BP. Dies prägte die Kantonspolitik mit; der Stadtrat Walther Hegglin prägte den Spruch: «Was gut ist für Marc Rich, ist auch gut für Zug.»[12] In den 1970er Jahren beschäftigte die Landis & Gyr rund 6500 Leute, was rund jeder vierten Arbeitsstelle im Kanton entsprach.[13]

Dynamisches Wachstum[Bearbeiten]

Der Wirtschaftsraum Zug wächst noch immer. 2010 trugen sich über 500 Firmen neu im Handelsregister ein. Zug ist eines der weltweit wichtigsten Handelszentren für Rohstoffe wie Erdöl und für Agrargüter wie Kaffee. Zahlreiche Firmen und nationale wie globale Unternehmenszentralen verlegten ihren Sitz nach Zug. Gemäss einer Studie der Arthur D. Little (Schweiz) AG von 2009, einem weltweit vernetzten Unternehmen für Managementberatung, ist «the Canton of Zug […] the most preferred location in Switzerland for headquarters». Das macht den Kanton attraktiv und wohlhabend. Die tiefen Steuern für Unternehmen und Privatpersonen werden auch kritisiert. Doch «Zug [bleibt] das Schweizer ‹Steuerparadies› schlechthin» – und unschlagbar, schrieb NZZ Online am 17. Februar 2011.

Steuern[Bearbeiten]

Viele Domizilfirmen und Holdings haben ihren Sitz im Kanton Zug, da die Unternehmungsbesteuerung auf einem im internationalen Vergleich sehr niedrigen Niveau ist. Aber auch viele Unternehmen, die der ordentlichen Besteuerung unterliegen, sind im Kanton Zug ansässig. Die Rolle als Steueroase wird international und auch in der Schweiz selbst kritisch gesehen.

Domizilfirmen sind gemäss den Bestimmungen der kantonalen Steuerverwaltung «Unternehmungen, die in der Schweiz nur eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit ausüben». Sie dürfen in der Schweiz weder eigenes Personal beschäftigen noch Büros unterhalten. Unter dem alten Steuergesetz (vor 2001) wurden die Gewinne von Domizilgesellschaften gar nicht und das Kapital nur reduziert besteuert. Mit dem neuen Steuergesetz, gültig ab dem 1. Januar 2001, werden die Gewinne mit 4 Prozent auf den ersten 100'000 Schweizer Franken und für den 100'000 Schweizer Franken übersteigenden Gewinn mit 7 Prozent besteuert. Die Kapitalsteuer beträgt 0,075 Promille des zu versteuernden Eigenkapitals, mindestens jedoch 150 Schweizer Franken multipliziert mit dem geltenden Steuerfuss (siehe § 75 Abs. 1 StG). Eine Besonderheit der Domizilfirmen ist, dass Erträge die im Ausland erzielt worden sind, zum Beispiel Dividenden von ausländischen Firmen oder Honorarerträge, steuerfrei sind. Erträge aus Beteiligungen sind für alle Besteuerungsarten steuerfrei. Oft sieht man bei Domizilfirmen auch die Fifty-Fifty-Regel. Diese wurde aber per 1. Juli 2005 abgeschafft. Für bestehende Gesellschaften (gegründet vor 1. Juli 2005) gilt eine Übergangsfrist bis 2009. Bis dahin wird diese Regel weiterhin akzeptiert.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) betreiben ein Netz von Linienbussen, das sich über den ganzen Kanton erstreckt. Ausserdem bedient die PostAuto Schweiz AG (PA) einige Buslinien im Kanton Zug.

Durch den Bahnhof Zug verlaufen die Eisenbahn-Hauptachsen ZürichArth-GoldauBellinzonaMailand und Zürich–Luzern. Zusätzlich verläuft die Nord-Süd-Hauptachse BaselArth-GoldauBellinzonaMailand durch den Bahnhof Rotkreuz. Seit 2004 verkehrt auf den Gleisen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), aber unter der Leitung des Zuger Amtes für öffentlichen Verkehr, die Stadtbahn Zug. Durch insgesamt 15 Haltestellen im Kanton, bedient im 15-Minuten-Takt, wurde so ein ungewöhnlich dichtes Bahn-Netz geschaffen, das ähnlich wie eine Strassenbahn funktioniert.[14]

Einzige Bergbahn im Kanton Zug ist die Standseilbahn der Zugerbergbahn (ZBB), die von Zug auf den Zugerberg führt.

Die Transportunternehmen ZVB, SBB, ZBB und PA sind im Tarifverbund Zug zusammengeschlossen.

Sowohl auf dem Zugersee als auch auf dem Ägerisee führt je eine Schifffahrtsgesellschaft von April bis Oktober fahrplanmässige Fahrten durch.

Der Kanton Zug verfügt über keine Luftfahrtinfrastruktur. Nächstgelegener Flugplatz ist das Flugfeld in Hausen am Albis. Der nächstgelegene Landesflughafen ist der Flughafen Zürich.

Tourismus[Bearbeiten]

Kirschen[Bearbeiten]

Die Kultur der Zuger Kirschen (Schweizerdeutsch: Zuger Chriesi) ist rund 400 Jahre alt und prägt durch den Kirschenanbau und eine Vielzahl von Bräuchen und Kirschenprodukten die Identität der Region Zug mit.

Schlösser, Burgen und Ruinen[Bearbeiten]

  • In der Stadt Zug liegt, östlich der Altstadt, die Burg Zug welche heute als Museum dient.
  • In Buonas befindet sich das Alte Schloss Buonas der Herrschaft Buonas, welches ein Nachfolgebau der Burg Buonas ist und zwischenzeitlich Schloss Hertenstein genannt wurde. Bis 1970 gab es in Buonas zudem das Neue Schloss Buonas, welches jedoch abgerissen wurde. Zusätzlich befindet sich noch das Schloss Freudenberg in der Gemeinde Risch, ein anfangs der 1930er Jahre errichtetes Herrenhaus.
  • In Hünenberg befindet sich die Burg Hünenberg die wie die Wildenburg von den Herren von Hünenberg erbaut wurde.
  • In Cham befindet sich das Schloss St. Andreas direkt am See, ist jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
  • In der Gemeinde Baar befindet sich Lorzental zwischen Unterägeri und Zug die Ruine Wildenburg, von welcher nur noch einige Mauern erhalten sind.

Denkmäler[Bearbeiten]

Am Ägerisee befindet sich bei Morgarten das Morgarten-Denkmal, das an die Schlacht am Morgarten vom 15. November 1315 erinnert.

Museen[Bearbeiten]

Im Kanton Zug gibt es mehrere Museen die wichtigsten sind das Museum in der Burg, das Museum für Urgeschichte und das Kunsthaus Zug. Das Ortsmuseum in Buonas gibt einen Einblick in die Geschichte der Gemeinde Risch.

Städte und Orte[Bearbeiten]

Gemeinden des Kantons Zug

Die Städte im Kanton Zug sind Zug, Baar und Cham.

Nachfolgend aufgelistet sind alle elf politischen Gemeinden per 31. Dezember 2012:

Politische Gemeinde Einwohner
Zug 27'537
Baar 22'355
Cham 15'020
Risch 9779
Steinhausen 9213
Hünenberg 8804
Unterägeri 8280
Oberägeri 5653
Menzingen 4335
Walchwil 3593
Neuheim 2006

Die Gemeinde Risch überschritt 2012 die 10'000-Einwohner-Grenze.[15]

Bezirke[Bearbeiten]

Der Kanton Zug kennt keine Einteilung in Bezirke. Das Bundesamt für Statistik führt den gesamten Kanton jedoch als einen Bezirk unter der BFS-Nr.: 0900.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Verschiedene archäologische Ausgrabungen insbesondere am Zugersee haben eine Besiedelung bereits in der Jungsteinzeit nachgewiesen. Grosse Pfyn-Zeitliche Siedlungen gab es zum Beispiel in Oberrisch. Auch die Eisenzeit ist gut belegt, und in Baar wurden grosse Alamannische Gräberfeld entdeckt und ausgegraben.

Die ältesten menschlichen Spuren führen in die Zeit um 14'000 v. Chr. zurück. Es sind alt-steinzeitliche Funde am Nordufer des Zugersees; sie stammen von nomadisierenden Jägern und Sammlern. Aus der Epoche der ersten sesshaften Bauern, der Jungsteinzeit (5500–2200 v. Chr.), konnten die Archäologen am Zugersee über vierzig Seeufersiedlungen nachweisen («Pfahlbaudörfer»). Der Schwerpunkt dieser Uferdörfer liegt im Zeitraum zwischen 3800 und 2450 v. Chr. Für die gleiche Epoche sind erste voralpine Landnutzungen in Menzingen und im Ägerital belegt. Das forschungsgeschichtlich bekannte und interessante Uferdorf im «Sumpf» datiert aus der späten Bronzezeit (bis 850 v. Chr.). Die reichhaltigen Funde ergeben ein recht differenziertes Bild des damaligen Lebens. Dies ist im Museum für Urgeschichte anschaulich dargestellt. Auch aus der Eisenzeit (850–50 v. Chr.) und aus römischer bzw. keltoromanischer Zeit (ab 50 v. Chr.) wurden viele Spuren zutage gefördert.

Kyburger Gründung[Bearbeiten]

Um 600 n. Chr. wanderten alemannische Familien und Sippen ins Gebiet des heutigen Kantons Zug ein. Der Name Blickensdorf und Ortsnamen mit -ikon belegen den ersten alemannischen Siedlungsraum. Die Kirchen von Baar und Risch führen ebenfalls ins Frühmittelalter zurück.

Die erste schriftliche Quelle stammt aus dem Jahr 858. König Ludwig der Deutsche schenkte den Hof Chama (Cham) dem Zürcher Fraumünsterkloster. Das heutige Zuger Gebiet gehörte damals ganz unterschiedlichen klösterlichen und weltlichen Grundherren. Die wichtigsten waren die Habsburger. Sie erbten 1264 die kyburgischen Rechte und blieben bis gegen 1400 eine zentrale politische Macht.

Im Zuge des hochmittelalterlichen Städtebaus erhielt auch die Siedlung Zug nach 1200 eine Stadtmauer. Stadtgründer sind vermutlich die Grafen von Grafschaft Kyburg. 1242 wird Zug erstmals als oppidum, d. h. als Stadt bezeichnet. Die Forschung zeigt es: Zug war wichtig als Verwaltungszentrum des kyburgischen und später des habsburgischen Amts Zug, als lokaler Marktplatz und als Etappenort für den Warentransport über den Hirzel nach Luzern (vor allem von Salz und Eisen).

Zug in der alten Eidgenossenschaft[Bearbeiten]

Das Bündnis der vier Waldstätte Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern mit der Stadt Zürich 1351 brachte vieles in Bewegung. Die Stadt Zug wurde als habsburgischer Riegel zwischen den Städten Zürich und Luzern empfunden und musste deshalb erobert werden. Dabei ging es wohl eher um wirtschaftliche als um politische Gründe: Der für die ganze Innerschweiz wichtige luzernische Markt war stark von Zürich abhängig. Auf zürcherische Initiative belagerte Anfang Juni 1352 ein eidgenössisches Heer die Stadt. Das habsburgische Städtchen Zug wurde 1352[16] von den Eidgenossen erobert und zum Bündnis-Beitritt gezwungen. Am 27. Juni 1352 schlossen Zürich, Luzern, Uri, Schwyz und Unterwalden mit Zug ein Bündnis ab. Beim «Zugerbund» handelte es sich aus zürcherischer Sicht um ein Zweckbündnis. Für die Stadt und das Amt Zug änderte sich wenig. Zug blieb weiterhin habsburgisch. Noch im gleichen Jahr wurde der «Zugerbund» von allen Beteiligten stillschweigend als ungültig anerkannt. Dann folgte eine Zeit unter schwyzer Herrschaft. Souverän und eidgenössisch wurde Zug erst nach und nach. Der Stand Zug war damit Mitglied der achtörtigen Eidgenossenschaft und nahm in der Folge an diversen kriegerischen Aktionen des Bündnisses teil.

Parallel dazu erweiterte die Stadt Zug ihren Herrschaftsbereich. Sie erwarb sich eine Reihe ländlicher Vogteien als Untertanengebiete (Walchwil, Cham, Gangolfswil [Risch], Hünenberg und Steinhausen, dazu Oberrüti, das heute zum Kanton Aargau gehört). Zug wurde eine Eidgenossenschaft im Kleinen – mit der «Stadt» und ihren Untertanengebieten sowie den drei «Äusseren (‹freien›) Gemeinden» Ägeri, Menzingen (mit Neuheim) und Baar. Dieser problematische Dualismus prägte bis 1798, also bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft, die politische Struktur des Standes Zug. Verbindende Klammer dieses Miniaturstaatenbundes war u. a. die Landsgemeinde sowie der vierzigköpfige Stadt-und-Amt-Rat.

1478 begann man mit dem Bau einer grösseren Stadtmauer, die das Stadtgebiet Zugs versechsfachte – im gleichen Jahr wie die spätgotische St. Oswaldskirche. Baumeister der neuen Ringmauer war Hans Felder aus Bayerisch-Schwaben. Der Grundriss der Stadtbefestigung weist auf einen symmetrischen Idealplan aus der Renaissance hin – etwas ganz Seltenes. Die Kleinstadt Zug realisierte eine modern wirkende Gesamtplanung.

Während der Reformationswirren blieb Zug beim alten Glauben und stand auf der Seite der katholischen Orte der Innerschweiz, unter anderem in den Kappelerkriegen. Bei Kappel am Albis (1531) und am Gubel bei Menzingen kam es zu Kämpfen zwischen den religiös verfeindeten Eidgenossen. Die Lage am Rande der Innerschweiz machte Zug zum konfessionellen Grenzort. Die ganze Zeit bis 1798 war in der Schweiz geprägt von innenpolitischen Rivalitäten und Turbulenzen.

Helvetik und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Der Einmarsch der französischen Revolutionstruppen im Jahr 1798 brachte das Ende der alten Ordnung und mit der Helvetik einen radikalen politischen Bruch. Der vormals selbständige Landsgemeinde-Ort Zug wurde im neuen helvetischen Einheitsstaat einem völlig neu gebildeten Kanton Waldstätte zugeschlagen und für kurze Zeit zum Kantonshauptort. Die helvetischen Kantone waren reine Verwaltungsbezirke ohne innere Autonomie. Die Rechtsunterschiede zwischen der Stadt, den «Äusseren Gemeinden» und den Untertanengebieten wurden aufgehoben. Es wurde erstmals versucht, allen mündigen Männern persönliche Freiheiten zuzugestehen. Das ganze blieb allerdings in Ansätzen stecken, denn die Bevölkerung war noch stark den traditionellen Vorstellungen verhaftet. Bereits 1803 wurde der föderalistische Staatsaufbau wieder hergestellt und viele andere Neuerungen wurden wieder rückgängig gemacht.

Nach seiner Wiederherstellung 1803 überstand der Kanton Zug die napoleonische Zeit ohne territoriale Änderungen. Es folgte die Restaurationszeit. Allerdings schritt die Demokratisierung des Staatslebens allmählich und schrittweise voran. Im Sonderbundskrieg 1847, dem letzten Schweizer Bürgerkrieg, wehrte sich Zug mit den übrigen katholischen Kantonen gegen den von den liberalen Kantonen geplanten Bundesstaat, unterlag aber und musste seine kantonale Souveränität teilweise an den Bund preisgeben. Nach 50-jährigem Ringen zwischen Föderalismus und Zentralismus, zwischen Staatenbund und Zentralstaat, zwischen konservativer und liberalradikaler Sicht entstand 1848 die bundesstaatliche Schweiz von heute. Zug erhielt die aktuelle Kantonsstruktur mit elf Einwohnergemeinden.

Industrialisierung und Internationalisierung[Bearbeiten]

Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Zug ein Agrarland. Die eigentliche Industrialisierung begann mit dem Unternehmer Wolfgang Henggeler. 1834 errichtete er in Unterägeri eine Baumwollspinnerei. Es folgten die beiden Betriebe von Neuägeri und Baar. 1866 gründete der Amerikaner George Ham Page in Cham die erste europäische Kondensmilchfabrik; sie fusionierte später mit Nestlé. Dominiert wurde die Zuger Industrie von der Firma Landis & Gyr, gegründet 1896 und heute im Besitz der japanischen Toshiba. Der Anschluss ans schweizerische Eisenbahnnetz 1864 war wichtig, ebenso die Verbindung von Berg und Tal mit einer elektrischen Strassenbahn zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der wirtschaftliche Aufschwung und damit der Abschied vom landwirtschaftlich geprägten Staatswesen setzte im Kanton Zug erst im 20. Jahrhundert ein. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte der dynamische Ausbau zu einem nationalen und internationalen Finanz- und Handelsplatz, begünstigt durch die Nähe zu Zürich und eine attraktive Steuerpolitik. Parallel dazu entstanden grosse Industrie- und Gewerbezonen. Die Arbeitsplätze nahmen rasant zu, die Einwohnerzahl stieg markant, der Bauboom brach fast explosionsartig aus. Der Kanton Zug katapultierte sich an die Spitze der finanzstarken Kantone. Die Stadt stellt heute, wie der britische Guardian einst schrieb, eine «Haupthimmelsrichtung der globalen Wirtschaft» dar.

Literatur[Bearbeiten]

  • Direktion für Bildung und Kultur des Kantons Zug (Hrsg.): ZG – Ein Heimatbuch. Balmer Verlag, Zug 1999. ISBN 3-85548-052-4
  • Sibylle Omlin, Christian Raschle, Sonja Stauffer, Josef Wüest: Zug – Stadt und Kanton. Balmer Verlag, Zug 2002. ISBN 3-85548-048-6
  • Eugen Gruber: Geschichte des Kantons Zug. Francke, Bern 1968.
  • Eugen Gruber: Grundfragen zugerischer Geschichte. Buchdruckerei Dossenbach, Baar 1952.
  • Eugen Gruber: Geschichtliche Tatsachen aus den mittelalterlichen Urkunden und Dokumenten von Stadt und Land Zug. Zürcher, Zug 1951
  • Fritz Schaffer: Abriss der Schweizer Geschichte, 1972
  • Peter Hoppe: Zug (Kanton) im Historischen Lexikon der Schweiz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kanton Zug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Kanton Zug – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Zug in Zahlen. Staatskanzlei des Kantons Zug. Abgerufen am 2. Juni 2014.
  2. Bestand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung nach Wohnkanton und Ausländergruppe Ende August 2013 (PDF; 132 kB). Bundesamt für Migration (BFM). Medienmitteilung vom 22. Oktober 2013. Abgerufen am 26. Dezember 2013.
  3. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt – November 2013 (PDF; 618 kB). Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Pressedokumentation vom 9. Dezember 2013. Abgerufen am 26. Dezember 2013.
  4. Die Vertreibung aus dem Paradies – Wie Zug den Zugern allmählich abhanden kommt. 3sat. Abgerufen am 20. August 2013.
  5. http://www.zug.ch/behoerden/direktion-des-innern/direktionssekretariat/volkszaehlung2010/statistik/wohnbevoelkerung-des-kantons-zug-2010/at_download/file (abgerufen am: 1. März 2012).
  6. http://www.zug.ch/behoerden/baudirektion/statistikfachstelle/daten/bevoelkerung-1/bevoelkerungszahlen-1/wirtschaftliche-wohnbevoelkerung-2001-2009/at_download/file (abgerufen am: 1. März 2012)
  7. http://www.zg.ch/ (abgerufen April 2014).
  8. Das Folgende nach Peter Dalcher: Einleitung, in: Hans Bosshard: Zuger Mundartbuch, Zürich 1962, S. 15–17; Sprachatlas der deutschen Schweiz, Bände I–VIII, Bern (später Basel) 1962–1997. Vgl. ferner Gabriela Bart: ‹Summersprosse› oder ‹Merzefläcke›, ‹schneie› oder ‹schniie›? Die Zuger Mundart(en) – gestern, heute, morgen, in: Zuger Neujahrsblatt 2013, S. 38–47.
  9. Gesellschaft und Bevölkerung Statistische Daten des Kantons Zug
  10. E-Government-Portal iZug. Abgerufen am 22. Mai 2014.
  11. Novartis bündelt Geschäftseinheiten in Rotkreuz, Artikel der Neuen Luzerner Zeitung vom 14. Juni 2013
  12. Rohstoffhandel: Zug setzt sich für schärfere Regeln ein, Neue Zürcher Zeitung, 22. November 2013
  13. DVD: Verlorene Welt – Aus dem Innenleben des einstigen Konzerns Landis & Gyr
  14. Webseite der Stadtbahn Zug: http://www.stadtbahnzug.ch/
  15. Erste Marke von 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner überschritten, Medienmitteilung 1/2013 der Gemeinde Risch
  16. Nach 1352 wieder habsburgisch, erst nach und nach eidgenössisch