Holzkirchen in der Maramureș

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Holzkirche von Bârsana
Holzkirche von Călinesti Susani
Die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Holzkirchen im rumänischen Kreis Maramureș

Die Holzkirchen in der Maramureș sind etwa 60 Kirchengebäude in der Region Maramureș, ca. 45 davon in Rumänien, ungefähr 15 in der Ukraine.

Die acht UNESCO-Holzkirchen[Bearbeiten]

Acht von ihnen – im rumänischen Kreis Maramureș gelegen – sind von der UNESCO zum Welterbe erklärt worden.

Diese Kirchen stehen in den Ortschaften

Die UNESCO definierte diese acht Holzkirchen 1999 als herausragende Beispiele einer für Nordrumänien typischen Sakralarchitektur.

Die Kirchen stammen aus verschiedenen zeitlichen Epochen und weisen dementsprechend unterschiedliche Stilelemente auf. Trotzdem repräsentieren sie zusammen die Tradition des Kirchenbaus in dieser Region. Wegen eines Verbotes, in Siebenbürgen orthodoxe Kirchen aus Stein zu errichten, wurden die archaisch wirkenden Kirchengebäude aus Holz gebaut. Verwendet wurden Buchen-, Eichen-, Tannen- und Ulmenholz.

Die charakteristischen, sehr schlanken Glockentürme befinden sich an der Westseite der Gebäude. Alle acht Kirchen haben mit Schindeln gedeckte Dächer.

Im Inneren folgt die Ausstattung der orthodoxen Kirche. Auf Holz gemalte Fresken zeigen Motive des Alten Testaments. Dargestellt ist auch das Leben diverser Heiliger.

Die Kirche in Cuhea verfügt nicht über Kirchenglocken; hier werden die Gläubigen durch Schlagen eines “Stundenholzes” zur Andacht gerufen.

Holzkirchen von Maramureș[Bearbeiten]

Es folgt eine Liste erhaltener Holzkirchen, ergänzt durch einige nicht mehr existierende Kirchen (kursiver Text). Aufgeführt sind hier die Kirchen in der historischen Region Maramureș, die nicht zu verwechseln ist mit dem Kreis Maramureș.

  • Cosău-Tal
  • Mara-Tal
    • Desești
    • Breb
    • Hoteni
    • Hărnicești
    • Sat Șugatag
    • Mănăstirea
    • Berbești
  • Iza-Tal
  • Vișeu-Tal
    • Borșa din Jos
    • Moisei Kloster
    • Moisei Susani
    • Moisei Josani
    • Repedea
    • Poienile de sub Munte
    • Rona de Jos
    • Crăciunești
  • In der Ukraine
    • Kobylezka Poljana (ukrainisch Кобилецька Поляна, rumänisch Poiana Cobilei)
    • Wodyzja (ukrainisch Водиця, rumänisch Apșița)
    • Serednje Wodjane (ukrainisch Середнє Водяне, rumänisch Apșa de Mijloc) – 2 Kirchen
    • Nyschnja Apscha (ukrainisch Нижня Апша, rumänisch Apșa din Jos, Părău)
    • Hanytschi (ukrainisch Ганичі, rumänisch Gănești)
    • Neresnyzja (ukrainisch Нересниця, rumänisch Nereșnița)
    • Ternowo (ukrainisch Терново, rumänisch Târnova)
    • Kolodne (ukrainisch Колодне, rumänisch Darva)
    • Ruske Pole (ukrainisch Руське Поле, rumänisch Domneștii Mari)
    • Ruske Pole (ukrainisch Руське Поле, rumänisch Domneștii Mici)
    • Dulowo (ukrainisch Дулово, rumänisch Duleni)
    • Olexandriwka (rumänisch Олександрівка, rumänisch Sândreni)
    • Danylowo (ukrainisch Данилово, rumänisch Dănilești)
    • Krajnykowo (ukrainisch Крайниково, rumänisch Crăinicești)
    • Sokyrnyzja (ukrainisch Сокирниця, rumänisch Săclânța)
    • Stebliwka (ukrainisch Стеблівка, rumänisch Duboșari)
    • Nyschnje Selyschtsche (ukrainisch Нижнє селище, rumänisch Săliștea de Jos)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Holzkirchen in der Maramureș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien