Borșa

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Borșa (Begriffsklärung) aufgeführt.
Borșa
Borscha
Borsa
Borșa führt kein Wappen
Borșa (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Maramuresch
Kreis: Maramureș
Koordinaten: 47° 39′ N, 24° 40′ O47.65527777777824.663055555556700Koordinaten: 47° 39′ 19″ N, 24° 39′ 47″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 700 m
Fläche: 424,12 km²
Einwohner: 27.611 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 435200
Telefonvorwahl: (+40) 02 62
Kfz-Kennzeichen: MM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 1 Gemarkung/Katastralgemeinde: Băile Borșa
Bürgermeister: Toader Mihali (unabh.)
Postanschrift: Str. Libertății, nr. 175
loc. Borșa, jud. Maramureș, RO–435200
Borșa

Borșa (ungarisch Borsa, deutsch Borscha) ist eine Stadt im Kreis Maramureș. Der Ort liegt im Tal des Vișeu-Flusses am Fuße des Rodna-Gebirges im Norden Rumäniens.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt.[2] Bekannt ist eine im Jahr 1718 erbaute Holzkirche. Die Einwohner leben hauptsächlich vom Bergbau, der Holzverarbeitung und der Viehzucht. Eine weitere Erwerbsquelle ist der Wintersport.

Im März 2000 traten, fünf Wochen nach dem Baia-Mare-Dammbruch, aus einem Klärbecken des Goldbergwerks Borșa 22.000 Tonnen schwermetallbelastete Bergbau-Reste in den angrenzenden Bach Vaser. Von dort gelangte das Gift in den Fluss Vișeu.[3][4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Borșa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. karpatenwilli.com, Städte und Gemeinden im Maramures-Kreis (Borşa), aufgerufen am 26. Dezember 2007
  3. NGZ-Online, Theiß droht neue Umweltkatastrophe, 10. März 2000
  4. Welt-Online, Deutsche sollen nach Giftunfall in Rumänien helfen, 14. März 2000