Roșia Montană

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Roșia Montană
Goldbach
Verespatak
Roșia Montană führt kein Wappen
Roșia Montană (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 18′ N, 23° 7′ O46.30416666666723.113611111111800Koordinaten: 46° 18′ 15″ N, 23° 6′ 49″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 800 m
Fläche: 41,61 km²
Einwohner: 2.656 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517615
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Roșia Montană, Bălmoșești, Blidești, Bunta, Cărpiniș, Coasta Henții, Corna, Curături, Dăroaia, Gârda-Bărbulești, Gura Roșiei, Iacobești, Ignățești, Șoal, Țarina, Vârtop
Bürgermeister: Eugen Furdui (PD-L)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 184
loc. Roșia Montană, jud. Alba, RO–517615
Webpräsenz:

Roșia Montană (deutsch Goldbach, ungarisch Verespatak) ist eine Gemeinde im Kreis Alba in Siebenbürgen, Rumänien.

Der Ort ist auch unter den alten rumänischen Bezeichnungen Roșia Abrudului und Roșia de Munte, dem deutschen Namen Rotseifen und dem lateinischen Alburnus Maior bekannt.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Lage von Roșia Montană im Kreis Alba

Roșia Montană liegt an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 742 (7 km von der Nationalstraße DN 74A entfernt), im Siebenbürgischen Erzgebirge (Munții Metaliferi) – Teil des Apuseni-Gebirges – im Westen Siebenbürgens. Die nächstgelegene größere Stadt Abrud (Großschlatten) ist 10 Kilometer westlich, die Kreishauptstadt Alba Iulia (Karlsburg) ca. 80 Kilometer (43 km Luftlinie) südöstlich entfernt. Mit seinen 16 Dörfern und Weilern ist Roșia Montană Teil des historischen Motzenlandes.

Geschichte[Bearbeiten]

Verlassenes unter Naturschutz stehendes Bergmannshaus
Zentrum von Roșia Montană
Alte Kupfermine aus kommunistischer Zeit mit Arbeiterunterkünften, hinter Roșia Montană
Häuser der Umsiedler im Recea-Viertel in Alba Iulia

Roșia Montană zählt zu den ältesten und bedeutendsten Gold-Lagerstätten Europas. Seit über 2000 Jahren wird hier Gold abgebaut, Herodot erwähnt schon den Goldabbau der Agathyrsen – ein verwandter Stamm der Skythen – in der Region. Unter anderem wegen dieser reichen Goldvorkommen machte Kaiser Trajan im Jahre 106 n. Chr. die Gebiete nördlich der unteren Donau Dacia zur römischen Provinz. Viele Tonnen Gold wurden über den schiffbaren Fluss Mureș (Mieresch) zur Donau, dort weiter ans Schwarze Meer und nach Rom gebracht. Nach dem Einfall der Westgoten musste Kaiser Aurelian um 270 n. Chr. die Provinz aufgeben. Die wirtschaftlichen Einrichtungen und die Infrastruktur verfielen in der Spätantike und im Mittelalter. Die unruhige Grenzlage und die stürmische Völkerwanderungszeit ließen eine gedeihliche Förderung des Bergbaus nicht zu.

Der Ort Roșia Montană wurde erstmals 1592 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Gemarkung der sächsischen Bergarbeitersiedlung Großschlatten. Am Bach Roșia (Rotseifenbach) – ein rechter Zufluss des Abrud – waren 1752 12 Pochmühlen in Betrieb. Das goldhaltige Erz wurde in über 100 kleinen Stauseen gewaschen. Ende des 19. Jahrhunderts waren ca. 400 Pochmühlen in Betrieb.[3]

Aufschwung im Spätmittelalter[Bearbeiten]

Erst im späten Spätmittelalter griffen die Zuwandermaßnahmen der ungarischen Könige, die deutsche „Sachsen“, ungarische Siedler und umgesiedelte Szekler ins Land holten, und es kam zu einer Beruhigung und einem bescheidenen Bergbau, der jedoch an seine frühere Größe nie anschließen konnte. Erst nachdem die Türkengefahr gebannt war, konnte Maria Theresia (1717–1780) den Bergbau auf größere Basis stellen. Roșia Montană wurde als eines der größten Bergwerke der Monarchie zur finanziellen Stütze des Reiches und des Herrscherhauses. Der Ausbau der Bergwerke erfolgte mit Hilfe deutscher Bergarbeiter, was auch die Landschaft prägte: Bergdörfer im Stile der früheren Heimat zierten die Landschaft der Karpaten.

Nach dem Zerfall der Monarchie wurde das Bergwerk zu einem finanziellen Rückgrat des unabhängigen Rumänien. Jetzt wird ein kleiner Tagbergbau betrieben.

Zukunft[Bearbeiten]

Ein Projekt des kanadischen Konzerns Gabriel Resources[4] beunruhigt derzeit die Bergwerksstadt und sorgt für weltweite Proteste:[5] Für einen modernen Tagebau sollen zwei Talschaften in Krater verwandelt und rund 2.000 Menschen umgesiedelt werden. Nach den neuesten Schätzungen würde ein Abbau von jährlich 10 Millionen Tonnen Gestein etwa 411.000 Unzen Gold (mit Kosten von 113 $/Unze) liefern. Die Vorräte betragen etwa 17,1 Mio. Unzen Gold und 81,1 Mio. Unzen Silber.

Nachdem der Bergbaukonzern in der Amtszeit von Präsident Ion Iliescu von der rumänischen Regierung eine Konzession zum Betrieb eines Tagebaus in Roșia Montană erhalten hatte, wurde mit der Ablöse von Häusern und Grundstücken, sowie bereits mit Abrissarbeiten begonnen. Gegen dieses Projekt begann sich jedoch öffentlicher Widerstand zu regen, wegen der geplanten Verwendung von Natriumcyanid bei der Gewinnung des Goldes. Im Jahr 2000 hat es bei einem anderen Goldbergwerk im Norden des Landes, in dem dieselbe Fördertechnologie verwendet wurde, einen Dammbruch gegeben, der zu einer schweren Umweltkatastrophe führte (siehe: Baia-Mare-Dammbruch). Umweltorganisationen aus Westeuropa und dem angrenzenden Ungarn stellten sich deshalb gegen das Projekt. Der vom ungarischen Dokumentarfilmer erstellte kritische Film „New Eldorado. Gold. The Curse of Rosia Montana.“ erregte international für Aufsehen und gewann mehrere Preise auf Festivals. Dies führte in Rumänien jedoch anfangs zu nationalistischen Gegenreaktionen in der Politik und den Medien, da zum westlichen Nachbarland ohnehin historische Spannungen bestehen. Später regte sich jedoch auch im Land selbst Widerstand und rumänische Umweltaktivisten organisierten von 2004 bis 2007 ein „FânFest“ genanntes Protestfestival in Roșia Montană, auf dem bekannte rumänische und internationale Bands unentgeltlich auftraten, darunter Shukar Collective, Vița de Vie und Zdob și Zdub. Dem Protest der Nichtregierungsorganisationen „Alburnus Maior“ und „Centrul Independent pentru Dezvoltarea Resurselor de Mediu“ (Unabhängiges Landeszentrum für Entwicklung der Umweltressourcen) schlossen sich auch die rumänisch-orthodoxe und die katholische Kirche in Rumänien an. Der im Dezember 2004 gewählte neue rumänische Präsident Traian Băsescu stand dem Projekt ebenfalls kritisch gegenüber und verzögerte weitere Arbeiten.[6] Durch den EU-Beitritt Rumäniens im Jahr 2007 veränderte sich zudem die Rechtslage, da nun nach EU-Recht eine bis dahin fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig wurde. Das Projekt stand nun komplett auf Eis.

In der Zwischenzeit versuchte der Bergbaukonzern Gabriel Resources jedoch die möglichen positiven Effekte des Projekts auf die regionale Entwicklung und den rumänischen Arbeitsmarkt medial in den Vordergrund zu stellen. Es wurde eine Medienkampagne gestartet, darunter Werbeeinschaltungen im rumänischen Discovery Channel und im rumänischen National Geographic Magazin.[7] Daneben wurden von Gabriel Resources verschiedene Kulturprojekte gefördert, darunter das Transilvania International Film Festival (TIFF). Den Bewohnern von Roșia Montană selbst wurden großzügige Kompensationen und nach der Absiedelung moderne neue Häuser im nahe gelegenen Alba Iulia versprochen, deren Bau teilweise schon abgeschlossen wurde. Nach Angaben des kanadischen Bergbaukonzerns ist das Abtragen mindestens dreier Berge und das Abwasser nach dem Cyanidlaugung-Verfahren in einen 185 Meter tiefen Stausee zu leitet, geplant.[8]

Im Jahr 2010 bekam das geplante Tagebaugoldbergwerksprojekt neuen Schwung. Aufgrund der anhaltenden Finanzkrise in Rumänien und der erfolgreichen Lobbyarbeit des Bergbaukonzerns, kehrten verschiedene Stakeholder von ihrer kritischen Haltung ab und eine baldige Inbetriebnahme des Bergwerks scheint nun wahrscheinlicher als in den letzten Jahren. In einer Pressemitteilung vom 31. Mai 2011 teilte der kanadische Bergbaukonzern – der inzwischen 80,46 % Anteile; die rumänische Firma Minvest Deva 19,31 % an Roșia Montană Gold Corporation hat – mit, dass ein Bukarester Gericht (Curtea de Apel București) einen Antrag auf Aussetzung der Pläne von Roșia Montană Gold Corporation von 2010 "endgültig und unwiderruflich" abgelehnt hat.[9]

Im Juni 2011 trafen sich 48 Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, bürgerliche Gesellschaften und Persönlichkeiten, wie der Rektoren der staatlichen Universitäten in Alba Iulia und der in Petroșani, um das Tagebergbauprojekt im Apuseni-Gebirge zu unterstützen.[10]

Anlässlich eines Besuches des rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta in Finnland im September 2013, hat er nach technischer Hilfeleistung zum Tagebauprojekt zur Goldförderung ersucht,[11] wobei der Staatspräsident Traian Băsescu, aufgrund zahlreichen Widerstandes aus der Bevölkerung, für die Aufhebung des Projektes plädiert.[12]

Archäologie[Bearbeiten]

Silberreiches Freigold, blechförmig - Fundort: Roșia Montană
Gold in Quarz, Fundort: Roșia Montană, Maße 4,3 x 2,7 x 1,3 cm.

Auf dem Gebiet der Gemeinde – von den Einheimischen Orlea und Piatra Corbului genannt – werden viele archäologische Funde in Verbindung mit der Römerzeit gebracht.[13]

Beeindruckend sind die ausgedehnten unterirdischen römischen Galerien, die ein ausgezeichnetes natürliches Belüftungssystem besitzen. Sie sind jetzt zugänglich und eines der imposantesten Zeugnisse des antiken Bergbaus.

Rechtshistorisch von allergrößter Bedeutung sind 25 Wachstafeln, welche in den Jahren 1820 und 1855, in den Stollen gefunden wurden. Die älteste Tafel stammt aus dem Jahr 131. Wie wohl das Römische Recht – dank der Codifizierung durch Kaiser Justinian – weitgehend erforscht ist, kennen wir das alltägliche Rechtsleben der Antike nur als den Papyrusschriften aus der römischen Provinz Ägypten und eben aus den transsilvanischen Wachstafeln. Sie sind damit einige der wenigen Zeugnisse des antiken – täglichen – Rechtslebens und unschätzbare Quellen der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Neben Darlehens- und Mietverträgen findet sich auch der Arbeitsvertrag eines Bergarbeiters.

Ebenfalls geht aus diesen Wachstafeln hervor, welche Stellung die damalige Siedlung Alburnus Maior innerhalb des Römischen Reiches innegehabt haben dürfte: die Akteure auf diesen Wachstafeln bedienten sich an Rechtsinstituten, die nur römischen Bürgern vorbehalten waren. Daraus lässt sich schließen, dass Roșia Montană vicus oder zumindest pagus gewesen sein musste; zumindest aber einen eigenen Rechtsstatus gehabt haben dürfte. Am besten zugänglich sind die Inhalte der Wachstafeln in Corpus Inscriptionum Latinarum III, Seite 921 ff., Corpus Inscriptionum Latinarum III, 260-1277.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gesamtgemeinde entwickelte sich wie folgt:[14]

Volkszählung Ethnische Zusammensetzung
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 5.756 4.651 669 261 175
1910 5.165 3.623 1.515 8 19
1941 5.409 4.557 651 123 78
1977 4.393 4.060 157 7 169
2002 3.872 3.518 55 6 293
2011 2.656 2.239 6 - 411

Die höchste Einwohnerzahl der heutigen Gemeinde – und gleichzeitig die der Rumänen und Deutschen – wurde 1850 ermittelt. Die höchste Anzahl der Ungarn wurde 1910 und die der Roma (334) 2011 registriert. Darüber hinaus bezeichnete sich 1930 ein Einwohner als Ukrainer, 1890, 1900 und 2002 je einer und 1910 zwei als Serben, 1890 einer und 1930 vier als Slowaken.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die rumänisch-orthodoxe Kirche, Adormirea Maicii Domnului, 1741; deren Vorraum im 19. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.[13]
  • Im Ort Roșia Montană stehen unter Denkmalschutz ca. 40 Häuser (errichtet ab 1700–1900).[13]
  • Das Bergbaumuseum Muzeul Mineritului, mit Freilichtabteilung und Exponaten aus der Antike bis in die heutige Zeit. Ein ca. 400 Meter langer römischer Stollen mit allem Zubehör, der eine Goldader verfolgt.[3] Nach zweieinhalb Jahren Sanierung zu einem Preis von 150.000 Euro, wurde am 23. Februar 2010 das Haus Nr. 325 (1874 errichtet) als das Museum Aurul Apusenilor eröffnet.[15] Finanziert von Roșia Montană Gold Corporation (RMGC), bietet das Museum seinen Besuchern freien Eintritt.[16]
  • Im eingemeindeten Dorf Cărpiniș (ung. Abrudkerpenyes) das Elternhaus von Ioan Orgă (1747–1785) genannt Cloșca – einer der Anführer des Bauernaufstandes von 1784 – und dessen Bronzebüste.

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Der kleine Pauly. Lexikon der Antike. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1979, ISBN 3-423-05963-X, Band 1, Spalte 237, 761ff., 1355ff., Band 5, 1266, (dort angeführt: Istoria Rominiei I, 190, 358.369.383.402, Fig 95 Parvan Getica 272 ff.).
  • Lexikon des Mittelalters. Band 7: Planudes bis Stadt (Rus'). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2002, ISBN 3-423-59057-2, Spalte 1840ff.
  • Uwe Wesel: Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47543-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roșia Montană – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Wörterbuch der Ortschaften aus Siebenbürgen
  3. a b Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  4. Website von Gabriel Resources Ltd.
  5. http://www.greenpeace.at/rosia-montana.html (Version vom 13. September 2010 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt Proteste von Greenpeace gegen die Errichtung eines neuen Gold-Tagebaus bei web.archive.org
  6. Romania News Watch, 22. Oktober 2008, abgerufen am 22. Oktober 2008
  7. Mark Lange: How one mine could save a Romanian town, 6. Februar 2006.
  8. Angaben zum Projekt Roșia Montană bei gabrielresources.com (englisch)
  9. Die Nichtregierungsorganisation verlieren den Kampf um Roșia Montană, auf €Fin.ro, abgerufen am 23. Juni 2011 (rumänisch)
  10. Claudiu Pădurean: Unterstützung für das Roșia Montana-Projekt, vom 23. Juni 2011 auf RomâniaLiberă.ro, abgerufen am 23. Juni 2011 (rumänisch)
  11. Die Coperation durch die Erklärung des Ministerpräsidenten Victor Ponta bei rosiamontana.org, am 25. September 2013 (rumänisch)
  12. Andi Manciu: Băsescu: Es ist nicht nötig, dass 200.000 Menschen auf die Straße gehen, um das Problem Roșia Montană zu erledigen, am 16. September 2013 bei mediafax.ro (rumänisch)
  13. a b c Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert. (PDF; 7,10 MB)
  14. Volkszählung, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008, S. 147 (ungarisch; PDF; 1,2 MB)
  15. Erster Schritt zur Wiederherstellung des historischen Zentrums von Roșia Montană, Bilder und Beschreibung zur Museumseröffnung vom 25. Februar 2011 auf Descoperă lumea ta.ro, abgerufen am 23. Juni 2011 (rumänisch)
  16. Das erste sanierte Gebäude im Zentrum von Roșia Montană, vom 24. Februar 2010 bei Financiarul.ro, abgerufen am 14. Mai 2010 (rumänisch)