Horezu

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Horezu (Begriffsklärung) aufgeführt.
Horezu
Wappen von Horezu
Horezu (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kleine Walachei
Kreis: Vâlcea
Koordinaten: 45° 9′ N, 24° 0′ O45.14611111111123.991666666667460Koordinaten: 45° 8′ 46″ N, 23° 59′ 30″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 460 m
Fläche: 117,69 km²
Einwohner: 6.263 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 245800
Telefonvorwahl: (+40) 02 50
Kfz-Kennzeichen: VL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 6 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Ifrimești, Râmești, Romanii de Jos, Romanii de Sus, Tănăsești, Ursani
Bürgermeister: Ilie Fârtat (USL)
Postanschrift: Str. 1 Decembrie, nr. 7
loc. Horezu, jud. Vâlcea, RO–245800
Webpräsenz:
Sonstiges
Stadtfest: September

Horezu ist eine Kleinstadt im Kreis Vâlcea in der Region Walachei in Rumänien.

Lage[Bearbeiten]

Horezu liegt im Vorland der Südkarpaten, an der Südseite des Căpățâna-Gebirges. Die Kreishauptstadt Râmnicu Vâlcea befindet sich etwa 30 km östlich.

Geschichte[Bearbeiten]

Horezu in der Zeit zwischen den Weltkriegen
Kloster Horezu

Die erste urkundliche Erwähnung von Horezu stammt aus dem Jahr 1487. Der Ort gehörte damals zum Fürstentum Walachei, das unter osmanischer Oberherrschaft stand.

Um 1700 wurde das Dorf vom walachischen Fürsten Constantin Brâncoveanu an das von ihm gestiftete Kloster Horezu verschenkt. Ab 1780 war Horezu offiziell Marktort und später ein lokales Verwaltungszentrum. 1832 öffnete die erste Schule. 1968 wurde Horezu zur Stadt erklärt.[2]

Die wichtigsten Erwerbszweige sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Viele Bewohner beschäftigen sich mit der Töpferei.

Bevölkerung[Bearbeiten]

1930 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 3.400 Bewohner, darunter etwa 50 Roma; die übrigen waren Rumänen.[3] Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 6.807 Einwohner gezählt, darunter 6.803 Rumänen.[4] Etwa 3.900 lebten in Horezu selbst, die übrigen in den sechs eingemeindeten Ortschaften.[5]

Verkehr[Bearbeiten]

Horezu verfügt über keinen Bahnanschluss. Durch die Stadt führt die Nationalstraße 67 von Drobeta Turnu Severin nach Râmnicu Vâlcea. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen nach Râmnicu Vâlcea und wegen des Touristenbetriebs in viele größere Städte des Landes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kloster Horezu (1692–1694) im Ortsteil Romanii de Jos, UNESCO-Welterbestätte
  • Kirche Duminica Tuturor Sfinților mit Glockenturm (1659/1859)
  • Kunstgalerie
  • großer Töpfermarkt am ersten Sonntag im Juni
  • Kirche Intrarea în Biserică (1800–1804)
  • Kirche Sf. Voievozi (1826)
  • Ruine der Einsiedelei Sf. Ioan (17. Jahrhundert) im Ortsteil Romanii de Sus

Geboren in Horezu[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Horezu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Website der Stadt, abgerufen am 9. April 2009
  3. Karte der Volkszählung 1930, abgerufen am 10. April 2009
  4. Volkszählung 2002, abgerufen am 10. April 2009
  5. receptie.ro, abgerufen am 10. April 2009