Jake Bugg

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Jake Bugg (November 2012)
Jake Bugg (November 2012)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Jake Bugg
  DE 10 01.02.2013 (10 Wo.)
  AT 8 08.02.2013 (9 Wo.)
  CH 39 28.10.2012 (12 Wo.)
  UK 1 27.10.2012 (94 Wo.)
  US 75 27.04.2013 (4 Wo.)
Shangri La
  DE 21 29.11.2013 (2 Wo.)
  AT 22 29.11.2013 (3 Wo.)
  CH 19 01.12.2013 (4 Wo.)
  UK 3 30.11.2013 (41 Wo.)
  US 46 07.12.2013 (2 Wo.)
Singles[1]
Two Fingers
  UK 28 13.10.2012 (8 Wo.)
Lightning Bolt
  UK 26 12.01.2013 (11 Wo.)
Seen It All
  UK 61 16.03.2013 (2 Wo.)
Broken
  UK 44 06.07.2013 (8 Wo.)
What Doesn’t Kill You
  UK 44 05.10.2013 (5 Wo.)
Messed Up Kids
  UK 71 24.05.2014 (1 Wo.)

Jake Bugg, mit bürgerlichem Namen Jake Edwin Kennedy (* 28. Februar[2] 1994 in Nottingham), ist ein britischer Singer-Songwriter. Seine Musik zeigt Einflüsse von Oasis, The Beatles, Jimi Hendrix, The Everly Brothers, Bob Dylan, Donovan, Creedence Clearwater Revival und Buddy Holly.

Werdegang[Bearbeiten]

Jake Bugg stammt aus dem Nottinghamer Stadtteil Clifton. Clifton ist bekannt für seine Sozialbauten und die Ruinen einer in den 80er Jahren abgebrannten Schule. Jakes Eltern waren musikalisch interessiert und hatten beide in ihren jungen Jahren Plattenaufnahmen gemacht, konnten jedoch nicht als Profi-Musiker Fuß fassen. Sie trennten sich, als Jake noch ein Kind war. Als Musiker nahm Jake den Nachnamen seines Vaters, Bugg, als Künstlernamen an. Er begann im Alter von 12 Jahren Gitarre zu spielen, lernte von seinem Onkel ein paar Akkorde und spielte dann in der Band seines Cousins.[3]

Mit 17 Jahren trat er 2011 auf der Bühne der BBC beim Glastonbury Festival auf. Die Radiosender der BBC nahmen einige seiner Songs in ihr Programm auf. Im August 2011 unterschrieb Bugg einen Plattenvertrag (über vier Alben) beim Label Mercury Records (Universal Music).[4]

2012[Bearbeiten]

2012 nutzte die Greene King Brewery seinen Country Song für einen Werbespot. Am 22. Mai 2012 war er in der BBC-Sendung Later with Jools Holland zu Gast. Während der Olympischen Spiele in London kam seine Musik mehrmals zum Einsatz. Während der Vorbereitung zum Finale des 100-Meter-Laufs der Männer wurde seine Single Lightning Bolt gespielt, als Hommage an den Goldmedaillengewinner Usain Bolt. Am 6. August war er Support der Stone Roses bei ihrem Überraschungsauftritt im Adidas Underground, nahe der olympischen Spielstätten. Im Publikum befanden sich nicht nur die Olympiasieger Jessica Ennis und Bradley Wiggins, sondern auch Jimmy Page, Paul Weller, Example sowie Bobby Gillespie (Primal Scream). Seine ersten vier Singles erreichten zwar die erweiterten britischen Charts, aber erst mit Two Fingers landete Jake Bugg Anfang Oktober 2012 in den Top 75.

Erstes Album[Bearbeiten]

Das Debütalbum mit seinem Namen als Titel erschien ebenfalls im Monat Oktober und war vom 21. bis zum 27. Oktober an der Spitze der britischen Albumcharts. Im September 2013 wurde das Album für den Mercury Music Prize nominiert.

2013[Bearbeiten]

Im Januar 2013 kam das Album Jake Bugg auch außerhalb des Vereinigten Königreichs auf den Markt, in den Vereinigten Staaten wurde es erst im April herausgebracht. Es folgten weltweit zahlreiche Konzerte, Fernseh- und Radioauftritte, zuerst in Europa, wo bei seiner Tour durch Deutschland Termine verschoben und größere Locations gesucht werden mussten, dann in den USA, später in Japan, Australien und Neuseeland. Dazwischen gab es immer wieder Auftritte in seiner Heimat England, wo er für die BRIT Awards 2013 als bester Breakthrough Act nominiert wurde. Im Juni produzierte Jake Bugg mit Rick Rubin eine neue Version von Broken, die als Single veröffentlicht wurde. Im Sommer trat Bugg bei zahlreichen Festivals wie dem Isle of Wight Festival, den Reading and Leeds Festivals, dem Frequency in Österreich oder dem New Pop Festival in Baden-Baden auf. Beim Glastonbury Festival spielte er vor tausenden Fans und war damit der erste Musiker, der es bei diesem Festival direkt von der BBC-Nachwuchsbühne auf die Hauptbühne schaffte. Im September tourte Jake Bugg durch die großen Städte der USA wie New York, Washington und Chicago. Im Oktober begann seine bisher größte Tour auf den britischen Inseln. Am 21. Oktober gewann er den Q Award in der Kategorie Best New Act.[5]

Zweites Album[Bearbeiten]

Während seiner Tourneen stellte er immer wieder neue Lieder vor, die er für sein zweites Album komponiert hatte. Die Studioaufnahmen dazu wurden zum größten Teil im August abgeschlossen, teilweise bei Rick Rubin in Malibu (Kalifornien) und mit Unterstützung von Drummer Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers.[6] Der britische Singer-Songwriter Iain Archer, der schon beim ersten Album bei vielen Songs für Texte und Produktion mitverantwortlich war, begleitete Jake Bugg auch diesmal. Das zweite Album Shangri La wurde am 15. November 2013 veröffentlicht.[7]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
  • 2012: Jake Bugg
  • 2013: Shangri La
Lieder
  • 2012: Trouble Town
  • 2012: Country Song
  • 2012: Lightning Bolt
  • 2012: Taste It
  • 2012: Two Fingers
  • 2013: Seen It All
  • 2013: Broken
  • 2013: What Doesn’t Kill You
  • 2013: Slumville Sunrise
  • 2014: A Song About Love
  • 2014: Messed Up Kids
  • 2014: There’s a Beast and We All Feed It

Belege[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Q Magazine, Ausgabe vom November 2012: Laut Q Magazine hat er einen Tag vor Justin Bieber Geburtstag, daher vermutlich 28. Februar
  3. Ellie Pithers: Jake Bugg interview: 'I’ve achieved what I wanted to'. The Telegraph, 24. Dezember 2012. Abgerufen am 16. September 2013.
  4. Jake Bugg. stimme.de. Abgerufen am 19. April 2013.
  5. Q Awards 2013 - the winners!. news.qthemusic.com. Abgerufen am 27. Oktober 2013.
  6. Dan Hyman: Jake Bugg Finishing New Album With Producer Rick Rubin. Rolling Stone, 9. August 2013. Abgerufen am 13. September 2013.
  7. Jake Bugg announces new album 'Shangri La', unveils single 'What Doesn't Kill You'. nme.com. Abgerufen am 27. September 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jake Bugg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien