Jessica Ennis

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Jessica Ennis Leichtathletik
20090818 Jessica Ennis.jpg

Jessica Ennis bei der WM 2009

Voller Name Jessica Ennis
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag 28. Januar 1986
Geburtsort Sheffield, Großbritannien
Größe 165 cm
Gewicht 57 kg
Beruf Leichtathlet
Karriere
Disziplin Mehrkampf
Bestleistung 6955 Pkt. (Siebenkampf)
4965 Pkt. (Fünfkampf)
Verein City of Sheffield Athletic Club
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallen-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Commonwealth Games 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Universiade 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold London 2012 Siebenkampf
Weltmeisterschaften
Gold Berlin 2009 Siebenkampf
Silber Daegu 2011 Siebenkampf
Europameisterschaften
Gold Barcelona 2010 Siebenkampf
Hallenweltmeisterschaften
Gold Doha 2010 Fünfkampf
Silber Istanbul 2012 Fünfkampf
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
Bronze Melbourne 2006 Siebenkampf
Logo der FISU Universiade
Bronze Izmir 2005 Siebenkampf
letzte Änderung: 15. August 2012

Jessica Ennis (CBE; * 28. Januar 1986 in Sheffield) ist eine britische Mehrkämpferin. Ihre größten Erfolge sind der Sieg bei den Olympischen Spielen in London 2012, den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin und der Sieg bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona.

Karriere[Bearbeiten]

Ennis ist die Tochter eines Jamaikaners und einer Engländerin. Nach Platz fünf bei den Jugendweltmeisterschaften 2003 (U18) und Platz acht bei den Juniorenweltmeisterschaften 2004 (U20) gewann sie 2005 den Titel als Junioreneuropameisterin. Bei der Universiade 2005 in Izmir belegte sie den dritten Platz mit 5910 Punkten.

Bei den Commonwealth Games in Melbourne im März 2006 verbesserte sie ihre Bestleistung um 359 Punkte auf 6269 Punkte. Damit belegte sie den dritten Platz hinter ihrer englischen Teamkollegin Kelly Sotherton und der Australierin Kylie Wheeler. Beim Europacup der Mehrkämpfer in Arles erreichte sie im Juli 2006 Platz vier mit 6170 Punkten. In Göteborg bei den Europameisterschaften 2006 verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung auf 6287 Punkte und belegte den achten Platz.

Im März 2007 nahm sie am Fünfkampf bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham teil, mit 4716 Punkten erreichte sie den sechsten Platz. Bei den Britischen Meisterschaften 2007 gewann Ennis den 100-Meter-Hürdenlauf und den Hochsprung. In Stettin verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung 2007 auf 6399 Punkte. Eine weitere Steigerung gelang ihr bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka, wo sie mit 6469 Punkten den vierten Platz belegte. Am 16. August 2009 wurde sie in Berlin Siebenkampf-Weltmeisterin mit der Weltjahresbestleistung von 6731 Punkten. Im Jahr darauf gewann sie auch den Europameistertitel in Barcelona und verbesserte dabei ihre persönliche Bestleistung auf 6823 Punkte. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu konnte sie ihren Titel von Berlin nicht verteidigen, obwohl sie bis zu dem Speerwerfen die Tabelle mit über 100 Punkten Vorsprung anführte. Sie erreichte mit ihrem Wurf nur eine Weite von 39,95 m und verlor somit die Chance auf den zweiten Weltmeistertitel. Mit 6751 Punkten gewann sie hinter der Russin Tatjana Tschernowa die Silbermedaille.

Am 4. August 2012 gewann Ennis in London bei den 30. Olympischen Spielen mit der persönlichen Bestmarke von 6955 Punkten die Goldmedaille im Siebenkampf. Im 100-m-Hürdenlauf stellte sie sogar eine Weltbestleistung innerhalb des Siebenkampfs auf.[1] Daraufhin wurden Ennis mehrere Auszeichnungen zuteil, darunter 2013 der Laureus World Sports Award als „Weltsportlerin des Jahres“.

Ennis studierte Psychologie an der University of Sheffield und graduierte im Sommer 2007.[2] Sie hat bei einer Körpergröße von 1,65 m ein Wettkampfgewicht von 57 kg.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans van Kuijen: 2006 Annual Combined Events. Helmond 2007.
  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2007. SportsBooks, Cheltenham 2007, ISBN 978-1-899807-49-9.

Weblink[Bearbeiten]

 Commons: Jessica Ennis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Goldhattrick für Großbritannien & Siebenkampf-Skandal, Artikel auf der Webseite von HDsports.at vom 4. August 2012, abgerufen am 6. August 2012.
  2. Igniting the Olympic spirit at Universities Week, Artikel auf der Webseite der Universität Sheffield vom 25. April 2012, abgerufen am 3. August 2012.
  3. ‘Nothing is safe’ as cuts threaten sport and culture bei sheffieldtelegraph.co.uk, 8. September 2012 (abgerufen am 12. März 2013).