James A. Bayard senior

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James A. Bayard senior

James Asheton Bayard II (* 28. Juli 1767 in Philadelphia, Pennsylvania; † 6. August 1815 in Wilmington, Delaware) war ein US-amerikanischer Politiker der Föderalistischen Partei. Von 1797 bis 1803 und von 1804 bis 1813 saß er für den US-Bundesstaat Delaware im US-Repräsentantenhaus und im US-Senat.

Frühes Leben und Familie[Bearbeiten]

Bayard wurde als Sohn von James Asheton Bayard I und Ann Hodge in Pennsylvania geboren. Seine Vorfahren stammten aus den Niederlanden. Nachdem seine Eltern früh verstarben, zog er zu seinem Onkel John, bei dem er zukünftig lebte. 1784 schloss er sein Jurastudium an der Princeton University ab. 1787 wurde er dann in Delaware als Rechtsanwalt zugelassen. Er eröffnete eine eigene Kanzlei in Wilmington. Er heiratete 1795 Ann Bassett, die Tochter von Richard Bassett. Gemeinsam hatten beide sechs Kinder, darunter James A. Bayard junior und Richard H. Bayard.

Politische Karriere[Bearbeiten]

1796 wurde Bayard ins US-Repräsentantenhaus gewählt, dem er bis 1803 angehörte. Während seiner Amtszeit spielte er eine wichtige Rolle sowohl bei dem Ausschluss von Senator William Blount als auch bei der Wahl von Thomas Jefferson zum US-Präsidenten. Bayard erklärte, dass ein friedlicher Machtwechsel nur mit den von ihm angeführten Föderalisten möglich sei. Im 36. Wahlgang schließlich wurde Jefferson gewählt. Aufgrund seiner Haltung bei der Präsidentschaftswahl sowie seiner Kritik an der Amtsführung von Jefferson wurde Bayard 1802 nicht mehr ins House gewählt. 1804 wurde er erneut gewählt, trat sein Mandat jedoch nicht an, da er 1804 in den Bundessenat entsandt wurde. 1810 gelang ihm hier die Wiederwahl. Er blieb bis zu seinem Rücktritt 1813 Senator.

Tod[Bearbeiten]

Im Sommer 1815 unternahm Bayard eine Reise nach Europa. Nur 5 Tage nach seiner Rückkehr verstarb Bayard in Wilmington. Er wurde, neben seinem Schwiegervater, auf dem Wilmington and Brandywine Cemetery in Wilmington beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]