Joaquim Cruz

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Dieser Artikel behandelt den brasilianischen Leichtathleten; zum gleichnamigen portugiesischen Politiker (* 1979) siehe Joaquim Cruz (Politiker).
Joaquim Cruz

Joaquim Cruz (Joaquim Carvalho Cruz; * 12. März 1963 in Taguatinga, Distrito Federal) ist ein ehemaliger brasilianischer Mittelstreckenläufer

Cruz war in den 1980er Jahren einer der weltbesten 800-m-Läufer und gewann bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gegen seinen großen Konkurrenten Sebastian Coe die Goldmedaille. Er ist damit neben dem Dreispringer Adhemar Ferreira da Silva, der 1952 und 1956 Gold gewann, der bislang einzige brasilianische Olympiasieger in der Leichtathletik.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1983 gewann Joaquim Cruz Bronze hinter dem Deutschen Willi Wülbeck und Rob Druppers aus den Niederlanden.

Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gewann Cruz hinter Paul Ereng die Silbermedaille über 800 m, musste allerdings wenig später aufgrund von Achillessehnenbeschwerden für mehrere Jahre seine Karriere unterbrechen.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1995 in Göteborg startete er im 1500-Meter-Lauf, schied aber im Vorlauf aus.

Cruz ist 1,88 m groß und wog zu Wettkampfzeiten 77 kg.

Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 800 m: 1:41,77 min, 26. August 1984, Köln (Rang fünf der ewigen Weltbestenliste; Stand August 2012)
  • 1000 m: 2:14,09 min, 20. August 1984, Nizza
  • 1500 m: 3:34,63 min, 14. August 1988, Hengelo
  • 1 Meile: 3:53,00 min, 13. Mai 1984, Westwood

Weblinks[Bearbeiten]