Alberto Juantorena

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Alberto Juantorena (rechts) assistiert bei einer Siegerehrung

Alberto Juantorena Danger (* 21. November 1950 in Santiago de Cuba/Kuba) ist ein ehemaliger kubanischer Leichtathlet, der 1976 Olympisches Gold über 400 m und 800 m gewann, was bislang nicht wiederholt werden konnte.

Zu den großartigsten Leistungen in der Leichtathletik zählt es die 400 m und die 800 m zu bestreiten. 400 m Läufe sind fast noch Sprints, während die 800 m schon zu den Mittelstrecken zu zählen sind. Juantorena gehörte zu den Ausnahmeläufern, die bei einer Olympiade beide Strecken bestritten und er gewann als erster: Gold über 400 m und Gold über 800 m bei den Spielen in Montréal 1976.

Juantorena begann seine Sportlerlaufbahn als Basketballspieler und wurde von dem polnischen Leichtathletiktrainer Zygmunt Zabierzowski von seinem Talent als Läufer überzeugt. Er begann mit dem Lauftraining und nahm bereits ein Jahr später an den Olympischen Spielen 1972 in München teil, schied allerdings im Halbfinale aus. Seine ersten internationalen Erfolge waren die Goldmedaille bei den Weltstudentenspielen 1973 und den panamerikanischen Spielen 1975 jeweils über 400 m. Bei den Olympischen Spielen startete er eher aus Spaß am Laufen über die 800 m, ohne seriös von einer Siegchance auszugehen. Er gewann die 800 m drei Tage bevor er auch Sieger über seine Spezialdisziplin von 400 m wurde.

In seiner Heimat Kuba erhielt er den Spitznamen El Caballo (das Pferd) und startete auch 1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau. Über 400 m wurde er diesmal Vierter und verpasste eine Medaille nur knapp. 1983 beendete Alberto Juantorena seine Karriere bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1983 in Helsinki, als er im 400 m Halbfinale ausschied.

Alberto Juantorena ist heute Vizeminister für Sport.


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