Johann Friedrich Nagel

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Dieser Artikel behandelt den sächsischen Maler, für den württembergischen Politiker gleichen Namens siehe Friedrich Nagel.
Johann Friedrich Nagel, Jagdschloss Grunewald von Nordwesten, Gouache von 1788

Johann Friedrich Nagel (* 3. Juli 1765 in Waldheim/Sachsen; † 3. Mai 1825 in Meißen) war ein sächsischer Maler.

Leben[Bearbeiten]

Seine Werke umfassen unter anderem barocke Landschaftsmalerei sowie Darstellungen von Schlössern und Gärten in Berlin, Brandenburg und Sachsen.

Johann Friedrich Nagel absolvierte eine Ausbildung zum Landschaftsmaler an der Kunstakademie in Dresden. Er wurde von Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen gefördert, indem dieser ihm Studienreisen nach Italien ermöglichte. In den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts wirkte Nagel in Preußen, wo er vor allem Auftragsarbeiten für König Friedrich Wilhelm II. ausführte. So fertigte er zum Beispiel 1788 eine Serie von Gouachen unter dem Titel „Sammlung aller schoenen und merkwürdigen Parthien in saemmtlichen Koenigl. Preussischen Staaten[1] an. Nach 1790 ging Nagel wieder nach Sachsen und war hier ab 1793 in der Porzellanmanufaktur Meißen tätig.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johann Friedrich Nagel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.lot-tissimo.com/de/cmd/d/o/184.72.578/auk/72/