Jonathan Erdmann

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Jonathan Erdmann
Porträt
Geburtstag 12. März 1988
Geburtsort Potsdam, DDR
Größe 1,95 m
Hallen-Volleyball
Position Außenangriff
Vereine


2006–2010
2010–2011
WSG Potsdam Waldstadt
VC Olympia Berlin
Netzhoppers Königs Wusterhausen
SV Lindow/Gransee
Beachvolleyball
Partner 2004–2009 Stefan Windscheif
2006–2008 Marvin Klass
seit 2009 Kay Matysik
Verein VC Olympia Berlin
Nationale Rangliste Position 1[1]
Weltrangliste Position 10[2]
Erfolge
2006 - U20-Europameister
2006 - U19-Weltmeister
2007 - WM-Dritter U21
2011 - Vize-Europameister
2012 - Olympia-Neunter
2012 - deutscher Meister
2013 - WM-Dritter
2013 - EM-Fünfter

Stand: 20. August 2014

Jonathan Erdmann (* 12. März 1988 in Potsdam) ist ein deutscher Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Karriere Beachvolleyball[Bearbeiten]

Erdmann begann 2004 mit dem Beachvolleyball. Seine ersten Partner, mit denen er bei Nachwuchsturnieren antrat, waren Erik Weber und Marcus Benthien. Mit Stefan Windscheif kam er bei der U18-Europameisterschaft 2004 in Mysłowice und ein Jahr später bei der Weltmeisterschaft der gleichen Altersgruppe jeweils auf den vierten Rang. 2006 gewann Erdmann mit Windscheif die U20-EM in Ankaran und mit Marvin Klass die U19-WM in Bermuda. Außerdem wurde er mit Tilo Backhaus Neunter der U21-WM in Mysłowice. 2007 nahmen Erdmann/Klass in Zagreb erstmals an einem Open-Turnier der FIVB World Tour teil. Bei der U20-EM in Scheveningen belegten sie den fünften Platz. Mit Windscheif erreichte Erdmann bei der U21-WM in Modena den dritten Rang. 2008 folgten der vierte Platz bei der U23-EM in Espinho (mit Windscheif) und der neunte Rang bei der U21-WM in Brighton (mit Klass). 2009 erreichten Erdmann/Windscheif als Neunte in Shanghai und Siebte in Rom erstmals Top-Ten-Ergebnisse auf der World Tour.

Anschließend bildete Erdmann ein neues Duo mit Kay Matysik. Erdmann/Matysik nahmen an der WM 2009 in Stavanger teil, schieden aber als Gruppendritte nach der Vorrunde aus. Im gleichen Jahr spielten sie ihre ersten Grand Slams und wurden Vierte der deutschen Meisterschaft. 2010 erreichten sie in Rom, Stavanger und Klagenfurt jeweils den neunten Platz. Bei der WM 2011 in Stavanger verloren sie ihr erstes Vorrundenspiel gegen die deutschen Konkurrenten Klemperer/Koreng, schafften aber dennoch den Gruppensieg; im Achtelfinale schieden sie mit einem 1:2 gegen die Letten Pļaviņš/Šmēdiņš aus. Auf der World Tour gelang ihnen danach eine Serie von drei neunten Plätzen sowie einem vierten Rang in Stare Jabłonki. Noch erfolgreicher waren sie bei der EM in Kristiansand. Dort besiegten sie nach einer Gruppenphase ohne Satzverlust in der KO-Phase drei niederländische Duos, ehe sie im rein deutschen Finale gegen Julius Brink und Jonas Reckermann unterlagen. Im folgenden Jahr mussten sie sich hingegen bei der EM in Scheveningen im Achtelfinale den Niederländern Boersma/Spijkers geschlagen geben. Auf der World Tour 2012 erreichten sie sechsmal den fünften Platz. Außerdem qualifizierten sie sich für die Olympischen Spiele in London. Nachdem sie über die Lucky-Loser-Runde der Gruppendritten ins Achtelfinale gekommen waren, schieden sie gegen die späteren Finalisten Emanuel/Alison aus. Einen Monat später wurden sie in Timmendorfer Strand durch einen Finalsieg gegen Koreng/Walkenhorst deutscher Meister. 2013 belegten sie beim Grand Slam in Rom den fünften Platz. Bei der WM in Stare Jabłonki schafften sie es ohne Satzverlust bis ins Halbfinale. Nach der Niederlage gegen die Niederländer Brouwer/Meeuwsen sicherten sie sich mit einem Sieg gegen Alison/Emanuel die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft in Klagenfurt erreichten sie den fünften Platz. Wegen einer Schulterverletzung von Matysik konnten sie ihren Deutschen Meistertitel nicht verteidigen. 2014 hatten Erdmann/Matysik zahlreiche Top-Ten Platzierungen bei den FIVB Grand Slams und gewannen die nationalen Smart Super Cups in Binz und in Kühlungsborn. Bei der Europameisterschaft in Cagliari landeten sie auf Platz Neun.

Karriere Hallen-Volleyball[Bearbeiten]

Erdmann begann 1998 bei seinem Heimatverein WSG Potsdam Waldstadt mit dem Volleyball in der Halle. Anschließend spielte er im Nachwuchsteam VC Olympia Berlin, bevor er 2006 vom Bundesliga-Aufsteiger Netzhoppers Königs Wusterhausen verpflichtet wurde. In der Saison 2008/09 erreichte er mit dem Team den vierten Platz in der Bundesliga. 2010/11 war er noch eine Saison beim Zweitligisten SV Lindow/Gransee aktiv.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Rangliste
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 4. August 2014)