Karl-Heinz Smuda

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Karl-Heinz Smuda (* 24. Januar 1961 in Eschweiler) ist ein deutscher Ghostwriter[1], Lektor und Verleger.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Smuda begann 1976 als Autor und Moderator der WDR-/ NDR Kinderfunksendung Rotlicht und 1978 als Regionalkorrespondent für die Eurogio Aachen des Belgischen Rundfunks (BRF). Es folgte ein Auslandsaufenthalt als Redakteur der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan in Rom (1981/1982). Von 1983 bis 1987 erlernte Smuda bei Carl Ludwig Naumann (RWTH Aachen/ Institut für Linguistik) verschiedene Sprechtechniken. Zeitgleich studierte Smuda u.a. Gesellschaftswissenschaften/Sozialwissenschaften und war von 1986 bis 1989 Lehrbeauftragter an der Universität Wuppertal. Smuda arbeitete 1994 in der Medien- und Akzeptanzforschung im Medienreferat der Intendanz des Westdeutschen Rundfunks Köln (WDR) unter anderem an der Einführung des ARD-/ZDF-Videotextes und der Akzeptanzanalyse vor der ersten Ausstrahlung der Sendereihe Lindenstraße (ARD) am 8. Dezember 1985.

Internationale Tätigkeiten [Bearbeiten]

Nach dem Studium wirkte Smuda ab 1987 beim ZDF und beim Deutschlandfunk. Im November 1989 war er beim DDR-Außenministerium akkreditierter DLF-Reisekorrespondent in Leipzig, Reisekorrespondent des nationalen Hörfunks 1994 in Kroatien als akkreditierter journalistischer Begleiter von Papst Johannes Paul II. in Zagreb, Reisekorrespondent des DeutschlandRadios in Skopje/Mazedonien während des Kosovokrieges (1999) und Korrespondent während des UNO-Einsatzes (2000) aus Dili/Osttimor und Darwin/Australien. Er war Stipendiat der Heinz-Kühn-Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Arbeit beim Philippinischen Fernsehen in Manila (1991)[2]. Für die aktuelle Politik- und Umweltberichterstattung hat er als Autor und Reporter für die Hörfunk-Sender der ARD aus Manila berichtet. Smuda war von 1991 bis 1994 in der Redaktion „Religion und Gesellschaft“ des Deutschlandfunks in Köln tätig. Von 1994 bis 1996 fielen seine Aufgaben in den Redaktionsbereich „Literatur und Kunst“ beim Deutschlandfunk. Dort bearbeitete er hauptsächlich zeitgeschichtliche Themen, so zum Beispiel den historischen Konflikt um Südtirol im Rahmen einer Europa-Reihe. Außerdem arbeitete er in Diskussionssendungen am Vormittag live im Deutschlandfunk an Themengebieten wie der Beutekunst oder über die Staatssicherheit (Stasi) in der DDR.

Bei DeutschlandRadio Berlin (heute: Deutschlandradio Kultur) hat Smuda in den Jahren 1996/97 als Gesprächsleiter der politischen Diskussionsendung Wortwechsel und beim Deutschlandfunk von Journal am Vormittag – Forum Kultur (1993–1995) gearbeitet. 1994 war er festangestellter Redakteur beim WDR in Köln (Wellenredaktion WDR 2), 1996 im Landesstudio Berlin des Deutschlandradio politischer Berichterstatter aus der deutschen Bundeshauptstadt. 1997 (bis 2003) wurde Smuda zum Korrespondenten/Studioleiter des DeutschlandRadios in Brandenburg berufen.[3] Sein Schwerpunkt lag in der Landes-, Bundes- und Europapolitik. Als Kandidat wurde Karl-Heinz Smuda im Jahr 2003 für die Position des Programmdirektors Hörfunk beim Rundfunk Berlin-Brandenburg vorgeschlagen, hatte jedoch keine Aussichten auf eine Mehrheit im Rundfunkrat des RBB. Im selben Jahr lehnte er das Angebot des früheren Vorsitzenden Lothar Bisky, Sprecher der PDS, später Die Linke, zu werden, ab und wendete sich hauptberuflich dem Lektorat und Ghostwriting zu.

2005 wurde Smuda Sprecher des deutschen NATO-Kontingentes in Siauliai (Litauen), Juli und im September 2005, zur Sicherung der EU-Außengrenze[4]. Dabei war er für das internationale Krisenmanagement nach dem Absturz einer russischen Militärmaschine auf dem Territorium Litauens zuständig. Indessen hat Smuda weiter als Reporter und Autor (Politik) für das DeutschlandRadio[5] in und aus Berlin und Kommentator für den Nachrichtensender N24 (Fernsehen) gearbeitet. Ab November 2003 ist er zeitweilig mit dem Dienstgrad eines Majors (der Reserve) und Pressestabsoffiziers in der Pressestelle der 4. Luftwaffendivision in Aurich/ Ostfriesland (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundeswehr Luftwaffe) tätig gewesen.

Ausgebildet auch für den Einsatz in Krisenregionen wurde Smuda im Juni 2005 im fränkischen Hammelburg und an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Im Jahr 2007 war er Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Kommando Operative Führung Luftstreitkräfte (NATO Units) in Kalkar/Niederrhein. Zu den Aufgaben des Journalisten gehörte die des Chefredakteurs und Konzeptentwicklers der zweisprachigen Tageszeitung Echo von Bundeswehr, NATO und EU im Mai 2006 für Leser aus 16 Nationen (ELITE 2006) auf dem Heuberg bei Balingen/Baden-Württemberg. Seine operative Arbeit für die Bundeswehr und NATO gab Major Karl-Heinz Smuda 2008 einstweilen auf. Für das Projekt e-NATO - education and training ist Karl-Heinz Smuda beim deutschen NATO-General Viereck als "personal advisor" (Persönlicher Berater) in Norfolk/Virginia tätig. Gemeinsam mit Karlheinz Viereck, und dem Berliner Lektor Dirk Henze gründete Smuda im Jahr 2009 zunächst den Amici Verlag Berlin, der im Mai 2010 zu Quadrum Publishing House Berlin/Norfolk umbenannt wurde. Das US-amerikanische Verlagsbüro befindet sich in Virginia Beach bei Norfolk, das deutsche Büro in Berlin-Wilmersdorf.[6]

Ehrungen und Auszeichnungen [Bearbeiten]

  • EU-Einsatzmedaille, 2007 verliehen durch den EU-Außenbeauftragten Javier Solana
  • Einsatzmedaille Bundesministerium der Verteidigung als Pressesprecher von EUFOR RD CONGO in Kinshasa/ Demokratische Republik Kongo

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Beitrag von Sabine Deckwerth: Ghostwriter und der Markt, in: Berliner Zeitung vom 15. März 2011
  2. http://heinz-kuehn-stiftung.de/index.php/de/stipendiaten
  3. http://www.dradio.de/presse/pressemitteilungen/162367
  4. http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/Soc/soc.culture.baltics/2005-09/msg00579.html
  5. bundeswehr.de, abgerufen am 21. November 2012
  6. http://www.quadrum-publishing-house.com/