Lindenstraße
| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Lindenstraße |
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Produktionsjahr(e) | seit 1985 |
| Produktions- unternehmen |
Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion und Westdeutscher Rundfunk Köln |
| Länge | 30 Minuten |
| Episoden |
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| Genre | Weekly-Soap |
| Produktion | Hans W. Geißendörfer |
| Idee | Hans W. Geißendörfer |
| Musik | Jürgen Knieper |
| Erstausstrahlung | 8. Dezember 1985 auf Das Erste |
| Besetzung | |
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siehe Darstellerliste |
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Die Lindenstraße ist eine Fernsehserie des WDR und gilt als erste deutsche Seifenoper.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Entwicklung
Die erste Folge wurde am 8. Dezember 1985 um 18:40 Uhr ausgestrahlt. Seither läuft die Lindenstraße wöchentlich. Die 1000. Folge lief am 30. Januar 2005. Regulärer Sendeplatz der Episoden-Erstausstrahlung ist seit dem 13. März 2005 sonntags um 18:50 Uhr im Ersten Deutschen Fernsehen. Ursprünglich sollte die Serie donnerstags im Hauptabendprogramm ausgestrahlt werden, deshalb spielen die Handlungen in der Regel auch immer an einem Donnerstag. Ausnahmen sind die sogenannten „Feiertagsfolgen“, die an Ostern oder Weihnachten, aber auch an Wahltagen spielen.
Der Erfinder der Lindenstraße ist Hans W. Geißendörfer, dessen Firma „Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion GmbH (GFF)“ die Serie bis heute produziert. Nach eigener Aussage gab es zwei Inspirationen für die Serie; zunächst Geißendörfers eigene Kindheit in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt an der Aisch; die zweite Inspiration ist die britische Fernsehserie Coronation Street, die in Großbritannien bereits seit 1960 produziert und gesendet wird.
Bei den ersten 31 Folgen der Lindenstraße führte Geißendörfer auch Regie. Mittlerweile wechselt diese nach etwa zehn Folgen, aktuell zwischen den Regisseuren Herwig Fischer, Wolfgang Frank, Kerstin Krause, Severin Lohmer, Dominikus Probst und seit Ende 2007 Iain Dilthey.
[Bearbeiten] Handlung
[Bearbeiten] Örtlicher Handlungsrahmen
In der Lindenstraße wohnen Familien mit Kindern – besonders serienprägend sind nach wie vor die Familien Beimer-Schiller, Beimer-Ziegler und Zenker – sowie auch Paare ohne Kinder und Wohngemeinschaften. Auch existieren dort die Arztpraxis von Dr. Ernesto Stadler, die ehemals unter anderem von Dr. Carsten Flöter und dessen Stiefvater Dr. Ludwig Dressler betrieben wurde, sowie das griechische Restaurant „Akropolis“ und ein Supermarkt.
In der angrenzenden Kastanienstraße gibt es das Pralinengeschäft „Kakao“, das italienische Feinkostgeschäft „Alimentari“, das „Café Bayer“ und das Reisebüro „Träwel und Iwends“ sowie „Die Werkstatt“ von Enzo Buchstab. In dieser Straße wohnen auch einige Hauptrollen der Serie.
In der entgegengesetzt angrenzenden Ulrike-Böss-Straße befinden sich ein Kinocenter („Astor“), das „Café George“ und ein Friseursalon.
[Bearbeiten] Inhaltlicher Handlungsrahmen
Das Leben der Straßenbewohner wird recht realitätsnah dargestellt. Vielfältige, meist problemhaltige Facetten realen menschlichen Lebens werden in teils mehrere Jahre übergreifenden Handlungssträngen aufgegriffen. Sich allmählich entwickelnde Ehekrisen in bis dahin scheinbar heilen Familien (wie zum Beispiel in früheren Jahren bei Ehepaar Schildknecht, später bei Ehepaar Beimer und Ehepaar Sperling) zählen ebenso dazu wie Pubertätsprobleme bei den zahlreichen jugendlichen Charakteren (zum Beispiel in Gestalt von Liebeskummer, verfrühter Schwangerschaft, Essstörungen, Drogenabhängigkeit) aber auch politischem oder religiösen Extremismus. So gehörte zum Beispiel die Hauptfigur Klaus Beimer zu Jugendzeiten der Neonazi-Szene an.). Es gab Coming-out-Prozesse (wie beim schwulen Carsten Flöter im ersten Jahr der Serie, später dann auch bei der lesbischen Tanja Schildknecht und anderen), langwierige Versuche zur Erfüllung von Kinderwünschen (zum Beispiel bei Valerie Zenker und Ines Kling wegen Zeugungsunfähigkeit ihres jeweiligen Partners, bei Berta Griese wegen Unfruchtbarkeit, bei den gleichgeschlechtlichen Paaren wegen rechtlicher Hürden), komplizierte Krankheitsverläufe (zum Beispiel AIDS bei Benno Zimmermann Ende der 1980er Jahre, Alzheimer bei Hubert Koch in den 1990ern, Herzkrankheit bei Erich Schiller im Jahr 2009), Wechseljahres- und andere Alterskrisen, aber auch Berufliches (Existenzgründungen mit Restaurants und Läden) und basisdemokratisches Engagement (Parteigründungen, Bürgerbegehren).
[Bearbeiten] Bezug zu gesellschaftlichen Entwicklungen
Realgesellschaftliche und auch realpolitische Entwicklungen und Diskurse werden durchaus sensibel aufgegriffen und widergespiegelt. Unter anderem kann die Emanzipation der Frau innerhalb der Ehe angeführt werden, beispielsweise dargestellt durch die Figur Elfie Kronmayr bereits in ersten Folgen.
Zum Ausdruck kommt bereits seit den frühen Serienjahren die zunehmende gesellschaftliche und rechtliche Emanzipation Homosexueller, dargestellt durch das Coming-Out von Carsten Flöter im Jahr 1986 sowie durch immer wieder neue Lesben- und Schwulenbeziehungen, wobei Carsten Flöter und Theo Klages sogar eine Hochzeit feierten. Deutlich wurde immer wieder auch, inwieweit Homosexuelle nach wie vor mit sozialen und formalen Hemmnissen zu kämpfen haben, etwa bei den Bemühungen um eine Kindsadoption: Carsten Flöter und sein Partner Käthe Eschweiler adoptierten nach Auseinandersetzungen mit Behörden schließlich den jungen Felix, der mit dem HI-Virus infiziert war.
Die Umweltbewegung wurde in den 1980er Jahren durch die Figur Benny Beimer umfangreich verkörpert, welcher auf Grund seiner Aktionen sogar kurz vor dem Abitur des Gymnasiums verwiesen wurde. In der frühen 1990er Jahren wurde mit der Figur Hubert Koch gezeigt, dass auch ältere Menschen engagiert für Umweltschutz kämpfen und hierbei vor Konflikten mit Behörden nicht zurückschrecken. Allerdings wurde realistischerweise auch vorübergehendes Scheitern solchen Engagements und der damit verbundene Frust aufgezeigt: Philipp Sperling erfuhr 1995 eine herbe Ernüchterung bei seinen Versuchen zur Eindämmung des Autoverkehrs. Dies hielt allerdings das Ehepaar Beimer-Ziegler nicht davon ab, ein Jahr später ein Bürgerbegehren für eine verkehrsberuhigte Zone zu initiieren, nachdem Sohn Tom bei einem Autounfall beinahe ums Leben gekommen wäre.
Der gesellschaftliche Trend zu Vegetarismus und Veganismus war ebenfalls Thema: Marion Beimer präsentierte beim Festessen zu Weihnachten 1994 eine lebendige Gans, deren Schlachtung sie nicht übers Herz gebracht hatte. Julia von der Marwitz und Klaus Beimer, später auch Felix Flöter engagierten sich in diesem Zusammenhang als Tierrechtler und ernährten sich vegan, und auch die Ärztin Eva Sperling lebte, ebenso wie zeitweise Helga Beimer und Tanja Schildknecht, strikt vegetarisch.
Kontinuierlich thematisierte die Serie das zeitweise Aufleben von Rechtsextremismus: Neben den Neonazi-Aktivitäten von Klaus Beimer und Olli Klatt in deren Jugend kam es vor, dass das griechische Restaurant Akropolis aus fremdenfeindlichen Motiven heraus überfallen wurde und dass der Altnazi Franz Wittich eine Gruppierung Gleichgesinnter um sich scharte. Doch nicht nur Rechtsextremismus, auch militanter Islamismus wurde zum Thema, verkörpert im Jahr 2009 durch den konvertierten Timo Zenker.
Zu Zeiten der allgemeinen Wehrpflicht beschäftigte sich das Drehbuch auch mit der Umgehung des Wehrdienstes seitens junger Männer: Benny Beimer litt während seines Zivildienstes an Überbelastung, „Zorro“ Pichelsteiner kam gar wegen Totalverweigerung ins Gefängnis, Klaus Beimer gelang nach hartnäckigem Kampf die Ausmusterung. Auslandseinsätze der Bundeswehr wurden insofern problematisiert, als Enzo Buchstab als Soldat in Afghanistan ein Kriegstrauma erlitt.
Wachsenden Leistungsdruck in der Gesellschaft versuchte die Serie ebenfalls facettenreich widerzuspiegeln: Gabi Zenker litt 2010 an Schikanen ihrer profitorientierten Chefin, welche sie schließlich von einem Privatdetektiv beschatten ließ, um Vorwände für eine Kündigung zu finden. Wachsende Zukunftsängste junger Menschen bezüglich ihrer Berufschancen drückten sich ebenfalls in Handlungssträngen aus: Lea Starck kämpfte verzweifelt um ihre Zulassung fürs Gymnasium. Tom Beimer versuchte durch heimliches Doping Zugang zum Sportinternat zu bekommen, welcher ihm aufgrund seiner Entlarvung schließlich verwehrt wurde.
Geldprobleme wegen Arbeitslosigkeit kamen ebenfalls in den Drehbüchern vor: Mehrere Figuren suchten lange Zeit vergeblich nach Jobs, unter anderem Hans Beimer im Jahr 1994, dessen Frau sich sogar auf sexuelle Handlungen mit seinem ehemaligen Chef einließ, um die alte Arbeitsstelle zurückzuerlangen. Der Vater von Maria Stadler beging 2010 infolge des Konkurses seines Unternehmens Selbstmord. Jimmy Stadler, der in diesem Unternehmen beschäftigt war, machte auf Grund seiner Arbeitslosigkeit eine schwere Identitätskrise durch, die Familie durchlitt eine schwere finanzielle Krise. Dass selbst Menschen, die einen festen Job haben, teils in wirtschaftliche Not mit hohen Schulden geraten, wurde an Hand der Arzthelferin und Geringverdienerin Corinna Marx dargestellt, die in die Fänge dubioser Kreditgeber geriet, welche sie schließlich bedrohten und immer weiter ausnutzten.
Weiterhin werden diverse soziale Entwicklungen dargestellt, die mit dem Internet zusammenhängen, darunter auch Stalking-Probleme: Die jugendliche Irina Winicki geriet online in Bedrängnis durch einen Triebtäter. Lea Starck mailte Ende 2011 einem Unbekannten Nacktfotos von sich, welche im Januar 2012 auf dem USB-Stick eines Mitarbeiters der christlich-konservativen Partei, deren Pressesprecher Klaus Beimer ist, gemeinsam mit zahlreichen anderen Nacktfotos junger Mädchen auftauchten.
In Anspielung auf Scientology treibt die Sekte Society seit 2011 in der Lindenstraße ihr Unwesen und versucht insbesondere auch Kinder an sich zu binden. Die Familien Beimer und Zenker haben über das Internet nach ihrer Enkeltochter gesucht, die von dieser Sekte entführt wurde. Ähnlich wie in der Realität Scientology, wird in der Serie auch Society vom Verfassungsschutz beobachtet.
Bereits 1995 wurden gesellschaftliche Tendenzen zur Akzeptanz aktiver Sterbehilfe aufgegriffen: Enrico Pavarotti wurde durch Zutun seiner Angehörigen aus seinem klinischen Todeszustand erlöst. Im Jahr 1996 wurde weitgehend wertneutral über mehrere Wochen hinweg geschildert, wie sich Amelie von der Marwitz mit ihrem unheilbar erkrankten Lebensgefährten für den gemeinsamen Freitod entschied, um einem längereren, qualvolleren Tod bzw. einem einsamen Lebensende als Witwe zu entgehen.
2011 wurde auch das umstrittene Verbot der Leihmutterschaft thematisiert: Jaqueline „Jack“ Aichinger trug das Kind von Vasily und Sandra Sarikakis aus, weil Letztere nach ihrer Drogenvergangenheit keine Kinder mehr bekommen kann.
[Bearbeiten] Tagesaktuelle Bezüge
Die Produzenten der Lindenstraße drehen immer wieder auch kurz vor dem Ausstrahlungstermin Szenen mit aktuellem Inhalt nach, um einen gewissen zeitnahen Bezug zu erhalten. Dialoge zu fast tagesaktuellen Ereignissen wie Flugzeugabstürzen und Erdbeben oder politischen Geschehnissen wie Bundestagsbeschlüssen oder Revolutionen im Ausland sind in den meisten Folgen zu finden. Im Hintergrund sind oft Auszüge aus entsprechend aktuellen Radioberichten zu hören. So wurden zum Beispiel bei der Bundestagswahl 1998 vier Versionen über den Ausgang vorbereitet. Bei der Bundestagswahl 2005 wurde Bezug auf den Tod einer Direktkandidatin und die damit verbundene Nachwahl in Dresden genommen. In der Folge am Sonntag der Bundestagswahl 2009 ist die erste Hochrechnung von 18:14 Uhr zu sehen und mit aktuellen Kommentaren und Bewertungen durch die Mitglieder der Wohngemeinschaft unterlegt. Die Folge wurde in den vorangehenden Tagesthemen extra dahingehend angekündigt, dass die folgende Lindenstraße erst kurz vor Ausstrahlung fertiggestellt wurde.
Die zeitnahe Einarbeitung bestimmter Ereignisse hat aber auch bei der Lindenstraße Grenzen. So wurden die Terroranschläge in den USA am 11. September 2001, einem Dienstag, nicht in die darauf folgende Sonntagsfolge thematisch eingearbeitet.
[Bearbeiten] Beginn und Ende jeder Folge
Jede Folge wird mit der Titelmelodie eingeleitet, die zunächst durch ein Bild, das die Stadt München aus der Vogelperspektive zeigt, direkt danach durch einen Kameraschwenk in die Lindenstraße und schließlich durch Einblendung des jeweiligen Folgentitels. Der Titel der Folge wird seit Folge 417 (Erstausstrahlung 28. November 1993) im Allgemeinen noch in zwei anderen Sprachen wiederholt, wobei meistens eine davon auch in lateinischen Buchstaben, die andere in einer anderen Schrift geschrieben wird.
Die gleiche Melodie taucht am Ende der meisten Folgen auf, verbunden mit einem sogenannten Cliffhanger: Nach einer inhaltsschweren Handlung - meist einer Äußerung einer Figur - erfolgt ein kurzer Zoom zur Nahaufnahme der Figur oder ihres entsetzt schauenden Szenenpartners und die Abspannmusik beginnt. Damit soll die Neugier auf die nächste Folge geweckt werden. Dieser Cliffhanger wird jedoch in der nächsten Folge selten unmittelbar aufgegriffen, sondern es ergibt sich erst im Laufe der Folge, wie sich eine bestimmte Situation aufgelöst hat. Es wird zudem während des musikalischen Abspanns jeweils ein Geräusch, ein Satz aus dem Drehbuch oder ein Musikstück kurz eingespielt, das aus der jeweiligen Folge entnommen ist und einen der Handlungsstränge widerspiegelt.
Nur sehr wenige Folgen enden ohne Cliffhanger, meist im Zusammenhang mit dem Filmtod einer Lindenstraßen-Figur. Traditionell ebenfalls ohne Cliffhanger, wohl aber mit musikalischem Abspann kommt die Silvesterausgabe der Lindenstraße aus, weil sich zum Jahreswechsel alle Bewohner auf der Straße treffen und Walzer tanzen. Wenn ein Mitglied des Lindenstraßen-Ensembles gestorben ist, endet die nächste Folge anstelle mit dem üblichen musikalischem Abspann damit, dass des verstorbenen Ensemblemitgliedes mit einem Foto und den Lebensdaten gedacht wird. Dieses war zuletzt beim Tod von Annemarie Wendl der Fall.
[Bearbeiten] Kulissen
Die Handlung spielt in München, gedreht wird in Köln-Bocklemünd. Auf dem dortigen WDR-Studiogelände (50° 58′ 22″ N, 6° 51′ 14″ O50.9727777777786.8538888888889Koordinaten: 50° 58′ 22″ N, 6° 51′ 14″ O) wurde nahezu die gesamte Außenkulisse als Fassadenattrappe auf 150 Meter aufgebaut; im Bereich des Hinterhofs von Haus Nr. 3 fanden außerdem der in der Serie oft gezeigte kleine Park mit Kinderspielplatz sowie der Friedhof für die verstorbenen Straßenbewohner Platz (wobei letzterer mittlerweile zu klein wurde; inzwischen werden Friedhofsszenen auch auf einem echten Friedhof gedreht).
Der Großteil der Kulissen sind nachgebildete Stadthäuserfassaden ohne jedes Innenleben. Die Cafés „Bayer“ und „George“, das Pralinengeschäft „Kakao“, das Feinkostgeschäft „Alimentari“, das Reisebüro „Träwel und Iwends“ und der Friseursalon wurden wegen großer Fensterflächen und leichter Einsehbarkeit bespielbar ausgestattet. Die übrigen Innendrehs erfolgen in zwei geschlossenen Studios, wo sämtliche Wohnungseinrichtungen einschließlich des Treppenhauses mittels verschiebbarer Wände nachgestellt wurden. So gelangt man etwa von Beimer/Schillers Küche aus direkt ins Badezimmer von Zenkers, das Treppenhaus aus Haus Nr. 3 versteckt sich hinter dem Vorhang der Bühne des griechischen Restaurants „Akropolis“. Auch sind die einzelnen Wohnungen nicht bauplanmäßig konzipiert. Tragende Wände scheint es nicht zu geben. Oft zeigen Fenster direkt auf „Nachbargebäude“.
Die Außenkulisse der Häuserzeile „Café Bayer“ war in den ersten Jahren der Serie nicht vorhanden. Da das Drehgelände an der Bundesautobahn 1 liegt und der Geräuschpegel bei Außendrehs sehr hoch war, entschloss man sich, eine Lärmschutzmauer zu errichten und entwarf gleich die Kastanienstraße dazu. Relikt dieser Zeit ist auch der zeitweise rege Verkehr im Teil der Kastanienstraße vor dem Reisebüro, obwohl die Straße dort nach wenigen Metern an einem großen Tor endet.
[Bearbeiten] Besonderheiten
- Die Lindenstraße ist die erste deutsche Fernsehserie, in der ein gleichgeschlechtlicher Kuss zu sehen war (1987). Nach Ausstrahlung einer weiteren Folge mit einer Kuss-Szene 1990 erhielten die beiden Schauspieler Martin Armknecht und Georg Uecker mehrere anonyme Morddrohungen. Dieser zweite Kuss zwischen Homosexuellen führte dazu, dass der BR die Wiederholung dieser Folge nicht sendete, was ihm den Vorwurf der Zensur einbrachte.[1]
- Anna Nowak, die in der Serie die Urszula Winicki verkörperte, zierte 1998 das Titelbild des deutschen Playboys. 2006 wurde auch Jacqueline Svilarov (Nina Beimer) für dieses Magazin abgelichtet.
- Irene Fischer (Anna Ziegler) ist mit dem Regisseur Dominikus Probst verheiratet.
- Mit der Kampagne „Wählt Gung!“ thematisierte die Serie das Thema Ausländerwahlrecht; bei der darauffolgenden Bundestagswahl mussten einige Stimmzettel als ungültig aussortiert werden, weil auf ihnen „Gung“ hinzugeschrieben und angekreuzt war.[2]
- Til Schweiger verließ nach seinem erfolgreichen Kinodebüt Manta, Manta die Lindenstraße. Obgleich die von Schweiger verkörperte Figur Jo Zenker bereits 1992 aus der Serie verschwand, wird die Figur in Dialogen immer wieder erwähnt. Dabei sprechen die Figuren davon, dass „Jo in Hollywood“ sei. Das ist eine von den Drehbuchautoren eingefügte Anspielung auf Schweigers Filmkarriere nach seinem Ausstieg aus der Lindenstraße. Schweigers spätere Ehefrau Dana Carlson spielte in den Folgen 489 und 490 die Rolle der Pat Wolfson.
- Die Schauspieler Julia Stark und Johannes Scheit spielen ihre Rollen Sarah Ziegler und Tom Ziegler, seit sie Babys waren. Scheit hatte seinen ersten Auftritt in der Serie, als er sieben Monate alt war und Stark wurde im Casting für die Serie ausgewählt, als sie ein Jahr alt war. Moritz A. Sachs spielt die Rolle des Klaus Beimer, seit er sieben Jahre alt war. Er wuchs quasi mit der Lindenstraße auf. Auch Sontje Peplow (Lisa Dağdelen) und Rebecca Siemoneit-Barum (Iffi Zenker) spielen ihre Rollen seit ihrer Kindheit. Die Schauspieler Hermes Hodolides (Vasily Sarikakis) und Sybille Waury (Tanja Schildknecht) haben ihre Rollen schon mehr als ihr halbes Leben inne.
- Irene Fischer und Joachim Hermann Luger, die in ihren Rollen als Eltern ein Kind mit Down-Syndrom (Trisomie 21) haben, engagieren sich mittlerweile für Menschen mit dieser Behinderung. Das Kind wird seit seinem fünften Lebensmonat von Jan Dominik Grünig verkörpert, der mit Trisomie 21 zur Welt kam. Fischer und Luger nahmen an einer Posterkampagne des DS-Infocenters teil; Luger war Pate des zweiten Down-Sportlerfestivals, das am 8. Mai 2004 in Frankfurt am Main stattgefunden hat. Für den Umgang mit dem Thema „Behinderung“ erhielt die Lindenstraße im Jahr 2001 den Lebenshilfe-Medienpreis „Bobby“.
- Die von Harry Rowohlt verkörperte Rolle des Hartmut Rennep hat einen versteckten Gag: Liest man seinen Nachnamen Rennep rückwärts, kommt Penner heraus – die Figur ist ein Penner.
- Der Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief übte von 1986 bis 1987 die Funktion des Aufnahmeleiters aus.
- Als einzige der derzeit aktiven Schauspieler schreibt Irene Fischer auch Drehbücher für die Lindenstraße.
- Die Serie ist nach der real existierenden Lindenstraße in Ummendorf bei Biberach in Oberschwaben benannt. Drehbuchautorin Barbara Piazza hat gemeinsam mit Hans W. Geissendörfer das Serien- und Figurenkonzept zur "Lindenstraße" geschrieben und wohnte dort selbst mehrere Jahre in der Lindenstraße. [3]
- Wenn ein Lindenstraßen-Bewohner im Internet eine Homepage einrichtet, dann existiert diese Homepage stets auch in der Realität. Die von Hajo Scholz und Andy Zenker ins Leben gerufene Seite zum „Stromwechsel“ ist auch nach Jahren noch erreichbar, ebenso das Weblog von Andy und Gabi Zenker, eingerichtet anlässlich eines längeren Italien-Aufenthalts.
- Im Film Entführung aus der Lindenstraße aus dem Filmjahr 1995 wirken viele der Lindenstraßen-Schauspieler mit. Die Rollen wurden jedoch bis auf Helga Beimer auf andere Persönlichkeiten übertragen. Eine Hauptrolle spielt Herbert Feuerstein als Detlef Hase.
- Die Stimme, die Else Kling kurz vor ihrem Tod in Folge 1069 vernahm, gehörte dem Serienerfinder Hans W. Geißendörfer. Die Rolle wurde also im wahrsten Sinne des Wortes von ihrem Schöpfer zu sich gerufen.
- Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 konnte am 27. Juni 2010 die Folge 1282 nicht an dem vorgesehenen Sendeplatz ausgestrahlt werden. Die Erstausstrahlung dieser Folge erfolgte am selben Tag kurz vor Mitternacht auf dem Sender Einsfestival. Das Erste sendete die Folge am darauffolgenden Montag um 5:00 Uhr. Nach Kritik seitens der Zuschauer wurde die Folge 1282 am 4. Juli 2010 um 18:20 Uhr vor der darauffolgenden Folge wiederholt.[4][5]
- Am 8. Dezember 2010 feierte die Serie ihr 25-jähriges Bestehen. In der darauf folgenden Jubiläums-Ausgabe Nr. 1306, die am 12. Dezember 2010 ausgestrahlt wurde, trat Geißendörfer erstmals in Gestalt auf, um als Hochzeitsredner die Figuren Iffi und Klaus zu trauen. Diese Folge dauerte zudem zehn Minuten länger als gewöhnlich.
[Bearbeiten] Hauptdarsteller
[Bearbeiten] Aktuelle Hauptdarsteller
Sortiert nach der Reihenfolge des Einstiegs.
| Darsteller | Rollenname | Folgen | Jahre |
|---|---|---|---|
| Marie-Luise Marjan | Helga Beimer, geb. Wittich | 1– | 1985– |
| Joachim Hermann Luger | Hans Beimer | 1– | 1985– |
| Andrea Spatzek | Gabriele „Gabi“ Zenker, geb. Skabowski, verw. Zimmermann | 1– | 1985– |
| Moritz A. Sachs | Klaus Beimer | 1– | 1985– |
| Ludwig Haas | Dr. Ludwig Dressler | 1– | 1985– |
| Hermes Hodolides | Vasily Sarikakis | 1– | 1985– |
| Sybille Waury | Tanja Schildknecht | 2– | 1985– |
| Amorn Surangkanjanajai | Gung Pham Kien | 4– | 1985– |
| Domna Adamopoulou | Elena Sarikakis, geb. Pallas | 4– | 1985– |
| Georg Uecker | Dr. Carsten Flöter | 6–295 510– |
1986–1991 1995– |
| Irene Fischer | Anna Ziegler, geb. Jenner | 61– | 1987– |
| Julia Stark | Sarah Ziegler | 100– | 1987– |
| Jo Bolling | Andreas „Andy“ Zenker | 220– | 1990– |
| Rebecca Siemoneit-Barum | Iphigenie „Iffi“ Beimer, geb. Zenker | 220– | 1990– |
| Knut Hinz | Hans-Joachim „Hajo“ Scholz | 241– | 1990– |
| Sontje Peplow | Lisa Dağdelen, geb. Hoffmeister | 297– | 1991– |
| Bill Mockridge | Erich Schiller | 301– | 1991– |
| Moritz Zielke | Moritz „Momo“ Sperling | 346–788 869– |
1992– |
| Harry Rowohlt | Hartmut „Harry“ Rennep | 482– | 1995– |
| Claus Vinçon | Georg „Käthe“ Eschweiler | 575–1079 1136– |
1996– |
| Sara Turchetto | Marcella Varese | 579–802 877– |
1997– |
| Dominique Kusche | Sophie Ziegler | 680–1292 1335– |
1998– |
| Anna-Sophia Claus | Lea Starck | 684– | 1999– |
| Erkan Gündüz | Murat Dağdelen | 716– | 1999– |
| Jan Grünig | Martin „Mürfel“ Ziegler | 722– | 1999– |
| Jacqueline Svilarov | Nina Zöllig | 744–1124 1328– |
1999–2007 2011– |
| Joris Gratwohl | Alexander „Alex“ Behrend | 781– | 2000– |
| Cosima Viola | Jaqueline „Jack“ Aichinger | 808– | 2001– |
| Ole Dahl | Paul Dağdelen, anerk., geb. Hoffmeister | 886– | 2002– |
| Beatrice Kaps-Zurmahr | Andrea Neumann | 945–1217 1289– |
2004– |
| Gunnar Solka | Peter „Lotti“ Lottmann | 979– | 2004– |
| Susanna Capurso | Sabrina Scholz, verw. Buchstab | 1015– | 2005– |
| Katharina W. | Antonia Beimer, anerk., geb. Zenker | 1016– | 2005– |
| Bennet Bertold | Simon Schildknecht | 1069– | 2006– |
| Toni Snétberger | Vincenzo „Enzo“ Buchstab | 1077– | 2006– |
| Daniela Bette | Angelina Buchstab | 1103– | 2007– |
| Jennifer Steffens | Sandra Sarikakis, geb. Löhmer | 1150 1159– |
2007- |
| Philipp Sonntag | Adolf „Adi“ Stadler | 1188– | 2008– |
| Tanja Frehse | Maria Stadler, geb. Leitner | 1188– | 2008– |
| Clara Dolny | Josefine „Josi“ Stadler | 1188– | 2008– |
| Cynthia Cosima | Caroline „Caro“ Stadler | 1188– | 2008– |
| Michael Schmitter | Dr. Ernesto Stadler | 1207, 1252 1258– |
2009– |
| Hüseyin Ekici | Orkan Kurtoğlu | 1310– | 2011– |
[Bearbeiten] Ehemalige Hauptdarsteller
Darsteller mit mindestens 20 Folgen Mitwirkung, sortiert nach der Reihenfolge des Ausstiegs.
| Schauspieler | Rollenname | Folgen | Jahre | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| Dirk Simplizius Triebel | Wolf Drewitz | 4–36 | 1985–1986 | wurde auf einem Kreuzfahrtschiff angestellt und verließ Chris |
| Franz Braunshausen | Siegfried „Sigi“ Kronmayr | 1–46 | 1985–1986 | zog mit seiner Frau Elfie nach Rosenheim |
| Claudia Pielmann | Elfriede „Elfie“ Kronmayr, geb. Hoffmann | 1–46 | 1985–1986 | zog mit ihrem Mann Sigi nach Rosenheim |
| Daniel Hajdu | Frank Dressler #1 | 6–47 | 1986 | wurde wegen des Überfalls auf Else sowie wegen Diebstahls verurteilt |
| Herbert Steinmetz † | Josef Maximilian „Joschi“ Bennarsch † | 1–50 | 1985–1986 | starb an einem Herzinfarkt |
| Monika Woytowicz | Henny Schildknecht, geb. Griese † | 2–61 | 1985–1987 | beging aus Verzweiflung Selbstmord mit Tabletten und Rotwein, nachdem ihre Familie auseinander gebrochen war |
| Selma Baldursson | Meike Schildknecht † | 2–84 | 1985–1987 | erkrankte an Leukämie und verlor den Kampf gegen die Krankheit |
| Silke Wülfing | Christina „Chris“ Barnsteg #1 | 1–94 | 1985–1987 | Wülfing schied freiwillig aus und wurde durch Stefanie Mühle ersetzt |
| Günter Barton | Gert Weinbauer † | 50–105 | 1986–1987 | zog aus der gemeinsamen Wohnung mit Carsten aus Eifersucht auf Robert aus Gastauftritt: Folge 1112–1115 (2007), schluckte wegen eines inoperablen Gehirntumors eine tödlichen Dosis Pillen |
| Ina Bleiweiß | Marion Beimer #1 | 1–110 | 1985–1988 | ging nach Berlin und anschließend nach Paris, um dort ihr Architekturstudium fortzusetzten Gastauftritte: Folge 145, 151 (1988), 221, 243–247 (1990), 272, 285 (1991), 360–361, 368–369 (1992), 370, 394, 421 (1993), 520–521 (1995) |
| Johanna Bassermann † | Philomena „Philo“ Bennarsch † | 1–115 | 1985–1988 | legte sich glücklich schlafen und wachte nie wieder auf |
| Dietrich Siegl | Stefan Nossek † | 1–132 | 1985–1988 | erblindete an einem durch Klaus verschuldeten Schaden am Sehnerv; lief später vor ein Auto und starb |
| Annette Kreft | Bianca Guther | 9–147 | 1986–1988 | ging als Maskenbildnerin ans Ulmer Theater |
| Tilli Breidenbach † | Lydia Nolte, geb. Gräfin von Schemnitz #1 | 4–153 | 1985–1988 | Gastauftritte: Folge 157 (1988), 163 (1989), 202–243 (1989–1990), 369–370 (1992–1993) Breidenbach musste wegen schwerer Krankheit durch Ursula Ludwig ersetzt werden. |
| Bernd Tauber | Benno Zimmermann † | 1–156 | 1985–1988 | starb an einer Lungenentzündung infolge von AIDS |
| Fritz Bachschmidt † | Gottlieb Griese † | 1–159 | 1985–1988 | verließ seine Frau Berta und Sohn Manoel und starb später außerhalb des Seriengeschehens; in Folge 683 zeigt Tanja Ludwig ein Familienfoto, auf dem auch Gottlieb zu sehen ist, und erzählt ihm, sie sei die einzige auf dem Bild, die noch lebe |
| Joosten Mindrup | Celin Kern alias Otto Wilhelm | 119–173 | 1988–1989 | hatte eine Affäre mit seiner Lehrerin Vera Sash und verließ die Lindenstraße nach deren Heirat mit Franz Schildknecht Gastauftritt: Folge 193 (1989) |
| Stefanie Mühle † | Christina „Chris“ Barnsteg #2 | 96–181 | 1987–1989 | ging für ihre Karriere als Theaterdarstellerin nach Dänemark Gastauftritt: Folge 276–278 (1991) |
| Ria Schindler | Vera Schildknecht, geb. Sash | 117–229 | 1988–1990 | zog mit Franz nach Italien und blieb nach der Trennung von ihm dort |
| Dagmar Hessenland | Elisabeth Dressler, geb. Huber † | 5–261 | 1986–1990 | besuchte ihre schwangere Tochter Beate in Griechenland und verunglückte auf dem Rückweg bei einem schweren Autounfall (Folge 262) |
| Gérard Hérold † | Jean-Luc Mourrait #2 † | 179–262 | 1989–1990 | starb außerhalb des Seriengeschehens in Frankreich (Nachricht des Todes in Folge 429) |
| Brigitte Annessy | Dominique Mourrait | 162–273 | 1989–1991 | kehrte nach Paris zurück; wurde später wegen Trickbetrugs verhaftet Gastauftritte: Folge 369–370 (1992–1993), 429 (1994), 930–934 (2003) |
| Nina Vorbrodt | Kornelia Harnisch | 148–291 | 1988–1991 | verließ die Lindenstraße, nachdem sie erfahren hatte, dass Benny ein Verhältnis mit Claudia hat Gastauftritt: Folge 342 (1992) |
| Arnfried Lerche | Friedhelm Ziegler † | 1 00–209 272–295 |
1987–1989 1991 |
erhängte sich |
| Ronald Mkwanazi | David Motibe | 281–325 | 1991–1992 | kehrte nach dem Studium nach Südafrika zurück |
| Martin Armknecht | Robert Engel | 104–162 223–364 |
1987–1989 1990–1992 |
kam wegen Drogenhandels ins Gefängnis |
| Til Schweiger | Joshua „Jo“ Zenker | 220–365 | 1990–1992 | zog wegen seiner aussichtslosen Liebe zu Gabi weg und machte danach Karriere in Hollywood |
| Raimund Gensel † | Franz Schildknecht † | 2–227 335–369 |
1985–1990 1992 |
nachdem er Veras Brief mit Bitte um Scheidung erhalten hatte, betrank er sich an Heiligabend und erfror im Schnee; Hans Beimer fand ihn eine Woche später (Folge 370) |
| Christian Kahrmann | Benjamin „Benny“ Beimer † | 1–399 | 1985–1993 | verließ die Lindenstraße, starb später bei einem Busunglück Gastauftritt: in der Sonderfolge „Was war, was ist, was wäre wenn...“ (2010) in alternativen Handlungssträngen |
| Michael Dillschnitter | Christoph Bogner | 235–290 329–400 |
1990–1991 1992–1993 |
zog zu seiner Mutter nach Freising |
| Thomas Frey | Wolf-Dieter Dabelstein † | 360–407 | 1992–1993 | zwang Anna dazu, mit ihm zu schlafen; bei einer Auseinandersetzung mit ihr stürzte er eine Treppe hinunter und starb |
| Ryszard Wojtyllo | Jaruslav Winicki † | 418–451 | 1993–1994 | Gastauftritte: Folge 249–252 (1990), 326 (1992) kehrte mit seiner Frau in die Lindenstraße zurück und starb später kurz vor der Abreise in seine geliebte Heimat Polen an Herzversagen |
| Ursula Ludwig † | Lydia Nolte, geb. Gräfin von Schemnitz #2 † | 410–455 | 1993–1994 | starb an Herzversagen (Folge 475) |
| Marcel Kommissin | Manoel „Chico“ Griese, adopt. | 95–301 422–471 |
1987–1991 1994 |
trampte nach Hamburg und ließ sich dort in seine Heimat Mexiko verschiffen Gastauftritt: Folge 772 (2000) |
| Manon Straché | Claudia Rantzow † | 229–491 | 1990–1995 | lief nach einem Streit mit Olaf vor ein Auto und starb |
| Manfred Schwabe | Matthias Steinbrück † | 64–507 | 1987–1995 | würgte Olli und wurde von der in Panik geratenen Lisa mit einer Bratpfanne erschlagen |
| Steffen Gräbner | Dieter Rantzow † | 313–520 | 1991–1995 | starb bei einem Busunglück |
| Robert Zimmerling † | Hubert Koch † | 160–549 | 1988–1996 | starb an einer Embolie infolge des Busunfalls |
| Guido Gagliardi † | Enrico Pavarotti † | 137–556 | 1988–1996 | fiel nach dem Busunglück ins Koma und starb an den Folgen seiner Verletzungen |
| Kostas Papanastasiou | Panaiotis Sarikakis | 3–559 | 1985–1996 | verabschiedete sich von dem „kalten, ausländerfeindlichen Deutschland“ und kehrte nach Griechenland zurück Gastauftritte: Folge 686 (1999), 794 (2001), 1272 (2010) |
| Tanja Schmitz-Kemmerling | Julia von der Marwitz † | 484–565 | 1995–1996 | starb an Tollwut, übertragen durch eine aus einem Versuchslabor gerettete Katze |
| Guido Gagliardi † | Natale Pavarotti | 525–561 | 1995–1996 | ging nach Enricos Tod nach Italien |
| Anna Teluren | Amélie von der Marwitz † | 268–597 | 1991–1997 | nahm mit ihrem Gatten eine Überdosis Tabletten Gastauftritte: Folge 203, 205 (1989), 219 (1990), 240 (1990), 243 (1990), 256 (1990) |
| Carlos Werner | Ernst-Hugo von Salen-Priesnitz #2 † | 455–597 | 1994–1997 | Die Rolle wurde 1988 in der 123. Folge bereits durch Erwin Brunn verkörpert. nahm mit seiner Gemahlin eine Überdosis Tabletten, nachdem bei ihm ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert wurde |
| Marlene Riphahn † | Elisabeth Susan „Betty“ Schiller † | 577–610 | 1996–1997 | starb in einem irischen Pub beim Tanzen |
| Moritz Hein | Max Zenker, anerk., geb. Zimmermann † | 67–632 | 1987–1998 | wurde entführt und ermordet; in Folge 664 gesteht ein 38-jähriger Familienvater die Tat |
| Nika von Altenstadt | Sonia Besirsky † | 474–635 | 1995–1998 | starb an einer Überdosis Morphium, welches sie von Dr. Dressler gegen das Versprechen bekommen hatte, sich von Tanja zu lösen |
| Wolfgang Grönebaum † | Egon Kling † | 1–656 | 1985–1998 | reiste mit Gung zum WM-Finale nach Paris und wurde dort von einem Mofa erfasst (Folge 659) |
| David Wilms | Theo Klages | 575–676 | 1996–1998 | verschwand nach der Trennung von Carsten spurlos; in Folge 683 wurde ein Handschuh sowie sein Personalausweis gefunden, doch Theos Verschwinden blieb für alle Zeiten ein Geheimnis |
| Maria Wachowiak | Wanda Winicki, geb. Kollin | 418–452 562–684 |
1993–1994 1996–1999 |
Gastauftritte: Folge 249–252 (1990), 326 (1992), 696 (1999) nach Jaruslavs Tod kehrte sie nach Warschau zurück, um diesen dort bestatten zu lassen; später lebte sie wieder in Deutschland, ging dann aber zur Pflege ihrer Mutter wieder nach Warschau |
| Vanessa Triscari-Giacucco | Paula Madalena Francesca Winicki † | 561–695 | 1996–1999 | starb bei einem Wohnungsbrand, ausgelöst durch eine umgefallene Kerze |
| Michael Laricchia | Timotheus „Timo“ Zenker #1 | 220–698 | 1990–1999 | zog mit seiner damaligen Freundin Simone nach Neustadt |
| Clelia Sarto | Daniela „Dani“ Schmitz | 581–701 | 1997–1999 | brach nach der Trennung von Momo zu einem längeren Forschungsaufenthalt in die Antarktis auf und kehrte nicht mehr zurück, da sie ihren neuen Freund kennen gelernt hatte |
| Thomas Huber | Boris Ecker | 491–702 | 1995–1999 | Gastauftritt: Folge 402 (1993) verprügelte seine Frau Valerie und wurde daraufhin von ihr verlassen |
| Elfriede Bruck | Hildegard „Hilde“ Scholz #2 | 691–713 | 1999 | Die Rolle wurde 1991–1992 in den Folgen 316–318 bereits durch Alice Franz verkörpert. Gastauftritt: Folge 600 (1997) wurde später durch Giselle Vesco ersetzt |
| Michael Marwitz | Kurt Sperling † | 384–750 | 1993–2000 | hatte eine Affäre mit der Freundin seines an Paranoia leidenden Sohnes Momo und wurde von diesem aus Eifersucht erstochen |
| Heinz W. Krückeberg | Walter Backhaus | 671–765 | 1998–2000 | kam erneut ins Gefängnis, da er mit Tom unerlaubter Weise eine Ballonfahrt unternehmen wollte |
| Inga Abel † | Dr. Eva-Maria Sperling | 344–766 | 1992–2000 | ging erneut nach Afrika Gastauftritt: Folge 782 (2000) |
| Hasan Ali Mete | Dr. Ahmet Dağdelen | 624–787 | 1997–2000 | eröffnete eine Praxis in Berlin |
| Ceren Dal | Canan Dağdelen | 668–787 | 1998–2000 | trat in Berlin eine neue Stelle in der Praxis ihres Bruders an Gastauftritt: Folge 1132 (2007) |
| Nora Marie Horstkotte | Maria Elisabeth Däuble | 738–798 | 2000–2001 | tauchte nach Auseinanderbrechen der Beziehung zu Momo Sperling nicht wieder auf |
| Renate Köhler | Marlene Schmitt | 285–811 | 1991–2001 | wurde wegen des Diebstahls von Helgas Kundendatei verhaftet |
| Antonio Paradiso | Fausto Rossini | 571–839 | 1996–2001 | wurde wegen des Überfalls auf Berta Griese verhaftet |
| Susanne Gannott | Beate Flöter | 9–640 825–847 |
1986–1998 2001–2002 |
ging zunächst nach Italien, kehrte jedoch später wieder zurück; nachdem sie die Intimsphäre ihrer Mitbewohnerinnen Urszula und Tanja verletzt hatte, flog sie aus der Frauen-WG |
| Hanna Burgwitz † | Elisabeth Birkhahn † | 568–853 | 1996–2002 | starb an Herzversagen |
| Christoph Wortberg | Frank Dressler #2 | 72–107 260–340 577–590 806–863 |
1987 1990–1992 1996–1997 2001–2002 |
verließ München, um in Celle eine Lehrstelle in einer Restauratoren-Werkstatt anzutreten; kehrte später zurück, nabelte sich von seinem Vater ab und ging nach Riga, um alte Kirchen zu restaurieren Gastauftritte: Folge 57 (1987), 208–209 (1989), 369 (1992), 428–429 (1994) |
| Nadine Spruß | Valerie „Valle“ Zenker | 220–888 | 1990–2002 | ging nach Mexiko und arbeitet dort als Krankenschwester |
| Florian Köster | David Krämer | 792–893 | 2001–2003 | ging nach Israel Gastauftritt: Folge 914 (2003) |
| Sigo Lorfeo | Paolo Varese | 301–898 | 1991–2003 | zog mit seinen Töchtern nach Moosbach Gastauftritt: Folge 1094 (2006) |
| Serena Fiorello | Giovanna Varese | 579–898 | 1997–2003 | zog mit ihrer Familie nach Moosach |
| Tilmar Kuhn | Heiko Quant | 709–901 | 1999–2003 | hatte eine Affäre mit Maja, weswegen sich Iffi von ihm trennte; daraufhin kehrte er nach Köln zurück |
| Marita Ragonese | Nora Horowitz † | 647–907 | 1998–2003 | starb an einer Herzentzündung |
| Philipp Neubauer | Philipp Sperling | 346–911 | 1992–2003 | setzte nach der WG-Auflösung sein Studium in Berlin fort Gastauftritte: Folge 1000, 1019 (2005), 1155–1156 (2008), 1306 (2010) |
| Manja Schaar | Carmen Altmann | 842–911 | 2002–2003 | trat nach der WG-Auflösung nicht mehr in Erscheinung, wohnt allerdings weiterhin in Dresden |
| Giada Gray | Patricia „Pat“ Wolfson #2 | 557–934 | 1996–2003 | Die Rolle wurde 1995 in der 489. Folge bereits durch Dana Carlsen verkörpert. ging nach Kanada Gastauftritte: Folge 1182 (2008), 1218 (2009) |
| Ute Mora † | Berta Griese, geb. Nolte † | 1–934 | 1985–2003 | eilte einer Frau zu Hilfe, die überfallen wurde, und stürzte bei ihrem Rettungsversuch eine Treppe hinunter (Folge 936) |
| Natascha Bonnermann | Pia Lorenz | 678–737 951–964 |
1998–2000 2004 |
verließ die Lindenstraße nach Hülschs Verurteilung |
| Martin Rickelt † | Franz Wittich † | 95–965 | 1987–2004 | starb kurz vor seinem 91. Geburtstag im Krankenhaus. In Folge 971 erhielt Helga telefonisch die traurige Nachricht |
| Christine Stienemeier | Maja Starck † | 684–837 965–982 |
1999–2001 2004 |
starb an Darmkrebs Gastauftritte: Folge 849, 891 (2002), 943–944 (2003–2004), 1225 (2009) in Erichs Traum sowie in der Sonderfolge „Was war, was ist, was wäre wenn ...“ (2010) in einem alternativen Handlungsstrang |
| Ulrike Scheel | Ute Weigel | 684–983 | 1999–2004 | wurde von Urszula gekündigt |
| Stephen A. Sikder | Rashid Daruwalla | 902–1017 | 2003–2005 | kehrte nach Indien zurück; kehrte später zurück, verließ die Lindenstraße aber wenig später mit Marion wieder |
| Reinhold Lampe | Oskar Krämer † | 792–1024 | 2001–2005 | gab seine im Koma liegende Tochter Ines auf und ging ihr ins „sonnendurchflutete Elysium“ voraus |
| Markus Anton | Mikis Houeris | 923–1030 | 2003–2005 | entfloh dem Akropolis |
| Ines Lutz | Franziska Brenner | 798–1041 | 2001–2005 | nahm einen Modejob in Mailand an Gastauftritte: Folge 1212–1214, 1240–1241 (2009) |
| Oliver Moser | Felix Flöter, adopt., geb. Vogt | 720–1048 | 1999–2006 | folgte seiner großen Liebe Monika nach Berlin, studiert nach seinem Kanada-Aufenthalt und einem Kurzbesuch in München auch dort Gastauftritte: Folge 1120–1122 (2007), 1270–1280 (2010) |
| Annemarie Wendl † | Else Kling † [6] | 1–1069 | 1985–2006 | am Christi Himmelfahrtstag nahm sie eine leise Stimme wahr und folgte ihr ins Licht; die Bewohner fanden die friedlich eingeschlafene Hausmeisterin wenig später in ihrer Wohnung |
| Ulrike C. Tscharre | Marion Beimer #2 | 810–1073 | 2001–2006 | zog nach Frankfurt (Oder) Gastauftritte: Folge 1182 (2008), 1225, 1228, 1234–1237, 1246–1247 (2009), 1261 (2010) |
| Philipp Brammer | Jan Günzel | 947–1075 | 2004–2006 | trennte sich von Iffi, nachdem er erfahren hatte, dass Antonia nicht von ihm, sondern von Momo gezeugt worden war Gastauftritt: Folge 1095 (2006) |
| Roman Haubner | Fabian Feldmann | 1026–1082 | 2005–2006 | nahm eine Lehrstelle als Koch in einem Drei-Sterne-Hotel im Schwarzwald an |
| Tim Knauer | Roberto „Bert“ Buchstab † | 1077–1104 | 2006–2007 | musste nach einem Motorradunfall wegen eines Leberrisses operiert werden und starb daraufhin |
| Liz Baffoe | Mary Sarikakis, geb. Dankor | 518–1112 | 1995–2007 | zog mit ihrem Sohn Nikos Panaiotis Sarikakis (dargestellt von Daniel Anih, Folge 922–1112) nach München-Schwabing |
| Margret van Munster † | Rosemarie „Rosi“ Koch † | 157–1119 | 1988–2007 | starb an Herzstillstand (Folge 1121) |
| Willi Herren | Oliver „Olli“ Klatt | 234–1144 | 1990–2007 | machte sich Richtung Mallorca aus dem Staub |
| Franz Rampelmann | Olaf Kling | 387–1174 | 1993–2008 | bedrohte seine Frau Ines und flüchtete aus der Lindenstraße |
| Urs Villiger | Julian Hagen | 1000–1177 | 2005–2008 | geriet in die Schuldenfalle und wollte Vasily über den Tisch ziehen, doch der wusste von den Plänen und legte Julian herein; daraufhin verschwand er blamiert und ruiniert spurlos |
| Thorsten Nindel | Franz-Joseph „Zorro“ Pichelsteiner | 141–670 1136–1179 |
1988–1998 2007–2008 |
ging als falscher Hans Beimer nach Marokko; kehrte später zurück und ging schließlich mit Kathy nach Mexiko Gastauftritt: Sonderfolge „Was war, was ist, was wäre wenn ...“ (2010) in einem alternativen Handlungsstrang |
| Sabine Pfeifer | Kathy Müller | 1101–1179 | 2007–2008 | ging mit Zorro nach Mexiko |
| Anna Nowak | Urszula „Usch“ Winicki | 249–1110 1156–1183 |
1990–2007 2008 |
ging mit Christian und Irina für ein Jahr nach Neuseeland; kehrte dann wieder zurück, worauf die Familie wenig später aufs Land zog Gastauftritte: Folge 1196 (2008), 1205–1206, 1214–1215, 1218 (2009) |
| Karolin Dubberstein | Irina Winicki #2 | 694–1110 1156–1183 |
1999–2007 2008 |
Die Rolle wurde zuvor von 1992–1999 in den Folgen 326–690 bereits durch Geraldine Schuessler verkörpert. ging mit Urszula und Christian für ein Jahr nach Neuseeland; kehrte dann wieder zurück, worauf die Familie wenig später aufs Land zog |
| Klaus Nierhoff | Christian Brenner | 847–1110 1156–1183 |
2002–2007 2008 |
ging mit Urszula und Irina für ein Jahr nach Neuseeland; kehrte dann wieder zurück, worauf die Familie wenig später aufs Land zog Gastauftritte: Folge 1211–1214, 1236, 1240 (2009) |
| Michael Neupert | Bruno Büring † | 1129–1189 | 2007–2008 | misshandelte seine Freundin Sarah und geriet in eine Auseinandersetzung mit deren Mutter Anna; nachdem er diese beleidigt hatte, versetzte sie ihm blind vor Wut einen Stoß; er überlebte den Sturz aus dem mehrstöckigen Hochhaus nicht |
| Marianne Rogée | Isolde Pavarotti, geb. Lensing | 9–1217 | 1986–2009 | zog mit Bruno nach Ischia Gastauftritte: Folge 1306 (2010), 1314–1315 (2011) |
| Heinz Marecek | Bruno Skabowski | 910–1217 | 2003–2009 | zog mit Isolde nach Ischia Gastauftritt: Folge 1221 (2009) |
| Marcus Off | Philipp „Phil“ Seegers | 9–99 466–665 873–1221 |
1986–1987 1994–1998 2002–2009 |
verließ Gabi und Sohn Max und ging nach Amerika; tauchte später wieder auf und kämpft um das Sorgerecht für seinen Sohn, verschwindet jedoch nach dessen Tod wieder; kehrte Jahre später zurück und übernahm wieder die Aufgabe des Hausverwalters Gastauftritte: Folge 1302, 1304–1305 (2010), 1312, 1314, 1359 (2011) |
| Horst D. Scheel | Hans Wilhelm Hülsch | 115–964 1141–1142 1224–1236 |
1988–2004 2007 2009 |
verlässt vorerst die Lindenstraße wieder |
| Michael Baral | Timotheus „Timo“ Zenker #2 | 1207–1242 | 2009 | ließ sich in einem afghanischen Camp zum Terroristen ausbilden und wurde nach einem geplanten Anschlag auf einen deutschen General festgenommen |
| Susanne Evers | Suzanne „Sanne“ Richter | 744–1255 | 2000–2009 | zog zu ihrem neuen Freund, dem Anwalt Kajetan, und ließ sich später von Tanja scheiden |
| Wookie Mayer | Hannelore „Hanne“ Siekmann | 1123–1287 | 2007–2010 | war in ihren Chef Dr. Stadler verliebt, verließ die Lindenstraße nach einem heftigen Streit mit Ludwig und wurde Empfangschefin in einem Schweizer Sanatorium |
| Jeremy Mockridge | Nicolai „Nico“ Zenker #2 | 1150–1293 | 2007–2010 | Die Rolle wurde zuvor von 2002–2006 in den Folgen 883–1096 bereits durch Marcus Venghaus verkörpert. ging nach der Trennung von Caro auf ein Internat Gastauftritt: Folge 1306 (2010) |
| Isabell Brenner | Stefanie „Steffi“ Kunz | 1248–1295 | 2009–2010 | sagte gegen Unterweltboss „Attila“ aus und ging daraufhin ins Zeugenschutzprogramm, durch welches sie eine neue Identität bekam |
| Birgitta Weizenegger | Ines Krämer | 731–1311 | 1999–2011 | kündigte im Café Bayer und ging zu ihrer Freundin Rosalia nach Rom |
| Johannes Scheit | Tom Ziegler | 191–1333 | 1989–2011 | wanderte mit seiner Freundin Cornelia „Kitty“ König (dargestellt von Judith Heusch, Folge 1321–1333) nach Kolumbien aus |
| Christian Rudolf | Jimi Stadler | 1188–1345 | 2008–2011 | nahm nach der endgültigen Trennung von Maria und einem Streit mit seiner Familie ein Jobangebot in Kassel an |
| Anna Antonowicz | Nastya Niemeyer, geb. Pashenko | 1003–1259 1323–1347 |
2005–2010 2011 |
zog mit ihrer Tochter Mila Pashenko (dargestellt von Mara Schindler, Folge 1137–1259) in einen anderen Stadtteil; heiratete Tobias Niemeyer, trat der Sekte „Society“ bei und entführte Mila während eines laufenden Sorgerechtsstreits mit Klaus ins Ausland Gastauftritte: Folge 1276, 1281, 1283 (2010) |
| Giselle Vesco | Hildegard „Hilde“ Scholz #3 | 772–1349 | 2000–2011 | kam eineinhalb Jahre nach ihrer Demenzerkrankung in ein Pflegeheim Gastauftritte: Folge 1352, 1360 (2011) |
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1989 Bambi für die „realistische Darstellung des deutschen Alltagslebens“.
- 1998 Goldene Kamera in der Rubrik: erfolgreichste Serie im deutschen Fernsehen.
- 2001 Grimme-Preis in Gold, in der Rubrik: Spezial, an Hans W. Geißendörfer als Produzent der Serie.
[Bearbeiten] Literatur
- Judy Bister und Sandra Müller; Joachim Christian Huth (Hrsg.): Das Lindenstraßen-Universum. Alle Geschichten. 1. Auflage. vgs, Köln 1998, ISBN 3-8025-2613-9.
- Judy Bister und Sandra Müller; Joachim Christian Huth (Hrsg.): Das Lindenstraßen-Universum. Daten, Fakten, Hintergründe. 1. Auflage. vgs, Köln 1998, ISBN 3-8025-2614-7.
- Hans W. Geißendörfer und Wolfram Lotze (Hrsg.): Lindenstraße – 1000 Folgen in Wort und Bild. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89602-609-7.
[Bearbeiten] Weblinks
- Lindenstraße in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Website der Fernsehserie
- Lindenstraße-Wiki
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Christian Deutschländer: Indendantenwahl: Machtwechsel beim BR. MERKUR ONLINE, 15. April 2010, abgerufen am 4. Juli 2010: „Aus dem ARD-Programm blendete sich der BR in den 70ern und 80ern minutenweise aus, wenn es zu heikel wurde: bei einer Kabarett-Sendung etwa oder bei einem Schwulen-Kuss in der „Lindenstraße“.“
- ↑ Holger Kreitling: Konfuzius und die Wahl. WELT ONLINE, 22. September 1998, abgerufen am 4. Juli 2010.
- ↑ www.tagblatt.de: "Lindenstraße"-Autorin Barbara Piazza legt ihren ersten großen Roman vor. 7. April 2010, abgerufen am 30. Januar 2011.
- ↑ www.lindenstraße.de: Pressetext der ARD und weitere Informationen. Westdeutscher Rundfunk Köln, abgerufen am 12. Dezember 2010: „Das Erste sendet um 18:20 Uhr und um 18:50 Uhr die Folgen 1282 und 1283 der wöchentlichen Serie, um sicherzustellen, dass keinem Fan auch nur eine Minute aus Deutschlands erster Dauerserie entgehen kann.“
- ↑ Nach Kritik: ARD wiederholt verschobene „Lindenstraßen“-Folge. TVmatrix Network, abgerufen am 4. Juli 2010.
- ↑ www.lindenstraße.de: Abschied von Else Kling. Westdeutscher Rundfunk, 5. September 2006, abgerufen am 4. Juli 2010.