Karres

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Feldhockeyspielerin siehe Sylvia Karres.
Karres
Wappen von Karres
Karres (Österreich)
Karres
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 7,52 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 10° 47′ O47.21944444444410.775830Koordinaten: 47° 13′ 10″ N, 10° 46′ 30″ O
Höhe: 830 m ü. A.
Einwohner: 608 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 81 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6462
Vorwahl: 05412
Gemeindekennziffer: 7 02 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 91
6462 Karres
Website: www.karres.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Wilhelm Schatz (ÖVP - Heimatliste Karres)
Gemeinderat: (2010)
(11 Mitglieder)
11 ÖVP - Heimatliste Karres
Lage der Gemeinde Karres im Bezirk Imst
Arzl im Pitztal Haiming Imst Imsterberg Jerzens Karres Karrösten Längenfeld Mieming Mils bei Imst Mötz Nassereith Obsteig Oetz Rietz Roppen St. Leonhard im Pitztal Sautens Silz Sölden Stams Tarrenz Umhausen Wenns Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Karres im Bezirk Imst (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf Karres
Blick auf Karres
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Karres ist eine Gemeinde mit 608 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Imst) des Bundeslandes Tirol (Österreich).

Geografie[Bearbeiten]

Karres liegt im Oberinntal am Fuß des Tschirgant am sonnigen Südhang, Nahe der Mündung der Pitze in den Inn. Das Haufendorf liegt an einer Anhöhe über dem Inn, der hier eine Schlucht bildet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden von Karres sind:

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Grabungen (es wurden Merkur-Statuen, Mauerreste und Grundmauern einer Villa gefunden) beweisen, dass Karres schon zu römischen Zeiten besiedelt war. Jedoch geht man davon aus, dass eine Besiedlung bereits in der späten Bronzezeit (1300 – 800 v. Chr.) stattfand.

Seitdem Karres von Bayern eingenommen wurde, wurde der Ort vom Gericht Imst verwaltet. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts kam die Gemeinde zum Petersberg.

1288 erfolgte erstmals die Nennung des Namens „Cherres“. Bis dahin wurde der Ort vom Gericht St. Petersberg verwaltet. Etwa 12 Jahre scheint Karres als Gemeinde auf, welche einen eigenen Dorfmeister (vergleichbar mit dem Bürgermeister) hatte.

In den Zeiten des Mittelalters wurde am Tschirgant Bergbau betrieben, der jedoch im 19. Jahrhundert wieder eingestellt werden musste. Beweise dafür sind zwei Knappenhäuser.

1810 kam das Dorf wieder zum Gericht Imst, dies wurde im Jahre 1817 jedoch wieder invertiert.[1] 1849 wurde Karres dem neu geschaffenen Gerichtsbezirk Silz zugeschlagen, 1907 jedoch an den Gerichtsbezirk Imst ausgeschieden.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Wappen[Bearbeiten]

Die silbern-schwarze Spitze im Wappen von Karres stellt den Tschirgant dar, an dessen Fuße sich die Gemeinde befindet. Schlägel und Eisen verweisen auf die Bergbauvergangenheit.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Karres

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wald- und Wiesenflächen des Gemeindegebiets werden hauptsächlich von Nebenerwerbsbauern bewirtschaftet, daneben hat sich ein sanfter Tourismus etabliert.

Ausflugsziele[Bearbeiten]

  • zur Karrer Alm (1613 m) und weiter zum Tschirgant (2370 m)
  • zur Karröster Alm (1467 m) und weiter zum Tschirgant (2370 m)
  • liegt direkt an einem Jakobsweg
  • liegt direkt am Inntaler Radweg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Karres – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte von Karres. Mag. Michael Fritz, abgerufen am 3. März 2012.