Kate Beckinsale

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Beckinsale auf der San Diego Comic-Con (2011).

Kathrin „Kate“ Romary Beckinsale (* 26. Juli 1973 in London) ist eine britische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Beckinsale ist die Tochter der britischen Fernsehschauspieler Richard Beckinsale und Judy Loe und jüngere Halbschwester von Schauspielerin Samantha Beckinsale. Ihr Vater starb 1979 im Alter von 31 Jahren. Nach Beendigung der Schule begann sie ihre Karriere als Schauspielerin. 1991 übernahm sie eine Rolle in einem Fernsehfilm über den Zweiten Weltkrieg, der sie in Großbritannien bekannt machte. Am Ende des Jahres 2006 wurde der Film auch in den USA ausgestrahlt. Nach diesem ersten Erfolg studierte Beckinsale an der University of Oxford französische und russische Literatur; in Interviews erzählt sie, dass das Universitätsstudium für sie besser war als der Besuch einer Schauspielschule.

Während ihres ersten Jahres in Oxford wurde Beckinsale eine Rolle in Kenneth Branaghs Film Viel Lärm um Nichts angeboten, einer Verfilmung von Shakespeares gleichnamiger Komödie. Dieser Film verhalf ihr zu weiteren Rollen in Kinofilmen, die sie neben ihrem Studium drehte. Das letzte Studienjahr verbrachte sie in Paris, wo sie die französische Kultur kennenlernte. Dort entschied sie sich, das Studium nach drei Jahren abzubrechen und sich auf eine Karriere als Schauspielerin zu konzentrieren. Seitdem spielte sie in mehreren größeren Filmproduktionen mit, nebenher nimmt sie auch Rollen für Fernsehfilme und Theaterstücke an.

Nach einigen Filmen in England wechselte sie mit Weil es Dich gibt nach Amerika. Der Durchbruch kam mit Pearl Harbor und ihrem ersten Actionfilm Underworld, dem die Fortsetzung Underworld: Evolution folgte. In dem Film Aviator über das Leben von Howard Hughes stellte sie Ava Gardner dar, einen der größten Stars Hollywoods.

Am 9. Mai 2004 heiratete sie den Regisseur Len Wiseman, den sie von den Dreharbeiten für Underworld kannte. Mit dem Schauspieler Michael Sheen hat Beckinsale eine Tochter (* 31. Januar 1999 in London, England).

Im Jahr 2009 wurde sie von den Lesern des US-Magazins Esquire zur Sexiest Woman Alive gewählt.[1] Ein Jahr später wurde sie in die Wettbewerbsjury der 63. Filmfestspiele von Cannes berufen.

Beckinsale in London (2007)

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kate Beckinsale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Esquire's Sexiest Woman Alive Nov. 2009