Kone (Unternehmen)

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KONE Oyj
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Rechtsform Aktiengesellschaft (Finnland)
ISIN FI0009000566
Gründung 27. Oktober 1910
Sitz FinnlandFinnland Finnland, Espoo
Leitung Henrik Ehrnrooth (President & CEO)[1]
Mitarbeiter 43.000 (2013) [2]
Umsatz 6,9 Mrd. Euro (2013) [3]
Branche Industriegüterproduktion
Produkte Aufzugsanlagen Fahrtreppen FahrsteigeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.kone.com
Flaggen vor dem Kone Hauptquartier in Espoo

Die KONE Oyj ist ein finnisches, an der Börse Helsinki notiertes Industrieunternehmen sowie der viertgrößte Aufzugsanlagen- und Fahrtreppenproduzent der Welt mit Hauptsitz in Espoo.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen Kone wurde am 27. Oktober 1910 als Aktiengesellschaft gegründet. Der Name Kone stammt dabei aus dem finnischen und ist übersetzbar mit Maschine.

1970 wurde als erstes Unternehmen außerhalb von Skandinavien die im Jahr 1914 gegründete Ing. Stefan Sowitsch & Co.KG. der Kone Gruppe angeschlossen. Bis 1999 firmierte die in den Konzern eingegliederte Gesellschaft erst als Sowitsch Aktiengesellschaft, später als Kone Sowitsch AG. Zum 1. Januar 2000 änderte die Tochtergesellschaft ihren Namen neuerlich, nunmehr in Kone Aktiengesellschaft. Zu einer der bekanntesten Sowitsch-Aufzugsanlagen in Österreich zählt die Anlage mit zwei Aufzügen im Wiener Donauturm. 1964 waren dies nicht nur die schnellsten Express-Aufzüge Europas, sondern der eine der beiden der erste Doppeldeckeraufzug Österreichs. Die Anlage war bis zum Jahr 2001 die schnellste Aufzugsanlage in Österreich, ehe sie von den bis heute schnellsten Aufzügen (6,3 m/s) in den Vienna Twin Towers abgelöst wurde.

1973 kaufte die Kone GmbH, Aufzüge und Rolltreppen, Tür- und Torservice die 1873 in Hannover gegründete Firma Hävemeier & Sander, Aufzüge.[4]

Mitte der 1980er Jahre akquirierte Kone die Firma Aufzug-Bauer in Augsburg. Das vollständig im Kone-Konzern aufgegangene Unternehmen schrumpfte innerhalb von fünf Jahren von 650 auf 250 Mitarbeiter. Die Fertigung wurde geschlossen und der Aufgabenbereich der verbliebenen Mitarbeiter beschränkt sich heute auf Vertrieb, Montage und Wartung.[5]

1994 wurde Konecranes ausgegliedert. Ebenso wurde in diesem Jahr die US-amerikanische Montgomery Elevator Company übernommen.[6]

Eine weitere Übernahme erfolgte 1996 mit dem Kauf des Fahrtreppengeschäfts von Orenstein & Koppel in Hattingen.

2002 erwarb man vom finnischen Staat dessen 30% Aktienpaket an Partek.[7]

2005 wurde der Bereich Schiffsausrüstung als Cargotec abgespalten.

Die EU verhängte gegen Kone im Februar 2007 eine Strafzahlung in Höhe von 142,12 Mio. Euro wegen Verwicklungen im Aufzugs- und Fahrtreppenkartell.

Firmenprofil[Bearbeiten]

Der Jahresumsatz betrug 2013 6,9 Milliarden Euro. KONE beschäftigt mehr als 43.000 Mitarbeiter in 1.000 Niederlassungen, verteilt auf 50 Länder. Kone liefert Aufzüge, Rolltreppen, Türen, Tore und Verladetechnik in über 80 Ländern der Welt. In Deutschland hat KONE 30 Niederlassungen. [8]

Die Zentrale von Kone Deutschland liegt in Hannover (Lage)52.421699.73245, von Kone Österreich in Wien und von Kone Schweiz in Brüttisellen.

Testanlage[Bearbeiten]

Der längste Testschacht der Welt (ca. 333 m) liegt unterirdisch. Das Unternehmen Kone betreibt ihn in einem aufgelassenen Bergwerk in Lohja in Finnland und führt dort – unter anderem – Tests mit Aufzügen mit bis zu 17 m/s (ca. 62 km/h) durch.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kone – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.kone.com/en/company/organization/management/executive-board/ KONE Executive Board
  2. http://www.kone.com/countries/de_DE/ueber_kone/Pages/default.aspx Über KONE
  3. http://www.kone.com/corporate/en/Investors/Financialinfo/Pages/default.aspx Financial Info
  4. Waldemar R. Röhrbein: Hävemeier & Sander, Aufzüge. In: Stadtlexikon Hannover. S. 248.
  5. Branchenreport „Aufzüge und Fahrtreppen — Branche im Wandel“, Hrsg. IG Metall Vorstand, S. 29.
  6. New York Times vom 11. Oktober 1994: COMPANY NEWS; FINLAND'S KONE BUYS MONTGOMERY ELEVATOR
  7. Konecranes loses to Kone in Partek deal
  8. http://www.kone.de/unternehmen/ueber-kone/