Koropez

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Koropez (Begriffsklärung) aufgeführt.
Koropez
Коропець
Wappen von Koropez
Koropez (Ukraine)
Koropez
Koropez
Basisdaten
Oblast: Oblast Ternopil
Rajon: Rajon Monastyryska
Höhe: 197 m
Fläche: 8,61 km²
Einwohner: 3.752 (2004)
Bevölkerungsdichte: 436 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 48370
Vorwahl: +380 3555
Geographische Lage: 48° 56′ N, 25° 11′ O48.932525.176111111111197Koordinaten: 48° 55′ 57″ N, 25° 10′ 34″ O
KOATUU: 6124255500
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 2 Dörfer
Bürgermeister: Hanna Kujlowska
Adresse: вул. М. Каганця 10
48370 смт. Коропець
Statistische Informationen
Koropez (Oblast Ternopil)
Koropez
Koropez
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Koropez (ukrainisch Коропець; russisch Коропец, polnisch Koropiec) ist eine Stadt in der Westukraine etwa 75 km südwestlich der Oblasthauptstadt Ternopil am gleichnamigen Fluss Koropez nahe dessen Mündung in den Dnister gelegen.

Landschloss Badeni im Ort

Zur Siedlungsratsgemeinde zählen neben der Siedlung noch die östlich gelegenen Dörfer Switle (Світле) und Styhla (Стигла).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wird 1421 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, im Jahr 1453 erhielt sie das Magdeburger Stadtrecht verliehen und gehörte dann bis 1772 in der Woiwodschaft Ruthenien, zur Adelsrepublik Polen-Litauen. Mit den Teilungen Polens fiel der Ort an das österreichische Galizien, hier gehörte der Ort zunächst zur Bezirkshauptmannschaft Tłumacz und schließlich zur Bezirkshauptmannschaft Buczacz.[1]

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Tarnopol), wurde im Zweiten Weltkrieg kurzzeitig von der Sowjetunion und dann bis 1944 von Deutschland besetzt. Während der Sowjetischen Besetzung Ostpolens wurde Koropez im Juni 1940 als Nachfolger von Ustja-Selene zur Rajonshauptstadt des Rajons Koropez, dieser bestand dann bis 1962, als er dem Rajon Monastyryska zugeschlagen wurde.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam die Stadt zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. 1984 erhielt sie schließlich den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Im Ort gibt es mehrere Kirchen und ein Landhaus der Familie Badeni.


Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Koropez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=rgb&datum=18670004&seite=00000048&zoom=2