Kurt von Wahlen-Jürgass

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Oberst Kurt von Wahlen-Jürgass als Kommandeur des Königs-Infanterie-Regimentes Nr.145

Kurt Eugen Georg von Wahlen-Jürgass (* 27. September 1862 in Breslau; † 27. November 1935 in Karlsruhe)[1] war ein königlich preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor.

Leben[Bearbeiten]

Am 31. Mai 1912 kam er zum Stab des 1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 in Karlsruhe.

Während des Ersten Weltkrieges war von Wahlen-Jürgass ab dem 4. April 1914 bis 7. Oktober 1915 Kommandeur des Königs-Infanterie-Regiments Nr. 145. Ab Oktober 1915 bis 9. September 1917 Kommandeur der 68. Infanterie-Brigade;[2] vom September 1917 bis 6. August 1918 Kommandeur der 42. Infanterie-Brigade und ab August 1918 kommandierte er die 21. Infanterie-Division.[3]

Generalmajor von Wahlen-Jürgass war Mitglied im Offizierverein Badischen Leib-Grenadier-Regiments e. V. in Karlsruhe und im Verband der Offiziere des Königs-Infanterie-Regiments 145.

Todesanzeige aus „Der Königs-Infanterist“ vom 14. Dezember 1935:

„Am 27. November 1935 verstarb in Karlsruhe, 73 Jahre alt, wenige Monate nach seiner ihm im Tode vorangegangenen Gattin, der Generalmajor a. D. Kurt v. Wahlen-Jürgaß. Ritter beider Eisernen Kreuze, des Kronenordens II. Kl. u. a. h. Orden. Mit ihm verlieren wir Königs-Infanteristen unseren hochgeschätzten letzten Friedenskommandeur und heldenhaften Regiments- und Brigadekommandeur im Kriege. … Am 27. September 1862 zu Breslau geboren, tritt v. Wahlen-Jürgaß im April 1879, noch nicht siebzehnjährig, als char. Portepee-Fähnrich in das Infanterieregiment 47 ein, 1894 ist es Brigade-Adjutant, anschließend Kompaniechef im Regt. 97 und Grenadier-Regt. 110. Die weitere militärische Laufbahn führte den 1908 zum Major Beförderten im Jahre 1912 ins badische Leib-Grenadier-Regt. 109 nach Karlsruhe, wo er bald als Oberstleutnant aufrückte. Am 4. Juli 1914 wird v. Wahlen-Jürgaß Oberst und Kommandeur unseres Königs-Regimentes. Als solcher rückt er einen Monat später an der Spitze unserer Bataillone in den Krieg. Was der Vollendete als Regimentskommandeur und vom Oktober 1915 als unser Brigadekommandeur geleitet hat. … Bald nach Kriegsende warf ihn unheilbare Krankheit aufs Lager. … Nun ist er der Krankheit erlegen, der auch Kaiser Friedrich erlag. …"

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lexikon der Deutschen Generale, Wa – We
  2. 68. Infanterie-Brigade im GenWiki
  3. www.Militaerpass.net/21id.htm