Landwirtschafts-Simulator

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Landwirtschaft-Simulator
Entwickler Giants Software
Publisher Giants Software
Focus Interactive
Astragon
Erster Titel Landwirtschafts-Simulator 2008 (2008)
Letzter Titel Landwirtschafts-Simulator 2014 (2013)
Plattform(en) Windows, Mac, Xbox 360, PS3, Nintendo 3DS, iOS, Android, Windows Phone
Genre(s) Techniksimulation

Der Landwirtschafts-Simulator ist eine Simulationsspiel-Reihe des unabhängigen Entwicklers Giants Software. Der erste Teil der Reihe war der Landwirtschafts-Simulator 2008. Weitere Versionen erschienen 2009 (Gold Edition), 2011 (Platin Edition), 2012 (Mobile) und 2013.[1] Das Spiel erreichte eine hohe Popularität und wurde zu einem der meistverkauften Computerspiele in Deutschland.[2] Auch in Frankreich oder England erfreute es sich einiger Beliebtheit. Hergestellt wird es durch den Spieleentwickler Giants Software mit Sitz im schweizerischen Schlieren. Der Landwirtschafts-Simulator 2011 verkaufte sich über eine Million Mal.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Spiel kennt zwei verschiedene Spielmodi: kurzweilige Missionen und den zeitlich unbegrenzten Karrieremodus. Die Missionen übernehmen hierbei die Rolle des Tutorials, in deren Rahmen sich der Spieler mit dem Spielprinzip, den Gerätschaften und den Tätigkeiten vertraut machen kann und erste Eindrücke gewinnt. Typische Missionsziele sind zum Beispiel die Bearbeitung einer vorgegebenen Fläche mit einem landwirtschaftlichen Gerät, oder das Abfahren einer vorbestimmten Strecke auf Zeit.

Ziel des Karrieremodus ist es, durch die Bewirtschaftung von Feldern zu einem modernen und erfolgreichen Landwirt aufzusteigen. Anfangs beginnt der Spieler auf einem Bauernhof mit wenigen recht kleinen Maschinen, die im Spielverlauf mit dem erwirtschafteten Gewinn gegen größere Maschinen ausgetauscht werden können. Ein Wirtschaftssystem beeinflusst dabei die erzielten Preise für die Ernte. Eine einfache Wettersimulation und ein Tag-Nacht-Zyklus erfordern außerdem ein wenig Planung, wann welche Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Maschinen müssen mit Kraftstoff betankt und die Geräte mit Inhalt wie z. B. Saatgut befüllt werden. Die Spielfigur hingegen muss, wie bei Simulationen üblich, nicht versorgt werden.

Seit der Version 2011 sind auch Tiere wie Kühe enthalten, in der 2013er Version kammen dann noch zu den Kühen, Schafe und Hühner hinzu, die neben der Ernte als weitere Einnahmequelle dienen. Man kann außerdem mit Hilfe der Erzeugung von Strom Gewinn einfahren. Hierfür stehen dem Spieler vielerlei Bauwerke wie zum Beispiel frei platzierbare Sonnenkraftwerke und Windkraftanlagen zu Verfügung. Es ist außerdem möglich, eine Biogasanlage sowie Gewächshäuser und Bienenhäuser zu betreiben.

Multiplayer[Bearbeiten]

Seit der Version 2011 ist ein Multiplayer-Modus enthalten, jedoch gibt es keinen zentralen Server. Die Verbindungen kommen deshalb über ein Peer-to-Peer-Verfahren zustande. Um den Modus nutzen zu können, müssen die beteiligten Spieler die gleichen Spielerweiterungen haben. Anfang 2013 wurde durch eine Crowdfunding Aktion die Umsetzung von dedizierten Windows Servern realisiert.

Modifikationen[Bearbeiten]

Standardmäßig sind ausschließlich originale Landmaschinen und Geräte enthalten. Einige Hersteller sind zum Beispiel Deutz-Fahr, Case IH und Krone. Die fiktive Marke Lizard dient dazu, Modelle darzustellen, die aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mit Markennamen genannt werden können. Mit Hilfe von „Mods“ lässt sich der Landwirtschafts-Simulator um neue Karten, Funktionen (z. B. Abfahrhelfer), Maschinen, Geräte und Objekte erweitern. Diese so genannten „LS Mods“ lassen sich per Drag and Drop in das Spiel einfügen. Ein Teil der Moddingszene wird dabei von Giants Software aktiv mit einem entwicklereigenen Portal (Modhub) unterstützt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Posting eines Mitarbeiters des Entwicklers zum Erscheinen der Version 2013 (forum.landwirtschafts-simulator.de, 16. September 2011, abgerufen 3. Oktober 2011)
  2. „Landwirtschafts-Simulator 2011“: Hohe Verkaufszahlen und erste Mods (spiele.t-online.de, 28. Oktober 2010, abgerufen 3. Oktober 2011)