Lisel Oppel

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Lisel Oppel (* 14. Oktober 1897 in Bremen; † 11. Juli 1960 in Worpswede) war eine deutsche Malerin.

Biografie[Bearbeiten]

Oppel besuchte von 1914 bis 1918 die Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen und die Akademie der Bildenden Künste München. 1919 zog sie nach Worpswede und gehörte bereits der zweiten Generation der Künstlerkolonie Worpswede an. Sie lebte stets in einfachen Verhältnissen, selbst eine Staffelei soll sie lange Zeit nicht besessen haben. Sie malte das Einfache mit großer Lebenslust und Farbenfreude; vorwiegend Porträts, Menschen bei der Arbeit und bei Festen, seltener reine Landschaften. Sie schuf Öl- und Aquarellbilder und Radierungen.

In der Zeit des Nationalsozialismus war sie auch als Porzellanmalerin sowie als technische Zeichnerin bei der Werft AG Weser tätig. Sie beschickte eine Reihe von Ausstellungen und reiste gerne, mehrmals nach Südeuropa und Nordafrika. 1957 hielt sie ihre Eindrücke von Sevilla und seinen Festen in Aquarellen fest.

Ehrungen[Bearbeiten]

Der Lisel-Oppel-Weg in Bremen-Osterholz wurde nach ihr benannt. Ebenso gibt es in Worpswede einen Lisel-Oppel-Weg am Weyerberg.

Literatur[Bearbeiten]