Mageia
| Mageia | |
|---|---|
| Bildschirmfoto | |
Mageia 2 mit KDE |
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| Basisdaten | |
| Entwickler | Mageia-Community [1] |
| Aktuelle Version | 3 (19. Mai 2013) |
| Abstammung | \ GNU/Linux \ Red Hat Linux \ Mandrake \ Mandriva Linux \ Mageia |
| Architekturen | x86, x86-64 |
| Lizenz | GPL und andere |
| Sonstiges | Sprache: mehrsprachig, u. a. Deutsch |
| Website | mageia.org |
Mageia ist eine Linux-Distribution, die im September 2010 als Abspaltung von Mandriva Linux ins Leben gerufen wurde.[2] Der Name ist griechisch (μαγεία) und bedeutet „Magie“.[3]
Im Juni 2011 arbeiteten über 100 Personen, organisiert in mehr als 10 Teams, innerhalb der internationalen Mageia-Community an der Entwicklung.[1] Träger des Projekts ist eine Non-Profit-Organisation, die von gewählten Mitgliedern geleitet wird. [1]
Inhaltsverzeichnis |
Besonderheiten der Distribution[Bearbeiten]
Die Systemkonfiguration wird bei Mageia Linux mit eigenen Werkzeugen im Rahmen der „Drak-Tools“ konfiguriert – hierzu steht eine zentrale grafische Oberfläche (genannt „Mageia-Kontrollzentrum“) zur Verfügung.
Paketverwaltung[Bearbeiten]
Mageia nutzt zum Installieren von RPM-Paketen als Standard-Paketverwaltung urpm. Urpm löst Abhängigkeiten selbstständig auf und kann auch zum Aktualisieren des Systems genutzt werden. Die Paketverwaltung kann auf folgende Repositorys zugreifen:
- Core – Hauptquelle mit Open Source Paketen
- Nonfree – enthält kostenlose non-free Pakete, wie z. B. proprietäre Treiber für Nvidia- und ATI-Grafikkarten, Firmware für verschiedene WLAN-Karten
- Tainted – enthält Tainted Pakete, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht wurden, allerdings möglicherweise Patente und Copyright-Gesetze in einigen Ländern verletzen könnten, wie z. B. Multimedia-Codecs. Das Tainted Repository wird standardmäßig hinzugefügt, aber nicht aktiviert.
Veröffentlichungszyklen, Unterstützung und Pläne[Bearbeiten]
Vor Erscheinen der ersten Version von Mageia wurden eine Alpha-, zwei Beta- und eine RC-Version veröffentlicht. Eine Portierung auf die ARM-Architektur ist in Arbeit.[4]
Es ist geplant, alle neun Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Diese soll dann 18 Monate lang unterstützt werden. Wenn die Planung einzuhalten ist, soll alle 18 Monate eine Version mit langfristiger Unterstützung von 36 Monaten veröffentlicht werden. [5]
Die finale Version von Mageia 2 wurde am 22. Mai 2012, nach je drei Alpha- und Betaversionen und einer RC-Version,[6] veröffentlicht.[7] Ein Update von Version 1 wird unterstützt.[8]
Boot- und Installationsmöglichkeiten[Bearbeiten]
- Die DVD-ISO und die Dual-arch-CD-ISO mit Benutzung des Drakx-Installers.
- Eine Live-Version zum Testen des Systems, die auf die Festplatte installiert werden kann.
Versionen[Bearbeiten]
| Version | Veröffentlichung | Kernelversion | Anmerkung | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1. Juni 2011 | 2.6.38 | erste Version nach der Abspaltung von Mandriva Linux[2] | |
| 2 | 22. Mai 2012 | 3.3.6 [9] | zweite Version | |
| 3 | 19. Mai 2013 | 3.8.13 [10] | dritte Version | |
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Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Zukünftige Version
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Desktop-Umgebungen und Windowmanager[Bearbeiten]
(Versionen bezogen auf die finale Veröffentlichung von Mageia 3)
- Enlightenment
- Fluxbox
- Fvwm2
- GNOME 3.6.0
- IceWM
- KDE SC 4.10.2
- LXDE 0.5.5
- Openbox
- WindowMaker
- XFCE 4.10.0
- Razor-qt
Eine vollständige Liste der Desktop-Umgebungen und Windowmanager findet sich in den Release-Notes[11][12].
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ a b c Etwas über Mageia 1
- ↑ a b heise.de: Mageia mausert sich
- ↑ Mageia FAQ
- ↑ Vorschau des ARM-Ports verfügbar
- ↑ Mageia 2: Veröffentlichungszyklus, Support und Planungen
- ↑ Mageia 2 Development
- ↑ Mageia 2 ist da!
- ↑ Mageia 2 Release-Notes
- ↑ Mageia 2 Release Notes
- ↑ Mageia 3 Release Notes
- ↑ Mageia 2 Release Notes
- ↑ Mageia 3 Release Notes