Manfred Lehmbruck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Manfred Lehmbruck (* 13. Juni 1913 in Paris; † 26. November 1992 in Stuttgart) war ein deutscher Architekt. Er war einer der Söhne des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck.

Nach dem Abitur 1932 am Wilhelmsgymnasium München[1] studierte Lehmbruck Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg und an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Paul Bonatz. 1942 promovierte er an der Technischen Hochschule Hannover zum Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.). 1968 wurde er als Professor an die Technische Hochschule Braunschweig berufen, wo er 1979 emeritiert wurde.

Seine Promotion über Museumsbau von 1942 und seine beratende und aktive Tätigkeit als Museums-Architekt machten ihn zu einem Experten auf dem Gebiet des Museumsbaus.

Seine bedeutendsten Bauten konzipierte Manfred Lehmbruck in den 1950er Jahren und 1960er Jahren, so das Lehmbruck-Museum in Duisburg, das Reuchlinhaus in Pforzheim, das Federseemuseum in Bad Buchau, das Stadtbad Stuttgart-Feuerbach (mit Glasmalereien von HAP Grieshaber) und verschiedene Bauten für die Textilfabrik PAUSA AG in Mössingen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht über das Wilhelms-Gymnasium in München. ZDB-ID 12448436, 1931/32