Mössingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mössingen
Mössingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mössingen hervorgehoben
48.4063888888899.0575477Koordinaten: 48° 24′ N, 9° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Tübingen
Höhe: 477 m ü. NHN
Fläche: 50,05 km²
Einwohner: 19.554 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 391 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72116
Vorwahl: 07473
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 08 4 16 025
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Freiherr-vom-Stein-Str. 20
72116 Mössingen
Webpräsenz: www.moessingen.de
Oberbürgermeister: Michael Bulander (parteilos)
Lage der Stadt Mössingen im Landkreis Tübingen
Landkreis Böblingen Landkreis Calw Landkreis Esslingen Landkreis Freudenstadt Landkreis Reutlingen Landkreis Rottweil Zollernalbkreis Ammerbuch Bodelshausen Dettenhausen Dußlingen Gomaringen Hirrlingen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Mössingen Nehren (Württemberg) Neustetten Ofterdingen Rottenburg am Neckar Rottenburg am Neckar Rottenburg am Neckar Starzach TübingenKarte
Über dieses Bild
Mössingen vom Fuß des Farrenbergs aus gesehen

Mössingen ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Tübingen am Fuß der mittleren Schwäbischen Alb, rund 15 Kilometer südlich der Kreisstadt Tübingen. Die Stadt erfüllt vor allem die Funktionen Wohnen und Versorgung im südlichen Einzugsgebiet des Verdichtungsraums Mittlerer Neckar.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Mössingen liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb im Tal der Steinlach, einem rechten Nebenfluss des Neckars. Der niedrigste Punkt des Stadtgebietes liegt mit 435 m NN bei der Unteren Mühle an der Steinlach, der höchste auf dem Gipfel des Dreifürstensteins mit 853,5 m NN.

Geologie[Bearbeiten]

Bergrutsch am Hirschkopf

Das Mössinger Stadtgebiet erschließt die wechselhafte Gesteinsfolge aus Tonen, Sandsteinen, Mergeln und Kalksteinbänken des Schwarzen, Braunen und Weißen Jura (Lias, Dogger und Malm). Am bedeutendsten sind die über 100 m mächtigen gebankten Kalke des Weißen Jura β, die die weithin sichtbare Traufkante der Schwäbischen Alb bilden. Weite Bereiche der Unterhänge und des Steinlachtals sind mit z.T. sehr mächtigen periglaziären Kalkschotterdecken überlagert.

Am 12. April 1983 ereignete sich nach anhaltenden Regenfällen auf Mössinger Gemarkung, am Hirschkopf, der größte Bergrutsch in Baden-Württemberg (48° 22′ 40″ N, 9° 4′ 0″ O48.3777777777789.0666666666667700). Dies ist durch die Lage Mössingens am Fuße des Albtraufs und die speziellen Lagerungsverhältnisse der unterschiedlichen Gesteine bedingt. Harte Kalke lagern hier plastischen Mergeln und Tonen auf. Außerdem wird dort durch natürliche Erosion fortwährend Gesteinsmaterial weg befördert, so dass es zwangsläufig über kurz oder lang zu solchen Abrutschungen kommen muss. Am 12. Mai 2006 wurde dieses Gebiet in die Liste der nationalen Geotope aufgenommen.[2][3] Weitere große Bergrutsche ereigneten sich, ebenfalls nach vorausgegangenen ergiebigen Regenfällen, am 3. Juni 2013. Die Fläche von etwa einem Hektar nimmt allein die Rutschung im Bereich der Öschinger Landhaussiedlung ein. Die Siedlung wurde daraufhin evakuiert. Weitere Rutschungen geringeren Ausmaßes ereigneten sich an der Südwestseite des Farrenbergs, am Buchberg, bei den Talheimer Wasserfällen und an der Talheimer Steige.[4]

Landschaft[Bearbeiten]

Der Farrenberg, Mössingens Hausberg im Mai 1995, von Belsen aus gesehen
Silberdistel auf dem Alten Morgen bei Mössingen-Belsen

Mössingen liegt inmitten eines Streuobstwiesengebietes. Von April bis Juni ergeben sich verschiedene natürliche Blühaspekte beginnend mit der Zwetschgen- und Kirschblüte und endend mit der Blüte der artenreichen Wiesen v.a. am Trauf der Schwäbischen Alb. Die Hänge der im Mössinger Stadtgebiet gelegenen Albberge und Teile des Albvorlandes wie z. B. der Firstberg oder der Bästenhardt Wald, sind bewaldet. Es dominieren forstlich genutzte, aber naturnahe Kalk-Buchenwälder. Speziell die Mergelhänge und Standorte über Tonschiefer und Braunjuratonen wurden in der Vergangenheit großflächig mit Nadelholz aufgeforstet, das dort von Natur aus nicht vorkommen würde. Die Bäche werden meist von naturnahen Erlen-Eschen-Bachwäldern begleitet. Den Bachwäldern entlang der Steinlach sind vielfach fremdländische Hybrid-Pappeln beigemischt. Kleinflächige Kalkmagerrasen vom Typ der Enzian-Schillergras-Rasen an den Braunjurahängen erinnern an die Zeit, als die Hüteschafhaltung noch einen größeren Stellenwert einnahm. Großflächige Halbtrockenrasen mit zahlreichen Orchideen-Vorkommen bilden die Hochfläche des Filsenbergs und den Kegel des Meisenbühls südlich von Öschingen.

Fauna[Bearbeiten]

Mössingen weist eine artenreiche Vogelfauna auf. Bedeutende Lebensräume sind die strukturreichen und großflächigen Streuobstwiesen. Herausragend sind die individuenreichen Populationen des seltenen Halsbandschnäppers und des Grauspechts. Die Hochfläche des Farrenbergs ist ein Neuntöter-Habitat sowie Fortpflanzungszentrum der Spanischen Flagge, einer seltenen Bärenspinnerart. Auf dem Filsenberg brütet die Heidelerche. Die Streuobstwiesen sind auch Fledermaus-Reviere. In den Wäldern am Albtrauf haben Fledermauskästen für die Ansiedlung von Fledermäusen gesorgt. Dort kommt die Bechsteinfledermaus in großer Anzahl vor.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mössingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen beziehungsweise zum Landkreis Reutlingen ¹ und zum Zollernalbkreis ²

Nehren, Gomaringen, Reutlingen ¹, Sonnenbühl ¹, Burladingen ², Hechingen ², Bodelshausen und Ofterdingen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Mössingen besteht aus den drei Stadtteilen Mössingen, Öschingen und Talheim. Die Stadtteile sind räumlich mit den früheren Gemeinden gleichen Namens identisch. In Mössingen gilt die Unechte Teilortswahl, dementsprechend bilden die Stadtteile drei als Wohnbezirke bezeichnete Wahlkreise. In den beiden Stadtteilen Öschingen und Talheim sind Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.[5]

Zum Stadtteil Mössingen gehören die Kernstadt Mössingen, das Dorf Belsen, der Weiler Bad Sebastiansweiler, die Häuser Ziegelhütte und der Ortsteil Bästenhardt. Zum Stadtteil Öschingen gehören das Dorf Öschingen und die Häuser Krümlingmühle. Zum Stadtteil Talheim gehören das Dorf Talheim und die Höfe Bleiche, Obermühle, Salpeterhütte und Unterhütte.

Im Stadtgebiet liegen mehrere abgegangene, heute nicht mehr bewohnte Ortschaften und abgegangene Burgen; Buch, eine Badstube im Butzen, St. Johannisweiler und Steinhofen (im Stadtteil Mössingen), die abgegangene Burg First im Stadtteil Öschingen und die Wüstung Weiler im Stadtteil Talheim.[6]

Geschichte[Bearbeiten]

Vermutlich gründete ein „Masso“ an der oberen Steinlach das allamannische Dorf Masginga, die ursprüngliche Siedlung befand sich auf der Gemarkung des heutigen Teilorts Belsen. In einer Urkunde des Klosters Lorsch („in pago alemannorum in Messinger marca“) aus dem Jahre 774 findet sich die erste urkundliche Erwähnung.

Bis ins frühe 15. Jahrhundert gehörte Mössingen den Grafen von Zollern. Nach einer Auseinandersetzung zwischen Graf Friedrich XII. (genannt der „Öttinger“) und den Herren von Ow wurde Mössingen Anfang des 15. Jahrhunderts geplündert und niedergebrannt. Infolgedessen befestigte man den Mössinger Friedhof mit einer hohen Mauer und einem Wehrturm. 1415 verpfändete Graf Friedrich von Zollern Mössingen an Graf Eberhard von Württemberg. Nach langwierigen Auseinandersetzungen mit den Grafen von Zollern kam Mössingen im Jahre 1441 endgültig an das Herzogtum Württemberg. Im Jahre 1534 führte Ulrich von Württemberg die Reformation durch. Infolge des Dreißigjährigen Kriegs, der Erbfolgekriege und Koalitionskriege nahm der Ort große wirtschaftliche Schäden. Eine Auswanderungswelle zu Ende des 18. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Polen, Siebenbürgen und Amerika schwächte den Ort weiter.

Die Gedenktafel zum Mössinger Generalstreik wurde im Jahr 2003 an der Außenmauer der Langgass-Turnhalle neben dem Haupteingang angebracht.

Größere Aufmerksamkeit erlangte Mössingen am 31. Januar 1933. Hier fand der einzige Arbeiteraufstand in Deutschland gegen die Machtergreifung Adolf Hitlers statt, der so genannte Mössinger Generalstreik.

Durch Bevölkerungsanstieg, Zuwanderungsgewinne durch Heimatvertriebene sowie ausländische Gastarbeiter und umgesiedelte Russlanddeutsche erreichte der wirtschaftliche Aufschwung 1950 auch die Region. Eine Trabantenstadt, Bästenhardt, wurde aufgebaut.

Am 1. Januar 1971 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Talheim. Öschingen wurde am 1. Dezember 1971 eingemeindet. Am 1. Januar 1974 wurden die Stadtrechte verliehen. Infolge des weiteren Bevölkerungszuwachses wurde die Stadt weiter ausgebaut. In Öschingen, Belsen und an den Rändern der Kernstadt und von Bästenhardt entstanden große Wohngebiete. Industrie und Gewerbe siedelten sich vor allem am Nordrand und zwischen der Kernstadt und Bästenhardt/Belsen an. Das Rathaus wurde am Bahnhof neu gebaut, die alte Innenstadt wurde verkehrsberuhigt. Dazu trugen auch der verkehrsentlastende Nord- und Südring bei.

2008 stimmte die Landesregierung dem Antrag der Stadt zu, Mössingen zum 1. Januar 2009 zur Großen Kreisstadt zu erheben.[7]

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Mössinger Stadtteile haben eine wechselhafte und unterschiedliche Geschichte, obwohl alle einschließlich der Kernstadt bis 1403 zur Grafschaft Zollern gehörten und dann an Württemberg kamen. Hier gehörten sie zum Amt bzw. Oberamt und ab 1934 Kreis Rottenburg. Dieser ging später im Kreis Tübingen auf.

Die Geschichte der Stadtteile wird in den jeweiligen Artikeln beschrieben.

Religionen[Bearbeiten]

Seit der Reformation ist Mössingen evangelisch. Die aktuell bestehenden Kirchgemeinden Martin Luther, Johannes und Peter und Paul gehören der evangelisch-lutherischen Landeskirche an. Des Weiteren gibt es im Ort eine Gemeinschaft evangelischer Pietisten sowie die Evangelisch-methodistische Christuskirche.

Die römisch-katholische Kirche befindet sich in der Diaspora. Die Anzahl katholischer Christen vergrößerte sich mit dem Zuzug durch Heimatvertriebene und Gastarbeiter aus katholischen Regionen. Die Vergrößerung der katholischen Kirchgemeinde machte einen Kirchenneubau im neuen Stadtzentrum notwendig. Die alte Kirche Auf Dachtel wurde abgerissen.

Die Neuapostolische Kirche ist in Mössingen mit einer eigenen Kirche vertreten, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) versammelt sich regelmäßig im Stadtteil Belsen, ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas befindet sich im Industriegebiet Schlattwiesen. Muslime besuchen zum Freitagsgebet die Ensar-Camii-Moschee in der Karl-Jaggy-Straße.

Politik[Bearbeiten]

Die Geschäftsstelle des Regionalverbands Neckar-Alb befindet sich seit dem 1. November 1992 in Mössingen, nachdem sie ihren Sitz zuvor in Tübingen hatte. Verbandsvorsitzender ist Eugen Höschele (Bürgermeister a. D.).

Es besteht eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mössingen mit den Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen.

Im Regionalplan ist Mössingen als Unterzentrum ausgewiesen und gehört zum Mittelbereich Tübingen. Mössingen führt zusätzlich, wie die Stadt Pfullingen, Entlastungs- und Ergänzungsfunktionen auf der Stufe eines Mittelzentrums.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2009[8]
Wahlbeteiligung: 46,83 %
 %
40
30
20
10
0
36,68 %
17,22 %
16,07 %
15,86 %
14,18 %
keine
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+4,46 %p
+0,91 %p
-1,46 %p
-1,32 %p
+5,94 %p
-8,52 %p
Sonst.

Der Gemeinderat wird für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Seit der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 verteilen sich die 28 Sitze wie folgt auf die Parteien und Gruppierungen:[9]

  • FWV: 11 Sitze
  • SPD: 5 Sitze
  • FWG: 4 Sitze
  • CDU: 4 Sitze
  • GRÜNE: 4 Sitze

Bürgermeister und Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt (2009) trägt das Stadtoberhaupt (reguläre Wahlperiode: acht Jahre) die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister.

  • 1893–1902: Schultheiß Bauer
  • 1902–1933: Karl Jaggy
  • 1933–1945: Gottlieb Rühle
  • 1945: Jakob Stotz
  • 1945–1962: Gottlieb Rühle
  • 1962–1982: Erwin Kölle
  • 1982–1998: Hans Auer
  • 1998–2010: Werner Fifka
  • seit 1. Oktober 2010: Michael Bulander [10]

Wappen[Bearbeiten]

Mössinger Wappen von 1952

Das Wappen wurde 1952 von der damaligen Gemeinde Mössingen eingeführt. Die Farben des Wappens schwarz-silber sollen auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Zollern hinweisen. Das Wappen zeigt auf schwarzem Grund ein silbernes diagonal nach links oben verlaufendes Wellenband, welches den schwarzen Wappenschild in ein rechtes oberes und ein linkes unteres Feld unterteilt. Im rechten oberen Feld befinden sich drei kleine Wappenschilde. Das linke untere Feld zeigt einen silbernen Brunnen mit geteiltem Wasserstrahl. Das Wellenband stellt die Teilung des Ortes durch die Steinlach in einen nördlichen und südlichen Teil dar. Der Brunnen weist auf die Schwefelquellen des Stadtteils Bad Sebastiansweiler hin. Die drei Wappenschilde im rechten oberen Feld sollen an den Dreifürstenstein, den Hausberg von Mössingen, erinnern. Am Dreifürstenstein stießen die Grenzen der drei Territorien Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg aufeinander.[11]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

  • Geistliche Konzerte Mössingen.

Aufführungsort der „Geistlichen Konzerte“ sind die drei evangelischen Kirchen in Mössingen und die katholische Marienkirche. Die Konzerte möchten das Evangelium in der ganzen Breite der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten vermitteln. So erklingt alte und neue Musik in großen und kleinen Besetzungen. Die Peter- und Paulskirche bietet eine hervorragende Akustik und eine erweiterte Weimer-Orgel von 1820. Günstige Aufstellmöglichkeiten durch einen Bühnenaufbau bietet die in Mössingen an der Durchgangsstraße Reutlingen – Hechingen gelegene Martin-Luther-Kirche. Für kleinere Besetzungen eignet sich die Johanneskirche in Bästenhardt mit ihrer musizierfreundlichen Akustik. Die moderne katholische Marienkirche besitzt eine 2-manualige Orgel von Fischer + Krämer.

Theater[Bearbeiten]

  • Theatergruppe Schwobastroich

Kino[Bearbeiten]

Die Lichtspiele Mössingen gelten als eines der schönsten Kinos im Südwesten Deutschlands. Es wird in der Regel am Wochenende, in der Wochenmitte und an Feiertagen ein Programm im nostalgischem Kinoambiente der 1950er Jahre geboten (Kinosaal von 1952). Mit den Programmreihen „Kino am Freitag“ und „Kino & Kirche“ (seit 1991) werden aktuelle Filme und Klassiker gezeigt, Das Kino hat hierfür schon mehrfach Auszeichnungen erhalten.[12]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Für Mössingen typische Blumenrabatten an Straßen und Wegen
Vogelschutzzentrum

Mössingens besonderer Schmuck sind seit 1992 bunte Blumenwiesen, blühende Straßenrandstreifen und Kreisverkehre, welche die Stadt von Frühjahr bis Herbst aufblühen lassen. Die Jury des Bundeswettbewerbs der Entente Florale Deutschland verlieh der Stadt dafür im Oktober 2001 die Goldmedaille.

Der NABU unterhält in Mössingen bei der Ziegelhütte ein für Besucher zugängliches Vogelschutzzentrum. Hier werden jährlich mehr als 100[13] verletzte oder kranke (Jung)Vögel und Fledermäuse behandelt.

Museen[Bearbeiten]

  • Holzschnitt-Museum Klaus Herzer im Öschinger Schultheißenhaus
  • Rechenmacherhaus Wagner in Mössingen
  • Raumfahrt-Museum Fritz in Talheim
  • Historische Messerschmiede in Mössingen, Hirschgasse 13
  • Kulturscheune in der Brunnenstraße mit wechselnden Ausstellungen

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Seit 1985 erinnert eine Gedenktafel auf dem Jakob-Stotz-Platz an den kommunistischen Hitler-Gegner Jakob Stotz[14], der als maßgeblich Beteiligter den Mössinger Generalstreik vom 31. Januar 1933 anführte, einen der wenigen in Deutschland erfolgten Arbeiterproteste gegen die NS-Diktatur, wofür er zu mehrjähriger Haft verurteilt wurde, diese aber überlebte und nach 1945 am demokratischen Neuaufbau im Ort mitwirkte.[15]

Des Weiteren erinnert seit 2003 an der Langassturnhalle eine weitere Gedenktafel an den Mössinger Generalstreik.

Bauwerke[Bearbeiten]

Peter und Pauls-Kirche (1977)
  • Belsener Kapelle
  • Evangelische Peter-und-Paulskirche (erbaut 1517, Weimer-Orgel von 1820)
  • Restaurierte Fachwerkhäuser im alten Zentrum, darunter auch das alte Rathaus und die Gipsmühle.
  • Quenstedt-Gymnasium im Bildungszentrum am Südende der Kernstadt
  • Denkmalgeschützte Industriearchitektur von 1928 und 1951: Teile der Textilfabrik Pausa[16] wurden von dem Architekten Manfred Lehmbruck entworfen und 2004–2011 durch das Büro Baldauf Architekten [17] denkmalgerecht saniert und umgenutzt. Das Projekt erhielt 2011 die Auszeichnung für beispielhaftes Bauen der Architektenkammer Baden-Württemberg[18]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Teile des Albtraufs innerhalb des Mössinger Stadtgebiets mit dem Farrenberg und dem Roßberg gehören dem FFH-Gebiet 7620-343 „Albtrauf zwischen Mössingen und Gönningen“ an. In dieses europaweit bedeutsame Schutzgebiet sind die Naturschutzgebiete „Bergrutsch am Hirschkopf“, „Filsenberg“ und „Öschenbachtal“ eingegliedert. Im Bereich des NSG „Bergrutsch am Hirschkopf“ findet keine Nutzung mehr statt, so dass dort die natürliche Entwicklung der belebten Natur beobachtet werden kann und durch Dauerbeobachtung wissenschaftlich erforscht wird.

Naherholungsziele[Bearbeiten]

  • Olgahöhe: 602 Meter hoher Vorberg des Farrenbergs mit Waldspielplatz und Grillhütte. Von dort ergeben sich Ausblicke auf Stadt Mössingen und Landkreis Tübingen sowie auf einen Ausschnitt des Albtraufs und die vorgelagerten Streuobstwiesen. Austragungsort des Sonnwendfeuers, einer sommerlichen Veranstaltung des Schwäbischen Albvereins.
  • Kurpark und Schwefelquelle Bad Sebastiansweiler
  • Dreifürstenstein: 853,5 Meter hoher Berggipfel südlich des Stadtteils Belsen, der über einen Pfad vom Wanderparkplatz Alter Morgen erreicht werden kann. Von dort oben ergeben sich Fernblicke bis zu den Gipfeln des Schwarzwalds. Am Dreifürstenstein kamen die Grenzen dreier Fürstentümer zusammen.
  • Farrenberg: 820 Meter hoher Hausberg Mössingens mit Motor- und Segelflugplatz sowie verschiedenen Aussichtspunkten auf das Albvorland.

Sport[Bearbeiten]

Hauptträger des Sportsgeists in Mössingen ist die Sportvereinigung (SpVgg) Mössingen (rund 2.000 Mitglieder) mit zwei Sportplätzen und Vereinsheim in der Langestraße/Lichtensteinstraße. Weitere Sportplätze befinden sich in den Ernwiesen südöstlich von Bästenhardt, auf Talheimer Gebiet im Holderbachtal im Osten von Öschingen. Im Ernwiesen-Stadion werden alljährlich auch die sommerlichen Bundesjugendspiele der Mössinger Schulen ausgetragen. Tennisanlagen des Mössinger Tennis-Clubs befinden sich am Freibad auf dem Hegwiesengelände. Im Gewerbegebiet Lange Hirschen befindet sich eine Tennishalle. Auch die Schulsporthallen und die Steinlachhalle stehen für Vereins- und Freizeitsportveranstaltungen verschiedener Art zur Verfügung. Flugsport kann vom Flugplatz auf dem Farrenberg aus betrieben werden. Schießanlagen befinden sich bei der Olgahöhe und in Öschingen. Boule, der französische Volkssport, kann auf zwei Plätzen in der Grünanlage an der Steinlach gespielt werden.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Maskenabstaubede des Steinlachtaler Fasnachtsvereins auf dem Mössinger Rathausplatz am 6. Januar (Heilige Drei Könige)
  • Fasnetsverbrennung auf dem Mössinger Rathausplatz am Fasnetsdienstag
  • Maibaumfeste in Mössingen und seinen Stadtteilen am 30. April (Walpurgisnacht)
  • Bergfeuer auf der Olgahöhe zur Sommersonnenwende am 21. Juni
  • Straßengalerie auf dem Mössinger Rathausplatz am 2. Sonntag im Juli
  • Flugschau des Motor- und Segelsportvereins auf dem Farrenberg
  • Umsonst & Draußen-Festival Mössingen
  • Rosen- und Kunstmarkt
  • Mössinger Stadtlauf (seit 2004 jährlich im Juli)
  • Für Kinder (5–11 Jahre) findet in der ersten und zweiten Sommerferienwoche das Spatzennest statt, das vom Jugendforum Oberes Steinlachtal e.V. veranstaltet wird.
  • Alle zwei Jahre findet im Gebiet Schulzentrum / Jakob-Stotz-Platz, das Stadtfest (ehm. Bürgertreff) statt.
  • Alle zwei Jahre veranstaltet der Mössinger Fasnetsverein eine Zeltfasnet
  • eintägiger Weihnachtsmarkt Anfang Dezember in der Falltorstraße und rund um die Peter- und Paulskirche
  • Das Apfelfest jeweils am ersten Oktoberwochenende

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

  • Maultaschen, die echten Messenger Strudle, werden von einheimischen Metzgern und Gastronomen noch selbst hergestellt, aber auch auf manchem Fest angeboten, in Brühe oder in der Pfanne gebraten.
  • Mössinger Bier: Die Mössinger Bierbrauerei ist als einzige von ehemals sieben übrig geblieben und braut in den Produktionsanlagen Auf der Lehr alle üblichen Biersorten vom Pils bis zum hellen Hefeweizen.
  • Charakteristisch für die Gemeinden im Streuobstgebiet am Albtrauf sind Edelbrände, so auch für Mössingen und seine Teilorte. Es sind mehrere Brennereien vorhanden, die im Lohnbetrieb arbeiten und auch von geringen Mengen Brände erzeugen. Bekannt ist der „Belsemer Kirsch“ aus dem Ortsteil Belsen.
  • Mössinger Kaffee: Die Mössinger Kaffeerösterei „Spezialitäten Compagnie“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Die Wälder auf Mössinger Gemarkung werden fast ausnahmslos intensiv forstlich genutzt. Mössingen war bis 1995 auch Sitz eines Forstamtes. Die Landwirtschaft ist bäuerlich geprägt. Neben- und Zuerwerbsbetriebe sind noch verbreitet. Einen hohen Stellenwert nimmt der Streuobstbau ein. In Belsen ist auch ein Schäfer ansässig, dessen Herde die Unterhänge der Albberge beweidet.

Gewerbe[Bearbeiten]

Motor der Wirtschaft war lange Zeit die Textilindustrie. Ausschlaggebend war die Lage an der Steinlach als Vorfluter und für die Stromgewinnung. Einer der Hauptarbeitgeber war die PAUSA AG, eine Stoffdruckerei, die 1871 als „Mechanische Buntweberei Hummel“ gegründet, 1919 in PAUSA AG umbenannt und 2004 stillgelegt wurde. An zweiter Stelle stehen Holz und Metall verarbeitende Industrie. Eine Maschinenfabrik hat sich bereits Ende der 1960er-Jahre im Westen der Stadt angesiedelt. Am Bahnhof befinden sich ein Sägewerk, das jedoch inzwischen stillgelegt wurde und eine Nudelfabrik. In Mössingen gibt es vorrangig Klein- und Mittelstandsbetriebe. Mössingen bildet einen Teil des Gewerbestandorts Steinlachtal. Ausgedehnte Gewerbegebiete befinden sich im Südwesten und Norden (Schlattwiesen) der Kernstadt. Der aktuelle wirtschaftliche Schwerpunkt liegt im Bereich Handel und Dienstleistungen. Am Rand der Kernstadt haben sich zahlreiche Großmärkte angesiedelt. Aber auch der Einzelhandel hat eine große Bedeutung. Hauptgeschäftsstraßen sind Bahnhofstraße und in der Verlängerung dazu die Falltorstraße, die die Stadt in West-Ost-Richtung durchziehen. Dort reihen sich Geschäfte für den speziellen Bedarf wie Juwelier, Optiker und Spielwarenhandel, aber auch Dienstleistungsbetriebe wie Sparkassen, Versicherungen und Arztpraxen, aneinander.

Medien[Bearbeiten]

Als örtliche Tageszeitungen mit entsprechendem Lokalteil sind das Schwäbische Tagblatt und der Reutlinger General-Anzeiger (GEA) erhältlich. Der regionale TV-Sender RTF.1 ist in Mössingen per Kabel verfügbar. Einmal wöchentlich erscheint das Amtsblatt der Stadt Mössingen.

Bergbau[Bearbeiten]

In einem Steinbruch am westlichen Rand der Gemarkung wurden lange Jahre die Tonschiefer des Schwarzen Jura abgebaut. Aus dem bitumenhaltigen Gestein wurde Petroleum gewonnen. Die Tonschiefer dienten auch zur Herstellung von Ziegelsteinen. Der Steinbruch wurde mit Erdmaterialien wieder aufgefüllt. Weitere Steinbrüche befanden sich unterhalb des Hirschkopfs. Dort wurde zur Gewinnung von Wegeschotter Weißjurakalk gebrochen. In der Gipsmühle wurde Gips verarbeitet.

Fremdenverkehr[Bearbeiten]

Trotz der Lage Mössingens am Albtrauf, des Vorhandenseins von Heilquellen und der vielfältigen Naturausstattung, hat der Fremdenverkehr noch keinen hohen Stellenwert erlangt. Beherbergungs- und Bewirtungsbetriebe sind unterrepräsentiert. Im Ortsteil Bad Sebastiansweiler hat sich eine Kurklinik angesiedelt. Eine Touristenattraktion ist das Mössinger Bergrutschgebiet, zu dem mittlerweile Hinweisschilder führen und das durch einen Wanderpfad und Informationstafeln erschlossen ist. Regelmäßig finden dorthin Naturführungen statt.

Bildung[Bearbeiten]

Mössingen ist ein wichtiger regionaler Bildungsstandort. Bereits 1957 wurde südwestlich der Mössinger Altstadt die Gottlieb-Rühle-Hauptschule fertig gestellt. Es folgten 1967 die Friedrich-List-Realschule und 1973 das Quenstedt-Gymnasium sowie die Flattich-Förderschule. Die Jahn-Turnhalle komplettierte das Bildungszentrum. Im südlichen Anschluss entstand nur 2 Jahre später die Körperbehindertenschule (KBS) als Bestandteil des Körperbehindertenzentrums Neckar-Alb. Weitere Grund- und Hauptschulen befinden sich in den Ortsteilen Bästenhardt und Talheim. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg erbaute 1962 bis 1965 am Firstwald nordöstlich Mössingens ein Aufbaugymnasium mit Internat. Die städtische Volkshochschule Tübingen unterhält eine Außenstelle in Mössingen.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 27, die ehemalige Schweizer Straße, verbindet die Stadt nach Norden mit Tübingen und Stuttgart und nach Süden mit Hechingen. Sie tangiert das Stadtgebiet im Westen. Vom Stadtteil Talheim führt die L 385 als Passstraße (Talheimer Steige) auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb nach Melchingen. Die L 384 verbindet Mössingen mit der im Nordosten liegenden Großstadt Reutlingen und dem Nachbarort Nehren. Eine Umgehungsstraße, der Nordring, führt den Durchgangsverkehr im Norden um Mössingen herum. Er wurde nach fast 30-jähriger Planungszeit am 12. Januar 2007 dem Verkehr übergeben. Das zur Zeit seiner Entstehung größte Verkehrsprojekt des Landkreises Tübingen wurde in 16 Monaten für 5,061 Millionen Euro gebaut. 1973 wurde zum Stadtteil Bästenhardt eine neue Verbindungsstraße mit 100 Meter langem Tunnel unter der Bahnstrecke gebaut.

Mössingen wurde mit Einweihung des Bahnhofs am 24. Juli 1869 offiziell an das Bahnnetz angebunden und ist aktuell Regionalexpress-Haltepunkt entlang der Bahnlinie Tübingen-Aulendorf, der sogenannten Zollernalbbahn. Auch der Stadtteil Belsen besitzt einen Regionalbahn-Haltepunkt.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 113.

Ein Motor- und Segelflugplatz befindet sich auf dem Farrenberg im Süden der Stadt.

Wasserversorgung[Bearbeiten]

Das Trinkwasser kommt über Fernleitungen aus dem Bodensee. Durch das Stadtgebiet verläuft der Albstollen, der Bodenseewasser auch in den Mittleren Neckarraum leitet. Bei Talheim sorgt ein Pumpwerk für die Steigerung des Wasserdruckes. Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung hat seinen Sitz in Stuttgart. Der Wasserbehälter für die Mössinger Trinkwasserversorgung liegt auf dem fast 600 Meter hohen Schlossbuckel. Das Abwasser wird in die an der Steinlach bei Tübingen gelegene zentrale Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Steinlach-Wiesaz geleitet.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Mössingen beherbergt ein Notariat. Ferner ist Mössingen Sitz der Stiftung KBF gGmbH, Mössingens größtem Arbeitgeber und Deutschlands ehemals größter Zivildienststelle.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Erwin Canz (* 29. Juni 1853; † 16. September 1937), Oberbaurat
  • Richard Burkhardt (* 12. März 1877; † 5. Mai 1958), Fabrikant
  • Otto Merz sen. (* 5. September 1886; † 19. Oktober 1964), Fabrikant
  • Erwin Kölle (* 20. November 1920; † 10. Februar 2005), Bürgermeister
  • Hans Auer (* 6. Juli 1939), Bürgermeister
  • Willy Häussler († 1986), Direktor der ehemaligen Firma Pausa

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Julius Speer (1905–1984), geboren im Stadtteil Talheim, Forstwissenschaftler
  • Andreas Felger (* 1935), Maler, Bildhauer und Glaskünstler
  • Willi Rudolf (* 1944 in Öschingen), Unternehmer, Kreisbehindertenbeauftragter
  • Michael Lang (* 1965), Oberbürgermeister von Wangen im Allgäu
  • Angelo Vaccaro (* 1981), italienisch-deutscher Fußballspieler

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Das Orkantief Lothar wütete am 26. Dezember 1999 auch über Mössingen und führte zu starken Schäden in mehreren Wäldern. Der Bästenhardter Wald im Westen der Stadt wurde fast vollständig vernichtet, ein damals hiebreifer Tannenwald.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e.V.
  3. http://www.alberlebnis.de/nationaler_geotop.html
  4. Eike Freese unter http://www.neckar-chronik.de vom 4. August 2013, 0.08 Uhr
  5. Hauptsatzung der Stadt Mössingen vom 11. Dezember 1995 (PDF)
  6. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 131–134
  7. www.moessingen.de
  8. http://www.moessingen.de/ceasy/modules/core/resources/main.php5?id=2446
  9. http://www.moessingen.de/ceasy/modules/core/resources/main.php5?id=2443
  10. Mössingens künftiger OB heißt Michael Bulander
  11. Mössinger Heimatbuch von 1973, hrsg. von der Gemeinde Mössingen – Seiten 243/244
  12. Website Mössingen – Kino
  13. http://vogelschutzzentrum.de/front_content.php?idcat=26 abgerufen am 10. Juli 2010
  14. Stadt Mössingen ehrt Jakob Stotz
  15. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 61, ISBN 3-89331-208-0
  16. Dieter Büchner, Michael Ruhland: Kompromisslose Beständigkeit in gutem Geschmack. Die Textilfirma Pausa in Mössingen (Kreis Tübingen). In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 34. Jg. 2005, Heft 3, S. 142–150 (PDF)
  17. Pausa Mössingen. Abgerufen am 8. Mai 2013.
  18. Pausa Mössingen, Auszeichnung. Website der Architektenkammer Baden-Württemberg

Literatur[Bearbeiten]

  • Armin Dieter: „Nationaler Geotop“ – Mössinger Bergrutsch: einer der bedeutendsten Geotope Deutschlands , Mössingen: Mauser & Tröster, [2008], ISBN 978-3-941500-00-6
  • Hermann Berner, Bernd Jürgen Warneken (Herausgeber): „Da ist nirgends nichts gewesen außer hier!“ Das „rote Mössingen“ im Generalstreik gegen Hitler (Zur Sozialgeschichte Mössingens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts); Talheimer Verlag, Mössingen 2012, 360 Seiten, ISBN 978-3-89376-140-1 (Rezension online auf zeit-zeugnisse.de)
  • Gertrud Döffinger, Hans-Joachim Althaus: Mössingen. Arbeiterpolitik nach 1945. TVV-Verlag, Tübingen 1990, 265 Seiten, ISBN 3-925340-63-7. Das Buch ist Teil der Reihe „Studien & Materialien“ des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für empirische Kulturwissenschaft im Auftrag der Tübinger Vereinigung für Volkskunde e. V. (TVV) und beschäftigt sich mit den Folgen des Mössinger Generalstreiks für die Mössinger (Arbeiter-)Politik, gestützt auf Zeitzeugeninterviews und Archivquellen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mössingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien