1913
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Staatsoberhäupter · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Filmjahr · Sportjahr
Kalenderübersicht 1913
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| 1913 | |
|---|---|
| Die Jungtürken unter Ismail Enver übernehmen die Macht im Osmanischen Reich. | Im Zweiten Balkankrieg wird das im Ersten Balkankrieg eroberte Gebiet neu aufgeteilt. |
| In Australien wird mit dem Bau von Canberra als neuer Hauptstadt begonnen. | |
| 1913 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 1361/62 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1905/06 (10./11. September) |
| Bahai-Kalender | 69/70 (20./21. März) |
| Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1969/70 (April) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2456/57 (südlicher Buddhismus); 2455/56 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 76. (77.) Zyklus
Jahr des Wasser-Büffels 癸丑 (seit 6. Februar, davor Wasser-Ratte 壬子) |
| Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) | Chuch'e 2 |
| Dai-Kalender (Vietnam) | 1275/76 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 4246/47 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 1291/92 (um den 21. März) |
| Islamischer Kalender | 1331/32 (29./30. November) |
| Japanischer Kalender | Taishō 2 (大正元年); Kōki 2573 |
| Jüdischer Kalender | 5673/74 (1./2. Oktober) |
| Koptischer Kalender | 1629/30 (10./11. September) |
| Malayalam-Kalender | 1088/89 |
| Minguo-Kalender (China) | Jahr 2 der Republik |
| Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) | 1328/29 (1. März) |
| Seleukidische Ära | Babylon: 2223/24 (Jahreswechsel April)
Syrien: 2224/25 (Jahreswechsel Oktober) |
| Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) | 2455/56 (1. April) |
| Tibetischer Kalender | 1659 |
Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse [Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen [Bearbeiten]
Balkankriege [Bearbeiten]
- 23. Januar: Im Osmanischen Reich übernehmen die Jungtürken durch einen Putsch die Macht. Sie unterbrechen eine Sitzung der Hohen Pforte, erschießen den Kriegsminister Nazım Pascha und setzen den Großwesir Kıbrıslı Mehmed Kâmil Paşa ab. Mahmud Şevket Pascha wird vom Sultan zum neuen Großwesir, Außen- und Kriegsminister ernannt.
- 2. Februar: Nach einem knapp dreimonatigen Waffenstillstand beginnen im Ersten Balkankrieg neuerlich Kampfhandlungen zwischen Bulgarien und dem Osmanischen Reich.
- 18. März: Georg I., König von Griechenland, wird von Alexander Schinas in Thessaloniki ermordet. Nachfolger wird sein Sohn Konstantin I. Der Attentäter wird für unzurechnungsfähig erklärt und stirbt nach Folterungen durch die Polizei.
- 26. März: Bulgarische Truppen erobern nach viermonatiger Belagerung die als uneinnehmbar geltende Stadt Adrianopel. Bei der Belagerung sind zum ersten Mal in der Geschichte Flugzeuge zur strategischen Bombardierung eingesetzt worden.
- 19. Mai: Serbien und Griechenland schließen ein gegen Bulgarien gerichtetes Verteidigungsbündnis.
- 30. Mai: Nachdem die Osmanen bereits am 1. Mai einen Waffenstillstand erreicht haben, endet der Erste Balkankrieg auf Vermittlung Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Russlands, Österreich-Ungarns und Italiens mit dem Londoner Vertrag. Vertragsschließende Staaten waren Serbien, Griechenland, Bulgarien und Montenegro auf der einen Seite und deren Kriegsgegner das Osmanische Reich auf der anderen Seite. Die Osmanen verzichten auf alle europäischen Gebiete westlich der Linie zwischen Midia am Schwarzen Meer und Enez an der Ägäisküste, die Insel Kreta vereinigt sich offiziell mit Griechenland. Die Unabhängigkeit Albaniens wird von den europäischen Mächten anerkannt.
- 11. Juni: Trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen wird der osmanische Großwesir Mahmud Şevket Pascha bei einem Attentat ermordet. Ein informelles Triumvirat bestehend aus Enver Pascha, Cemal Pascha und Talât Pascha übernimmt die Macht im Reich.
- 29. Juni: Mit einer gleichzeitigen Offensive Bulgariens gegen Griechenland und Serbien beginnt der Zweite Balkankrieg. Die Verteidiger, die auf den Angriff vorbereitet sind, können die bulgarischen Einheiten zurückschlagen.
- 8. Juli: Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg.
- 9. Juli: Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg. Innerhalb weniger Tage erreicht die Armata Română ohne nennenswerten Widerstand die Vororte von Sofia.
- 11. Juli: Das Osmanische Reich erklärt Bulgarien den Krieg und kann in den nächsten Tagen Teile der im Ersten Balkankrieg verlorenen Gebiete wieder zurückgewinnen. Am 21. Juli wird Adrianopel zurückerobert.
- 10. August: Der Friede von Bukarest besiegelt die Niederlage Bulgariens im Zweiten Balkankrieg. Der größte Teil der Region Makedonien, das sogenannte Ägäis-Makedonien, fällt an Griechenland, Serbien erhält das sogenannte Vardar-Mazedonien, der Süden der Dobrudscha geht an Rumänien und Ostthrakien mit Adrianopel zurück an das Osmanische Reich.
- 31. August/1. September: Die Republik Westthrakien wird ausgerufen.
- 29. September: Bulgarien und das Osmanische Reich schließen den Vertrag von Konstantinopel, den letzten der Bulgarischen Friedensverträge, in dem das Osmanische Reich die Oberhoheit Bulgariens über Westthrakien und damit dessen Ägäiszugang anerkennt.
- September: Der von den Bulgarischen Makedonien-Adrianopeler Revolutionären Komitees gemeinsam mit albanischen Revolutionären organisierte Ohrid-Debar-Aufstand gegen die serbischen Besatzer wird nach zwei Wochen von serbischen Einheiten niedergeschlagen.
- 19. Oktober: Bulgarische Truppen marschieren mit osmanischer Unterstützung in Westthrakien ein und beseitigen bis zum 29. Oktober die Republik.
Das Deutsche Reich und seine Verbündeten [Bearbeiten]
- 25. Mai: Nach seiner Enttarnung als Spion für Russland erschießt sich der österreichische Generalstabschef Alfred Redl.
- 30. Juni: Der deutsche Reichstag verabschiedet eine Wehrvorlage, die eine stufenweise Aufstockung des Heeres vorsieht.
- 1. November: Marinekonvention zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien. (Einheitliche Verwendung der Seestreitkräfte im Mittelmeer.)
- 5. November: Ludwig III. wird nach einer Verfassungsänderung zum König von Bayern ausgerufen. Das Land hat vorübergehend zwei Könige, denn sein geisteskranker Vorgänger Otto I. von Bayern bleibt ebenfalls nominell bis zu seinem Tod Herrscher.
- 6. November: Zabern-Affäre: Nach dem Bekanntwerden diskriminierender Äußerungen deutscher Offiziere gegenüber der Bevölkerung in der elsässischen Garnisonsstadt Zabern kommt es zu öffentlichen Protesten.
Frankreich [Bearbeiten]
- 17. Januar: Raymond Poincaré wird zum französischen Präsidenten gewählt.
- 22. März: Louis Barthou wird neuer französischer Ministerpräsident.
- 7. August: Wiedereinführung der dreijährigen Dienstzeit in Frankreich
Weitere Ereignisse in Europa [Bearbeiten]
- 1. Januar: Der Freisinnige Eduard Müller wird zum dritten Mal Bundespräsident der Schweiz.
- 9. Januar: Die Regierung Duarte Leite Pereira da Silva in Portugal tritt nach nur etwas über einem halben Jahr im Amt zurück. Afonso Augusto da Costa wird erstmals Ministerpräsident. In seiner einjährigen Regierungszeit gelingt ihm für kurze Zeit eine Stabilisierung der politisch und finanziell chronisch instabilen Ersten Republik.
- 4. Juni: Beim Galopprennen in Epsom läuft die englische Suffragette Emily Davison auf die Rennbahn, vermutlich um für das Frauenwahlrecht zu demonstrieren. Sie stößt mit dem Pferd König George V. zusammen und erleidet dabei so schwere Kopfverletzungen, dass sie vier Tage später daran stirbt.
- 28. August: In Den Haag wird der von Andrew Carnegie geförderte Friedenspalast feierlich eröffnet, in dem heute der Internationale Gerichtshof seinen Sitz hat.
- 26. Oktober und 2. November: Im Königreich Italien werden zum ersten Mal Wahlen mit „Allgemeinem Wahlrecht“ ('suffragio universale') durchgeführt. Das am 25. Mai 1912 eingeführte Wahlgesetz gibt allen Männern über 21 Jahren, die lesen und schreiben können, und allen männlichen Analphabeten über 30 Jahren das Wahlrecht, das sind insgesamt 27% der Bevölkerung.
Vereinigte Staaten von Amerika [Bearbeiten]
- 3. Februar: Der 16. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der die Erhebung von Einkommensteuern in der heutigen Form gestattet, wird verabschiedet.
- 3. März: Die erste nationale Suffragettenparade für das Frauenwahlrecht in Washington wird von einem wütenden Mob angegriffen. Viele Frauen der National Woman’s Party werden unter den Augen der untätigen Polizei verletzt. Der Zwischenfall beschert der Bewegung erstmals die Aufmerksamkeit der nationalen Presse.
- 4. März: Der bisherige Gouverneur von New Jersey, Woodrow Wilson, wird als 28. US Präsident in sein Amt eingeführt. Der erste Demokrat in diesem Amt seit Grover Cleveland löst den Republikaner William Howard Taft ab. Dem am folgenden Tag angelobten Kabinett Wilson gehören unter anderem Thomas Riley Marshall als Vizepräsident, William Jennings Bryan als Außenminister und Lindley Miller Garrison als Kriegsminister an.
- Woodrow Wilson ist der erste Präsident der Vereinigten Staaten seit George Washington, der die State of the Union Address wieder persönlich hält.
- 8. April: Der 17. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten zur Direktwahl der Senatoren wird verabschiedet.
- 23. Dezember: Mit der Unterschrift des Präsidenten tritt der Federal Reserve Act in Kraft, mit dem das Federal Reserve System gegründet wird.
Mexiko [Bearbeiten]
- 18. Februar: In Mexiko stürzt General Victoriano Huerta (unter anderem mit Hilfe des US-amerikanischen Botschafters Henry Lane Wilson) das Regime von Francisco Madero. Dieser wird am 22. Februar, während er auf seinen Prozess wartet, „auf der Flucht erschossen“. Damit geht die erste Phase der Mexikanischen Revolution zu Ende. Dem de facto diktatorisch regierenden neuen Präsidenten stellt sich eine Koalition nahezu aller revolutionären Kräfte entgegen. Deren politischer Anführer ist Venustiano Carranza, der Gouverneur von Coahuila, der Huerta das Recht auf die Präsidentschaft abspricht und das Volk zu den Waffen ruft.
- 6. März: Der Revolutionsführer Pancho Villa kehrt aus dem Exil nach Mexiko zurück und beginnt im Bundesstaat Chihuahua einen Guerillakrieg gegen General Huertes. Bei den zahlreichen anderen Revolutionsführern stößt er anfänglich auf Skepsis. Seine raschen militärischen Erfolge, vor allem jedoch seine „Akte sozialer Gerechtigkeit“, bei denen er die Verwalter reicher Haciendas hinrichten lässt und die Nahrungsmittel an die arme Landbevölkerung verteilt, führen aber dazu, dass die lokalen Bauernführer in Scharen zu ihm überlaufen.
- 26. September: Bei einem Treffen in Jimenéz beschließen mehrere mexikanische Revolutionsführer, den Eisenbahnknotenpunkt Torreón anzugreifen. Pancho Villa erhält den Oberbefehl über die Revolutionskontingente übertragen.
- 29. September: Die Schlacht um Torreón beginnt mit Angriffen auf die Artillerieeinheiten der Regierungstruppen. Sie endet mit der Einnahme des Ortes durch die Truppen Pancho Villas am 1. Oktober.
- In der Nacht vom 15. auf den 16. November erobern die Einheiten Pancho Villas die Stadt Ciudad Juárez.
- 1. Dezember: Pancho Villa und seine Getreuen erobern Chihuahua-Stadt und übernimmt das Amt des Gouverneurs des Bundesstaats. Eine seiner ersten Maßnahmen ist die Enteignung der bisher regierenden Oligarchen.
Australien [Bearbeiten]
Premierminister King O’Malley schlägt den ersten Vermessungspfosten ein
- 20. Februar: Der Bau von Canberra, der Planhauptstadt von Australien im 1910 geschaffenen Australian Capital Territory, wird nach Plänen des Architekten Walter Burley Griffin begonnen.
- 12. März: Mit einer Zeremonie auf dem Kurrajong Hill durch Lady Gertrude Denman, die Ehefrau von Generalgouverneur Thomas Denman, erfolgt die Stadttaufe von Canberra. Der Bau der im Dreieck angelegten Stadt beschränkt sich vorläufig auf South Canberra und North Canberra.
Asien [Bearbeiten]
- 20. Februar: Der Konservative Katsura Tarō, der erst im Dezember des Vorjahres zum japanischen Premierminister ernannt worden ist, verliert die Abstimmung im ersten erfolgreichen Misstrauensantrag in der Geschichte Japans. Ihm folgt Yamamoto Gonnohyōe, ein Repräsentant der Taishō-Demokratie, ins Amt des Premierministers nach.
- 11. Juni: Bei der Niederschlagung eines Aufstandes der Moro auf den Philippinen werden in Bud Bagsak 2000 von ihnen, darunter viele Frauen und Kinder von den US-Amerikanern unter General John J. Pershing getötet.
Afrika [Bearbeiten]
- 6. November: Der indische Freiheitskämpfer Mohandas Karamchand Gandhi protestiert in Südafrika mit mehr als 2.200 Satyagrahis gegen die Rassendiskriminierungspolitik gegenüber den indischen Einwanderern. Insbesondere protestieren sie gegen ein neues Ehegesetz, wonach nur noch christlich geschlossene Ehen als gültig anerkannt werden.
- 12. Dezember: Der äthiopische Kaiser Menelik II. stirbt an einem Schlaganfall. Nachfolger als negus negest wird sein Enkel Iyasu V.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Geldwirtschaft und Steuern [Bearbeiten]
- 3. Februar: Mit dem 16. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten wird die Einführung einer Bundeseinkommensteuer ermöglicht.
- 23. Dezember: In den Vereinigten Staaten wird durch einen Kongressbeschluss das Federal Reserve System eingeführt.
Internationale Ausstellungen [Bearbeiten]
- 6. April: In Gent in Belgien wird die 28. Weltausstellung eröffnet, die bis zum 31. Oktober dauert und von rund 3,5 Millionen Menschen besucht wird.
- 3. Mai bis 5. Oktober: Im Wiener Prater wird die Adria-Ausstellung 1913 durchgeführt, mit der die wirtschaftlichen und kulturellen Bezüge zur Adriaküste gefördert werden sollen. Mehr als 2 Millionen Menschen besuchen die Ausstellung.
- 3. Mai - Oktober: Die in Anwesenheit von König Friedrich August III. von Sachsen eröffnete Internationale Baufach-Ausstellung 1913 in Leipzig zieht rund vier Millionen Interessierte an, hinterlässt aber eine halbe Million Mark Schulden. Die sächsische Regierung hat sich an der Finanzierung der Leistungsschau, deren gestalterische Konzeption von den Leipziger Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer stammt, nicht beteiligt.
- 20. Mai - 26. Oktober: Im preußischen Breslau wird die Jahrhundertausstellung anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Freiheitskriege gegen Napoleon abgehalten. Die Architektur der Ausstellung stammt von Hans Poelzig.
- 20. Mai: In London wird die erste Chelsea Flower Show eröffnet.
Patente [Bearbeiten]
- 29. April: In Berlin wird der von Siemens & Halske entwickelte Nummernschalter für Selbstwähltelefone zum Patent angemeldet.
- 6. Mai: Nikola Tesla wird Patentschutz für die von ihm entwickelte Scheibenläuferturbine gewährt.
Unternehmensgründungen [Bearbeiten]
- Der Bäcker Karl Albrecht sen., der seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben muss, macht sich als Brothändler selbstständig. Seine Frau Anna gründet unter seinem Namen in Schonnebeck einen Tante-Emma-Laden. Unter ihren Söhnen Karl und Theo wird das Unternehmen Aldi im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem Handelsimperium.
- Karl Rapp gründet in München die Rapp Motorenwerke GmbH, Vorgänger der Bayrischen Motorenwerke (BMW).
- Arthur Andersen und Clarence DeLany gründen in Chicago, Illinois, das Wirtschaftsprüferunternehmen Andersen, DeLany & Co, das sich zu einem der größten Wirtschaftsprüferunternehmen weltweit entwickelt.
- Die erste Fabrik zur Ammoniak-Herstellung für Kunstdünger nach dem von Fritz Haber und Carl Bosch entwickelten Haber-Bosch-Verfahren wird in Oppau bei Ludwigshafen von der BASF in Betrieb genommen.
Verkehr [Bearbeiten]
- 2. Februar: Das New Yorker Grand Central Terminal wird eingeweiht. Es ist seitdem der größte Bahnhof der Welt.
- 15. Juli: Der erste fahrplanmäßige Zug durchfährt den rund 15 Kilometer langen Lötschbergtunnel, der die Stadt Bern mit der Simplon-Bahn und Italien verbindet.
- 1. Dezember: Eröffnung der ersten Linie der Subterráneos de Buenos Aires, der ersten U-Bahn Südamerikas und der gesamten Südhalbkugel.
Wissenschaft und Technik [Bearbeiten]
Aviation [Bearbeiten]
- 13. Mai: Sikorskis viermotorige „Russki Witjas“, das erste Großflugzeug der Welt, startet zu seinem ersten Flug.
- 9. September: Der russische Militärpilot Pjotr Nikolajewitsch Nesterow fliegt bei Kiew in einer Nieuport IV den ersten Looping der Geschichte. Sein Vorgesetzter bestraft ihn dafür disziplinarisch. Kurze Zeit danach gelingt auch dem Franzosen Adolphe Pégoud als Zweitem dieses mutige Flugmanöver.
- 23. September: Roland Garros überquert als Erster in einem Flugzeug das Mittelmeer auf einer Route, die ihn in weniger als acht Stunden vom südfranzösischen Fréjus zum tunesischen Bizerta führt.
Physik [Bearbeiten]
Elektronenanordnung des Bariums nach dem bohrschen Atommodell
- Niels Bohr postuliert sein Atommodell mit der Quantelung der Atomradien.
- William Henry Bragg veröffentlicht die nach ihm benannte Reflexionsbedingung für Röntgenstrahlinterferenzen in Festkörpern (in: Proc. Roy. Soc. London (A) 88 (1913), 428).
- Kasimir Fajans und Frederick Soddy stellen die radioaktive Verschiebungssätze auf.
- James Franck und Gustav Ludwig Hertz weisen mit dem Franck-Hertz-Versuch erstmals die Quantelung der Energieabgabe von Atomen nach.
- Henry Moseley stellt das nach ihm benannte Gesetz zur charakteristischen Strahlung der Elemente unter Einbeziehung des bohrschen Atommodells auf.
Sonstiges [Bearbeiten]
- 3. April: Der Turbinendampfer Vaterland läuft in Hamburg als größtes Passagierschiff der Welt vom Stapel.
- 24. April: Das vom Architekten Cass Gilbert in dreijähriger Bauzeit erbaute Woolworth Building in Manhattan, New York City, der zu diesem Zeitpunkt höchste Wolkenkratzer der Welt, wird in Anwesenheit von US-Präsident Woodrow Wilson und 800 weiterer geladener Gäste feierlich eröffnet.
- 13. August: Harry Brearley erfindet rostfreien Stahl.
- Charles Fabry entdeckt die Ozonschicht.
- Sigmund Freud veröffentlicht die Schrift Totem und Tabu, in der er sich mit dem Inzestverbot auseinandersetzt.
- Aufbauend auf Arbeiten von Ejnar Hertzsprung entwickelt Henry Norris Russell das Hertzsprung-Russell-Diagramm zur Entwicklungsverteilung der Sterne.
Kultur [Bearbeiten]
Bildende Kunst [Bearbeiten]
- 17. Februar bis 15. März: Das Zeughaus in New York zeigt The International Exhibition of Modern Art, eine Ausstellung Moderner Kunst.
- 23. August: In Kopenhagen wird die von Edvard Eriksen geschaffene Kleine Meerjungfrau, die zum Wahrzeichen der Stadt wird, enthüllt.
- 18. Oktober: Nach fünfzehnjähriger Bauzeit wird zum hundertjährigen Jubiläum der Schlacht unter Anwesenheit des Kaisers Wilhelm II. das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig eingeweiht.
- Gründung der Linzer Künstlervereinigung MAERZ
- Gründung des Museo Nacional de Bellas Artes in Havanna
- Erstausgabe der Art in America, der weltweit ersten Kunstzeitschrift
Literatur [Bearbeiten]
- Stefan Zweig veröffentlicht seine Novelle Brennendes Geheimnis.
Musik und Theater [Bearbeiten]
- 23. Februar: Die Uraufführung der Gurre-Lieder von Arnold Schönberg durch das Tonkünstler-Orchester im Großen Musikvereinssaal in Wien unter der Leitung von Franz Schreker wird ein überwältigender Erfolg. Doch der Komponist, gekränkt durch die frühere konservative Haltung des Wiener Publikums, weigert sich, den Applaus entgegenzunehmen. Dieses rächt sich dafür beim Skandalkonzert vom 31. März.
- 31. März: Ein von Arnold Schönberg dirigiertes Orchester spielt wiederum im Musikvereinssaal Stücke zeitgenössischer Komponisten, die größtenteils dem Expressionismus und der zweiten Wiener Schule angehören. Das Publikum reagiert mit Tumulten und Ausschreitungen auf die ungewohnte Musik. Das Konzert muss schließlich abgebrochen werden.
- 29. Mai: Die Ballettmusik Le sacre du printemps von Igor Strawinski wird in Paris uraufgeführt.
- 31. Mai: Das Festspiel in deutschen Reimen von Gerhart Hauptmann hat seine Uraufführung im Rahmen der Jahrhundertausstellung in der Jahrhunderthalle in Breslau. Wegen Protesten gegen die Kriegskritik des Stückes wird es schon am 18. Juni wieder abgesetzt.
- 24. September: Die Orgel der Jahrhunderthalle, die zu diesem Zeitpunkt größte Orgel der Welt, wird eingeweiht.
- 4. Oktober: Am Berliner Theater in Berlin wird die Operette Wie einst im Mai von Walter Kollo mit dem Libretto von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer uraufgeführt.
- 16. Oktober: Am Wiener Burgtheater wird George Bernard Shaws Komödie Pygmalion uraufgeführt. Als Stoff könnte dem Autor das Schicksal von Elise Egloff gedient haben.
- 25. Oktober: Am Wiener Carltheater wird die Operette Polenblut von Oskar Nedbal mit dem Libretto von Leo Stein nach einer Erzählung von Alexander Sergejewitsch Puschkin uraufgeführt.
- 4. Dezember: Die Uraufführung der komischen Oper L’amore medico (Der Liebhaber als Arzt) von Ermanno Wolf-Ferrari findet an der Dresdner Hofoper statt.
- 15. Dezember: Die Oper Parisina von Pietro Mascagni hat ihre Uraufführung am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
Sonstiges [Bearbeiten]
- 13. Mai: In Sofia wird das Zentrale Mineralbad eröffnet.
- 16. Mai: Bei Ausschachtarbeiten in der Messingwerksiedlung von Eberswalde entdeckt ein Arbeiter den größten vorgeschichtlichen Goldschatz Deutschlands, den Schatz von Eberswalde.
- 11. Oktober: Erster Freideutscher Jugendtag der Jugendbewegung auf dem Hohen Meißner
- 21. Dezember: Das erste Kreuzworträtsel der Welt erscheint in der Wochenendbeilage der Zeitung New York World, erfunden von Arthur Wynne.
- In Babylon wird die Tempelanlage Zikkurat (der „Turm zu Babel“) wiederentdeckt.
- In Rom wird die Bibliotheca Hertziana gegründet.
- In Rom wird die American Academy in Rome gegründet.
- Die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo wird von Eduard Arnhold dem preußischen Staat gestiftet.
Gesellschaft [Bearbeiten]
- 3. Februar: Unter der Federführung von Rudolf Steiner wird in Berlin die konstituierende Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft abgehalten. Sie tritt an Stelle der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft, die sich im gleichen Jahr wegen gravierender Differenzen aufgelöst hat.
- 24. Mai: Vermählung der Prinzessin Viktoria Luise von Preußen mit Herzog Ernst August von Hannover. Zur Hochzeitsfeier kommen der russische Zar Nikolaus II. und der britische König Georg V. nach Berlin.
- 19./20. Oktober: Bei der „Leipziger Löwenjagd“ werden in Leipzig sechs aus einem Zirkus entwichene Löwen getötet.
Katastrophen [Bearbeiten]
- 17. August: In der Gambier Bay an der Küste von Alaska rammt der Passagierdampfer State of California einen unbekannten Unterwasserfelsen und sinkt innerhalb von drei Minuten. 32 Menschen ertrinken.
- 9. Oktober: Mitten im Nordatlantik brennt der britische Ozeandampfer Volturno wegen einer weggeworfenen Zigarette eines Passagiers ab und geht unter, 136 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben. Durch drahtlose Telegrafie herbeigerufene Schiffe können über 400 Menschen retten und eine noch größere Katastrophe verhindern.
- 14. Oktober: In Wales ereignet sich das bislang schwerste Grubenunglück in Großbritannien. Bei der Explosion in der Zeche Universal in Senghenydd sterben 439 Bergleute. Vermutlich kommt es erst zu einer Methangasexplosion, der unmittelbar eine Kohlenstaubexplosion folgt.
- 9. November: Die als Great Lakes Storm of 1913 bezeichnete folgenschwerste Naturkatastrophe im Gebiet der Großen Seen erreicht ihre intensivste Phase. Ein Blizzard mit hohen Windgeschwindigkeiten richtet schwere Schäden an, verursacht mehrere Schiffsuntergänge und kostet eine Vielzahl von Menschenleben.
- 14. Dezember: Am Südportal des Zschopautal-Tunnels auf der Bahnstrecke Roßwein–Niederwiesa bei Braunsdorf in Sachsen sterben bei einem Eisenbahnunglück infolge eines Bergrutsches zehn Menschen.
Natur und Umwelt [Bearbeiten]
- 10. Juli: Im Death Valley, Kalifornien, wird eine Temperatur von 56,7 °C gemessen, der bis zu diesem Zeitpunkt weltweit höchste gemessene Wert.
Sport [Bearbeiten]
- 26. Mai: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) disqualifiziert Olympiasieger James Thorpe wegen Verstoßes gegen die strengen Amateurregeln und sperrt ihn auf Lebenszeit.
- 7. Juni: Hudson Stuck gelingt die Erstbesteigung des 6.194 m hohen Mount McKinley in Alaska, des höchsten Berges auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- 8. Juni: Das Deutsche Stadion in Berlin wird eingeweiht.
- 3. Juli: In Dortmund wird die neue Galopprennbahn eröffnet, die eine der Erweiterung eines Eisenwerkes gewichene frühere Pferderennbahn ersetzt.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Nobelpreise [Bearbeiten]
| Preis | Person | Land | Begründung für die Preisvergabe | Bild |
|---|---|---|---|---|
| Nobelpreis für Physik | Heike Kamerlingh Onnes (1853–1926) |
„aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten“ | ||
| Nobelpreis für Chemie | Alfred Werner (1866–1919) |
„auf Grund seiner Arbeiten über die Bindungsverhältnisse der Atome im Molekül, wodurch er ältere Forschungsgebiete geklärt und neue erschlossen hat, besonders im Bereich der anorganischen Chemie“ | ||
| Nobelpreis für Physiologie oder Medizin | Charles Robert Richet (1850–1935) |
„für seine Arbeiten über Anaphylaxie“ | ||
| Nobelpreis für Literatur | Rabindranath Tagore (1861–1941) |
„auf Grund der tiefen und hohen Beziehung sowie der Schönheit und Frische seiner Dichtungen, die auf eine glänzende Weise sein dichterisches Schaffen auch in dessen eigentümlichem englischen Gewand der schönen Literatur des Abendlandes einverleibt“ | ||
| Friedensnobelpreis (verliehen 1913) | Henri La Fontaine (1854–1943) |
Präsident des Ständigen Internationalen Friedensbüros |
Geboren [Bearbeiten]
Januar [Bearbeiten]
- 1. Januar: Hans Lutz Merkle, deutscher Manager († 2000)
- 2. Januar: Gardner Read, US-amerikanischer Komponist († 2005)
- 4. Januar: Tanumafili II., samoisches Staatsoberhaupt († 2007)
- 5. Januar: César Marcelak, französischer Radrennfahrer († 2005)
- 5. Januar: Pierre Veuillot, Erzbischof von Paris und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1968)
- 6. Januar: Loretta Young, US-amerikanische Schauspielerin († 2000)
- 8. Januar: Berthold Bahnsen, friesisch-deutscher Politiker († 1971)
- 9. Januar: Richard Nixon, US-amerikanischer Politiker, 37. Präsident der USA (1969-1974) († 1994)
- 10. Januar: Gustáv Husák, slowakischer Politiker und Staatspräsident der Tschechoslowakei († 1991)
- 10. Januar: Mehmet Shehu, albanischer Politiker und Premierminister († 1981)
- 12. Januar: Willi Birkelbach, deutscher Politiker († 2008)
- 15. Januar: Lloyd Bridges, US-amerikanischer Schauspieler († 1998)
- 15. Januar: Hans Caninenberg, deutscher Schauspieler († 2008)
- 15. Januar: Alexandr Marinesko, U-Boot-Kommandant der S-13 im 2. Weltkrieg († 1963)
- 18. Januar: Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger († 1987)
- 20. Januar: Karl Bewerunge, deutscher Politiker, MdB († 1993)
- 22. Januar: William Conway, Erzbischof von Armagh und Kardinal († 1977)
- 23. Januar: Jean-Michel Atlan, französischer Künstler († 1960)
- 24. Januar: Norman Dello Joio, US-amerikanischer Komponist und Professor († 2008)
- 24. Januar: Wolf von Niebelschütz, deutscher Schriftsteller und Historiker († 1960)
- 25. Januar: Jürgen Aschoff, deutscher Biologe († 1998)
- 25. Januar: Witold Lutosławski, polnischer Komponist und Dirigent († 1994)
- 26. Januar: Jimmy Van Heusen, US-amerikanischer Komponist († 1990)
- 27. Januar: Mary Frizzell, kanadische Leichtathletin († 1972)
- 28. Januar: Ernst Cramer, deutscher Publizist, Vorstand der Axel-Springer-Stiftung († 2010)
- 28. Januar: Bernie Scherer, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2004)
- 29. Januar: Peter von Zahn, deutscher Hörfunk- und Fernsehjournalist († 2001)
- 31. Januar: Don Hutson, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1997)
- 31. Januar: Wayne Millner, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1976)
- 31. Januar: Gustav Sichelschmidt, deutscher Schriftsteller († 1996)
Februar [Bearbeiten]
- 1. Februar: Erich Schulze, deutscher Medienrechtler, ehemaliger Vorstand und Generaldirektor der GEMA; bekannt als Mr. GEMA
- 1. Februar: Gaynell Tinsley, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 2002)
- 3. Februar: Paula Acker, SED-Funktionärin († 1989)
- 4. Februar: Gerhard Mendelson, deutscher Musikproduzent in Wien († 1976)
- 4. Februar: Ady Berber, österreichischer Schauspieler († 1966)
- 4. Februar: Rosa Parks, US-amerikanische Bürgerrechtlerin († 2005)
- 4. Februar: Richard Seaman, britischer Rennfahrer († 1939)
- 4. Februar: Birgitta Wolf, schwedische Publizistin († 2009)
- 6. Februar: Mary Leakey, britische Archäologin († 1996)
- 9. Februar: Günter Herlitz, deutscher Unternehmer († 2010)
- 9. Februar: Astrid Krebsbach, deutsche Tischtennisspielerin († 1995)
- 10. Februar: Douglas Slocombe, britischer Kameramann
- 11. Februar: Clyde Robert Cameron, australischer Politiker († 2008)
- 11. Februar: Wladimir Sak, ukrainischer Schachspieler († 1994)
- 11. Februar: Jewgeni Iwanowitsch Umnow, russischer Schachproblemkomponist († 1989)
- 12. Februar: Anni Steuer, deutsche Leichtathletin und Olympionikin ( † zwischen 1996 und 1999)
- 14. Februar: Bayliss Levrett, US-amerikanischer Autorennfahrer († 2002)
- 15. Februar: Erich Eliskases, österreichischer und argentinischer Schachmeister († 1997)
- 15. Februar: Hermann Schild, deutscher Radrennfahrer († 2006)
- 15. Februar: Willy Vandersteen, belgischer Comic-Künstler († 1990)
- 16. Februar: Richard Jaeger, deutscher Jurist und CSU-Politiker († 1998)
- 17. Februar: René Leibowitz, französischer Komponist, Dirigent, Schriftsteller und Musikpädagoge († 1972)
- 18. Februar: Artur Axmann, Reichsjugendführer in der Zeit des Nationalsozialismus († 1996)
- 18. Februar: Devery Freeman, US-amerikanischer Drehbuchautor († 2005)
- 19. Februar: Wolf Schmidt, deutscher Journalist, Kabarettist und Schauspieler († 1977)
- 19. Februar: Dick Weisgerber, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1984)
- 20. Februar: Abd ar-Rahman al-Bazzaz, irakischer Politiker († 1973)
- 20. Februar: Rolf Italiaander, deutscher Schriftsteller und Kunstsammler († 1991)
- 21. Februar: Benjamin Bloom, US-amerikanischer Universitätsprofessor († 1999)
- 21. Februar: Roger Laurent, belgischer Motorrad- und Automobilrennfahrer († 1997)
- 22. Februar: Hugh Garner, kanadischer Schriftsteller († 1979)
- 25. Februar: Habib Achour, tunesischer Gewerkschafter († 1999)
- 25. Februar: Leslie Harry Ernest Bury, australischer Politiker († 1986)
- 25. Februar: Gert Fröbe, deutscher Schauspieler († 1988)
- 25. Februar: Stephan László, österreichischer Bischof († 1995)
- 25. Februar: Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker und Bankier († 1991)
- 26. Februar: Hermann Lenz, deutscher Schriftsteller († 1998)
- 27. Februar: Paul Ricœur, französischer Philosoph († 2005)
- 27. Februar: Kazimierz Sabbat, polnischer Jurist, Unternehmer und Politiker († 1989)
- 27. Februar: Irwin Shaw, US-amerikanischer Schriftsteller. († 1984)
März [Bearbeiten]
- 1. März: Hans Schwartz, deutscher Fußballspieler († 1991)
- 2. März: Falk Harnack, deutscher Regisseur, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1991)
- 2. März: Duke Nalon, US-amerikanischer Autorennfahrer († 2001)
- 3. März: Margaret Bonds, US-amerikanische Komponistin und Pianistin († 1976)
- 3. März: August Tiedtke, deutscher Carambolagespieler, 2-facher Weltmeister, Europameister und 31-facher Deutscher Meister († 1972)
- 4. März: John Garfield, US-amerikanischer Schauspieler († 1952)
- 4. März: Willie Johnson, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1995)
- 4. März: Leo Trepp, deutsch-amerikanischer Rabbiner und Theologieprofessor († 2010)
- 5. März: Karl Ewald Böhm, deutscher Schriftsteller und Leiter der Zensurbehörde der DDR († 1977)
- 5. März: Hans Gutzwiller, Schweizer Philologe und Germanist († 1988)
- 5. März: Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1991)
- 8. März: Mouloud Feraoun, algerischer Schriftsteller († 1963)
- 11. März: John Weinzweig, kanadischer Komponist († 2006)
- 12. März: Loulie Jean Norman, US-amerikanische Sopranistin († 2005)
- 13. März: Paul Grice, englischer Philosoph († 1988)
- 13. März: Sergei Michalkow, russischer Schriftsteller († 2009)
- 13. März: Irène Joachim, französische Sopranistin († 2001)
- 13. März: Lightnin’ Slim, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1974)
- 14. März: Witold Rudziński, polnischer Komponist († 2004)
- 15. März: Jack Fairman, britischer Rennfahrer († 2002)
- 15. März: Franz Ronneberger, Kommunikationswissenschaftler († 1999)
- 16. März: Rudi Schuricke, deutscher Sänger und Schauspieler († 1973)
- 18. März: Hamilton Shirley Amerasinghe, UN-Politiker und Diplomat aus Sri Lanka († 1980)
- 18. März: Ishida Hakyō, japanischer Lyriker († 1969)
- 18. März: René Clément, französischer Filmregisseur († 1996)
- 18. März: Reinhard Hardegen, deutscher U-Boot-Kommandant
- 18. März: Werner Mölders, deutscher Luftwaffenoffizier († 1941)
- 19. März: Alexander Iwanowitsch Pokryschkin, sowjetischer Pilot († 1985)
- 19. März: Günter Neumann (Kabarettist), deutscher Komponist, Autor und Kabarettist († 1972)
- 21. März: George Abecassis, britischer Rennfahrer († 1991)
- 21. März: Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED († 1970)
- 21. März: Sabiha Gökçen, die erste türkische Pilotin und die erste Kampfpilotin der Welt († 2001)
- 21. März: Werner Höfer, deutscher Journalist († 1997)
- 22. März: George Svendsen, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1995)
- 23. März: Piero Chiara, italienischer Schriftsteller († 1986)
- 23. März: Heinz Linge, SS-Offizier, Kammerdiener von Adolf Hitler († 1980)
- 24. März: Hermann Gramlich, deutscher Fußballspieler († 1942)
- 25. März: Josef Siedler, deutscher Politiker († 2005)
- 26. März: Paul Erdős, Mathematiker ungarischer Herkunft († 1996)
- 26. März: Bruce Low, niederländischer Schlager– und Gospelsänger († 1990)
- 26. März: Jacqueline de Romilly, französische Altphilologin, Mitglied der Académie Française († 2010)
- 27. März: Klaus Mahnert, österreichischer Politiker († 2005)
- 28. März: Kurt Dossin, deutscher Handballspieler († 2004)
- 30. März: Marc Davis, US-amerikanischer Trickfilmzeichner († 2000)
- 30. März: Rudolf Noack, deutscher Fußballspieler († 1948)
- 31. März: Etta Baker, US-amerikanische Blues-Sängerin und Gitarristin († 2006)
April [Bearbeiten]
- 3. April: Per Borten, norwegischer Politiker und Staatsminister († 2005)
- 4. April: Cecil Gant, US-amerikanischer Bluessänger und Pianist († 1951)
- 4. April: Muddy Waters,(McKinley Morganfield), US-amerikanischer Bluessänger und -gitarrist († 1983)
- 5. April: Antoni Clavé, spanischer Maler und Bildhauer († 2005)
- 5. April: Nicolas Grunitzky, togolesischer Politiker († 1969)
- 5. April: Ruth Smith, färöische Malerin und Grafikerin († 1958)
- 6. April: Carmen Cavallaro, US-amerikanischer Musiker und Filmschauspieler († 1989)
- 6. April: Otto Schmitt, US-amerikanischer Biophysiker und Erfinder († 1998)
- 8. April: Sourou-Migan Apithy, Präsident von Benin († 1989)
- 10. April: Duke Dinsmore, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1985)
- 10. April: Stefan Heym, deutscher Schriftsteller († 2001)
- 11. April: Egon Franke, deutscher Politiker († 1995)
- 12. April: Fritz Fromm, deutscher Handballspieler († 2001)
- 14. April: Jean Fournet, französischer Dirigent († 2008)
- 15. April: Hans Egon Holthusen, deutscher Dichter († 1997)
- 15. April: Bärbel Inhelder, Schweizer Entwicklungspsychologin († 1997)
- 15. April: Manfred Schmidt, deutscher Comic-Zeichner und humoristischer Reiseschriftsteller († 1999)
- 15. April: Lotte Strauss, deutsche Pathologin († 1985)
- 16. April: Don Fedderson, US-amerikanischer Fernsehproduzent († 1994)
- 17. April: Miss Read, englische Schriftstellerin († 2012)
- 18. April: Werner Steinberg, deutscher Schriftsteller († 1992)
- 20. April: Willi Hennig, deutscher Zoologe, Phylogenetiker († 1976)
- 21. April: Norbert Frýd, Schriftsteller und Publizist († 1976)
- 21. April: Kai-Uwe von Hassel, deutscher Politiker († 1997)
- 21. April: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler († 1996)
- 22. April: Bruno Tesch, Kommunistisches NS-Opfer († 1933)
- 24. April: Violet Archer, kanadische Komponistin († 2000)
- 25. April: Earl Bostic, US-amerikanischer Altsaxophonist und Komponist († 1965)
- 26. April: Sigrid Hunke, deutsche Religionswissenschaftlerin und Germanistin († 1999)
- 27. April: Philip Hauge Abelson, US-amerikanischer Physiker und Chemiker († 2004)
- 27. April: Luz Long, deutscher Leichtathlet († 1943)
- 27. April: Werner Sanß, Theologe, Friedensaktivist († 2004)
- 27. April: Willy Schürmann, Maler und Graphiker († 2008)
- 28. April: Yang Shuo, chinesischer Lyriker und Essayist († 1968)
- 29. April: Edgar Allen Ablowich, US-amerikanischer Hürdenläufer und Sprinter († 1998)
Mai [Bearbeiten]
- 1. Mai: Paul D. MacLean, US-amerikanischer Hirnforscher († 2007)
- 2. Mai: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner († 1983)
- 2. Mai: Nigel Patrick, britischer Schauspieler († 1981)
- 3. Mai: William Inge, US-amerikanischer Dramatiker († 1973)
- 3. Mai: Lothar Malskat, Maler und Kunstfälscher († 1988)
- 4. Mai: Agnelo Rossi, Erzbischof von São Paulo und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1995)
- 5. Mai: Pug Manders, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1985)
- 6. Mai: Gyula Dávid, ungarischer Komponist († 1977)
- 6. Mai: Stewart Granger, englischer Schauspieler († 1993)
- 7. Mai: Duane Carter, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1993)
- 7. Mai: Kurt Kauter, deutscher Schriftsteller († 2002)
- 8. Mai: Sidney James, südafrikanischer Schauspieler († 1976)
- 11. Mai: Hellmut Brunner, deutscher Ägyptologe († 1997)
- 11. Mai: Robert Jungk, Publizist, Journalist und Zukunftsforscher († 1994)
- 13. Mai: Götz von Houwald, deutscher Diplomat, Ethnologe und Historiker († 2001)
- 13. Mai: William R. Tolbert junior, liberianischer Präsident († 1980)
- 13. Mai: Helmut Weiß, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 14. Mai: Erika Richter, deutsche Tischtennisspielerin († 2000)
- 15. Mai: Heinz Haber, deutscher Astrophysiker († 1990)
- 15. Mai: Herbert Stockmann, deutscher Maler und Graphiker († 1947)
- 16. Mai: Sebastiano Baggio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1993)
- 16. Mai: Woody Herman, US-amerikanischer Jazzmusiker, Klarinettist und Bandleader († 1987)
- 17. Mai: Waldemar de Brito, brasilianischer Fußballspieler († 1979)
- 18. Mai: Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Philosoph († 1994)
- 18. Mai: Charles Trenet, französischer Sänger, Komponist, Dichter und Maler († 2001)
- 19. Mai: Pierre Boncompagni, französischer Autorennfahrer († 1953)
- 20. Mai: William Hewlett, Gründer von Hewlett-Packard († 2001)
- 20. Mai: Isolde Oschmann, SED-Funktionärin der DDR
- 20. Mai: Isaak Jakowlewitsch Pomerantschuk, russischer Physiker († 1966)
- 24. Mai: Willi Daume, NOK-Präsident († 1996)
- 24. Mai: Peter Ellenshaw, englischer Maler († 2007)
- 24. Mai: Roland Kohlsaat, deutscher Comiczeichner, Illustrator und Autor († 1978)
- 25. Mai: Donald Maclean, britischer Spion († 1983)
- 26. Mai: Annemarie Ackermann, deutsche Politikerin († 1994)
- 26. Mai: Peter Cushing, britischer Schauspieler († 1994)
- 26. Mai: Pierre Daninos, französischer Journalist und Schriftsteller († 2005)
- 27. Mai: Wols, deutscher Maler, Zeichner, Grafiker († 1951)
- 28. Mai: Eugen Ewig, deutscher Historiker († 2006)
- 28. Mai: Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg
- 28. Mai: Peter Mitchell-Thomson, 2. Baron Selsdon, britischer Autorennfahrer († 1963)
- 29. Mai: Oskar Steinbach, deutscher Motorradrennfahrer († 1937)
- 31. Mai: Peter Frankenfeld, Schauspieler, Showmaster, Sänger († 1979)
Juni [Bearbeiten]
- 1. Juni: Patrick Dalzel-Job, britischer Marineoffizier († 2003)
- 2. Juni: Barbara Pym, britische Schriftstellerin († 1980)
- 4. Juni: Arved Deringer, deutscher Politiker († 2011)
- 5. Juni: Theodor Wieland, deutscher Chemiker († 1995)
- 6. Juni: Arno Behrisch, deutscher Politiker (SPD, DFU) († 1989)
- 10. Juni: Tichon Nikolajewitsch Chrennikow, russischer Komponist († 2007)
- 11. Juni: Vince Lombardi, American Football-Trainer († 1970)
- 12. Juni: Heinrich Keimig, deutscher Handballspieler († 1966)
- 13. Juni: Humberto Mariles Cortés, mexikanischer Oberst und Spring- und Vielseitigkeitsreiter († 1972)
- 13. Juni: Manfred Lehmbruck, deutscher Architekt († 1992)
- 14. Juni: Henry Banks, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1994)
- 15. Juni: Harry Voigt, deutscher Leichtathlet († 1986)
- 17. Juni: Felix Hartlaub, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 18. Juni: Clifford Coffin, US-amerikanischer Fotograf († 1972)
- 18. Juni: Hermann Müller, deutscher Politiker († 1991)
- 18. Juni: Oswald Teichmüller, deutscher Mathematiker († 1943)
- 20. Juni: Laure Wyss, Schweizer Schriftstellerin († 2002)
- 21. Juni: Josef Brinkhues, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland († 1995)
- 22. Juni: Hans Bay, deutscher Politiker († 2009)
- 22. Juni: Heinrich Hogrebe, deutscher Forstmann und Offizier im Zweiten Weltkrieg († 1998)
- 23. Juni: Lillian Palmer, kanadische Sprinterin († 2001)
- 23. Juni: William P. Rogers, US-amerikanischer Außenminister († 2001)
- 25. Juni: Eberhard Cronshagen, deutscher Schauspieler und Synchronregisseur
- 25. Juni: Wilhelm Sandfuchs, deutscher Kirchenjournalist († 1999)
- 26. Juni: Aimé Césaire, afrokaribisch-französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker († 2008)
- 26. Juni: Harold F. Kress, US-amerikanischer Cutter († 1999)
- 26. Juni: Maurice V. Wilkes, britischer Informatiker († 2010)
- 27. Juni: Nathan Abshire, US-amerikanischer Akkordeonspieler († 1981)
- 27. Juni: Elton Britt, US-amerikanischer Country-Musiker († 1972)
- 27. Juni: William Joseph „Willie“ Mosconi, US-amerikanischer Poolbillard-Spieler († 1993)
- 28. Juni: Franz Antel, österreichischer Filmregisseur, -produzent, Drehbuchautor († 2007)
- 28. Juni: George Lloyd, englischer Komponist († 1998)
- 28. Juni: Paul Tröger, deutscher Schachmeister († 1992)
- 30. Juni: Herta Heuwer, Erfinderin einer pikanten Sauce (Chillup) für die Currywurst († 1999)
Juli [Bearbeiten]
- 3. Juli: Dorothy Kilgallen, US-amerikanische Fernsehmoderatorin und Schauspielerin († 1965)
- 5. Juli: Hanuš Bonn, tschechischer Dichter, Literaturkritiker und Übersetzer († 1941)
- 5. Juli: Smiley Lewis, US-amerikanischer Blues- und R&B-Sänger († 1966)
- 6. Juli: J. Carson Mark, US-amerikanischer Mathematiker und Physiker († 1997)
- 7. Juli: Pinetop Perkins, US-amerikanischer Blues-Musiker († 2011)
- 9. Juli: Hubert Claessen, DFB-Funktionär, Fußball-Bundesliga-Mitbegründer und Jurist († 2005)
- 9. Juli: Georg Picht, Religionsphilosoph und Pädagoge († 1982)
- 10. Juli: Helmut Eschwege, deutscher Historiker und Dokumentarist († 1992)
- 11. Juli: Paul Linebarger, US-amerikanischer Psychologe und Schriftsteller († 1966)
- 12. Juli: Willis E. Lamb, US-amerikanischer Physiker († 2008)
- 12. Juli: André Lavagne, französischer Komponist
- 13. Juli: Mærsk Mc-Kinney Møller, dänischer Reeder und Großindustrieller († 2012)
- 14. Juli: Fritz Erler, deutscher SPD-Politiker († 1967)
Gerald Ford, 1974
- 14. Juli: Gerald Ford, US-amerikanischer Politiker, 38. Präsident der Vereinigten Staaten († 2006)
- 14. Juli: Mary Henle, US-amerikanische Psychologin († 2007)
- 15. Juli: Cowboy Copas, US-amerikanischer Country-Musiker († 1963)
- 16. Juli: Peter van Eyck, deutscher Schauspieler († 1969)
- 16. Juli: Woodrow Stanley Lloyd, kanadischer Politiker († 1972)
- 16. Juli: Friedrich von Stülpnagel, deutscher Leichtathlet († 1996)
- 17. Juli: Herman Felhoelter, US-amerikanischer Franziskanerpater und "Kriegsheld" († 1950)
- 17. Juli: Wilhelm Fresenius, deutscher Chemiker († 2004)
- 17. Juli: Roger Garaudy, französischer Schriftsteller und Philosoph († 2012)
- 18. Juli: Red Skelton, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker († 1997)
- 19. Juli: Ernst Scholz, Minister für Bauwesen der DDR († 1986)
- 20. Juli: Schalom Ben-Chorin, Journalist, Religionswissenschaftler († 1999)
- 20. Juli: Weniamin Iossifowitsch Fleischmann, sowjetischer Komponist († 1941)
- 22. Juli: Klaus Schmid-Burgk, deutscher Politiker und MdB († 1984)
- 23. Juli: Coral Browne, australisch-US-amerikanische Theater- und Filmschauspielerin († 1991)
- 23. Juli: Ernest van der Eyken, belgischer Komponist und Dirigent († 2010)
- 23. Juli: Michael Foot, britischer Politiker, Vorsitzender der Labour Party (1980–1983) († 2010)
- 24. Juli: Hermann Scheipers, römisch-katholischer Priester und KZ-Überlebender
- 25. Juli: John Cairncross, britischer Spion († 1995)
- 27. Juli: Lucy Ackerknecht, deutsche Psychotherapeutin und Autorin († 1997)
- 29. Juli: Hermann Barche, deutscher Politiker und MdB († 2001)
- 29. Juli: Gale Page, US-amerikanische Schauspielerin († 1983)
- 29. Juli: Erich Priebke, SS-Offizier im Zweiten Weltkrieg
- 31. Juli: Heinrich Treichl, österreichischer Bankier
August [Bearbeiten]
- 1. August: Furusawa Taiho, japanischer Haiku-Dichter († 2000)
- 1. August: Heinz Ellenberg, deutscher Biologe, Botaniker, Landschaftsökologie († 1997)
- 1. August: Hajo Herrmann, deutscher Militär und Rechtsanwalt († 2010)
- 1. August: Rudolf Wöhrl, deutscher Unternehmer († 2010)
- 4. August: Noboru Nakamura, japanischer Regisseur und Drehbuchautor († 1981)
- 4. August: Adrian Quist, australischer Tennisspieler († 1991)
- 5. August: Manfred Bues, deutscher Leichtathlet († 2012)
- 8. August: Boris Iwanowitsch Afanassjew, russischer Eishockeytorwart und -trainer sowie Fußballspieler († 1983)
- 9. August: Herman Talmadge, US-amerikanischer Politiker, Senator und Gouverneur von Georgia († 2002)
- 10. August: Wolfgang Paul, Physiker und Nobelpreisträger für Physik († 1993)
- 12. August: Narciso Jubany Arnau, Erzbischof von Barcelona und Kardinal († 1996)
- 12. August: Alexander Alexandrowitsch Kotow, russischer Schachspieler und -autor († 1981)
- 13. August: Fred Davis, Snookerspieler, 3-maliger Weltmeister († 1998)
- 13. August: Makarios III., zypriotischer Geistlicher und Politiker († 1977)
- 15. August: Heinz Trökes, deutscher Maler und Grafiker († 1997)
- 16. August: Menachem Begin, israelischer Politiker († 1992)
- 17. August: Mark Felt, Agent des FBI, Informant in der Watergate-Affäre († 2008)
- 17. August: Oscar Gálvez, argentinischer Formel-1-Rennfahrer († 1989)
- 17. August: Siegfried Zoglmann, deutscher Politiker († 2007)
- 18. August: Gaetano Kanizsa, italienischer Psychologe († 1993)
- 18. August: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer († 1983)
- 19. August: John Argyris, Professor und Institutsgründer († 2004)
- 19. August: Philipp von Bismarck, deutscher Politiker und MdB († 2006)
- 19. August: Armido Gasparini, katholischer Ordensmann, Priester und Missionsbischof († 2004)
- 20. August: Karl Heinz Robrahn, deutscher katholischer Lyriker († 1987)
- 20. August: Roger Sperry, US-amerikanischer Neurobiologe († 1994)
- 21. August: Fred Agabashian, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1989)
- 21. August: Wiktor Rosow, russischer Dramatiker († 2004)
- 21. August: Karl Storch, deutscher Leichtathlet († 1992)
- 22. August: Bruno Pontecorvo, italienisch-russischer Physiker († 1993)
- 22. August: Robert Schollum, österreichischer Komponist und Dirigent († 1987)
- 23. August: Bob Crosby, US-amerikanischer Sänger und Big Band-Leiter († 1993)
- 25. August: Walt Kelly, US-amerikanischer Trickfilm- und Comiczeichner († 1973)
- 26. August: Julius Döpfner, deutscher Kardinal († 1976)
- 26. August: Boris Pahor, slowenischer Schriftsteller
- 27. August: Herbert Fechner, deutscher Politiker († 1998)
- 28. August: Otto Greis, deutscher Maler der informellen Kunst († 2001)
- 29. August: Georges Houot, französischer Marineoffizier und Meeresforscher († 1977)
- 31. August: Jacques Foccart, französischer Politiker († 1997)
- 31. August: Helen Levitt, US-amerikanische Fotografin und Filmemacherin († 2009)
- 31. August: Bernard Lovell, britischer Astronom und Wegbereiter der Radioastronomie († 2012)
September [Bearbeiten]
- 1. September: Ludwig Merwart, österreichischer Maler und Grafiker († 1979)
- 2. September: Adolf-Henning Frucht, deutscher Arzt und Physiologe († 1993)
- 2. September: Agnes-Marie Grisebach, deutsche Schriftstellerin († 2011)
- 3. September: Alan Ladd, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1964)
- 4. September: Stanford Moore, US-amerikanischer Biochemiker und Nobelpreisträger († 1982)
- 4. September: Joseph Anthony De Palma, Bischof von De Aar († 2005)
- 4. September: Kenzō Tange, japanischer Architekt († 2005)
- 6. September: Leônidas da Silva, brasilianischer Fußballspieler († 2004)
- 12. September: Ettore Cella, Schweizer Schauspieler und Regisseur († 2004)
- 12. September: Jesse Owens, US-amerikanischer Leichtathlet († 1980)
- 13. September: Friedrich Schiedel, deutscher Unternehmer und Mäzen († 2001)
- 14. September: Jacobo Arbenz Guzmán, guatemaltekischer Präsident († 1971)
- 14. September: Severino Varela, uruguayischer Fußballspieler († 1995)
- 15. September: Henry Brant, US-amerikanischer Komponist († 2008)
- 15. September: Hans Filbinger, NS-Marinerichter, deutscher Politiker († 2007)
- 15. September: John N. Mitchell, US-Justizminister († 1988)
- 15. September: Paul-Heinz Schubert, deutscher Kaufmann und Politiker († ?)
- 17. September: Ludwig Acker, deutscher Chemiker und Lebensmittelchemiker († 1998)
- 17. September: Heinz Kapelle, Führer des KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands) († 1941)
- 17. September: Robert Lembke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator († 1989)
- 17. September: Mira Lobe, österreichische Kinderbuchautorin († 1995)
- 18. September: Dietrich Bahner senior, deutscher Unternehmer und Politiker († 1987)
- 18. September: Karl Reinthaler, deutscher Bürgermeister und Landtagsabgeordneter († 2000)
- 18. September: Edward Sagarin, US-amerikanischer Soziologe († 1986)
- 19. September: Anton Donhauser, deutscher Politiker († 1987)
- 19. September: Frances Farmer, US-amerikanische Schauspielerin († 1970)
- 19. September: Manfred Kersch, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1995)
- 21. September: Georges Aeby, Schweizer Fussballspieler († 1999)
- 23. September: Aleksi Matschawariani, georgischer Komponist († 1995)
- 23. September: Carl-Henning Pedersen, dänischer Maler († 2007)
- 25. September: Hermann Krings, deutscher Philosoph († 2004)
- 25. September: Maria Tănase, rumänische Sängerin und Chansonnière († 1963)
- 26. September: Berthold Beitz, deutscher Unternehmer
- 26. September: Frank Brimsek, US-amerikanischer Eishockeyspieler († 1998)
- 26. September: Ernst Schnabel, deutscher Schriftsteller († 1986)
- 27. September: Kurt Honolka, deutscher Musikschriftsteller, Musikwissenschaftler, Journalist, Musik- und Theaterkritiker († 1988)
- 28. September: Alice Marble, US-amerikanische Tennisspielerin († 1990)
- 28. September: Edith Pargeter, englische Krimi-Schriftstellerin († 1995)
- 28. September: Helmut Hermann Wittler, Bischof von Osnabrück († 1987)
- 29. September: Ramón de Garciasol, spanischer Schriftsteller († 1994)
- 29. September: Silvio Piola, italienischer Fußballspieler († 1996)
- 29. September: Stanley Kramer, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent († 2001)
- 30. September: Samuel Eilenberg, polnischer Mathematiker († 1998)
Oktober [Bearbeiten]
- 1. Oktober: Rolf Pingel, deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg († 2000)
- 2. Oktober: Annette Rogers, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2006)
- 3. Oktober: Anastasio Alberto Ballestrero, Erzbischof von Turin und Kardinal († 1998)
- 5. Oktober: Russ Letlow, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1987)
- 6. Oktober: Meret Oppenheim, Schweizer surrealistische Künstlerin und Lyrikerin († 1985)
- 9. Oktober: Liselotte Malkowsky, deutsche Schlagersängerin († 1965)
- 9. Oktober: Karl Waldemar Schütz, deutscher Verleger und Herausgeber († 1999)
- 10. Oktober: Claude Simon, französischer Schriftsteller († 2005)
- 12. Oktober: Josefine Hawelka, Gründerin und Betreiberin des Café Hawelka († 2004)
- 15. Oktober: Wolfgang Lüth, U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg († 1945)
- 16. Oktober: Cesar Bresgen, österreichischer Komponist († 1988)
- 17. Oktober: Edwin Bär, Schweizer Kapellmeister und Komponist († 2008)
- 18. Oktober: Wilhelm Schröder, Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR († 1967)
- 19. Oktober: Haxhi Lleshi, albanischer Militär und Politiker († 1998)
- 19. Oktober: Vinícius de Moraes, brasilianischer Dichter und Gitarrist († 1980)
- 20. Oktober: Grandpa Jones, US-amerikanischer Country-Musiker († 1998)
- 20. Oktober: Johann Kurz, Priester, Rektor des Knabenseminars Hollabrunn († 1985)
- 21. Oktober: Barrington Moore Jr., US-amerikanischer Soziologe und Historiker († 2005)
- 22. Oktober: Robert Capa, US-amerikanischer Fotograf ungarischer Herkunft († 1954)
- 22. Oktober: Bảo Đại, letzter Kaiser von Vietnam († 1997)
- 22. Oktober: Hans-Peter Tschudi, Schweizer Politiker († 2002)
- 25. Oktober: Klaus Barbie, Nationalsozialist, "Schlächter von Lyon" († 1991)
- 25. Oktober: Ruth Dirx, deutsche Autorin († 1994)
- 26. Oktober: Hans Jönsson, deutscher Film- Fernseh- und Hörspielkomponist († 1993)
- 26. Oktober: Oda Sakunosuke, japanischer Schriftsteller († 1947)
- 26. Oktober: Netty Simons, US-amerikanische Komponistin († 1991)
- 27. Oktober: Rolf Jährling, deutscher Galerist und Architekt († 1991)
- 27. Oktober: Luigi Piotti, italienischer Autorennfahrer († 1971)
- 30. Oktober: Richard Stone, britischer Ökonom, Nobelpreisträger († 1991)
November [Bearbeiten]
- 2. November: Alexander Borell, Autor zahlreicher Unterhaltungs- und Fortsetzungromane († 1998)
- 2. November: Burt Lancaster, US-amerikanischer Schauspieler († 1994)
- 3. November: Albert Cossery, ägyptischer frankophoner Schriftsteller († 2008)
- 3. November: Marika Rökk, ungarische Schauspielerin († 2004)
- 4. November: Gig Young, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1978)
- 5. November: Gisela Andersch, deutsche Malerin, Graphikerin und Collagekünstlerin († 1987)
- 5. November: Guy Jonson, englischer Pianist und Musikpädagoge († 2009)
- 5. November: Vivien Leigh, britische Film- und Theaterschauspielerin († 1967)
- 7. November: Albert Camus, französischer Schriftsteller und Mitglied der französischen Résistance († 1960)
- 8. November: Ludwig Elsbett, Erfinder des Elsbett-Motors († 2003)
- 8. November: Rudolf Harbig, deutscher Leichtathlet († 1944)
- 9. November: Sepp Kerschbaumer, südtiroler Aktivist und Leiter des Befreiungsausschusses Südtirol († 1964)
- 9. November: Hedy Lamarr, Schauspielerin und Erfinderin († 2000)
- 9. November: Günter von Roden, Historiker und Archivar und Stadtarchivdirektor in Duisburg († 1999)
- 9. November: Hartwig Schlegelberger, deutscher Politiker († 1997)
- 10. November: Álvaro Cunhal, portugiesischer Politiker († 2005)
- 10. November: Heinz Mellmann, deutscher Graphiker und Märchenillustrator († 1945)
- 11. November: Käthe Braun, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 13. November: Jack Dyer, australischer Fußballspieler († 2003)
- 13. November: Lon Nol, Präsident von Kambodscha († 1985)
- 14. November: Jelisaweta Iwanowna Bykowa, sowjetische Schachspielerin († 1989)
- 14. November: George Smathers, US-amerikanischer Senator († 2007)
- 15. November: Guy Green, britischer Kameramann, Regisseur und Drehbuchautor († 2005)
- 15. November: Arthur Haulot, belgischer Journalist, Humanist und Dichter († 2005)
- 15. November: Gus Johnson, US-amerikanischer Jazzbassist († 2000)
- 17. November: Hellmut Kalbitzer, deutscher Politiker († 2006)
- 17. November: Christiane Desroches Noblecourt, französische Ägyptologin († 2011)
- 20. November: Charles Bettelheim, französischer Ökonom († 2006)
- 20. November: Libertas Schulze-Boysen, Mitglied der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" († 1942)
- 21. November: Volker von Collande, deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur († 1990)
- 21. November: Max Sefrin, deutscher Politiker (DDR) († 2000)
- 22. November: Benjamin Britten, englischer Komponist († 1976)
- 24. November: Geraldine Fitzgerald, irisch-US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 24. November: Muriel Gantry, Romanautorin († 2000)
- 24. November: Gisela Mauermayer, deutsche Leichtathletin († 1995)
- 26. November: Gordon A. Craig, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller († 2005)
- 27. November: Lewis Coser, US-amerikanischer Soziologe († 2003)
- 29. November: John E. Struggles, US-amerikanischer Personalberater († 2005)
Dezember [Bearbeiten]
- 1. Dezember: Hans Glinz, Schweizer Sprachwissenschaftler und Germanist († 2008)
- 1. Dezember: Ludwig Waldleitner, deutscher Filmproduzent († 1998)
- 3. Dezember: Gerry Healy, irischer trotzkistischer Politiker († 1989)
- 4. Dezember: Robert Adler, US-amerikanischer Physiker, Elektroniktechniker und Erfinder († 2007)
- 4. Dezember: Johann Cilenšek, deutscher Komponist und Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR († 1998)
- 4. Dezember: John Kitzmiller, US-amerikanischer Schauspieler († 1965)
- 4. Dezember: Mark Robson, kanadischer Filmregisseur und -produzent († 1978)
- 6. Dezember: Max G. Bollag, Schweizer Galerist († 2005)
- 6. Dezember: Eleanor Holm, US-amerikanische Schwimmerin († 2004)
- 7. Dezember: John Davis, US-amerikanischer Blues-Pianist und Sänger († 1985)
- 9. Dezember: Friedrich Dickel, Minister des Inneren der DDR († 1993)
- 9. Dezember: Fritz Graßhoff, deutscher Maler, Zeichner, Schriftsteller und Schlagertexter († 1997)
- 10. Dezember: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist († 1996)
- 10. Dezember: Pannonica de Koenigswarter, Jazzmäzenin († 1988)
- 10. Dezember: Ray Nance, US-amerikanischer Jazz-Trompeter und Violinist († 1976)
- 11. Dezember: Jean Marais, französischer Schauspieler († 1998)
- 11. Dezember: Mary Martin, US-amerikanische Schauspielerin († 1990)
- 11. Dezember: Eduard Wallnöfer, österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Tirol († 1989)
- 13. Dezember: Gerda Christian, Privatsekretärin von Adolf Hitler († 1997)
- 13. Dezember: Buddy Parker, US-amerikanischer American-Football-Spieler und Trainer († 1982)
- 15. Dezember: Walt Ader, US-amerikanischer Autorennfahrer († 1982)
- 16. Dezember: Iwan David Herstatt, deutscher Bankier († 1995)
- 18. Dezember: Alfred Bester, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor († 1987)
Willy Brandt, 1980
- 18. Dezember: Willy Brandt, deutscher Politiker, Bundeskanzler 1969–1974 († 1992)
- 18. Dezember: Ray Meyer, US-amerikanischer Basketballtrainer († 2006)
- 19. Dezember: Juan Landázuri Ricketts, Erzbischof von Lima und Kardinal († 1997)
- 19. Dezember: Annemarie Sörensen, deutsche Schauspielerin († 1993)
- 20. Dezember: Carl Atwood Elliott, US-amerikanischer Politiker († 1999)
- 21. Dezember: Heinz Conrads, österreichischer Schauspieler und Wienerlied-Interpret († 1986)
- 21. Dezember: Andor Foldes, US-amerikanischer Pianist ungarischer Herkunft († 1992)
- 22. Dezember: Rudolf Krämer-Badoni, deutscher Schriftsteller († 1989)
- 23. Dezember: Anton Leader, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent († 1988)
- 24. Dezember: Gerhard Wessel, Präsident des Bundesnachrichtendienstes († 2002)
- 25. Dezember: Tony Martin, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2012)
- 25. Dezember: Henri Nannen, deutscher Verleger und Publizist († 1996)
- 25. Dezember: Joseph Elias Tawil, syrischer Erzbischof von Newton (USA) († 1999)
- 27. Dezember: Albert Ellis, US-amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut († 2007)
- 28. Dezember: John William Brown, US-amerikanischer Politiker († 1993)
- 28. Dezember: Lou Jacobi, kanadischer Film- und Theaterschauspieler († 2009)
- 29. Dezember: Pierre Werner, luxemburgischer Politiker († 2002)
- 30. Dezember: Véra Clouzot, französisch-brasilianische Schauspielerin († 1960)
- 31. Dezember: John N. Irwin, US-amerikanischer Politiker († 2000)
- 31. Dezember: René Schneider, chilenischer General († 1970)
Genaues Geburtsdatum unbekannt [Bearbeiten]
- Abd ul-Ilah, irakischer Prinz († 1958)
- Ara Masahito, japanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker († 1979)
- John R. Barrows, US-amerikanischer Hornist († 1974)
- Sayed Qassem Rishtya, afghanischer Schriftsteller, Politiker und Diplomat († 1998)
Gestorben [Bearbeiten]
Erstes Quartal [Bearbeiten]
- 2. Januar: Julius Euting, deutscher Orientalist und Bibliothekar (* 1839)
- 2. Januar: Léon-Philippe Teisserenc de Bort, französischer Meteorologe und Entdecker der Stratosphäre (* 1855)
Alfred von Schlieffens Grabstätte auf dem Invalidenfriedhof, Berlin
- 4. Januar: Alfred von Schlieffen, preußischer Generalfeldmarschall (* 1833)
- 4. Januar: Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher (* 1867)
- 5. Januar: Louis Paul Cailletet, französischer Physiker (* 1832)
- 6. Januar: Ernesto Elorduy, mexikanischer Komponist und Pianist (* 1855)
- 16. Januar: Gottfried Friedrich Aly, deutscher Altphilologe und Schulpolitiker (* 1852)
- 20. Januar: Karl Wittgenstein, österreichisch-ungarischer Unternehmer (* 1847)
- 26. Januar: Adolf Boettge, deutscher Militärmusiker (* 1848)
- 4. Februar: Franz Xaver Nagl, österreichischer Priester und Theologe (* 1855)
- 5. Februar: Lucius Frederick Hubbard, US-amerikanischer Politiker (* 1836)
- 17. Februar: Joaquin Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1839)
- 20. Februar: Robert von Lieben, österreichischer Physiker (* 1878)
- 22. Februar: Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler (* 1857)
- 22. Februar: Francisco Madero, mexikanischer Revolutionär und Präsident von Mexiko (* 1873)
- 23. Februar: Julius Anton Adam, deutscher Genre- und Tiermaler sowie Lithograf (* 1852)
- 24. Februar: Wilhelm Kress, österreichischer Flugpionier und Konstrukteur (* 1836)
- 26. Februar: Felix Draeseke, deutscher Komponist (* 1835)
- 27. Februar: Oscar Oldberg, US-amerikanischer Pharmakologe (* 1846)
- 1. März: Carl Jatho, deutscher evangelischer Pfarrer (* 1851)
- 10. März: Harriet Tubman, US-amerikanische Widerstandskämpferin (* 1826)
- 11. März: Carl Diercke, deutscher Kartograf (* 1842)
- 13. März: Ernst Ravenstein, deutscher Kartograph (* 1834)
- 13. März: Thomas Peter Krag, norwegischer Schriftsteller (* 1868)
- 16. März: Tatyos Efendi, türkischer Komponist (* 1855)
- 18. März: Georg I., König von Griechenland (* 1845)
- 19. März: John Thomas, walisischer Harfenist und Komponist (* 1826)
- 25. März: William Northen, US-amerikanischer Politiker (* 1835)
- 30. März: Hans Arnold, deutscher Bildhauer (* 1860)
- 31. März: John Pierpont Morgan, US-amerikanischer Unternehmer und Bankier (* 1837)
Zweites Quartal [Bearbeiten]
- 1. April: Otto March, deutscher Architekt (* 1845)
- 6. April: Adolf Slaby, Ordinarius für Elektrotechnik an der TH Berlin (* 1849)
- 14. April: Carl Hagenbeck, deutscher Tierhändler und Zoodirektor (* 1844)
- 18. April: Lester Frank Ward, US-amerikanischer Soziologe (* 1841)
- 19. April: Hugo Winckler, deutscher Archäologe und Sprachwissenschaftler (* 1863)
- 25. April: Wsewolod Michailowitsch Abramowitsch, russischer Flugpionier und Fluglehrer (* 1880)
- 25. April: Giovanni Battista Piamarta, Seliger, italienischer Priester und Ordensgründer (* 1841)
- 27. April: Adolf Römer, deutscher Altphilologe (* 1843)
- 27. April: Gabriel von Seidl, deutscher Architekt und Vertreter des Historismus (* 1848)
- 28. April: Franz Boluminski, deutscher Kolonialbeamter (* 1863)
- 29. April: Victor Haderup, dänischer Zahnarzt (* 1845)
- 29. April: Erich Schmidt, deutscher Literaturhistoriker (* 1853)
- 8. Mai: Frank O. Briggs, US-amerikanischer Politiker (* 1851)
- 9. Mai: Evald Rygh, norwegischer Finanzminister (* 1842)
- 12. Mai: Friedrich Huch, deutscher Dichter und Schriftsteller (* 1873)
- 15. Mai: Adolf Wahrmund, deutscher Orientalist und Schriftsteller (* 1827)
- 16. Mai: Louis Perrier, Schweizer Politiker (* 1849)
- 22. Mai: Emil Pott, deutscher Tierzuchtwissenschaftler (* 1851)
- 25. Mai: Alfred Redl, Oberst der österreichisch-ungarischen Armee und russischer Spion (* 1864)
- 29. Mai: Eduard Pechuel-Loesche, deutscher Geograph und Afrikaforscher (* 1840)
- 4. Juni: Léon Deubel, französischer Lyriker (* 1879)
- 8. Juni: Emily Davison, britische Frauenrechtlerin (* 1872)
- 13. Juni: Henri Rochefort, französischer Journalist und Schriftsteller (* 1830)
- 19. Juni: Thomas Manson Norwood, US-amerikanischer Politiker (* 1830)
- 26. Juni: Jonathan Hutchinson, englischer Chirurg und Pathologe (* 1828)
- 28. Juni: John L. Barstow, US-amerikanischer Politiker (* 1832)
Drittes Quartal [Bearbeiten]
- 6. Juli: James Cassius Williamson, australischer Schauspieler und Impresario (* 1845)
- 8. Juli: Louis Hémon, französischer Schriftsteller (* 1880)
- 21. Juli: Hermann Credner, deutscher Geowissenschaftler (* 1841)
- 22. Juli: Johann Jakob Bernoulli, Schweizer Archäologe (* 1831)
- 29. Juli: Tobias Asser, niederländischer Jurist und Politiker (* 1838)
- 30. Juli: August Sternickel, deutscher Mörder und Brandstifter (hingerichtet) (*1866)
- 1. August: Lessja Ukrainka, ukrainische Dichterin, Dramaturgin und Übersetzerin (* 1871)
- 3. August: Friedrich Wilhelm Putzger, deutscher Pädagoge und Schulbuchautor (* 1849)
- 7. August: David Popper, tschechischer Violoncellist und Komponist (* 1843)
- 8. August: Joseph F. Johnston, US-amerikanischer Politiker (* 1843)
- 8. August: Josef Ohrwalder, österreichischer Missionar und Autor (* 1856)
- 8. August: Hermann Harry Schmitz, Verfasser grotesker Erzählungen und Einakter sowie Essayist (* 1880)
- 11. August: Brasílio Itiberê da Cunha, brasilianischer Komponist und Diplomat (* 1846)
- 13. August: August Bebel, deutscher Sozialdemokrat (* 1840)
- 20. August: Émile Ollivier, französischer Politiker (* 1825)
- 29. August: Hermann Aron, deutscher Forscher auf dem Gebiet der Elektrotechnik
- 31. August: Erwin Bälz, Leibarzt der Kaiserlichen Familie in Japan (* 1849)
- 3. September: John Martin, US-amerikanischer Politiker (* 1833)
- 5. September: Willi Fick, deutscher Fußballnationalspieler (* 1891)
- 25. September: Herbert William Garratt, englischer Lokomotivkonstrukteur (* 1864)
- 29. September: Rudolf Diesel, deutscher Ingenieur, Erfinder des Dieselmotors (* 1858)
Viertes Quartal [Bearbeiten]
- 5. Oktober: Heinrich Ludwig Oskar Ackermann, deutscher Theologe (* 1863)
- 10. Oktober: Gregorio María Aguirre y García, Erzbischof von Toledo und Kardinal (* 1835)
- 14. Oktober: Norbert Hanrieder, österreichischer Mundartdichter und Priester (* 1842)
- 16. Oktober: Ralph Rose, US-amerikanischer Leichtathlet (* 1885)
- 7. November: Alfred Russel Wallace, britischer Zoologe und Naturforscher (* 1823)
- 18. November: Johannes Christoph Achelis, deutscher Kaufmann und Unternehmer (* 1836)
- 18. November: John Foster McCreight, kanadischer Politiker (* 1827)
- 21. November: Francesco Acri, italienischer Philosoph und Philosophiehistoriker (* 1834)
- 22. November: Tokugawa Yoshinobu, letzter japanischer Shogun (* 1837)
- 26. November: Rufus W. Cobb, US-amerikanischer Politiker (* 1829)
- 29. November: Herbert W. Ladd, US-amerikanischer Politiker (* 1843)
- 3. Dezember: Friedrich Keller, deutscher Vizekonsul in der Templerkolonie in Haifa 1878–1908 (* 1838)
- 7. Dezember: Ernst Heinrich Göring, deutscher Jurist und Diplomat (* 1838)
- 9. Dezember: Franz Kullak, deutscher Pianist und Komponist (* 1844)
- 12. Dezember: Menelik II., äthiopischer Kaiser (* 1844)
- 13. Dezember: Karl Wilhelm Diefenbach, Maler und Sozialreformer (* 1851)
- 15. Dezember: Moltke Moe, norwegischer Volkskundler (* 1859)
- 16. Dezember: Mariano Rampolla del Tindaro, Kardinalstaatssekretär während des Pontifikats Leo XIII. (* 1843)
- 26. Dezember: Hans von Specht, deutsch-US-amerikanischer Offizier und Farmer, Fuhrmann und Postmeister (* 1825)
- 28. Dezember: Ahmed Midhat Efendi, osmanischer Journalist, Autor, Übersetzer und Verleger (* 1844)
- 31. Dezember: Seth Carlo Chandler, US-amerikanischer Astronom (* 1846)
Genauer Todestag unbekannt [Bearbeiten]
- Frank Lynes, US-amerikanischer Komponist, Organist und Musikpädagoge (* 1858)