Ehingen (Donau)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ehingen (Donau)
Ehingen (Donau)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ehingen (Donau) hervorgehoben
48.2833333333339.7236111111111515Koordinaten: 48° 17′ N, 9° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 515 m ü. NHN
Fläche: 178,4 km²
Einwohner: 24.786 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89584
Vorwahlen: 07391 [2]
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 033
Stadtgliederung: Kernstadt und 17 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
89584 Ehingen (Donau)
Webpräsenz: www.ehingen.de
Oberbürgermeister: Alexander Baumann (CDU)
Lage der Stadt Ehingen (Donau) im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild
Ehingen um 1898
Ehingen an der Oberschwäbischen Barockstraße - hier die Türme von Liebfrauenkirche, Herz-Jesu-Kirche und Stadtpfarrkirche St. Blasius
Marktplatz mit Theodulbrunnen und Stadtpfarrkirche

Ehingen (Donau) ist eine Stadt im Südosten Baden-Württembergs, etwa 23 Kilometer südwestlich von Ulm und 67 Kilometer südöstlich von Stuttgart. Sie ist die größte Stadt des Alb-Donau-Kreises und Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. Januar 1974 ist Ehingen Große Kreisstadt (die einzige im Alb-Donau-Kreis). Mit den Nachbargemeinden Griesingen, Oberdischingen und Öpfingen ist die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. Der Teil der Ehinger Gemarkung auf der Albhochfläche (33,8 %) gehört zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Von 1346 bis 1805 gehörten Stadt und Umland zu Vorderösterreich, wovon noch heute das Ständehaus am Marktplatz Zeugnis gibt.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Ehingen liegt am Südrand der Mittleren Flächenalb am nördlichen Ufer der Donau in einer Flussschleife der Schmiech. Dieser kleine Fluss entspringt rund 20 km nördlich von Ehingen in den Lutherischen Bergen, erreicht das Stadtgebiet bei Berkach, durchquert die Kernstadt und mündet südöstlich von ihr in die Donau.

Die Donau streift die Stadt nur im äußersten Südosten: Von Munderkingen und Rottenacker kommend gelangt sie beim Stadtteil Herbertshofen in das Stadtgebiet, fließt dann in nordöstlicher Richtung vorbei an den Stadtteilen Dintenhofen und Dettingen, zwischen der Kernstadt im Norden und dem Stadtteil Berg im Süden hindurch, bevor sie die Schmiech aufnimmt und anschließend südlich der Stadtteile Nasgenstadt und Gamerschwang verläuft, um schließlich das Stadtgebiet nordöstlich in Richtung Ulm wieder zu verlassen.

Der Stadtteil Rißtissen liegt als Exklave rund acht Kilometer östlich des Stadtzentrums in der Donauebene an der Riß, die nur wenig weiter nördlich in die Donau mündet.

Am Westrand Ehingens steigt das Gelände um über 200 Höhenmeter zur Ehinger Alb und dem Stoffelberg (730 m) an. Auf dieser welligen Hochfläche bis Mundingen verlaufen zahlreiche Wanderwege, die zum Besinnungsweg Ehinger Alb vernetzt sind.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die folgenden Städte und Gemeinden (sie gehören, soweit nichts anderes vermerkt, zum Alb-Donau-Kreis) grenzen an die Stadt Ehingen, im Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden:

Schelklingen, Allmendingen, Altheim, Öpfingen und Griesingen, Laupheim und Schemmerhofen (beide Landkreis Biberach), Unterstadion, Rottenacker, Munderkingen, Untermarchtal und Lauterach sowie Hayingen und Münsingen (beide Landkreis Reutlingen).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt besteht aus der Kernstadt, zu der auch die bereits 1939 eingegliederten Gemeinden Dettingen und Berkach gehören, und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Altbierlingen, Altsteußlingen, Berg, Dächingen, Erbstetten, Frankenhofen, Gamerschwang, Granheim, Herbertshofen, Heufelden, Kirchbierlingen, Kirchen, Mundingen, Nasgenstadt, Rißtissen, Schaiblishausen und Volkersheim. Die ehemaligen Gemeinden sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt, sie haben je einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. In jeder Ortschaft gibt es eine Ortschaftsverwaltung, quasi ein „Rathaus vor Ort“, dessen Leiter der Ortsvorsteher ist.

Zu einigen Stadtteilen gehören noch räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Solche Wohnplätze sind:

  • in der Kernstadt: Jägerhof, Käshof, Saurücken, Steinhoflehen und Ziegelhof
  • in Berg: Ernsthof
  • in Erbstetten: Vogelhof
  • in Frankenhofen: Karlshof

Raumplanung[Bearbeiten]

Ehingen ist ein Mittelzentrum innerhalb der Region Donau-Iller mit der Stadt Ulm als Oberzentrum. Zum Mittelbereich Ehingen gehören neben Ehingen selbst die folgenden Städte und Gemeinden des Alb-Donau-Kreises: Allmendingen, Altheim, Emeringen, Emerkingen, Griesingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Lauterach, Munderkingen, Oberdischingen, Obermarchtal, Oberstadion, Öpfingen, Rechtenstein, Rottenacker, Untermarchtal, Unterstadion und Unterwachingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Von Schelklingen zu Österreich[Bearbeiten]

Erste Menschen haben sich im Gebiet Ehingens vermutlich schon zur Jungsteinzeit niedergelassen, vereinzelte Funde bestätigen dies. Hinweise auf die Kelten sind spärlich. In der Römerzeit war Ehingen wohl ein wichtiger Durchgangspunkt (Heerstraße). Es folgte die alemannische Einwanderung, mit der die Geschichte des Ortes Ehingen (-ingen weist darauf hin) begann. Ein Alemannenfriedhof an der Schmiech zeugt ebenso davon wie bedeutende Funde aus den Jahren 1929 und 1930. Die erste nachgewiesene urkundliche Erwähnung von Ehinga ist in einer Tauschurkunde des Bistums Chur und des Klosters Schwarzach (Baden) aus dem Jahr 961 enthalten.

Ehinger Marktplatz mit Blick auf das Rathaus, links das schwäbisch-österreichische Ständehaus

Die Ansiedlung lag in der Schmiechniederung an der Stelle der heutigen Unteren Stadt. Der eigentliche Gründung der Stadt geschah durch die Grafen von Berg-Schelklingen neben ihrer Burg über der Schmiech. An sie erinnert das heutige Stadtwappen.

Nach dem Aussterben des Berger Grafenhauses fiel Ehingen 1346 an Österreich. Die finanzschwachen Habsburger verpfändeten die Stadt jedoch bald an verschiedene Adlige. Dieser Umstand sowie der wachsende Wohlstand der Bürger ermöglichten es der Stadt, wichtige Rechte zu erwerben, die an die der Reichsstädte herankamen.

Im Jahr 1500 hielt sich Kaiser Maximilian mehrmals innerhalb der Mauern von Ehingen auf. Zu seinem Freundeskreis gehörten die gebürtigen Ehinger Gebrüder Winckelhofer, der Dichter Jakob Locher und der Bildhauer Jörg Muskat.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Ehingen regelmäßig Treffpunkt der schwäbisch-österreichischen Stände; Tagungsort war das Ständehaus am Marktplatz. Von 1689 bis zu seiner Auflösung 1806 war die Stadt auch Sitz des Ritterkantons Donau. Brände von 1688 und 1749 hinterließen deutliche Spuren im Stadtbild.

Um 1790 wurde von diesem Gebiet Vorderösterreichs erstmals durch den Tiroler Bauernkartografen Anton Kirchebner eine genaue Landkarte erstellt. Sie wurde aber wegen der 1793 ausgebrochenen Franzosenkriege nicht mehr gedruckt.

Württemberg und Kreisreform[Bearbeiten]

Im Pressburger Frieden 1805 musste Habsburg seine Vorlande an die französischen Verbündeten abtreten. Ehingen kam nach über viereinhalb Jahrhunderten österreichischer Herrschaft an das neu geschaffene Königreich Württemberg. Bereits im folgenden Jahr wurde es Sitz eines Oberamtes, aus dem 1934 der Landkreis Ehingen hervorging.

Im Hungerjahr 1816 kam die Not nach Ehingen, die dank guter Vorräte im Spitalkasten milder als in anderen Gemeinden und Städten Mitteleuropas verlief. Seit 1717 war zwar eine städtische Feuerspritze vorhanden, jedoch wurde erst am 18. Juli 1861 die Freiwillige Feuerwehr Ehingen gegründet und damit eine Organisation zur Brandbekämpfung ins Leben gerufen. Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Gewerbe stark und damit auch die Stadt. Bedeutend waren Brauerei- (auch heute noch hat Ehingen überdurchschnittlich viele Brauereien) und Baugewerbe (Zementwerk von Ehingen 1890–1927). 1937 ließ sich die Schwäbische Zellstoff AG (jetzt Sappi) in Ehingen nieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zum Aufstieg der Fa. Schlecker, die mit einer Metzgerei in der Bahnhofstraße begann. Die Stadt gehörte inzwischen wie der gesamte Landkreis Ehingen zum Land Württemberg-Hohenzollern und ab 1952 zum Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern im neuen Bundesland Baden-Württemberg.

Im Zuge der Kreisreform 1973 wurde der überwiegende Teil des Landkreises Ehingen mit dem Landkreis Ulm zum neuen Alb-Donau-Kreis zusammengeschlossen, einige Gemeinden des Kreises Ehingen kamen zum vergrößerten Landkreis Biberach. Damit verlor Ehingen seine Funktion als Kreisstadt. Infolge der Eingliederung von 17 Stadtteilen überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 20.000. Daher stellte die Stadtverwaltung einen Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, dem die Landesregierung mit Wirkung zum 1. Januar 1974 entsprach. Einige Aufgaben des Landkreises gingen damit auf die Stadt Ehingen über, so dass der Verlust des Kreissitzes teilweise wieder ausgeglichen war. In Ehingen befindet sich eine Außenstelle des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis.

Religionen[Bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Stadt Ehingen gehörte zunächst zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat circa Alpes unterstellt. Infolge der Zugehörigkeit zu Österreich wurde die Reformation nicht eingeführt, so dass das Stadtgebiet über viele Jahrhunderte überwiegend katholisch blieb. Lediglich im Stadtteil Mundingen wurde 1535 die Reformation eingeführt, da er zu Württemberg gehörte. Die erste Ehinger Kirche wurde 1182 erwähnt. 1339 erschien sie als St. Blasius geweihte Kirche.

Turm der St.-Blasius-Kirche

Die heutige St.Blasius/Theodul-Kirche (Theodul von Sitten †400 ist auch Stadtpatron) ist ein Bau aus dem 18. Jahrhundert mit dem Turm von 1888. Eine Liebfrauenkirche wurde 1239 von den Grafen von Berg gestiftet und 1639 dem 1630 gegründeten Franziskanerkloster übergeben. 1723/25 wurde sie neu erbaut. Das Klostergebäude dient heute als Altersheim. Eine weitere katholische Kirche ist die Herz-Jesu-Kirche (früher auch Kirche des Benediktinerkollegs -Konviktskirche-) von 1712/19 mit Turm von 1885. 1970 entstand die St.-Michaels-Kirche. Die Katholiken der Kernstadt und von Altsteußlingen, Berkach, Dettingen und Herbertshofen gehören zu den beiden Kirchengemeinden St. Blasius und St. Michael. In Altsteußlingen gibt es eine Kirche von 1756 mit gotischem Chor und neuem Turm von 1970. In Dettingen steht die Kapelle St. Leonhard, die 1765 erbaut wurde und in Dintenhofen eine Kapelle von 1705. Auch die Katholiken aus Heufelden gehören zu Ehingen. Dort gibt es die Filialkirchengemeinde St. Gangulf mit einem Gotteshaus aus dem 14. Jahrhundert, das 1904 verlängert wurde. Im zugehörigen Weiler Blienshofen steht die Kapelle St. Georg von 1485, die im 18. Jahrhundert erneuert wurde.

In den anderen Ehinger Stadtteilen gibt es folgende katholische Kirchengemeinden: Dächingen (zur schmerzhaften Mutter, 1848 in die ehemalige Zehntscheuer eingebaut), Erbstetten (spätgotische St.-Stephanus-Kirche; Filialkapelle St. Georg Unterwilzingen, erbaut 1908 unter Einbeziehung des Altbaus von 1724), Frankenhofen (St. Georg, erbaut 1674 mit älterem Turm und Chor; spätgotische Kapelle in Tiefenhülen), Gamerschwang (St. Nikolaus, 1689 mit Anbau von 1870), Granheim (St. Martinus, 17. Jahrhundert, mit gotischem Turm, zur Gemeinde gehören auch die Katholiken aus Mundingen), Kirchbierlingen (St. Martinus, erbaut 1513 mit romanischen Resten; zur Gemeinde gehören auch Schaiblishausen mit der 1890 erbauten Kapelle St. Magnus und Leonhard, Volkersheim mit der im 18. Jahrhundert erbauten Wendelinskapelle, Altbierlingen mit einer St.-Wendelin-Kapelle und Berg mit der Filialkirche St. Ulrich), Kirchen (St. Martinus, 18. Jahrhundert mit spätgotischem Turm, weitere Kapellen in den zugehörigen Weilern Deppenhausen, Mochental, Mühlen, Schlechtenfeld und Stetten), Nasgenstadt (St. Petrus und Paulus, erbaut 1729 mit Turm von 1749) und Rißtissen (St. Pankratius und St. Dorothea, erbaut 1787, Friedhofskapelle St. Leonhard von 1483 und staufenbergische Gruftkapelle von 1873).

Alle genannten katholischen Kirchengemeinden gehörten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zum Bistum Konstanz und anschließend zum Landkapitel Ehingen. Seit 1821 gehören sie zum Bistum Rottenburg, jetzt Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das frühere Dekanat Ehingen wurde 2008 mit dem Dekanat Ulm zum neuen Dekanat Ehingen-Ulm mit Sitz in Ulm zusammengefasst.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Angehörige der evangelischen Kirche nach Ehingen, später auch in die anderen heute katholischen Stadtteile Ehingens. Anfangs wurden sie von der Pfarrei Rottenacker betreut. 1848 wurde in Ehingen eine Filialkirchengemeinde eingerichtet und 1879 eine evangelische Kirche gebaut. Seit 1889 besteht eine eigene Pfarrei. Das Gemeindezentrum Wenzelstein mit eigener Pfarrei entstand 1971. Heute bilden die beiden Pfarrbezirke Ehingen-Nord und Ehingen-Süd die evangelische Kirchengemeinde Ehingen, die zusammen mit Allmendingen die Gesamtkirchengemeinde Ehingen innerhalb des Kirchenbezirks Blaubeuren der Evangelischen Landeskirche in Württemberg bildet.

Die Kirchengemeinde Ehingen betreut auch die meisten evangelischen Bewohner der Ehinger Stadtteile. Frankenhofen gehört zur Kirchengemeinde Weilersteußlingen, Herbertshofen, Kirchbierlingen und Volkersheim betreut die Kirchengemeinde Rottenacker. Im Stadtteil Mundingen gibt es eine eigene evangelische Kirchengemeinde, die schon seit der Reformation besteht, weil dieser Ort damals bereits zu Württemberg gehörte. Die dortige Pfarrkirche wurde 1790 neu erbaut. Diese Kirchengemeinde, zu der auch die die Evangelischen aus den Stadtteilen Dächingen, Erbstetten, Granheim und Kirchen gehören, ist Teil des Kirchenbezirks Münsingen. Der Stadtteil Rißtissen gehört zur Kirchengemeinde Ersingen (Stadt Erbach) im Kirchenbezirk Biberach.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Ehingen auch freikirchliche Gemeinden, darunter die Arche Volksmission. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Ehingen vertreten.

Es gibt auch einen muslimischen Bevölkerungsanteil in der Stadt. Fast alle sind Anhänger des sunnitischen Islam. Den muslimischen Gemeindemitgliedern stehen eine große und zwei kleinere Moscheen bzw. Gebetsstätten unterschiedlicher Träger zur Verfügung. Ein Großteil der muslimischen Einwohner Ehingens hat einen Migrationshintergrund. Die Älteren wurden Anfang der 1960er Jahre als Gastarbeiter angeworben, vor allem aus der Türkei. Die meisten leben schon in dritter Generation in Ehingen.

Die große Mevlana-Moschee in Ehingen, mit einem 21 Meter hohen Minarett und einer Kuppel mit einem Durchmesser von 9 Metern, wurde im Jahre 2003 vollendet. Der Betsaal bietet Platz für etwa 600 Gläubige. Sehenswert ist neben den Ornamentmalereien an den Wänden der 5 Meter hohe und 700 Kilogramm schwere Glaskristallleuchter mit einem Durchmesser von 2,5 Metern. Finanziert wurde der Bau mit Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen der Muslime vor Ort. Träger ist der Türkisch-Islamische Verein DITIB.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die folgenden Gemeinden wurden in die Stadt Ehingen eingegliedert (sie gehörten vor der Kreisreform alle zum Landkreis Ehingen).

  • 1939: Berkach und Dettingen
  • 1. August 1971: Nasgenstadt
  • 1. Mai 1972: Berg, Kirchen (mit Mühlen, Schlechtenfeld, Stetten, Deppenhausen, Mochental)
  • 1. Oktober 1972: Altsteußlingen (mit Briel), Gamerschwang, Heufelden (mit Blienshofen)
  • 1. Januar 1973: Altbierlingen, Kirchbierlingen (mit Weisel, Sontheim), Schaiblishausen (mit Bockighofen), Volkersheim
  • 1. Dezember 1973: Dächingen, Erbstetten (mit Unterwilzingen, Vogelhof), Frankenhofen (mit Tiefenhülen), Herbertshofen (mit Dintenhofen), Mundingen
  • 1. Januar 1974: Granheim
  • 1. Januar 1975: Rißtissen

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1810 2.547
1823 2.531
1834 2.981
1843 3.534
1855 3.241
1861 3.261
1. Dezember 1871 ¹ 3.547
1. Dezember 1880 ¹ 4.065
1. Dezember 1900 ¹ 4.734
1. Dezember 1910 ¹ 4.794
16. Juni 1925 ¹ 4.845
16. Juni 1933 ¹ 5.064
Jahr Einwohnerzahlen
17. Mai 1939 ¹ 5.764
13. September 1950 ¹ 7.787
6. Juni 1961 ¹ 10.266
27. Mai 1970 ¹ 13.437
31. Dezember 1975 21.600
31. Dezember 1980 21.988
27. Mai 1987 ¹ 22.194
31. Dezember 1990 23.568
31. Dezember 1995 24.666
31. Dezember 2000 25.091
31. Dezember 2005 26.017
31. Dezember 2011 25.142

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Bei der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • CDU 58,4 % (−7,8), 23 Sitze (−2)
  • Grüne 14,1 % (+4,1), 5 Sitze (+2)
  • SPD 11,2 % (−1,2), 4 Sitze (±0)
  • Die Freien 9,3 % (−2,2), 3 Sitze (−1)
  • Junges Ehingen 7,0 % (+7,0), 2 Sitze (+2)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Oberbürgermeister Alexander Baumann (2011)
Der ehemalige Oberbürgermeister Johann Krieger (2007)

An der Spitze der Stadt Ehingen stand in den Zeiten der Grafen von Berg zunächst ein Ammann, auch Schultheiß, der aus der Bürgerschaft ernannt wurde. Um 1290 wurde auch ein von den Zünften gewählter Rat genannt, dem der Bürgermeister vorstand. Ab 1444 wurde ein Ammann frei gewählt. Ab 1568 gab es drei Bürgermeister, die den Inneren Rat bildeten. Einer davon stand als Amtsbürgermeister an der Spitze der Stadtregierung. Ab 1748 unterstand Ehingen dem Oberamt Burgau (Sitz in Günzburg). Die Amtsgeschäfte in Ehingen führte ein österreichischer Vogt, dem ein Überreiter zur Seite stand. Ab 1756 gab es eine Enge Deputation, einen Inneren und einen Äußeren Rat. In württembergischer Zeit war ein Stadtschultheiß eingesetzt. Ab 1818 gab es auch wieder einen Rat.

1935 wurde aus dem Stadtschultheiß der Bürgermeister, der seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1974 die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister trägt. Gegenwärtig wird der Oberbürgermeister für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Seine Stellvertreter sind der Erste Beigeordnete und der Beigeordnete, beide mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Die Stadtoberhäupter Ehingens seit 1700:

  • 1699–1705 Jakob Höcht
  • 1701–1713, 1731–1737, 1739 Andreas Eyssel
  • 1707, 1715 Franz Josef Kaiblin
  • 1722 Georg Kocher
  • 1731–1758 Ferdinand Blaw
  • 1749–1753 Zacharis Sallwürckh
  • 1750 Johann Jakob Volz
  • 1759–1764 Franz Xaver Menne
  • 1759–1764 Fidel Maria Belli de Pino
  • 1770–1774 Anton Hohenadel
  • 1774- Constantin Zeiler und Dr. Probst (provisorisch)
  • 1780–1787 Ignaz Jenko von Jenkenshaim
  • 1787–1815 Joseph Million
  • 1815–1818 Xaver Boog
  • 1812–1828 Joseph Vogt
  • 1828–1863 Gottfried Wizigenreuther
  • 1863–1906 Franz Joseph Müller
  • 1906–1926 Andreas Locher
  • 1926–1945 Hans Henger
  • 1945–1954 Max Kauter
  • 1954–1986 Wilfried Henger
  • 1986–2010 Johann Krieger (CDU)
  • seit 2010 Alexander Baumann (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Ehingen ist von Silber und Rot fünfmal schräg geteilt. Die Stadtflagge ist weiß-rot.

Das Wappen tauchte bereits 1304 in den Stadtsiegeln auf. Dabei handelte es sich um das Wappen der Grafen von Berg, der damaligen Stadtherren. Im 18. Jahrhundert wurden die fünf Schrägbalken durch drei Schrägbalken ersetzt. Das Regierungspräsidium Tübingen verlieh am 19. Februar 1979 das Wappen in seiner ursprünglichen Form.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Ehingen unterhält seit 1992 mit der Stadt Esztergom in Ungarn eine Städtepartnerschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Ehingen liegt an der Donautalbahn Ulm – Donaueschingen und ist Regionalexpress-Halt. Die Regionalexpress-Züge sind im Stunden-Takt schnelle Verbindungen nach Ulm und Sigmaringen. Nach Donaueschingen und Neustadt (Schwarzwald) besteht ein Zwei-Stunden-Takt. Ehingen ist auch Ausgangspunkt der stündlich verkehrenden Regionalbahn-Linie Ehingen–Ulm–Memmingen. Damit fahren zwei Züge pro Stunde nach Ulm. Die Stadt in den Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) eingegliedert.

Durch die Bundesstraße 465 (Kirchheim unter TeckLeutkirch im Allgäu), die Bundesstraße 311 (Ulm–Geisingen) und die Bundesstraße 492 (Blaubeuren–Ehingen) ist Ehingen an das überregionale Straßennetz angebunden.

Ehingen liegt am Donauradweg, der sich dort teilt: der direkte Weg führt der Donau entlang über Erbach nach Ulm; der landschaftlich reizvollere verläuft über das Urdonautal in Richtung Blaubeuren, das heute von der Blau durchzogen wird. In Ulm vereinigen sich die beiden Zweige des Weges wieder.

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Unternehmen in der Stadt sind Liebherr (Fahrzeug- und Raupenkranbau), Sappi (Papierfabrik), HTE Tries (Hydraulikelemente), Möbel Borst, die Berg Brauerei im Stadtteil Berg, die Ziegelwerke Wienerberger (bis 2010 Rimmele) und der Maschinen- und Anlagenbauer Kottmann. Ehingen hat insgesamt fünf kleine, wirtschaftlich unabhängige Bierbrauereien und bezeichnet sich selbst, nach dem Gewinn des „Touristischen Ideenwettbewerb Genießerland Baden-Württemberg“, als Bierkulturstadt. Ehingen ist überregional bekannt als Sitz der ehemaligen Drogeriemarkt-Kette Schlecker, die im gesamten deutschen Raum und im europäischen Ausland Filialen hatte.

Medien[Bearbeiten]

In der Stadt erscheinen die zur Schwäbischen Zeitung gehörende Schwäbische Zeitung Ehingen und das Ehinger Tagblatt, eine Lokalausgabe der Südwest Presse. Seit einigen Jahren gibt es das online Nachrichtenportal wir-sind-Ehingen.de.

Gericht und Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Amtsgericht Ehingen gehört zum Landgerichtsbezirk Ulm und zum OLG-Bezirk Stuttgart. Weitere Behörden sind eine Außenstelle des Landratsamts Alb-Donau-Kreis und ein Finanzamt.

Das Kreiskrankenhaus Ehingen besitzt 198 Betten in den Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Geburtshilfe/Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren und Urologie. Ein Dialysezentrum ist ebenfalls vorhanden. Die BruderhausDiakonie betreibt in Ehingen Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Sozialpsychiatrie.

Bildung[Bearbeiten]

Die Stadt Ehingen ist Schulträger des Johann-Vanotti-Gymnasiums Ehingen, der Realschule Ehingen und der Hermann-Gmeiner-Schule (Förderschule). Ferner unterhält sie zwei Grund- und Hauptschulen (Grund- und Hauptschule Längenfeld und Michel-Buck-Schule), eine Hauptschule (in Kirchbierlingen) und fünf selbständige Grundschulen (Berg, Erbstetten und Frankenhofen, Grundschule im alten Konvikt, Kirchen und Rißtissen).

Der Alb-Donau-Kreis ist Träger der beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, Kaufmännische Schule und Magdalena-Neff-Schule – Haus- und Landwirtschaftliche Schule), der Schmiechtalschule für geistig Behinderte mit Schulkindergarten und der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Ehingen.

Von 1983 bis 2009 befand sich in Ehingen das nun nach Tübingen verlegte Theologische Vorseminar Ambrosianum der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das die Möglichkeit bietet, in einem Jahr das Hebraicum, Graecum und Große Latinum zu erwerben, und Grundkenntnisse der Philosophie vermittelt.

Im katholischen Internat Kolleg St. Josef wohnen Schüler, die die umliegenden Schulen besuchen.

Die Private Berufsfachschule des Internationalen Bundes e. V. (IB) rundet das schulische Angebot Ehingens ab.

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die sechste Schleife des Oberschwäbischen Pilgerweges beginnt in Ehingen
Die Groggensee-Skulpturen des Basler Künstlers Stefan Hübscher stehen in der Groggensee-Parkanlage in Ehingen

Ehingen liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und der Deutschen Fachwerkstraße.[3] Am westlichen Stadtrand liegt das Naturschutzgebiet Blauer Steinbruch. Seit 2009 verläuft der Oberschwäbische Pilgerweg, ein spiritueller Wanderweg, mit seiner Schleife 6 ebenfalls durch Ehingen.

Museen[Bearbeiten]

  • Museum der Stadt Ehingen im ehemaligen Heilig-Geist-Spital, errichtet 1340
  • Besenmuseum und Privatgalerie im barocken Schloss Mochental
  • Römermuseum in der Schule Rißtissen
  • Pfarrer Dr.-Walz-Saal im Pfarrhaus Erbstetten
  • Modemuseum Feigel im ehemaligen Schulgebäude Granheim
  • Alte Säge in Mundingen
  • Braumuseum in Berg der Berg Brauerei, Museumle im alten Brauhaus

Sport[Bearbeiten]

Größter Verein der Stadt ist die TSG Ehingen mit rund 2.000 Mitgliedern. Aus der TSG Ehingen ist der Basketball-Verein Erdgas Ehingen/Urspringschule hervorgegangen, der 2011 in die Pro A (der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands) aufgestiegen ist. Bekannt ist der Schlecker Cup, ein Handball-Turnier, zu dem alljährlich im Sommer erstklassige Teams aus ganz Europa antreten.

Bauwerke[Bearbeiten]

Ständehaus am Marktplatz
Theodul-Brunnen am Marktplatz
rekonstruierter Wehrgang
Schloss Mochental
Heilig-Geist-Spital
Wolfertturm
  • Das Ständehaus am Marktplatz diente von 1769/70 bis 1805 als Amtshaus der Schwäbisch-Österreichischen Landstände, heute befindet sich darin das Amtsgericht
  • Das Heilig-Geist-Spital beherbergt die Sammlungen des städtischen Museums
  • Rekonstruierter Wehrgang
  • Das Schloss Mochental
  • Der Wolfertturm aus dem Jahr 1891, erbaut als Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisturm
  • Die Kirche zu Unserer Lieben Frau (Liebfrauenkirche) ist ein Beispiel franziskanischen Barocks und wirkt durch ihre geschlossene Innenausstattung.
  • Die Herz-Jesu-Kirche (Konviktskirche) mit kreuzförmigem Grundriss und angeschlossenem Konvikt stammt aus der Schule des Vorarlberger Barockbaumeisters Franz Beer, die Ausstattung wurde während der Säkularisation zu großen Teilen vernichtet
  • Die Kirche St. Blasius und St. Theodul (Stadtpfarrkirche) ist eine barockisierte gotische Kirche mit einigen sehenswerten Renaissance-Altären (unter anderem der Winckelhofer-Altar)
  • Die Türme der drei Kirchen gelten als Wahrzeichen der Stadt
  • Das ehemalige Franziskanerkloster dient heute als Kulturzentrum
  • In allen Stadtteilen gibt es (meist katholische) Kirchen (Näheres siehe Abschnitt Religionen)
  • Die 2002 bis 2003 gebaute Mevlana-Moschee mit Kuppel und Minarett
  • Am Marktplatz der Theodulbrunnen mit der Teufelslegende und Szenen aus dem Stadtleben
  • 107 Meter hoher Kamin der Sappi-Papierfabrik, ein als Stahlfachwerkturm ausgeführter Schornstein[4]

Brauchtum[Bearbeiten]

Ehingen ist eine Fasnets-Hochburg. Die ältesten Berichte über Fasnetsveranstaltungen sind einige hundert Jahre alt. Eine Hauptfigur der Ehinger Fasnet, der „Spritzenmuck“, nimmt Bezug auf einen vermeintlichen Kirchturmbrand im Jahr 1859, bei dem sich die „Rauchwolke“ als gigantischer Mückenschwarm entpuppte. Die Narrenzunft „Spritzenmuck“ reicht in die 1920er Jahre zurück und wurde in der heutigen Form 1955 gegründet. Weitere Ehinger Narrenzünfte entstanden in den letzten Jahren.

Ein sonst nirgends nachgewiesener Brauch ist das sogenannte Huzzla-Ra. Am Kirchweihsamstag werden nach dem Zwölfuhrläuten Huzzla (gedörrte Birnen), Wecken, Würste und Süßigkeiten vom Turm der Stadtkirche geworfen und von der Jugend aufgesammelt. Für zusätzlichen Spaß bei den Zuschauern sorgt ein Eimer Wasser, der allzu Vorwitzige durchnässt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Joseph Christian Schliz (1781-1861), Oberamtmann, Ehrenbürger am 21. Januar 1818
  • Joseph Hehle (1842-1928), Rektor des Gymnasiums Ehingen, Ehrenbürger am 4. August 1875
  • Anton Hoch (Fabrikdirektor) (1842-1919), Direktor der Zementfabrik des Stuttgarter Immobilien- und Baugeschäfts in Ehingen, Ehrenbürger am 4. Juni 1912
  • Hans von Kolb (1845-1928), Direktor der Königliche Kunstgewerbeschule Stuttgart, ernannt am 17. August 1925
  • Georg Zoller (1852-1941), Musikdirektor, Ehrenbürger am 13. Mai 1932
  • Dr. Bernhard Krieg (1868-1943), Oberstudiendirektor, Rektor des Gymnasiums, Gründer des Altertumsvereins für den Bezirk Ehingen, Ehrenbürger am 31. Oktober 1925 (Gemeinderatsbeschluss vom 31. Juli 1925)
  • Wilfried Henger, Oberbürgermeister a. D., ernannt am 11. Juni 2006

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Mit Ehingen verbunden[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Teilorte teilweise andere: 07392 (Rißtissen), 07393 (Kirchen), 07395 (Altsteußlingen, Dächingen, Frankenhofen, Granheim, Mundingen), 07396 (Erbstetten)
  3. Ferienstraßen. In: Schwäbische Alb! hin-reisend natürlich the nature place to go. hrsg. von Schwäbische Alb Tourismusverband. Bad Urach 2010; S. 10f.
  4. BLick v. West nach Ost auf Sappi-Zellstoff-Fabrik-Ehingen

Literatur[Bearbeiten]

  • Keyser, Erich, Hrsg. (1961), Württembergisches Städtebuch: Bd. IV, Teilbd. Baden-Württemberg, Bd. 2. Aus: Deutsches Städtebuch: Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart: W. Kohlhammer.
  • Memminger, Johann Daniel Georg von (1826), Beschreibung des Oberamts Ehingen. Stuttgart und Tübingen: Cotta.
  • Petershagen, Wolf-Henning (2003), Die Wahrheit über Deppenhausen: kuriose Ortsnamen in Baden-Württemberg. Stuttgart: Theiss ISBN 3-8062-1442-5
  • Weber, Franz Michael (1955), Ehingen: Geschichte einer oberschwäbischen Donaustadt. Hrsg. von der Stadt Ehingen (Donau). 2., unveränderte Aufl. 1980. Druck: Ehingen, Max Fischer.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ehingen (Donau) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Ehingen (Donau) – Reiseführer
 Wikisource: Ehingen (Donau) – Quellen und Volltexte