Manresa

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Dieser Artikel behandelt die Stadt in Katalonien; für den guatemaltekischen Bischof siehe Luis Manresa Formosa.
Gemeinde Manresa
Die Kathedrale von Manresa
Die Kathedrale von Manresa
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Manresa
Manresa (Spanien)
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Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Katalonien
Provinz: Barcelona
Comarca: Bages
Koordinaten 41° 44′ N, 1° 50′ O41.7277777777781.825238Koordinaten: 41° 44′ N, 1° 50′ O
Höhe: 238 msnm
Fläche: 41,66 km²
Einwohner: 76.170 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.828,37 Einw./km²
Gemeindenummer (INE): 08113 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch, Katalanisch
Bürgermeister: Valentí Junyent i Torras
Daten der Generalitat: MuniCat
Sitze im Gemeinderat: Kommunalwahl 2011
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Localització de Manresa.png
barocker Ignatius-Altar in der Cova de Sant Ignasi

Manresa ist die Hauptstadt der Comarca Bages in der spanischen Provinz Barcelona in Katalonien. Die Stadt hatte am 1. Januar 2013 76.170 Einwohner und liegt ungefähr 70 Kilometer nördlich von Barcelona, im Herzen Kataloniens.

Geografie[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet liegt im südlichen Zipfel der Ebene Pla de Bages, eingebettet zwischen den Flüssen Cardener und Llobregat. Beide Flüsse bilden teilweise eine natürliche Grenze zu den Nachbargemeinden. Der Unterlauf des Cardener umschließt in einer Schlaufe den Westen und Süden der Stadt und mündet nach zirka 5 Kilometer, außerhalb der Gemeindegrenze, in den Llobregat. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist der im Westen liegende, 543 Meter hohe, Collbaix.

Bauwerke[Bearbeiten]

Manresa ist eine Stadt mit zahlreichen mittelalterlichen, barocken und modernistischen Gebäuden, darunter:

  • Die Basilika Santa Maria de la Seu, genannt „Seu de Manresa“, (14. bis 18. Jahrhundert) mit verschiedenen Elementen der Romantik, Gotik und Renaissance. Im Innern befinden sich die Marienstatue Mare de Déu de l’Alba und bedeutenden gotischen Altarbilder katalanischer Künstler.
  • Die Brücke Pont Vell über den Fluss Cardener wurde bereits in römischer Zeit errichtet, nach mehrfacher Zerstörung im 12. Jahrhundert im gotischen Baustil neuerrichtet und zwischen 1960 und 1962 rekonstruiert.
  • Die Cova de Sant Ignasi, ein Gebäudekomplex bestehend aus einer barocken Kirche, erbaut 1759 bis 1763, und einem großen klassizistischen Anbau aus den 1890er Jahren, die sich um eine Höhle gruppieren, die Santa Cova (‚Heilige Höhle‘), in der Ignatius von Loyola, Gründer des Jesuitenordens, einige Monate lebte.

Weitere bedeutende Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind der Justizpalast und das Rathaus.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Manresa ist ein wichtiges Zentrum für die Textil-, dem Maschinen- und der chemische Industrie. In den letzten Jahrzehnten wurde die Wirtschaft für den Handel umgestellt.

Ignatius von Loyola[Bearbeiten]

Für den Jesuitenorden hat Manresa eine besondere Bedeutung: Der spätere Ordensgründer, Ignatius von Loyola, verbrachte hier einige Monate in Einsamkeit, in denen er sich äußerster Armut aussetzte und beständig im Gebet vertiefte. In einer Höhle am Cardener hatte er eine Erleuchtung, die ihn im spirituellen Sinne für sein ganzes Leben prägte. Mit dem Ende seiner Zeit in Manresa wurde Ignatius zum Pilger, der es nach Jerusalem und über viele weitere Stationen bis nach Rom brachte.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Manresa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).