Marley & Ich

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Filmdaten
Deutscher Titel Marley & Ich
Originaltitel Marley & Me
Marley & me.svg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 120 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
JMK 6
Stab
Regie David Frankel
Drehbuch Scott Frank,
Don Roos
Produktion Gil Netter,
Karen Rosenfelt
Musik Theodore Shapiro
Kamera Florian Ballhaus
Schnitt Mark Livolsi
Besetzung

Marley & Ich ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von John Grogan aus dem Jahr 2008. Regie führte David Frankel. Der Film hatte am 5. März 2009 in Deutschland Premiere.

Handlung[Bearbeiten]

Das Journalisten-Ehepaar Jenny und John Grogan aus Michigan beschließt, die kalten Winter hinter sich zu lassen und in den Süden nach Palm Beach zu ziehen. Dort kaufen die beiden ein Haus und stehen bald vor der Frage, ob sie bereit sind, Kinder zu bekommen. Da insbesondere John sich nicht ganz sicher ist, beschließen sie, die Elternrolle und das Familienleben erst einmal mit einem Hund „auszuprobieren“. Dies führt zum Kauf eines Labrador Retriever-Welpen, den John zu Ehren Bob Marleys Marley nennt. Dieser wird zum geliebten Familienmitglied, das großes Chaos veranstaltet. Auch die Tiertrainerin ist verzweifelt und wirft Marley aus dem Kurs.

Der Film begleitet die nächsten Jahre des Ehepaares: Ehestreits werden überstanden, Kinder geboren und Marley begleitet die Familie als treuer Freund. John nimmt einen Job in der Nähe Philadelphias an. Die fünfköpfige Familie muss aber langsam einsehen, dass Marley alt und schwach geworden ist. Die Eltern bereiten die Kinder darauf vor, dass Marley nicht mehr lange leben wird.

In Philadelphia trifft John seinen ehemaligen Freund und Kollegen Sebastian wieder, der einen anderen Lebensweg eingeschlagen hat: Er machte als Journalist Karriere und führt ein unabhängiges und aufregendes Leben ohne feste Freundin mit ständig wechselnden Partnerinnen. Beide versichern sich ihres gegenseitigen Respekts und gehen dann getrennte Wege.

Marley hat erneut Magenprobleme und die Tierärztin rät John Marley einzuschläfern, was er auch tut. Marley wird im Garten beerdigt und John erinnert sich an die gemeinsamen Jahre und die bedingungslose Liebe des Tieres zu ihm.

Hintergrund/Entstehung[Bearbeiten]

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von John Grogan. In seinem autobiographischen Familien- und Hunderoman beschreibt er nicht nur die Streiche und Eigenheiten des Hundes, er schildert auch die emotionalen Bindungen zwischen Hund und Mensch.

Der Film wurde von Fox 2000 Pictures produziert und ist im Verleih der 20th Century Fox Film Corporation.

Neben Owen Wilson und Jennifer Aniston spielen Eric Dane und Alan Arkin (Little Miss Sunshine, Inspector Clouseau). Einen kurzen Auftritt als Hundetrainerin hat Kathleen Turner (Der Rosenkrieg). In dieser Szene haben auch Buchautor Grogan und seine Frau einen kurzen Cameo-Auftritt. Marley altert im Verlauf des Films um 13 Jahre und wird daher von mehreren Hunden gespielt, insgesamt waren es 22. Elf der Hunde wurden zur Darstellung des Welpen benötigt, da die Filmszenen nicht in der später zu sehenden Abfolge gedreht wurden und die Welpen dementsprechend zu schnell wuchsen, um wenige Wochen später in einer Anschluss-Szene gezeigt werden zu können. Cheftiertrainer am Set war Mark Forbes.

Kritiken[Bearbeiten]

Die Reaktion der Kritik fiel unterschiedlich aus, auf Rotten Tomatoes wurde der Film mit 63 von 100 Punkten bewertet[1]. Christina Krisch schrieb am 5. März 2009 in der Kronen-Zeitung, dass wer seinen Hund als vollwertiges Familienmitglied sehe, sich vom Charme dieser turbulenten „Köter-Komödie“ und seinem extrem drollig-ungestümen Wauwau, der ein etwas farbloses Starduo gehörig auf Trab halte, zweifelsohne ködern lassen werde.[2] Sascha Keilholz verriss den Film und sprach neben einfallsloser Inszenierung von als Tierfreundlichkeit getarnter Menschenverachtung[3].

Prequel[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurde das Prequel Marley & Ich 2 – Der frechste Welpe der Welt veröffentlicht. Regie führte Michael Damian.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rottentomatoes.com, eingesehen am 17. Oktober 2011
  2. Kronen-Zeitung vom 5. März 2009
  3. Besprechung auf Film-Zeit.de, eingesehen am 17. Oktober 2011