Marsaxlokk

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Marsaxlokk
Wappen Karte
Wappen
Malta (Insel) Comino GozoKarte
Über dieses Bild
Basisdaten
Staat: Malta
Gzejjer: Malta Xlokk (Südost-Malta)
Distretti: South Eastern
Fläche: 4,714331 km²
Einwohner: 3296
(31. Dezember 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 699 Einw./km²
ISO 3166-2: MT-28
Postleitzahl: MXK
Website: www.marsaxlokk.gov.mt
Politik
Bürgermeister: Stephen Caruana (MLP)

35.83416666666714.543888888889Koordinaten: 35° 50′ N, 14° 33′ O

Kommunalwahl 2007
Wahlbeteiligung: 72,73 % (2004: 83,63 %)
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
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Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Unabhängige

Marsaxlokk [marsaʃˈlɔk] ist ein Fischerdorf und eine Verwaltungseinheit auf Malta mit 3296 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010)[2]. Der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk, dem Südwind, zusammen. Es befindet sich zwischen der Landzunge Delimara Point und Benghisa Point. In der Antike diente es den Phöniziern und später den Römern als Haupthafen. Im Jahre 1565 ging die türkische Flotte bei der Belagerung Maltas hier vor Anker.

Bei den Touristen ist es vor allem für seine bunt bemalten Fischerboote (Luzzus) und den täglich an der Hafenpromenade abgehaltenen Markt berühmt. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich auch die Pfarrkirche „Our Lady of Pompei“.

Der Fußballverein FC Marsaxlokk spielte seit 2002 in der Maltese Premier League und errang in der Saison 2006/07 die Meisterschaft. Im Laufe der Saison 2009/10 wurde der Verein wegen Korruption aus der Premier League ausgeschlossen und spielt seitdem in der zweitklassigen First Division.

An Marsaxlokk grenzt die Verwaltungseinheit Birżebbuġa, dessen Hafen Malta Freeport sich auf Grund seiner direkten Lage an Hauptrouten des Weltseegüterverkehrs (insbesondere des Europa-Asien-Verkehrs) in den letzten Jahren zum drittwichtigsten Umschlaghafen des Mittelmeerraums entwickelt[3]. Der Hafen wird auch Port of Marsaxlokk genannt und ist durch eine Fahrrinne mit dem Hafen von Marsaxlokk verbunden.

In Marsaxlokk befindet sich außerhalb des Dorfes Maltas neuestes Kraftwerk, das 1992 in Betrieb genommene Kraftwerk Delimara.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. National Statistics Office Malta: Demographic Review 2010 (PDF-Datei; 692 KiB)
  2. National Statistics Office Malta: Demographic Review 2010 (PDF-Datei; 692 KiB)
  3. Malta Freeport, Selbstdarstellung auf www.maltrafreeport.com.mt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marsaxlokk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien